Lots — 3rd Auction
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Katapultpost, 1933, Sonderstempel „DEUTSCHER SCHLEUDERFLUG D. „EUROPA“-NEW YORK 28/29. Mai 1933“ auf oben waagerecht gefaltetem Luftpostbrief, frankiert mit Schweiz 20 und 60 Rappen (Mi. Nr. 257 und 254), gestempelt „BASEL FLUGPLATZ 23.V.33“, rückseitig mit Seepoststempel „Bremen-New York“, der nach Medford/Wisconsin/USA gelaufen ist.
Raketenpost, 1934, „1. Deutscher Raketenflug 1934“ 1 Mark gezähnt, entwertet „RAKETENSTART THALE (HARZ) 28.1.34“, als Einzelfrankatur auf Karte, die Richtung Hexentanzplatz-Roßtrappe (Harz) geflogen ist.
Zeppelinpost Übersee, 1930, Südamerikafahrt 1930 - Amerikanische Post, Rückfahrt, eine Postkarte mit USA-Zeppelinmarke 65 C. bis Sevilla und ein Brief mit 1,30 Dollar bis Friedrichshafen. Beide Rückfahrt-Belege mit Sonderbestätigungsstempel Type II. Die Karte weist einen Eckbug links unten auf, sonst ist die Qualität einwandfrei. Sieger 64 F und G, zusammen 1.025 €
Zeppelinpost Übersee, 1925, LZ 126 (ZR 3) "Los Angeles", zwei Belege von Postfahrten in den USA nach der Requirierung, zum einen vom ersten Flug nach Bermuda mit Luftpoststempel vom 20.2.1925, einer vom zweiten Flug mit Poststempel vom 15.4.1925. Beide Belege frankiert mit Washington, 2 C. und rs. AK Washington / Bermuda.
Zeppelinpost Europa, 1931, Polarfahrt, Zuleitungspost Niederlande, frankiert mit Mi.-Nr. 213-214 (zweimal) und 175, entwertet s.Gravenhage 20.7.31. Umschlag mit Sonderbestätigungsstempel und Zusatz „Franz- Josefs Land“, aufgenommen in Friedrichshafen bis zum Eisbrecher Malygin, Stempel des Eisbrechers vom 27.7.1931. Dekorativer Beleg in guter Erhaltung, Sieger 119 (Zuleitungspost Niederlande:) 450 €.
Zeppelinpost Deutschland, 1930, „Sachsenfahrt“-Sonderbestätigungsstempel auf 15 Pfg.-Luftpost-Ganzsachenkarte (P 169), entwertet „FRIEDRICHSHAFEN (BODENSEE) 16.11.30“, mit Beifrankatur der 10 und 15 Pfg.-Flugpostmarken (Mi.Nr. 379 und A 379), jeweils im Viererblock. die nach Zürich/Schweiz gelaufen ist. Die linke obere 10 Pfg. hat den Plattenfehler „unterer Strich des 1. E in DEUTSCHE unten nach links verlängert. Die linke untere 15 Pfg. hat unten links einen kurzen Zahn.
Zeppelinpost Deutschland, 1933, Chicagofahrt, 1RM.-Chicagofahrt-Sondermarke im senkrechten Paar als MeF auf Bordpostbrief nach San Francisco, aufgenommen in Rio de Janeiro. Obere Marke im oberen Rand teilweise verkürzte Zähne, sonst übliche Zähnung, farbfrisch, entwertet mit Bordpoststempel vom 20.10.33 und vs. Sonderbestätigungsstempel. Rs. Maschinenstempel Chicago. Umschlag Beförderungsspuren und oben links kleine Fehlstelle, sonst einwandfrei. Mi.-Wert für Mehrfachfrankatur von DR 496 1.500 €.
Zeppelinpost Deutschland, SELTENER AUTOGRAFEN-BELEG! 1937, 1.5., Deutschlandfahrt, Bordpost, Brief mit DR Mi.-Nr. 530, 531 und 607, mit Ausfallstempel, Abwurf Köln. Der Brief trägt die Unterschriften von Kapitän Max Pruss, Albert Sammt (1.Offizier) und Franz Herzog (Navigator, 3.Offizier). Am 6.5., also nur drei Tage später, ereignete sich das Unglück von Lakehurst, bei dem Kapitän Pruss schwer verletzt wurde. Zeppelinbelege mit Unterschriften der Besatzungsoffiziere sind selten! Historisches Stück.
Transatlantikmail, Um 1860, kleiner, vorderseitig farblos geprägter Zierbriefumschlag mit Aufgabestempel "HUMMELSTOWN PA FEB 18", adressiert nach Baisingen bei Horb in Württemberg mit vorderseitigem Durchgangsstempel von New York, rückseitig roter Durchgangsstempel von Aachen und Ankunftstempel von Horb. Das Kuvert enthält einen teilweise farblos geprägten Briefbogen, der auf zwei Seiten eng beschrieben ist.
Katastrophenpost, 1935, Rahmenstempel „RAID INTERROMPU Le 17 Février 1935 à 8h37 GMT par 7o40`de latitude Nord et 20o37`de longitude Ouest (5.430 kms) Appareil ramené avec courrier à PORTO-PRAIA à 13 h. 30 GMT“, auf Ansichtskarte des 1. Luftpostfluges von Frankreich nach Südamerika, frankiert mit 3 französischen Marken (Mi.Nr. 242 283 und 294), entwertet „MARSEILLE-GARE AVI... 16.2.35., die an die AIR FRANCE gelaufen ist.
Baden, 1851, Ziffer, 1 Kr. schwarz auf hell- bis mittelgelbbraun, mit Badenschnitt (zweiseitig vollrandig, rechts Randlinienschnitt, unten berührt). entwertet mit Nummernstempel "21" (Bühl) als Einzelfrankatur auf gedruckter Vertreter-Drucksache nach Waldkirch, nebengesetzt blauer L 2 "BÜHL 11 Jun", Karte links leichter senkr. Bug, Marke laut Fotobefund Flemming BPP [2006] üblicher Schnitt, gute Qualität.
Baden, 1851, Freimarke 9 Kr. schwarz auf lilarosa, allseits vollrandig geschnitten, entwertet mit Nummernstempel "42" (Ettlingen), als Einzelfrankatur auf senkrecht links gefaltetem Einschreibe-Chargé-Faltbrief (ohne Inhalt), der nach Neuwied gelaufen ist.
Baden, 1853, Ziffer im Kreis, 1 Kr. schwarz auf weiß, frisches, waagerechtes Paar, allseits vollrandig bis auf rechte Marke am rechten Rand berührt, beide Werte auf Faltbrief nach Engen, jeweils entwertet mit kleinem Uhrradstempel, nebengesetzt Ortsstempel Gottmadingen und Postablagestempel Gottmadingen – Blumenfeld., rs. Transit- und AK Singen bzw. Engen.
Baden, 1853, 3 Stück der Freimarke 1 Kr. schwarz auf weiß, teils vollrandig und teils mit Randlinienschnitt geschnitten, entwertet mit Uhrradstempel "22", zusammen als Mehrfach- bzw. Treppenfrankatur auf Faltbrief (mit Inhalt), mit K2 "BONNDORF 24 MAI", der nach Brül gelaufen ist.
Baden, 1853, Freimarke 6 Kr. schwarz auf gelb im waagerechtem Paar, die rechte Marke ist oben rechts berührt, ansonsten ist das Paar vollrandig geschnitten, entwertet mit Nummernstempel "28" (Durlach), als Mehrfachfrankatur auf waagerecht gefaltetem Faltbrief (mit Inhalt), mit K2 "DURLACH 25 NOV", der nach Richtenschweih (vermutlich Richterswil) im Kanton Zürich/Schweiz gelaufen ist. Mi.-Wert 1.500,- Euro
Baden, 1858, Freimarken 6 Kr. schwarz auf gelb und 3 Kr. schwarz auf blau, jeweils dreiseitig vollrandig geschnitten, 6 Kr. links unten und 3 Kr. rechts unten berührt, entwertet mit Nummernstempel "163" (Zell i.W.), als Zweifarbenfrankatur auf Faltbrief (mit Inhalt), der nach Aarau (Schweiz) gelaufen ist.
Baden, 1860, Wappen 1 Kr. schwarz im senkrechtem Paar und 3 Kr. ultramarin, je in der 13 1/2er Zähnung, je mit einem leicht kürzerem Zahn, entwertet mit Nummernstempel "100", als Zweifarbenfrankatur auf Faltbrief, mit L2 "NEUSTADT 16. Mai.", der nach Altdorf gelaufen ist. Der Inhalt ist ein Zahlungsbefehl des Amtsgerichtes.
Baden, 1860, Wappen 6 Kr. in der 13 1/2er Zähnung, entwertet mit Nummernstempel "145" (Triberg), mit nebengesetztem Uhrradstempel "5", als Einzelfrankatur auf Faltbrief (ohne Inhalt), der nach Stuttgart gelaufen ist.
Baden, 1862, Wappen 6 Kr. in der 13 1/2er Zähnung und 9 Kr. in der 10er Zähnung, entwertet mit Nummernstempel "87" (Mannheim), zusammen auf einem waagerecht gefaltetem Faltbrief (mit Inhalt), der nach Chiasso/Tessin (Schweiz) gelaufen ist. Mischfrankaturen beider Ausgaben sind selten.
Baden, 1860, Wappen 9 Kr. karmin in der 13 1/2er Zähnung, mit oben ein paar leicht kürzeren Zähnen, entwertet mit Nummernstempel "82" (Lenzkirch), als Einzelfrankatur auf waagerecht gefaltetem Faltbrief (ohne Inhalt), mit Ra 2 "LENZKIRCH 8. Aug.", der nach Forchheim gelaufen ist. Mi.-Wert 600,- Euro
Baden, 1860, 2 Stück der Wappen 9 Kr. karmin in der 13 1/2er Zähnung, entwertet mit Nummernstempel "130" (Schopfheim), zusammen als Mehrfachfrankatur auf Chargé-Einschreibe-Briefumschlag, mit K2 "SCHOPFHEIM 18.NOV", der nach Frankfurt a.M. gelaufen ist. Das die rechte obere Ecke der rechten Marke leicht gestoßen ist wird hier nur der Form halber erwähnt. Mehrfachfrankaturen der 9 Kr. sind selten.
Baden, 1862, Wappen 2 Stück der 1 Kr. schwarz in der 10er Zähnung, entwertet mit Nummernstempel "58" (Heiligenberg), zusammen als Mehrfachfrankatur auf Faltbrief (mit Inhalt), mit K2 "HEILIGENBERG 21.10.", der nach Wangen gelaufen ist.
Baden, 1862, "Wappen" 1 Kr. schwarz, in überdurchschnittlich guter 10er Zähnung, entwertet mit Ra 2 "CARLSRUHE 7. Mrz.", als Einzelfrankatur auf rechts senkrecht gefaltetem Orts-Faltbrief (ohne Inhalt), der innerhalb von Karlsruhe gelaufen ist. Laut Prüfungsmitteilung von M. Brettl (1993) ist die Einzelfrankatur in feiner und tadelloser Erhaltung. Mi.-Wert 550,- Euro
Baden, 1862, Wappen 1 Kr. schwarz im waagerechtem Dreierstreifen, entwertet mit Nummernstempel "6" (Altbreisach), zusammen als Mehrfachfrankatur auf Faltbrief (mit Inhalt), mit Ra 2 "ALTBREISACH 9.Dez.", der nach Freiburg gelaufen ist. Der Brief trägt den Vermerk "Mit Porto nicht angenommen, Strauß", da der Brief mit Portomarken versehen war, die entfernt wurden und erst bei der 2. Beförderung frankiert worden ist. Laut Fotoattest Maria Brettl AIEP (2024) sind die Marken echt gebraucht, zum Brief gehörend, in frischer Farbe, in tadelloser Erhaltung und mit allen Zähnen.
Baden, 1862, Wappen 9 Kr., entwertet mit Nummernstempel "87" (Mannheim), als Einzelfrankatur auf Faltbrief (mit Inhalt), mit K2 "MANNHEIM 13 JUL", der nach Oettingen gelaufen ist.
Baden, 1862, "Wappen" 9 Kr. hell- bis lebhaftrötlichbraun, mit überdurchschnittlich guter Zähnung, entwertet mit K2 "MANNHEIM 30 APR", als Einzelfrankatur auf Faltbrief (mit Inhalt), der nach Mülheim a. Rhein gelaufen ist, tiefst geprüft Stegmüller BPP. Mi.-Wert 200,- Euro
Baden, 1862, "Wappen" 3 Kr. rosakarmin in der 13 1/2er Zähnung, mit ausgabetypischer Zähnung bzw. mit ein paar leicht kürzeren Zähnen, entwertet mit Nummernstempel "43" (Freiburg), als Einzelfrankatur auf waagerecht gefaltetem Faltbrief (ohne Inhalt), mit Ra 2 "FREIBURG 30.Okt.IV.", mit diversen Alterungsspuren, der nach Oberhausen gelaufen ist. Mi.-Wert 500,- Eueo
Baden, 1862, Wappen 3 Kr. rosakarmin in der guten 13 1/2er Zähnung, entwertet mit Nummernstempel "43" (Freiburg), als Einzelfrankatur auf waagerecht und zweimal senkrecht gefaltetem Faltbrief (mit Inhalt), mit Ra 2 "FREIBURG 16 Nov.", der nach Villingen gelaufen ist, mit Altsignatur unter der Marke. Mi.-Wert 500,- Euro
Baden, 1862, Wappen mit weißem Hintergrund, 3 Kr. mittelrosarot, eng gezähnt, tadelloses Stück mit Teil-Rahmenstempel Offenbach, doppeltes Prüfzeichen Seeger BPP. Mi.-Wert 350
Baden, 1862, Wappen mit weißem Hintergrund, gezähnt 13 ½, 3 Kr. mittelrosarot, farbfrisches und sehr gut gezähntes Prachtstück dieser seltenen Marke mit Nummernstempel 41 „Ettenheim“, doppeltes Prüfzeichen Seeger BPP.
Baden, 1862, Wappen 1 Kr. schwarz und 6 Kr. ultramarin, entwertet "FREIBURG STADT-POST JUL 6", zusammen als Zweifarbenfrankatur auf senkrecht mittig gefaltetem Faltbrief (ohne Inhalt), der nach Stetten gelaufen ist.
Baden, 1862, Wappen 3 Kreuzer hellrot, entwertet mit Nummernstempel "5" (Allensbach), auf kleinem Damenfaltbrief (mit Inhalt), mit Ra 2 "ALLENSBACH 23.Jun.", mit Uhrradstempel "4", mit rechts senkrechter Faltung, der nach Romanshorn (Schweiz) gelaufen ist.
Baden, 1862, Wappen 2 Stück der 3 Kr. hellrot und eine 6 Kr. ultramarin (diese links mit ein paar leicht kürzeren Zähnen), entwertet mit K2 "LAHR 9.MAI", zusammen als Zweifarbenfrankatur auf Faltbrief, der nach Genéve (Schweiz) gelaufen ist. Der Inhalt ist eine Rechnung der Zichorienfabrik (Ersatzkaffeefabrik) Daniel Voelcker in Lahr im Breisgau mit hübschem Briefkopf.
Baden, 1862, "Wappen" 3 Kreuzer lebhaftkarminrot im waagerechtem Viererstreifen, entwertet mit Nummernstempel "109" (Pforzheim), mit druntergesetztem Ra 2 "PFORZHEIM 24.Aug.A 5.", als Mehrfachfrankatur auf waagerecht gefaltetem Faltbrief (ohne Inhalt), der nach Chaux-de-Fonds/Schweiz gelaufen ist. Viererstreifen auf Brief sind extrem selten.
Baden, 1867, 2 Stück der Wappen 6 Kreuzer ultramarin, entwertet mit schwarzem Nummernstempel "121" (Säckingen), zusammen als Mehrfachfrankatur auf waagerecht gefaltetem Faltbrief (ohne Inhalt), mit K2 "SECKINGEN 23 MRZ" und Ra 1 "Franco", der nach Amsterdam (Niederlande) gelaufen ist.
Baden, 1868, Wappen 6 Kreuzer ultramarin und 1 Kr. hell- bis lebhaftgrün, entwertet mit K1 "PFORZHEIM 28 JAN", als Zweifarbenfrankatur auf waagerecht gefaltetem Faltbrief (ohne Inhalt) der nach Genéve (Schweiz) gelaufen ist.
Baden, 1871, Wappen 6 Kreuzer ultramarin und 3 Kr. mittelrosarot, entwertet mit K2 "BADEN 4/11", zusammen als Zweifarbenfrankatur auf kleinem Damenbrief, mit blauem Grenzübergangsstempel "..... STRASBOURG 5 NOV. 71", der nach Paris/France gelaufen ist.
Baden, 1862, 2 Stück der Wappen 6 Kr. preußischblau, entwertet mit Nummernstempel "79" (Lahr), als Mehrfachfrankatur auf waagerecht gefaltetem Faltbrief, mit K2 "LAHR 28.3.", der nach Genéve (Schweiz) gelaufen ist, geprüft Englert BPP. Der Inhalt ist eine Rechnung der Fabrik Meurer & Söhne in Lahr mit schönem Briefkopf (dieser mit Einschnitt).
Baden, 1862, Wappen 9 Kreuzer im waagerechtem Paar, entwertet mit K2 "HEIDELBERG 13 MRZ", auf Faltbrief (ohne Inhalt), der nach Wolfenbüttel gelaufen ist.
Baden, 1862, Wappen 9 Kreuzer gelbbraun, entwertet mit etwas unleserlichem K2 "FREIBURG", als Einzelfrankatur auf Faltbrief (ohne Inhalt), der nach Orsenhausen gelaufen ist.
Baden, 1862, Wappen 9 Kreuzer gelbbraun, entwertet mit K2 "HEIDELBERG 10. OCT:", als Einzelfrankatur auf Faltbrief (ohne Inhalt), der nach Lindenberg gelaufen ist.
Baden, 1862, Wappen 9 Kreuzer gelbbraun, entwertet mit K2 "WEINHEIM 28 FEB.", als Einzelfrankatur auf Faltbrief (mit Inhalt), der nach Plößberg/Oberpfalz gelaufen ist
Baden, 1862f., Wappen gez. K 10, 18 Kreuzer hell- bis lebhaftgrün, sauber gezähnt, üblich zentriert, farbfrisch mit EKr. „[M]ANNHEIM / 30 JAN.“ und oben rechts Teil eines weiteren roten Stempels, geprüft Unverfehrt und Seeger BPP. Mi.-Wert 700
Baden, 1871, Wappen 1 Kr. hell- bis lebhaftgrün und 3 Kr. mittelrosarot, entwertet mit K1 "WAIBSTADT 22 AUG", als Zweifarbenfrankatur auf Faltbrief der nach Neckargemünd gelaufen ist. Der Inhalt ist ein amtliches Mahnschreiben des Pfandgerichts über einen Pfandbetrag aus dem Jahre 1836.
Baden, 1868, Wappen 3 Kr. mittelrosarot und 7 Kr. blau, entwertet mit K2 "FURTWANGEN 14 JUL", zusammen auf einem Chargé-Einschreibe-Faltbrief (ohne Inhalt), der nach Augsburg gelaufen ist.
Baden, 1868, Wappen 3 Kr. mittelrosarot und 7 Kr. blau, entwertet mit K1 "MANNHEIM 3 JUL", zusammen als Zweifarbenfrankatur auf Chargé-Faltbrief (ohne Inhalt), der nach Flape b. Altenhundem gelaufen ist.
Baden, LANDPOSTMARKE 1862, Ziffer, 1 Kr. schwarz auf gelb, sauber gezähntes und farbfrisches Stück auf kleinem Briefstück mit Nummernstempel „36“ (Emmendingen), rs. alte Prüfsignaturen „T“ (Thier doppelt) und Köhler. Mi.-Wert 400
Baden, GANZSACHEN 1863, 3 Kr.-Ganzsachenumschlag im A-Format, entwertet mit K2 "BADEN", mit Beifrankatur der 6 und 9 Kr. (Mi.Nr. 19/20), mit Vermerk "via Ostende", der nach Liverpool (Großbritannien) gelaufen ist.
Baden, GANZSACHEN 1863, 3 Kr.-Ganzsachenumschlag im A-Format, entwertet mit K2 "VILLINGEN 31 OKT", mit Beifrankatur der 1 und 3 Kr. (Mi.Nr. 17/18), mit Postablagestempel "VILLINGEN POSTABL. KÖNIGSFELD", der nach Rohrbach/Schweiz gelaufen ist.
Baden, GANZSACHEN 1863, 3 Kr.-Ganzsachenumschlag im A-Format, leicht mittig senkrecht gefaltet, entwertet mit K2 "MÜLLHEIM 21. Apr.", mit Beifrankatur der 6 Kr.(Mi.Nr. 19 rechts mit ein paar leicht kürzeren Zähnen), der nach La Chaux-de-Fonds/Kanton Neuchatel (Schweiz) gelaufen ist.