Lots — 1st Auction
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Sachsen, 1856f., König Johann I., 5 Ngr. in zwei besseren Farbtönen bräunlichrot bzw. rötlichbraun, die 12 e geprüft Sorani, beide Werte mit Fotobefunden Rismondo BPP [2011] „einwandfrei“. Mi.-Wert 370
Sachsen - Ganzsachen, 1867, Ganzsachen-Umschlag, Wappen 2 Gr. blau mit Zusatzfrankatur ½ Ngr. orange als Einschreibbrief aus Neustadt / Stolpen nach Dresden, entwertet mit Rahmenstempel „NEUSTADT / BEI STOLPEN / 27 I 67“, nebengesetzt roter Rahmenstempel „Recomandirt.“ Kuvert oben links und rechts beschnitten, sonst feiner Beleg des seltenen 2 ½ Ngr.-Portos, rs. Ausgabestempel Dresden, Fotobefund Vaatz BPP (2024).
Schleswig-Holstein, 1864, Freimarke 4 Sch. karminrot, allseits sehr gut durchstochen, sauber entwertet mit Dreiringnummernstempel „6“ (Apenrade), in tadelloser Erhaltung, signiert W. Engel und tiefst geprüft Jakubek BPP. Laut Fotoattest Möller BPP (8.9.2025) ist die Marke echt und einwandfrei. Mi.-Wert 600,- Euro
Schleswig-Holstein, 1865, Ziffer im Oval, 2 Sch. grauultramarin, voller Durchstich, farbfrisch, entwertet mit Dkr. „CHRISTIANSFELD 1 9 [mit Posthorn]“, geprüft Pfenninger, auch laut Fotobefund Möller BPP [2017] echt und einwandfrei. Mi.-Wert 300
Schleswig-Holstein - Dänemark in Schleswig-Holstein verwendet, 1861, Dänemark 4 S. braun (Mi.Nr. 1), allseits voll- bis breitrandig geschnitten, entwertet mit etwas unleserlichem Nummernstempel „146“, mit nebengesetztem blauem K1 „WANDSBECK 23/3 1861“ (extrem späte Verwendung der Mi.Nr. 1), auf kleiner Faltbriefhülle mit leichten Alterungsspuren, nach Hamburg gelaufen mit rückseitigem Ankunftstempel „KDOPA HAMBURG 23 3“. Laut Fotoattest Lars Jörgensen (2019) ist die Verwendung 1861 extrem spät, die Marke echt und ohne Reparaturen sowie zum Brief gehörig.
Schleswig-Holstein - Dänemark in Schleswig-Holstein verwendet, 1853, Dänemark 4 S. braun (Mi.Nr. 1), allseits voll- bis breitrandig geschnitten, entwertet mit Nummernstempel, mit nebengesetztem Stempel „ALTONA 18 12“ mit kopfstehender „18“, auf Faltbrief (mit Inhalt) der in Hamburg geschrieben worden ist und der nach Eutin gelaufen ist.
Schleswig-Holstein - Dänemark in Schleswig-Holstein verwendet, FLENSBURG; Dänemark 4 R.B.S. rotbraun (Mi.Nr. 1 II a), zweiseitig voll- bis breitrandig geschnitten (links und unten berührt), entwertet mit Nummernstempel „16“ (Flensburg), als Einzelfrankatur auf Faltbrief (mit Inhalt) mit K1 „FLENSBURG 21/5 1854“ und diversen Alterungsspuren der nach Eckernförde gelaufen ist. Laut Kurzbefund Möller BPP ist das Prüfstück echt sowie tarifgemäß freigemacht und ist die Qualität akzeptabel.
Schleswig-Holstein - Dänemark in Schleswig-Holstein verwendet, HEIDE; Dänemark 4 S. orangebraun im 1. Druck, allseits vollrandig geschnitten und entwertet mit Nummernstempel „117“ (Heide). Laut Kurzbefund Möller BPP ist das Prüfstück echt und einwandfrei.
Thurn und Taxis - Vorphila, 1840, Faltbrief (mit vollem Inhalt) von Frankfurt nach Dulwich/England, mit rotem K2 „FRANKFURT 26.IUN.1840“, schwarzem L2-Grenzübergangsstempel „FRANCO GRAENZE“ (Feuser 314) und mit rotem K2-Grenzübergangsstempel „TOUR-T FORBACH 29 JUIN 40“.
Thurn und Taxis, 1862, Ziffern im Quadrat, Farbänderung, 1/3 Sgr. grün , allseits voll- und überrandig mit Teilen der Nachbarmarken, zart entwertet, geprüft Carl H. Lange und Georg Bühler, Kabinett.
Thurn und Taxis, 1866, Ziffern im Quadrat, 2 Sgr. mittelblau bis blau mit tadellosem vollem farbigem Durchstich an allen 4 Seiten, farbfrisch, ideal zentriert und entwertet mit sehr klarem Nummernstempel „280“ (Zella). Laut Fotoattest Dr. Sommer (1988) ist die Marke in jeder Beziehung echt, ein bestens präsentierendes Exemplar dieser gesuchten und heiklen Taxismarke sowie in einwandfrier Erhaltung. Das Attest ist waagerecht mittig gefaltet und hat links Registraturlochung. Mi.-Wert 700,00 Euro
Württemberg, 1851, Ziffern, 1 Kr. schwarz auf mittelgraugelbem Seidenpapier, entwertet mit Dkr. Stuttgart, oben knapp vollrandig, sonst voll- bis breitrandig, auch nach Kurzbefund Klinkhammer BPP [2025] echt und einwandfrei. Mi.-Wert 300
Württemberg, 1855, Ziffern, 9 Kr. die beste Farbe schwarz auf hellrötlichkarmin, links etwas Lupenrand, sonst teils breitrandig auf Brief von CALW nach Oberammergau in Bayern, rücks. Ankunftstempel., gepr. Heinrich BPP (Doppelsignum). Mi.-Wert 850
Württemberg, 1851, Ziffern, 18 Kr. bläulichviolett, Type I, allseits vollrandig mit leichten Mängeln bzw. oben kleine dünne Stelle (falzhell), sonst farbfrisch, allseits vollrandig, entwertet mit Dkr. Heilbronn, geprüft Carl H. Lange, H. Köhler, entsprechender Fotobefund Klinkhammer BPP [2025] „insgesamt ein dekoratives Exemplar mit sauberer Abstempelung“. Mi.-Wert 900
Württemberg, 1857, Wappen geschnitten, Papier mit Seidenfaden, 1 Kr. in der guten Farbe dunkelorangebraun [tiefdunkelbraun], farbfrisches Exemplar mit erkennbarer Wappenprägung, üblich geschnitten (zweiseitig berührt), entwertet „CANNSTATT / 5 NOV 1859“, auch nach Fotobefund Klinkhammer BPP (2024) „ein gutes Exemplar“. Mi.-Wert 800
Württemberg, 1862, Freimarke 9 Kr. karmin mit 13 1/2er Zähnung, entwertet mit Nummernstempel „57“ (Heidelberg), mit nebengesetztem K2 „HEIDELBERG 4. NOV“, als Einzelfrankatur auf Faltbrief (mit Inhalt), der nach Erfurt gelaufen ist. Mi.-Wert 600
Württemberg, 1860, Wappen 18 Kr. dunkelblau auf Papier ohne Seidenfaden, oben rechts berührter Rand, sonst vollrandig, entwertet mit K3 „HIRSCHAU 21 8 62“, mit alter Händlersignatur „GF“ (Gustav Freyse). Laut Fotoattest Irtenkauf BPP (2005) ist die Marke echt, farbfrisch, mit schöner Wappenprägung, leicht tangiert, sonst vollrandig, stammt vom oberen Bogenrand und ist mit fast zentrischer, sauberer Abstempelung. Ein schönes Exemplar dieser seltenen Marke, in frischer Erhaltung. Mi.-Wert 1.500,- Euro
Württemberg, 1862, Wappen, 1 Kr. dunkelbraun bis schwaärzlichbraun, gez. K 13 1/2, dünnes Papier, farbfrisch, gut gezähnt, als EF auf Dienstbriefumschlag aus Stuttgart nach Cannstatt, entwertet mit Dkr. Stuttgart, doppeltes Prüfzeichen Thoma BPP, rs. Stempel „WÜRTT. FAHREND. POSTAMT“ und Ausgabestempel Cannstatt (jeweils zweimal). Senkr. Archivfalte, sonst Umschlag gut erhalten. Mi.-Wert 750
Württemberg, 1861, Wappen 18 Kreuzer dunkelblau für diese Ausgabe sehr gut gezähnt, wie postfrisch wirkend mit vollem Originalgummi, der lediglich im oberen Bereich durch die Falzentfernung minimal verlaufen ist, geprüft Georg Bühler. Tadellose und frische Erhaltung. Laut Fotoattest Georg Bühler (1996) echt, in sehr feiner Erhaltung und außerordentlich selten. Laut Fotoattest Heinrich BPP (04.08.2025) echt, einwandfrei und in dieser insgesamt sehr schönen Erhaltung ist die Marke sehr selten. Mi.-Wert 3.800,- Euro
Württemberg, 1873, Wappen, 70 Kreuzer violettbraun, allseits voll- bis breitrandig und farbfrisch mit Teil der Trennlinie geschnitten, kleine Hinterlegungen, entwertet mit Fächertempel Stuttgart, geprüft Richter, laut Fotoattest Klinkhammer BPP [2025] „insgesamt ein dekoratives Exemplar mit sauberer, zentrischer Abstempelung und erkennbarer Wappenprägung“. Mi.-Wert 7000
Württemberg, 1875, Ziffer im Kreis, 2 M. gelborange, farbfrisch, üblich zentriert, entwertet mit Teilstempeln Crailsheim, laut Fotobefund Klinkhammer BPP [2025] „noch gut gezähnt, klar gestempelt und einwandfrei“. Mi.-Wert 400
Württemberg, 1921, Dienstmarke 3 Mark im breitrandigem ungezähntem Probedruck in lilaultramarin, in tadelloser postfrischer Erhaltung und tiefst geprüft M. Klinkhammer BPP. Mi.-Wert 250,- Euro
Württemberg, 1922, Dienstmarken mit neuem Wertaufdruck 11 Werte komplett ungezähnt (mi.Nr. 161 ist ungezähnt nicht erschienen), je breitrandig geschnitten und jeweils in tadelloser postfrischer Erhaltung. Zusätzlich sind noch Mi.Nr.171/172 ungezähnt in tadelloser postfrischer Erhaltung enthalten. Mi.-Wert 815,- Euro
Württemberg, 1923, Dienstmarken mit neuem Wertaufdruck 13 Werte komplett ungezähnt , je breitrandig geschnitten und in tadelloser postfrischer Erhaltung. Die Mi.Nr. 173 ist signiert Hederer, ansonsten ohne Signaturen. Mi.-Wert 650,- Euro
Württemberg, 1881-1896, Partie von 10 verschiedenen, je breitrandig geschnittenen, ungezähnten Werten, die je in tadelloser postfrischer Erhaltung sind. Enthalten sind Mi.Nr. 203/204 U, 208/210 U, 212 U, 213 U und 214/216 U. Mi.-Wert 640,- Euro
Württemberg, 1906, „100 Jahre Königreich Württemberg“ 10 Auffdruckwerte komplett ungezähnt, breitrandig geschnitten und in tadelloser postfrischer Erhaltung. Mi.-Wert 1.200,- Euro
Württemberg, 1917, Amtlicher Verkehr 25 Pfg. Partie mit 5 ungezähnten Farbprobedrucken in 5 verschiedenen Farben, je breitrandig geschnitten und jeweils in tadelloser postfrischer Erhaltung. Mi.-Wert 500,- Euro
Württemberg, 1919, Dienstmarken mit „Volksstaat Württemberg“-Aufdruck Partie von 5 verschiedenen ungezähnten Werten, je breitrandig geschnitten und je in tadelloser postfrischer Erhaltung. Enthalten sind 2 ½, 15, 20, 35 und 50 Pfg. Mi.-Wert 300,- Euro
Württemberg, 1920, Abschiedsausgabe 10 Werte komplett ungezähnt, je breitrandig geschnitten, je in tadelloser postfrischer Erhaltung und je geprüft Winkler BPP. Mi.-Wert 700,- Euro
Württemberg - Stempel, NEUENBÜRG; 1851, klarer, waagerechter Teilabschlag des vorphilatelistischen Einzeilers in blau auf 3 Kr.-Marke echt, einwandfrei, farbfrisch und breitrandig. Der Stempel wurde nur wenige Tage aushilfsweise zur Entwertung benutzt, laut Württ.-Handbuch lose ca. 20 Stück bekannt, entsprechendes Fotoattest Heinrich BPP (2013).
Norddeutscher Bund, 1868, vollständige Postanweisung mit Coupon, Formular C. 90, frankiert mit 4 Stück der 1 Gr. karmin, portogerecht für 50 Thaler, gebraucht mit preussischem Einkreisstemüel „HAMBURG 14 9 68“, adressiert nach Helgoland, rückseitig mit Helgoländer Rundstempel in Type I als Ankunftstempel und Empfangsvermerk. Das Formular ist wie üblich senkrecht leicht gefaltet, zeigt nur minimale Kniffe und rechts seitlich einen kleinen Einriß. Laut Fotoattest Blecher BPP (1984) ist die Prüfvorlage im Original-Zustand, Marken und alle Abstempelungen sind echt und in guter Erhaltung.
Norddeutscher Bund, 1868, 3 Stück der Freimarke 1 Gr. karmin durchstochen, entwertet mit K2 „LEIPZIG 26 FEB 6...“, als Mehrfachfrankatur auf Paketbegleitbrief nach Dresden, mit vorderseitigem Ra2 „Ausgeliefert 27.......“ und rückseitig mit dem seltenem blauem, postalischem Zettel „Cap. 80e/Abzuholen bei der/Postexpedition VI./Hauptstraße 11/von 8 Vormittags bis 7 Abends.“.
Norddeutscher Bund, 1870, Paketbegleitbrief aus Wurzen nach Dresden, mit einer Vierfarbenfrankatur aus der gezähnten Ausgabe - 1/4 Gr. (Randklebung, Eckfehler), 1/2 Gr., 2 Gr. (zweimal) und 5 Gr.. Alle Marken entwertet „WURZEN / 8 VIII 70“. Vs. Rahmenstempel „Ausgeliefert / 9 VIII No. 2“, rs. Ausgabestempel und Klebezettel des sächsischen Hofpostamts. Vs. und rs. Nadellöcher im Umschlag wegen Befestigung am Paket des Johanniter-Ordens „für die verwundeten Soldaten“ an den Schatzmeister, oben und rechts geöffnet, sonst tadelloser Beleg aus der ersten Woche des dt.-frz. Krieges 1870-71.
Norddeutscher Bund, 1870, Paketbegleitbrief aus Meiningen nach Kassel als „Feldpostbrief“ an den Angehörigen eines Infanterie-Regiments im dt.-frz. Krieg, zwar rechts beschnitten, aber vierfarbig frankiert in MiF aus durchstochener und gezähnter Kreuzer-Ausgabe, dabei die 1, 3 (zweimal) und 7 Kr. gezähnt sowie die 18 Kr. durchstochen als 32 Kreuzer-Frankatur. Marken entwertet „MEININGEN / 24 10 1870“, nebengesetzt Stempel der Packkammer Cassel und Paketaufkleber „494 aus Meiningen“, rs. Ausgabestempel.
Norddeutscher Bund, 1871, 1/4 Gr. hellrotviolett bis dunkelbraunpurpur, Viererblock (obere linke Marke Eckfehler, sonst tadellos) auf Brief nach Aurich, Marken entwertet mit bessrem nachverwendeten Hannover-Stempel „PEWSUM / 19 12“, rs. AK Aurich.
Norddeutscher Bund, 1869, Freimarke 1 Gr. karmin gezähnt, als portogerechte Einzelfrankatur auf Zierbriefumschlag von „HALLE A/S 31 12“, nach Löbejün (mit Ankunftstempel) gelaufen, mit diversen Altsignaturen wie z.B. Pfenninger. Der Umschlag zeigt vorder- und rückseitig farblos gepägte Ränder, sowie eine farblose Prägung an den Rändern der Ober- und Unterklappe. Der Umschlag wurde links geöffnet und zeigt in der rückseitigen Oberklappe einen Einriss, sonst in sehr guter Erhaltung.
Norddeutscher Bund, 1869, Vorderseite eines Paketbegleitbriefs aus Barmen-Wupperfeld nach Frankfurt / Main mit Fünffarbenfrankatur, dabei die Innendienst, 10 Gr. mit hs. Entwertung (übliche Zähnung), die 1/4 Gr. durchstochen (Eckfehler) sowie die 1/2 Gr., 1 Gr. und 5 Gr. jeweils gezähnt, diese mit Rahmenstempel „BARMEN / WUPPERFELD / 14 7“ entwertet. Sehr dekorativ.
Norddeutscher Bund - Dienstmarken, 1870, die vier besten Werte der Groschen- bzw. Kreuzerausgabe, 1/ 4 Gr., 1/3 Gr., 2 und 7 Kr., jeweils gut gezähnt und tadellos postfrisch, jeder Wert mit Prüfzeichen „HK“ [Horst Krause]. Mi.-Wert 420
Norddeutscher Bund - Bahnpost, 1870, Freimarke 2 Gr. grauultramarin, entwertet mit Bahnpost-L3 „AACHEN 26 6 70 DÜSSELDORF“, mit rechts oben einigen leicht kürzeren Zähnen, mit nebengesetztem Ra2 „RHEYDT BAHNHOF“, als Einzelfrankatur auf Faltbrief (ohne Inhalt), mit L1 „FRANCO“der nach Roermonde (Niederlande) gelaufen ist.
Norddeutscher Bund - Hufeisenstempel, 1871, 1 Gr. karmin, gezähnt als EF auf vollständigem Brief aus Berlin nach Breslau, Marke leicht getönt, sonst einwandfrei, entwertet mit Hufeisenstempel Berlin (Spalink 1 N 3b) mit nicht korrekt eingestellter Zeitgruppe vom 4.5.1871, dem Ersttag der Reichspost nach Breslau. Rs. AK und Ausgabestempel Breslau.
Norddeutscher Bund - Stempel, 1869, FRANCO-Stempel Köln, unfrankierte Orts-Briefhülle mit klarem Abschlag „COELN F. / 2 4 69“ in violett mit handschriftlicher Röteltaxe.
Norddeutscher Bund - Stempel, 1871, DEUTSCH-FRANZÖSISCHER KRIEG, als Feldpostbrief gesiegeltes Verzeichnis von in einem hessischen Feldlazarett Verstorbenen an das königliche 3. Hessische Infanterie-Regiment, mit Kreisstempel „FELDPOST D. GROSSH. HESSISCHEN 25. DIVISION“ als AK und Rahmenstempel des K. Pr. Feld-Post-Relais No. 80 als Aufgabestempel.
Norddeutscher Bund - Stempel, 1868f., 2 Kr. orange, durchstochen, ideal entwertet mit Vollstempel (T&T-Stempel) „BEERFELDEN 7/3“. Luxus.
Norddeutscher Bund - Stempel, 1869f., 1 Gr. karmin, gezähnt, auf kleinem Briefstück mit ROTER Entwertung durch einen F-Stempel von Bremen, 10.4.1871, etwas getönt, ausgabetypisch gezähnt, laut Fotobefund Mehlmann BPP [2008] Stempel relativ sauber und klar, selkene Entwertung. Mi. Zuschlag für rote Stempel ab 400 € aufwärts.
Elsaß-Lothringen, 1871, rechts leicht verkürzter Damenbrief von einem Angehörigen des Braunschweigischen Infanterie-Regiments aus Braunschweig, frankiert mit 10 C. orangebraun in Type I und der seltenen 5 C. hell- bis mittelgelblichgrün in Type II, hier kleine Bildaufrauhung, sonst farbfrisch und gut gezähnt, beide Marken entwertet „PFALZBURG / 19 6 71“, rs. doppeltes Prüfzeichen Georg Bühler und Ausgabestempel Braunschweig. Mi. für 4 II aa auf Brief 1.300 €.
Elsaß-Lothringen, 1870, 25 C. dunkelbraun, Type I, sehr frisches und tadellos postfrisches Stück, Fotobefund Mehlmann BPP [2025] „einwandfrei, postfrisch“ erwähnt zwei getönte Zähne (kaum sichtbar), Prüfsignatur H. Krause. Mi.-Wert 300
Elsaß-Lothringen - Stempel, FELDPOST, 1871, Feldpostbriefhülle vom 1.1.1871 mit glasklarem EKr. „K.PR.FELD-POST.EXP. / 14. INF. DIV. / 1 1“ nach Nordholland, vorn hs. Taxe „20“, rs. AK „Den Helder / 6 JAN 71“, saubere Bedarfserhaltung. Feldpost 1870-71 nach Holland ist selten.