Lots — 1st Auction
Categories
Showing 351–400 of 1945 lots
Österreich - Lombardei und Venetien, 1863, „Franz Joseph“ 3 Soldi grün (2 Stück) und 10 Soldi rötlichbraun, entwertet mit K1 „VENEZIA 11 8“, als Zweifarbenfrankatur auf Briefumschlag, der unten mittig senkrecht eingerissen ist, den roten „P.D.“-Stempel trägt und nach Torino (Torin) gelaufen ist.
Österreich - Lombardei und Venetien, 1858, „Franz Joseph“ 10 So. lilabraun und 15 So. blau, je in Type II, entwertet „VENEZIA 11/12“, als Zweifarbenfrankatur auf kleinem, oben eingerissenem Briefumschlag mit kleinen Alterungsspuren, mit rotem Grenzübergangsstempel „AUTRICHE .... DEC. 60“, der nach Paris gelaufen ist.
Österreich - Lombardei und Venetien, 1863, Doppeladler, 5 Soldi rosa in Mischfrankatur mit Franz Joseph, 10 Soldi rötlichbraun, auf Brief nach Wien, beide Werte zart mit Ovalstempel „UDINE / 16 11“ entwertet, laut Fotobefund Ferchenbauer VÖB [1995] gereinigt, sehr ansprechender Beleg! Mi.-Wert 1100
Österreichische Post in der Levante, 1867, Faltbrief aus Odessa nachThessaloniki, mit vollem Inhalt, mit handschriftlichem Taxvermerk „15“, mit rückseitig den Stempeln „LLOYD AGENZIE CONSTANTINOPOLI 22/3“ und „LLOYD AGENZIE SALONICHIO 29 3“, der letztere ist selten.
Österreichische Post in der Levante, 1874 , „Franz Joseph I.“ 3 So. grün und 10 So. blau im waagerechtem Paar, je im groben Druck, entwertet mit Fingerhutstempel „SMIRNE 17/10 74“, zusammen auf waagerecht gefaltetem Faltbrief (ohne Inhalt), der nach Genova ging.
Österreichische Post in der Levante, 1873 , „Franz Joseph I.“ 3 So. grün und 10 So. blau im waagerechtem Paar, je im groben Druck, entwertet „CONSTANTINOPEL 30/8 73“, zusammen auf Damen-Adelsbrief mit rückseitigen Öffnungsmängeln, der an eine Marquesa in Piemont ging.
Österreichische Post in der Levante, 1890, Freimarke 20 Para, entwertet „CONSTANTINOPEL ÖSTERREICHISCHE POST 7.1.99“, als Einzelfrankatur auf Ansichtskarte von Constantinopel, die an die ungewöhnliche Adresse „S.M. Meteor“ beim Roter Sand-Leuchtturm/Wesermündung adressiert ist und von dort aus an verschiedene Adressen in Wilhelmshaven meist vergeblich weitergeleitet worden ist.
Österreich - Telefonsprechkarten, 1888, ungebrauchte 3 Gulden-Telefonsprechkarte mit einigen leichten Flecken, ansonsten in tadelloser Erhaltung. Mi.-Wert 800,00 Euro
Österreich - Österreichisch-Ungarische Feldpost, 1915, Feldpostbrief, mit Stempel „K.u.K.FELDPOSTAMT 307 4.IX.15“, mit Briefstempel „....Geb. Brig.San.Anst.No. 19“, geschrieben von einem Soldaten in dieser Anstalt, nach Westoakland/USA gelaufen und dort mit 10 Cents Strafporto belegt, die durch eine USA-Portomarke (Mi.Nr. 33 A) beglichen wurden.
Ostrumelien - Ganzsachen, 1881, Postkartenformular mit 20 Paras schwarz/rosa, entwertet mit blauem Strichkreisstempel, geschrieben in Bazardjik (heute Pasardschik/Bulgarien), mit geschäftlichem Text und nach Paris/France gelaufen.
Polen, 1946, Polnische Erziehungs-Kommission, Blockausgabe mit niedriger Nummer „1282“, jede Blockmarke einzeln entwertet „WARSZAWA / 21 X 1946“ und geprüft E. Krawczyk, tadellos. Mi.-Wert 2000
Portugal - Vorphila, 1787, Vorphilabrief (mit vollem Inhalt) der im Namen von Königin „Maria I.“ (1734-1816, Königin ab 1777) geschrieben worden ist und der an den Gouverneur von Minas Gerais/Brasilien gelaufen ist. Laut Fotoattest Fevereiro ist der Brief in jeder Hinsicht echt und in gutem Erhaltungszustand.
Portugal - Vorphila, 1837, guterhaltener, waagerecht mittig gefalteter Faltbrief aus Fafe, mit vollem Inhalt, der nach Porto gelaufen ist. Der Brief trägt vorderseitig den Taxstempel „20“ und den Ovalstempel „FAFE“.
Portugal - Vorphila, 1852, zweimal senkrecht gefalteter Faltbrief mit schwarzbraunem Langstempel „SERRA“, mit handschriftlichem Taxvermerk „20“, mit vollem Inhalt und nach Bejo gelaufen.
Portugal, 1856, „Pedro V.“ 25 Reis blau, sehr knapp geschnitten (teils Randlinienberührung), entwertet mit Nummernstempel „1“, auf teils barfrankierten Faltbrief (mit Inhalt), mit Stempel „LISBOA 25/7“, mit leichten Alterungsspuren, der nach Bergamo (Lombardei) gelaufen ist. Eine für Portugal seltene Destination, mit rotem L1 „D.S.-I.L.“ (vdL Nr. 994), unauffälliger Papiermangel rechts im Umschlag.
Portugal, 1952, Drei Jahre NATO, 1.00 Escudo schwarzgrün / grün, UNGEZÄHNT, postfrisches Stück vom rechten Bogenrand, kleine Stockfleckchen und herstellungsbedingte Gummibüge, sonst sehr attraktives Stück, Michel ohne Preis.
Portugal, 1954, 150 Jahre Militärschule, beide Werte im UNGEZÄHNTEN waagerechten Paar, leichte Gummibüge, postfrisch, selten.
Portugal, 1955, 100 Jahre Telegraphie in Portugal, der komplette Satz UNGEZÄHNT in postfrischen Paaren, teils leichte Gummibüge, selten.
Portugal, 1970, EXPO Osaka, 5.00 E. im waagerechten Paar vom linken Bogenrand, UNGEZÄHNT ohne die Farbe rot und rückseitigem Druck, ungummiert, leichte Knitter, ungewöhnliches Stück.
Portugal - Azoren, 1925, 100. Geburtstag von Camilo Castelo Branco, der Höchstwert 3,20 E. im ungezähnten 14er-Block aus der rechten unteren Bogenecke aus dem Archiv, mit Anmerkung „Red overprtg. Correct for 100.000 stamps“. Die Einheit ohne Gummierung, wie hergestellt. Sehr dekorativ und vermutlich Unikat!
Portugal - Madeira-Funchal, 1897, „Carlos I.“ 200 Reis violett/schwarz auf rosa, mit Bug durch den linken oberen Eckzahn, entwertet „FUNCHAL MADEIRA 3 MAI 97“, als Einzelfrankatur auf Einschreibebrief nach Barking/Essex/Großbritannien.
Rumänien, 1865, „Fürst Cuza“ 20 Par. rot, allseits vollrandig geschnitten, entwertet mit Mehrfachrautenstempel, als Einzelfrankatur auf Faltbrief (ohne Inhalt) mit Stempel „GALATZ 21/4“ und nach Jassy gelaufen.
Rumänien - Postamt in Konstantinopel, 1919, Freimarken 5 B. (2 Stück) und 40 B. mit Aufdruck „POSTA ROMANA CONSTANTINOPOL 1919“, entwertet „CONSTANTINOPLE POSTES ROUMAINES 27 IX.19“, zusammen auf Einschreibbrief nach Bale/Suisse (Basel), mit rückseitigem etwas unleserlichem Zensurstempel „CENZURAT CENZURA MILITARA BUCURESTI POSTA ….“.
Rumänien - Postamt in Konstantinopel, 1919, Freimarken 10, 15 und 25 B. mit Aufdruck „POSTA ROMANA CONSTANTINOPOL 1919“, entwertet „CONSTANTINOPLE POSTES ROUMAINES 27 IX.19“, zusammen auf Einschreibbrief nach Bale/Suisse (Basel), mit rückseitigem Zensurstempel „CENZURAT CENZURA MILITARA BUCURESTI POSTA ….“.
Russland, 1864, Staatswappen ohne Wz., gez. 12 ¼: 12 ½, Posthörner ohne Blitze, 3 K. schwarz / mittelgrün, Originalgummi mit Falzspuren, gut gezähnt, farbfrisch, Pracht. Mi.-Wert 500
Russland, 1922, Freimarke 10 K. blau im 15er-Block, entwertet „TSCHERKASSY 14 XII 22“ (heute Ukraine), auf der Rückseite frankiert, als Mehrfachfrankatur auf Einschreibbrief nach Berlin.
Russland, 1922, Freimarke 7.500 Rub. auf 250 Rub. schwarzviolett im Bogenteil zu 28 Marken (teils defekt), entwertet „10.6.22“, als Massen-Mehrfachfrankatur auf dreiseitig geöffnetem Brief nach Chicago/USA.
Russland, 1922, Freimarke 100.000 Rub. auf 250 Rub. schwarzviolett im Bogenteil zu 30 Marken (teils defekt), mit 5 Zwischenstegpaaren, auf Einschreibebrief aus „PAWLOWSKA (Ukraine), der nach Kansas City/USA gelaufen ist.
Russland - Dienstmarken, 1922, Partie von 3 Flugpost-Dienstmarken mit 12 M. auf 2,25 R. vom linken Bogenrand in tadelloser postfrischer Erhaltung geprüft Ebnet BPP, 12 M. auf 2,25 R. in tadelloser postfrischer Erhaltung geprüft Ebnet BPP und 1.200 M. auf 10 K. in tadelloser ungebrauchter Erhaltung mit Altsignaturen. Mi.-Wert 640,00 Euro
Russland - Feldpost, 1917, Brief aus Evreux/Eure/Frankreich, mit Stempel „EVREUX EURE 5 4 17“, mit handschriftlichem Vermerk „Armée d. Orient“, der an einen Major der Russischen Brigade des Russischen Expeditionskorps in Saloniki ging und rückseitig den Stempel „TRESOR ET POSTES 507 6 5 17“ trägt.
Russland - Post der Bürgerkriegsgebiete: Wrangel-Armee, 1921, Lagerpost der Wrangel-Armee, Post in der Levante 1 Piastre (Mi.Nr. 33) mit vierzeiligem rotem Aufdruck der 2. Ausgabe, entwertet „KATALCHIA 13.AVR.1921“, als Einzelfrankatur auf oben leicht gekürztem Brief, der an die Prinzessin V. Swiatopolk-Mirsky in Constantinopel gelaufen ist.
Russische Post in China, 1911, Ansichtskarte aus Mailand nach Peking, adressiert an ein Mitglied des deutschen Ostasiatischen Marine-Detachements (OMD). Bildseitig Italien 2 C., adreßseitig drei 1 C.-Marken [Mi.-Nr. 74 (3), 75] und AK der Russischen Post in China „PEKIN / 8 6 11“. Leichte Knitter, sonst einwandfreier Beleg.
Russische Post in der Levante, 1879, Freimarke 7 Kop. karmin/grün auf waagerecht gestreiftem Papier, entwertet mit blauem Kreisstempel, als Einzelfrankatur auf untem gekürztem und nicht komplettem Faltbrief (ohne Inhalt), mit Absenderbriefstempel aus Jaffa und nach Cosple (Constantinopel) gelaufen.
Russische Post in der Levante, 1879, Freimarke 7 Kop. karmin/grün im senkrechtem Dreierstreifen, auf waagerecht gestreiften Papier, entwertet mit Ovalstempel „KONSTANTINOPEL 7.FEB.83“, rückseitig auf untem gekürztem Brief nach Tabriz/Persien. Laut Tchilinghirian gab es in Tabriz ein Konsularpostamt.
Sowjetunion, 1938, 20 Jahre Rote Armee, 1 Rubel auf dickem Kartonpapier im waagerechten Zwischenstegpaar tadellos postfrisch, kaum jemals angeboten, plus postfrisches Vergleichsstück auf normalem weißen Papier.
Sowjetunion, 1987, „Eisbären“ 4 Werte komplett je im Kleinbogen, je entwertet mit Ersttagssonderstempel „MOSKAU 25.03.1987“, je mit vollem Originalgummi, jeweils ungefaltet und in tadelloser Erhaltung. Mi.-Wert 700,- Euro
Sowjetunion, 1988. „Olympische Winterspiele in Calgary“ 5 Werte komplett je im Kleinbogen, je entwertet mit Ersttagssonderstempel „MOSKAU 04.01.1988“. Zusätzlich ist noch mi.Nr. 5805 (Rotes Kreuz) im Kleinbogen, entwertet mit Ersttagssonderstempel, enthalten. Alle 6 Kleinbogen sind ungefaltet, haben vollen Originalgummi und sind in tadelloser Erhaltung.
San Marino - Ganzsachen, 1921, komplette Antwortkarte mit Aufdruck „Centesimi Cinquanta“ (50 C.), mit gebrauchtem Frageteil, entwertet “REPUBBLICA DI S. MARINO 16 08.1924“, mit Beifrankatur der 15 und 20 C. (Mi.Nr. 71/72) und nach Wiesbaden/Germania gelaufen.
Schweden - Vorphila, 1838, schwarzer Ra2 „GRISLEHAMN“ auf waagerecht mittig gefaltetem Faltbrief (mit Inhalt), der über Kopenhagen/Dänemark (rückseitiger Durchgangsstempel) nach Christinestad /Finnland gelaufen ist.
Schweden - Vorphila, 1850-1863, Partie von 2 markenlosen Faltbriefen (je mit Inhalt) die je nach Bordeaux gelaufen sind. Der von 1850 ist in Stockholm aufgegeben worden, trägt den K1 „STOCKHOLM 31 12 1850“ und den roten Grenzübergangsstempel „PRUSSE VALLENCIENNES“. Der von 1863 ist in Göteborg aufgegeben worden, trägt den K1 „...THEBORG 17 9 1863“ und den schwarzen Grenzübergangsstempel „SUEDE-QU.... 21 ...EPT 63“.
Schweden - Vorphila, 1855 (ca.), rückseitiger schwarzer Siegelstempel „VICECONSUL AV DE SUEDE & NORWEGE (CHERBOURG)“ (Frankreich) auf Faltbrief (ohne Inhalt) der nach Cadix (Cádiz/Spanien) gelaufen ist.
Schweden, 1855, Reichswappen 4 Sk. blau, fünf tadellose Exemplare sauber gestempelt, meist gut zentriert, eines davon „Luxus“.
Schweden, 1868, 24 Skill. Bco. rot, zwei Exemplare ungebraucht ohne Gummi, jeweils als Neudruck I mit kleineren Reparaturen und Mängeln, II mit kleinerer Reparatur und kurzem Zahn. Beide bildseitig fein mit Fotobefunden Nilsson [2024]. Facit 5 E 1 und 5 E 2
Schweden, 1858, Wappen mit Wertangabe in Öre, 50 Öre violett-dunkelkarmin, Auflage 1858-1865, ungebrauchtes / nachgummiertes, stark repariertes Exemplar, albumfähiges Stück mit Fotobefund Nilsson [2024]. Facit Nr. 12 a
Schweden, 1872-73, Wappen Typ II (Vapentyp II), 50 Öre rosa, Sechserblock mit breitem rechten Bogenrand, Falzreste im Rand und auf der linken oberen Marke, die übrigen fünf Werte POSTFRISCH. Position im Bogen Nr. 58-60 und 68-70, leicht dezentriert, sonst farbfrisch, auch nach Fotoattest Nilsson SFF [2025] „fresh and unusual unit, especially with five MNH stamps“. Stück für die große Sammlung!
Schweden, Freimarke 3 Öre braun (2 Stück) und 12 Öre blau im waagerechtem Dreierstreifen (rechte Marke unten einige kürzere Zähne), entwertet „STOCKHOLM 11/6 1873“, zusammen auf Faltbrief (ohne Inhalt), mit blauem französischem Stempel „SUEDE ERQUELINES 2 15 JUIN 73“, der nach Bordeux/Frankreich gelaufen ist.
Schweden, 1886, Freimarken 5 und 20 Öre, entwertet „HEDEMORA 14 1 1888“, zusammen auf Postanweisung nach Stjernsund.. Die Postanweisung ist jeweils mittig waagerecht und senkrecht gefaltet mit leichten Einrissen an den Außenseiten der Faltungen.
Schweden, 1891, „Oskar II.“ 2 Stück der 10 Öre karmin, entwertet „Stockholm 1 11 2 04“, zusammen als Mehrfachfrankatur auf Brief nach Bangkok/Siam, mit rückseitigem Ankunftstempel „BANGKOK 12.3.1904“. Die Destination Siam (heute Thailand) war zur der Zeit selten.
Schweden, 1919, „Gustav V.“ 10 Öre karmin, entwertet „STOCKHOLM KASSA 1. 1.2.19“, als Einzelfrankatur auf Postformular „Reklamation“ (Nachforschungsantrag). Das Formular ist mittig waagerecht und senkrecht gefaltet, hat links Registraturlochung und ein paar kleinere Einrisse an den 4 Außenseiten.
Schweden, 1918, „Gustav V.“ 10 Öre karmin (6 Stück mit einem waagerechtem Paar und einem waagerechtem Dreierstreifen) mit Firmenlochung „SOLITET“ (?), entwertet „MALMÖ 15 9 18“, als Mehrfachfrankatur auf mittig senkrecht gefalteter Auslandspaketkarte nach Kopenhagen (Dänemark).