Lots — 1st Auction

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Lot 829 340 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1933, Paul von Hindenburg, Wz. Waffeln, der komplette Satz tadellos postfrisch, gut gezähnt und einwandfrei, unsigniert, mit mehreren Oberrandstücken Walze 2´9´2, dabei die 3 Rpf. (Fingerabdrücke) und vor allem die 40 Rpf. (Mi.-Wert allein 650 €).

Lot 830 108 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1934, Chicagofahrt, 1 RM. schwarzrosa als Einzelfrankatur auf Zeppelin-Brief der Deutschlandfahrt 1934, Auflieferung Berlin-Königsberg nach Assen (Holland). Marke entwertet " BERLIN / 19.5.34", nebengesetzt roter Sonderbestätigungsstempel und Tagesstpl. Königsberg, tadellos, Mi.-Briefe für EF 800 €.

Lot 831 200 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1933, Chicagofahrt, der komplette Satz in sauberer Bedarfserhltung mit unterschiedlichen Ortsstempeln, die 1 RM. minimale Papierunebenheit, sonst einwandfrei, alle Werte geprüft Schlegel BPP. Mi.-Wert 1000

Lot 832 200 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1936, Chicagofahrt 2 RM und 4 RM auf R-Brief der 10. Nordamerikafahrt nach Remscheid, Marken entwertet mit Frankfurter Aufgabestempel 5.10.36, nebengesetzt Bordbestätigungsstempel, saubere Erhaltung, rs. mehrere Transitstempel New York und AK Remscheid. Sieger Nr. 441 B

Lot 833 600 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1933, Nothilfe, Richard Wagner, alle neun Werte tadellos postfrisch und gezähnt 14:13, die ersten sechs vom linken Bogenrand mit Fotoattest BPS Basel [2011] „echt und einwandfrei“. Mi.-Wert 3000

Lot 834 400 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1933, Nothilfeblock, Herzstück mit größerem Rand, alle vier Werte entwertet „BERLIN 7 u / 1.2.34“, jeder Wert tiefstgeprüft Schlegel BPP, Pracht. Mi.-Wert 2000

Lot 835 150 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1933, postfrischer, formatverkleinerter Nothilfeblock (Herzstück) in der Größe ca. 189×148 (Originalgröße 209×148). Die 50 Pfg. hat einen minimalen Bug und der Block hat am Oberrand einen stärkeren Druckpunkt. Mi.-Wert 1.200,- Euro

Lot 836 950 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1933, „10 Jahre Deutsche Nothilfe“-Block im Originalformat und postfrisch. Laut Fotoattest Hans-Dieter Schlegel ist der Block echt und postfrisch, sind die Blockränder unbehandelt und das Prüfstück weist einige winzige Flecken auf, keine weiteren Einschränkungen. Unseres Erachtens optisch makellos. Mi.-Wert 6.000,- Euro

Lot 837 170 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1934, Flugpost, der komplette Satz tadellos postfrisch, alle besseren Werte tief- bzw. tiefstgeprüft Schlegel bzw. Schlegel D. BPP, die 25 Rpf. „y“, alle übrigen „x“. Mi.-Wert 850

Lot 838 135 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1935, OSTROPA-Blockausgabe, mit vollem Originalgummi (Falzspuren in den Ecken, übliche Büge), Kurzbefund Dr. Oechsner BPP [2006] „gute Erhaltung“. Mi.-Wert 1300

Lot 839 100 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1935, "100 Jahre Deutsche Eisenbahn" 4 Werte komplett, entwertet "HAMBURG 43 10.7.35" (Ersttag), zusammen auf Blankokarte. Alle 4 Werte sind vom Bogenrand. Mi.-Wert 700,00 Euro

Lot 840 65 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1936, Otto von Guericke, 6 Rpf. schwarzopalgrün, Plattenfehler „ zweite Locke links in Höhe des 2. O von OTTO“, entwertet mit Teilstempel, bedarfsgezähnt, erhöht auf PF „II“ geprüft D. Schlegel BPP. Mi.-Wert 700

Lot 841 350 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1942, Europäischer Postkongreß Wien, 3+7 (Rpf) UNGEZÄHNT postfrisch, im Michel nicht gelistet. Rücks. senkr. Gummibug, sonst Luxus, Fotoattest Schlegel BPP.

Lot 842 900 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1942, Europäischer Postkongreß Wien, Fotoessay 12+38 Rpf des ursprünglichen Entwurfs von Erich Meerwald, mit Eichenlaub auf beiden Seiten des Postreiters. Im Hochformat erschien die Wertstufe zu 6 Rpf mit Eichenlaub nur auf der linken Seite. Einmaliges Stück aus dem Privatarchiv Meerwalds mit seinem rücks. Besitzer-Stempel. Vergl. W. Jakubek „Thema 3. Reich“ S.491-492, Fotoattest Schlegel BPP.

Lot 843 550 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1942, Europäischer Postkongreß Wien, 12+38 Rpf. UNGEZÄHNT, Randstück auf Ortsbrief „Wien-Klosterneuburg 3a, 20.10.42“ gestempelt, gering fleckig, für einen Ortsbrief überfrankiert, Fotoattest Schlegel BPP.

Lot 844 250 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1941, Postkameradschaft „II“, 24+36 Rpf als Einzelabzug auf gummiertem Papier, in der Farbe schwärzlichlilaultramarin, mit Seitenrändern, Fotobefund Schlegel BPP „echt, einwandfrei“.

Lot 845 150 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1942, Hitler 5 Pfg. schwarzgelbgrün, entwertet „MÜNCHEN 4.5.42“, als Einzelfrankatur auf Drucksachenumschlag mit leichten Alterungsspuren, der nach Bern/Schweiz adressiert ist, mit deutscher Zensuröffnung, mit den Stempeln „Zurück an den Absender!“ und „Begründung inliegend“, mit rückseitig dem Klebezettel „Zur Ermittlung des Absenders amtlich geöffnet durch die Reichspostdirektion München“. Zusätzlich ist noch der gedruckte Begründungszettel „Zurück gemäß Verordnung über den Nachrichten-Verkehr vom 2.April 1940..........Auslandsbrief-Prüfstelle“ enthalten.

Lot 846 4,000 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1944, Postkameradschaft „III“, Vorlagekarton mit sechs gezähnten Schwarzweiß-Fotoessays des Künstlers Axster-Heudtlass. Es sind 4 nicht verausgabte Zeichnungen, die Wertstufe 12 Rpf ist ähnlich der verausgabten Marke (die zerstörte Brücke im Hintergrund wurde geändert und die Wertbezeichnung wurde nach rechts gesetzt), lediglich die Wertstufe zu 6+9 Rpf. erschien in der vorliegenden Zeichnung. Ein wirklich „historisches“ Stück, von dem nur zwei weitere Exemplare bekannt sind. Eines davon wurde im März 2024 bei der Firma Köhler in Wiesbaden (unter der Losnummer 2250) für 13.500 Euro zugeschlagen. Aktuelles Fotoattest Schlegel BPP „echt, einwandfrei“.

Lot 847 150 EUR

Deutsches Reich - 3. Reich, 1939-1944, sieben „Arbeiter-Urlaubskarten“, frankiert mit Hindenburg 30 Rpf. (einmal) bzw. Hitlermarken 15 bzw. 30 Rpf. (sechsmal, Karten oben links mit Büroklammer zusammen). Die Frankatur galt als Gebühr, die der sog. Betriebsführer für die Urlaubskarte entrichten mußte. Auf der Rückseite jeweils „Arbeiter-Urlaubsmarken“ für genommenen Urlaub geklebt. Bei den Hitler-Frankaturen interessant: die Karten wurden für die DYWIDAG und Betonbauten auf Peenemünde ausgestellt, wahrscheinlich für Luftschutzbunker auf dem Raketen-Versuchsgelände. Historisch sehr interessant.

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