Lots — 3rd Auction
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Deutsche Post in China, 1901, Petschili-Ausgabe, Germania Reichspost, 30 Pfg., zwei Stück als MeF auf Feldpost-R-Brief aus Tientsin mit R-Zettel der „Kaiserlich Deutschen Feldpostexpedition“ nach Berlin. Umschlag etwas knittrig, Marken einwandfrei, entwertet „Ostas.Exp. Corps b / 27 5“. Rs. obere rechte Ecke etwas beschädigt, Reste von zwei Siegeln und Ausgabestempel Berlin, alte Prüfsignatur „Noske“. Attraktiver Beleg.
Deutsche Post in China, 1900, Germania Reichspost, 50 Pfg., Petschili-Ausgabe, entwertet "K.D.FELD-POSTEXPED DES OSTASIATISCHEN eXPEDITIONSCORPS", saubere Prachterhaltung, geprüft Bothe und geprüft Jäschke-Lantelme mit Fotobefund (2022), fehlerfreie Erhaltung Mi.-Wert 380
Deutsche Post in China, 1901-1904, neun Ansichtskarten mit teils interessanten Motiven, eine frankiert mit Krone/Adler, steiler Überdruck, 5 Pfg., die übrigen acht frankiert 5 Pfg. Germania Reichspost mit Überdruck..Alle als ermäßigtes Porto für Mitglieder der Besatzungstruppen nach Deutschland. Bis auf eine alle mit verschiedenen Truppenstempeln, deutsche AK auf der Vorderseite aus Peking, Shanghai, Tientsin und Tongku in guter Erhaltung. Alle Belege im Netz abgebildet.
Deutsche Post in China, 1901 -1904, „Reichspost“ mit Aufdruck China, der komplette Satz, sauber gestempelt inklusive Mi.-Nr. 15 b (tiefgeprüft Jäschke-L.), 23 leichte Knitter, die 25 in Type I und in Type II sowie die 26 II (letztere beide tiefgeprüft Jäschke-L.), schließlich die 27 III mit Fotobefund Steuer BPP (2010): „qualitativ einwandfrei“ Mi.-Wert 780
Deutsche Post in China, 1905, Firmenbrief aus Leinen aus Tientsin nach Berlin, frankiert mit Germania Reichspost mit Aufdruck „China“, dreimal 40 Pfg., davon ein senkrechtes Paar, und zwei senkr. Paare 5 Pfg., alle entwertet „TIENTSIN a / 10 7 05“. Der Umschlag mußte die seltene Route über die Mongolei benutzen, da die übliche Transsibirienroute wegen des japanisch-russischen Krieges noch nicht wieder benutzbar war. Umschlag mittig senkr. Faltbug, eine 40 Pfg.-Marke davon erfaßt, Knitter in den Umschlagrändern, sonst einwandfrei. Rs. Ausgabestempel Berlin. Die internationale Firma Arnhold, Karberg & Co. war 1866 in Canton gegründet worden; Tientsin und Berlin waren Zweigniederlassungen.
Deutsche Post in China, GANZSACHEN / VORLÄUFER, 1896, DR Krone/Adler 10 Pfg-Ganzsachenkarte nach Leiden / Holland, entwertet „SHANGHAI 1.8.96“, mit französischem Schiffspoststempel „LIGNE N PAQ.FR.No. 1 1 AOUT 96“.
Deutsche Post in China, GANZSACHEN 1905, Germania Reichspost mit Überdruck „China“, Antwortganzsache zu 10 Pf. mit Zusatzfrankatur 3 Pf. aus Tientsin nach Ludwigshafen, beide Marken entwertet „TIENTSIN / 96 05“, nebengesetzt undeutlicher Rahmenstempel der Ostasiatischen Besatzungsbrigade. Antwortteil ungebraucht anhängend.
Deutsche Post in China, BESONDERHEITEN 1906, Deutsches Reich-Germania 5 Pfg., entwertet „DÜSSELDORF 6.4.06“, als Einzelfrankatur auf Ansichtskarte, mit Vermerk „Soldatenbrief Eigene Angelegenheiten des Empfängers“, die an einen Infanterie-Soldaten in Peking gelaufen ist (Ankunftstempel „PEKING 16.5.06“) und von dort nach Düsseldorf zurückgesendet wurde (Absendestempel „PEKING 1.8.06“).
Deutsche Post in China, BESONDERHEITEN 1910, Freimarke 2 Cents, entwertet „SCHANGHAI DEUTSCHE POST 28.4.10“, auf Ansichtskarte der „Chinese Chapel“ nahe Shanghai, die nach Dresden gelaufen ist. In Dresden wurde die Karte mit Deutschem Reich-Germania 5 Pfg. (Mi.Nr.85 I) zusätzlich für Auslandsporto frankiert (die 2 C. wurde als 5 Pfg. angerechnet), entwertet „DRESDEN-ALTST: 18.5.10“ und nach Rouen/Frankreich weitergeleitet.
Deutsche Post in Marokko, 1900, REICHSPOST, Reichsgründungsfeier, 5 Mark in Type I mit weißer und roter Nachmalung, sogenannt „dünner“ Aufdruck „6 Pes. 25 Cts“, entwertet mit zwei Teilstempeln „SAFFI 22 2 02“, sehr frisches und sehr gut gezähntes Stück, entsprechend Fotobefund Jäschke-L. BPP (2017) „einwandfrei“ Mi.-Wert 400
Deutsche Post in Marokko, 1900, REICHSPOST, Reichsgründungsfeier, 5 Mark in Type I, nur mit weißer Nachmalung, Aufdruck „6 Pes. 25 Cts.“, farbfrisches, gut zentriertes, sehr gut gezähntes Stück, geprüft Bothe BPP und tiefstgeprüft Pauligk BPP Mi.-Wert 700
Deutsche Post in Marokko, 1906, DEUTSCHES REICH mit Wz., Landesname "Marocco", 1 Pes. 25 Cts. auf 1 Mark Reichspostamt, dunkelkarminrot, gut zentriertes und gezähntes Stück, einwandfrei postfrisch, geprüft Bothe BPP. Mi.-Wert 220
Deutsche Post in der Türkei, 1876, Pfennige, 20 Pf. in der besseren Farbe „(lebhaft)kobaltblau“, Einzelfrankatur auf Briefhülle nach Paris. Hülle innen etwas gestützt, Marke entwertet „KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL / 7 1 76“, bis auf zwei verkürzte Zähne einwandfrei und farbfrisch. Nebengesetzt Vermerk „Voie de Varna“ und blauer frz. Transitstempel, entsprechender Fotobefund Jäschke-L. BPP [2020].
Deutsche Post in der Türkei, 1905, Deutsche Reich ohne Wz., Reichsgründungsfeier 5 Mark mit Aufdruck „25 Piaster“, grünschwarz / dunkelkarmin (UV: gelblichrot), farbfrisch, gut gezähnt und sauber entwertet mit zwei Teilstempeln Jerusalem, tiefes doppeltes Prüfzeichen Georg Bühler. Mi.-Wert 700
Deutsche Post in der Türkei, 1913, 25 Piaster auf 5 Mark, entwertet mit K1 "CONSTANTINOPEL DEUTSCHE POST 3. 6/2 13", als Einzelfrankatur auf echtgelaufenem Einschreibebrief nach Cöln.
Deutsche Post in der Türkei, BESONDERHEITEN 1880, Deutsches Reich 10 Pfg.-Ganzsachenkarte, entwertet mit Ra3 „HOHENSTEIN ERNSTTHAL 7 V * 80 7“, die nach Constantinopel gelaufen ist und den Ankunftstempel „KAISERLICH DEUTSCHES POSTAMT No. 1 13/5“ trägt.
Militärmission in der Türkei, KUTAHIA; 1918, seltener Feldpoststempel „FELDPOST MIL.-MISS. KUTAHIA 10.6.1918“ auf Ansichtskarte von Constantinople, die nach Berlin gelaufen ist. Laut Arge-Stempelkatalog (18 Auflage) ist der 10.6.1918 der erste Verwendungstag dieses seltenen Stempels.
Militärmission in der Türkei, 1917, gelaufene Ansichtskarte von Jerusalem, mit Tarnstempel „Deutsche Feldpost *** 21.11.17“, mit Briefstempel „KÖNIGL. PREUSS. FLIEGERABTEILUNG 303“, die nach Kapellen bei Neuß gelaufen ist.
Militärmission in der Türkei, 1916, dreiseitig geöffneter Feldpostbrief mit Briefstempel „Kaiserlich Deutsche Telegraphen-Abteilung Klein-Asien“, mit Stempel von Siwas in Zentralanatolien, geschrieben von einem Dolmetscher in der Station Siwas, mit türkischem Zensurstempel und rückseitiger Verschlußvignette, mit leichtem Wasserfleck rechts unten, der nach Esslingen gelaufen ist.