Lots — 1st Auction
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Showing 1–50 of 1945 lots
Afghanistan, 1926, Brief mit rückseitiger Frankatur Freimarke 1924, 10 Paisa rosa, vermutlich aus Kabul nach Peshawar. Die Frankatur deckte nur das Porto bis zur britisch-indischen Grenze ab, daher rs. Taxstempel des Grenzpostamts „LANDIKHANA / DUE / TWO ANNAS“. Rs. noch Transitstempel und AK Peshawar, saubere Erhaltung. Aufgabestempel etwas unleserlich.
Afghanistan, 1931, 10 P. braun und 30 P. grün, gezähnt, wie üblich rückseitig auf zierlichem Inlandsbrief aus Kabul, entwertet „KABOUL DEPART / ? JAN 31“, Marken und Brief Bedarfserhaltung.
Ägypten - Vorphila, 1859, blaugrüner Ovalstempel „POSTA FUROTEA SAMANUD“ mit handschriftlich eingesetztem Datum von 1859, auf Faltbrief (ohne Inhalt), der nach Mansura gelaufen ist.
Ägypten - Ganzsachen, 1871, „Sphinx“ 1 Pi.-Ganzsachenumschlag mit rotem Wertstempel auf bräunlichem Papier, als Essay von Pernasson, in sehr guter Erhaltung und mit Bleistiftsignatur.
Ägypten - Ganzsachen, 1902, 20 Paras-Ganzsachenkarte entwertet „PORT SAID I.XII.02“, mit Beifrankatur der Freimarken zu 1 und 3 Milliemes (Mi.Nr. 36 und 41), geschrieben auf dem Reichspostdampfer „Prinzess Irene“ und nach München gelaufen.
Ägypten - Besetzung von Palästina, 1953, „Nilstaudamm und König Faruk“ 2 M. zinnober mit doppeltem Aufdruck „PALESTINE“ und in tadelloser ungebrauchter Erhaltung, mit sauberem Erstfalz.
Algerien - Vorphila, 1851, Faltbrief des Konsuls von Sardinien in Algerien, mit vollem Inhalt, gestempelt „ALGER 25 MARS 51“ und nach Marseille gelaufen.
Argentinien, 1867, Freimarke 5 C. ziegelrot mit gekreuztem Grund, oben mit 2 leicht kürzeren Zähnen, entwertet mit schwarzem Ovalstempel „O.M.“ (Officina Maritima), als Einzelfrankatur auf waagerecht gefaltetem Faltbrief (mit vollem Inhalt), mit rotem französischem Stempel „PLATA MARSEILLE“ und nach Cette/France gelaufen.
Argentinien, 1867, Freimarke 5 C. ziegelrot mit waagerecht liniertem Grund, mit ausgabetypischer Zähnung (ein paar kürzere Zähne), entwertet „BUENOS AIRES 15 ….1875“, als Einzelfrankatur auf Faltbrief (ohne Inhalt), mit Taxvermerk „12“, mit Ra 2 „GB 1 F 60 C“ , der über Großbritannien nach Bordeaux/Frankreich gelaufen ist. Argentinien wurde erst 1878 UPU-Mitglied.
Argentinien, 1877, Freimarke 16 C. dunkelgrün durchstochen, entwertet „BUENOS AIRES 23 ABR 81“, als Einzelfrankatur auf waagerecht gefaltetem Faltbrief (ohne Inhalt), mit französischem rotem Schiffspoststempel „BUENOS AYRES PAQ.FR.No. 5 1 MAZ 81“ und nach Burdeos (Bordeaux) gelaufen..
Argentinien - Provinz Corrientes, 1870, Cereskopf schwarz auf gelb ohne Wertangabe, breit- bis sehr breit geschnitten, mit Federzugentwertung, als Einzelfrankatur auf kleinformatigem Faltbrief (ohne Inhalt).
Äthiopien, 1902, „Menelik II.“ 7 Werte komplett mit schwarzem Aufdruck, entwertet „ADIS ABEBA 9.I.1903“ und auf 2 Briefstücken. Mi.-Wert 300,00 Euro
Äthiopien, 1943, „Obelisk“-Satz 5 Werte komplett, die 5 C. auf 4 C. (Mi.Nr. 207) ist vom Unterrand, entwertet „ADIS ABABA 3.11.43“ (Ersttag) und zusammen auf Blankoumschlag als FDC. Michel bereits 500,- Euro für den lose gestempelten Satz.
Australien - Neusüdwales, 1852f., Viktoria mit Lorbeerkranz, 2d. blau (Viererblock und Einzelstück) und 6d. „vandyke-brown“ (Viererblock), Probedrucke auf grauem gestrichenem Papier, teils Eckbüge bzw. bei einem Wert zu 6d. Einriss.
Australien - Neusüdwales, 1851, „Viktoria“ 2 P. ultramarin auf bläulichem Papier, mit vierstrahligem Stern in den Ecken, dreiseitig voll- bis breitrandig geschnitten, unten Randlinienschnitt bis minimal berührt, als Einzelfrankatur auf senkrecht mittig gefaltetem „On Her Majesty`s Service“-Faltbrief (mit Inhalt), der nach Berrima gelaufen ist.
Australien - Neusüdwales, 1908, „Viktoria“ 2 P. ultramarin, entwertet „SYDNEY 28.OC.08“, auf Brief nach Paris mit Nachporto-Rahmenstempel „DEF 5/FINE 5/10 Centimes“ und mit französischer 10 C. Portomarke (Mi.Nr. 29 x).
Australien - Neusüdwales - Ganzsachen, 1897, 1 P.-Ganzsachenumschlag mit Firmenlochung „“H.J.D.“ (HARRISON, JONES and DEVLIN), entwertet „SYDNEY …..98“, mit mittiger senkrechter Faltung und ein paar leichten Stockflecken.
Australien - Queensland, 1876, „Viktoria“ 2 P. blau und 6 P. grün (unten 2 etwas kürzere Zähne), zusammen auf Brief mit Stempel „DALBY NO 14 76“, mit handschriftlichem Vermerk „per First English Mail via Brindisi“, der nach England gelaufen ist.
Australien - Südaustralien, 1887, „Viktoria“ 50 Shillings fleischrot, mit sehr guter Zähnung, mit waagerechtem stärkerem Bug am Unterrand des Kopfbildes und entwertet „REGISTE... ADELAIDE I … I 90“. Mi.-Wert 550,00 Euro
Australien - Tasmanien, 1853, Königin Victoria, 1d. blau, allseits gut gerandet und leicht gestempelt, rückseitig dünn. Ein repräsentatives Stück der seltenen Marke!
Australien - Dienstmarken, 1926, „Georg V.“ 1 Shilling/ 4 Pence hellgrünblau im Viererblock vom Bogenoberrand, mit Wasserzeichen 6, mit 14er Zähnung und in tadelloser postfrischer Erhaltung. Stanley.Gibbons.Nr. O96 mit 3.200,- Pfund Katalogwert. Mi.-Wert 3.400,- Euro
Barbados, 1855, „Britannia“ 1 P. blau auf bläulichem Papier, vollrandig geschnitten, als Einzelfrankatur auf Faltbrief (mit Inhalt), mit Taxvermerk „4“ (Inter-Insel-Tarif) und nach Trinidad gelaufen
Bermuda-Inseln, 1896, „Viktoria“ 1 Shilling grün mit 14 : 12 1/2er Zähnung, entwertet „HAMILTON BERMUDA AP 28 1896“, zusammen mit 6 verschiedenen weiteren Viktoria-Werten (Mi.Nr. 4 A, 12, 14, 16/18) auf rechts gekürztem Einschreibebrief nach Knowle/England.
Bolivien - Vorphila, 1855, roter L1 „STA. CRUZ.“ (Santa Cruz) auf waagerecht gefaltetem Faltbrief (mit vollem Inhalt), mit rotem „FRANCA.“-Stempel, der nach Cochabamba gelaufen ist.
Bolivien - Vorphila, 1858-1871, schwarzer Ovalstempel „Santa Cruz Franca“ auf 2 waagerecht gefalteten Faltbriefen (je mit Inhalt), die je in Santa Cruz geschrieben worden sind und jeweils nach Cochabamba gelaufen sind.
Brasilien - Vorphila, 1840, Vorphilabrief mit den schwarzen L1-Stempeln „I.C.DOOUROP.“ und dem seltenem „COMPANHA“ (4,2 cm lang), mit einigen Alterungsspuren, innen mit vorgedrucktem Formular, mit handschriftlichem Vermerk „Pelo Gouverno da Provincia“ (Für die Provinzregierung), der nach Pouso Alegre gelaufen ist. Laut Fotoattest Peter Meyer APS ist der Brief echt und weist eine waagerechte Faltung auf.
Brasilien - Vorphila, 1850, PERNAMBUCO, waagerecht gefalteter Faltbrief (mit vollem Inhalt), mit rotem Ra 2 „COLONIES & c.ART.13“, mit Taxvermerk „38“. mit handschriftlichem Vermerk „per Swordfish“ und nach Birrwil/Aargau/Switzerland gelaufen.
Britisch-Guyana - Ganzsachen, 1892, komplette 2 C. auf 3 C.-Antwort-Ganzsachenkarte, mit gebrauchtem Frageteil, entwertet „MAHAICA DE 29 92“ (seltener Stempel) und über London nach Erfurt/Germany gelaufen.
Britisch-Honduras, 1888, 2 Cents auf 1 P. rosa mit Londoner Aufdruck, mit diagonaler Halbierung, entwertet mit Ovalstempel, als Einzelfrankatur auf Streifband nach Belize.
Britische Südafrika-Gesellschaft, 1903, Freimarke 2 ½ P. blau gestempelt „SALISBURY RHODESIA 14.APR.03“ und Freimarke 4 P. blau/lila entwertet mit Blaustift, zusammen auf Einschreibebrief nach Hamburg/Germany, dort mit dem R-Zettel „Vom Auslande über Bahnp. 10“ versehen.
Britische Südafrika-Gesellschaft, 1910, „König Georg V. und Königin Mary“ 8 Pence in allen 3 Farbvarianten, mit ausgabetypischer Zähnung und in tadelloser ungebrauchter Erhaltung. Selten werden einmal alle 3 Farbvarianten zum Vergleichen angeboten. Mi.-Wert 6.880,-Pfund
Britische Südafrika-Gesellschaft - Ganzsachen, 1904, 1 Penny-Ganzsachenumschlag entwertet „UMTALI RHODESIA DE 8 04“, mit Beifrankatur der Freimarken ½ P: grün und 1 P. rosa (Mi.Nr. 58/59) und nach Chemnitz/Germany gelaufen.
Canada - Kolonie Canada, 1855, „Jacques Cartier“ 10 P. in einem sehr intensivem Blau, Handpapier, allseits lupen- bis schmalrandiges, dafür leicht gestempeltes und gut erhaltenes Stück. Stanley Gibbons 1.800,- GBP und Michel 1.500,- Euro.
Canada, 1868, „Viktoria“ 2 Werte der 15 C., je in der 12er Zähnung und je in guter ungebrauchter Erhaltung. Die eine ist in der Farbvariante blauschiefer und die andere ist in der Farbvariante grauviolett. Mi.-Wert 480,- Euro
China, 1882, Großer Drache, 3 Candarins mit breiten Markenrändern, entwertet mit chinesischem Teilstempel und Zollstempel, rechts einige kürzere Zähne, sonst sauber gezähnt und farbfrisch. Mi.-Wert 320
China, 1885, Kleiner Drache, 1 Candarin grün, gez. 12 1/2, farbfrisch, einwandfrei gezähnt und ungebraucht mit Falzresten, Pracht. Mi.-Wert 100
China, 1898, Freimarken 1897, 4 C. braun vom Unterrand, entwertet mit Roststempel, in Mischfrankatur mit senkrechtem Paar Hongkong, 2 C. (Mi.-Nr. 35), entwertet mit EKr. „SHANGHAI JY 2 98“ auf Ansichtskarte nach München, nebengesetzt Transitstempel von Hongkong mit falsch eingesetztem Datum („86“ statt 98), leider eine Marke abgefallen, sowie AK München. Rs. „SHANGHAI / LOCAL POST / JY 1 98“.. Etwas fleckig, aber attraktiver Beleg.
China, 1903, Ansichtskarte aus Peking nach Pistoia / Italien, frankiert mit Freimarken Drache, 1 C. ocker, waagerechtes Paar und 2 C. rot, diese entwertet mit blauem Ovalstempel „PEKING 8 SEP 1903“. Nebengesetzt chinesischer Transitstempel Shanghai und Frz. Post Shanghai. Motiv der Karte ist die Hauptstraße in Tsimo [Jimo] im Gebiet von Tsingtau / Kiautschou. Marken sehr farbfrisch, Beleg Pracht.
China, 1910, Drache 2 C. in geänderter Farbe grün, waagerechtes Paar auf Ansichtskarte aus Nanking nach Redhill / Surrey (England). Marken entwertet mit Roststempel und Stempel Shanghai. Vorderseitig außerdem Einzeiler „FROM STEAMERS LETTER BOX“ und Stempel der Frz. Post in Shanghai vom 25. NOV 10. Sauberer Beleg.
China, 1910, Drache, 10 C. in geänderter Farbe ultramarin, Einzelfrankatur auf Brief aus Shanghai nach Triest, entwertet mit chinesischem Stempel „SHANGHAI“, rs. zweiter Abschlag vom 25.1.1910 und weiterer Transitstempel auf Umschlag des „OESTERR. LLOYD TRIEST“, vs. Einzeiler „Via SIBERIA“. Marke in der Zähnung etwas gelblich, sonst sehr feiner Beleg
China, 1915, Dschunke, 1 C. orange bildseitig als EF auf Ansichtskarte aus Peking nach Tientsin an einen deutschen Sanitäter in das „Deutsche Lager“, wohin diese nach der Kapitulation von Tsingtau [Kiautschou] ausreisen konnten. Marke entwertet Peking, adreßseitig weiterer Stempel sowie zwei unterschiedliche AK Tientsin.
China - Ganzsachen, 1905, Ganzsache 1 C. mit Zusatzfrankatur Drache, 4 C. dunkelbraun nach Mannheim, rs. Aquarellzeichnung und Text. Marke und Wertzeichen mit chinesischem Stempel „SHANGHAI 16 SEP“, nebengesetzt Transitstempel Brit. Post Shanghai und AK Mannheim. Pracht
China - Provinzausgaben, MANDSCHUREI, 1927, zwei Belege aus Charbin nach Deutschland – eine Ansichtskarte mit russischem und chinesischen Text, frankiert mit Dschunke 1 und 4 C. nach Waldshut, nebengesetzt Einzeiler „Germany Via Siberia“ sowie Brief nach Berlin, rs. frankiert mit Dschunke 2 C. und waagerechtem Paar 4 C. an die „Deutsch-Asiatische Bank“
China - Volksrepublik, 1950, „1. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik“ 100 Dollar, 400 Dollar, 1.000 Dollar (11 Stück) und 2.000 Dollar (6 Stück), jeweils in der 1. Auflage, je entwertet „SHANGHAI 50.12.20“, zusammen vorder- und rückseitig frankiert auf Luftpostbrief nach The Hague/Netherlands (Den Haag).
China - Volksrepublik, 1962/1973, zwei bessere Sätze „Gemälde von Chen Chi-fo“ und „Revolutionäres Ballett“, Mi.-Nr. 640-642 (642 Fingerabdrücke) und 1144-1147, postfrisch und einwandfrei. Mi.-Wert 300
China - Volksrepublik, 1978, „Nationale Konferenz der Wissenschaften“-Block in postfrischer Erhaltung, mit leicht ausgebügeltem diagonalem Knick in der linken oberen Ecke. Mi.-Wert 900,- Euro
Cuba, 1873, „Amadeus“ 50 C. braun im waagerechtem Paar, entwertet „HABANA“, als Mehrfachfrankatur auf waagerecht mittig gefaltetem Faltbrief (ohne Inhalt) nach Cadiz. Die linke Marke hat links unten einen etwas kürzeren Zahn.
Ecuador, 1885, Freimarken 1 C. braun im waagerechtem Paar und 10 C. orange, entwertet „GUAYAQUIL ….1885“, zusammen auf waagerecht mittig gefaltetem Faltbrief (mit Inhalt), mit französischem Schiffspoststempel „PANAMA PAQ. FR. A. No 2 3 JUL. 85“, der nach Burdeos (Bordeaux) gelaufen ist.
Ecuador, 1893, Ganzsachenausschnitt 10 Centavos orange auf blau aus einem Kartenbrief (Higgins & Gage A 2), als Freimarke verwendet, entwertet „U.P.U. GUAYAQUIL ECUADOR … 22 1893“, als Einzelfrankatur auf Brief mit leichten Beförderungsspuren der nach Hamburg gelaufen ist.
Französisch-Indochina, 1902, Allegorie 16 Werte komplett mit Aufdruck „MONGTZE“ in Französisch und Chinesisch, je sauber mit Rundstempel entwertet und jeweils mit ausgabetypischer Zähnung bzw. mit einigen leicht kürzeren Zähnen. Mi.-Wert 1.600,- Euro