Lots — 1st Auction
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Showing 301–338 of 338 lots
Schweiz - Portofreiheitsmarken, 1871, Rotes Kreuz, ovale Vignette mit Inschrift „COMITE INTERNATIONAL / GENEVE“, rotes Kreuz einfach eingefaßt, Originalgummi mit kleinen gummifreien Stellen (herstellungsbedingt), sonst postfrisch, farbfrisches Stück, laut Fotobefund Marchand ASEP „ungebraucht mit Gummi, sehr gut `gezähnt´ und in fehlerfreier Erhaltung“. SBK für ungebraucht 500 CHF.
Schweiz - Zusammendrucke, 1942, „Altstoffverwertung“ alle 25 Zusammendruckkombinationen komplett in tadelloser postfrischer Erhaltung.
Schweiz - Zusammendrucke, 1953, kompletter Pro Juventute-Markenheftchenbogen, entwertet mit Ersttagssonderstempel „BERN 1.XII.53“ und in tadelloser Erhaltung. Mi.-Wert 1.500,- Euro
Serbien, 1915, Feldpostkarte mit Abbildung der Flaggen der Verbündeten, die über Bologna nach Bern/Suisse gelaufen ist, von dort nach Lausanne weitergeleitet worden ist und in der Schweiz mit einem „T“-Stempel versehen wurde.
Spanien - Vorphila, 1765-1816, Partie von 2 Faltbriefen (mit Inhalt) aus Cadic nach Frankreich, davon einer mit rotem L2 „Andalucia la Alta“ und einer mit schwarzem L2 „ESPAGNE PAR BAYONNE“.
Spanien - Vorphila, 1842, klarer, roter L3 „MALAGA ANDALUCIA BAJA“ auf Faltbrief (mit Inhalt) aus Malaga, mit rotem französischem Grenzübergangsstempel „....ST-J.-DE-LUZ 22 AVRIL 42“, der nach Helsingfors/Finnland gelaufen ist. Die Destination Finnland war zu dieser Zeit selten.
Spanien, 1850, „Isabella II.“ 2 Stück der 6 Cs. schwarz, je allseits vollrandig geschnitten, jeweils als Einzelfrankatur auf Faltbrief mit Inhalt.
Spanien, 1851, „Isabella II.“ 6 Cuartos schwarz im gestempeltem, allseits vollrandig geschnittenem, waagerechtem Viererstreifen. Die linke Marke hat vorderseitig oben rechts eine winzige dünne Stelle und ein leichter diagonaler Bug geht durch die beiden rechten Marken.
Spanien, 1852, „Isabella II.“ 5 R. hellgrün im waagerechtem, allseits vollrandig geschnittenem Fünferstreifen, entwertet mit Ovalstrichstempel. Die mittlere Marke hat oben einen kleinen Stockfleck.Laut Fotoattest „EXFIMA“ ist der Fünferstreifen echt, in sehr intensiver Farbe sowie ohne Mängel oder Reparaturen.
Spanien, 1862, „Isabella II.“ 12 Cs. blau auf rosa, allseits vollrandig geschnitten, als Einzelfrankatur auf waagerecht gefaltetem Faltbrief (mit vollem Inhalt) aus Barcelona, mit Nebenstempel „BARCELONA 20 NOV“ sowie „FRANQUEO INSUFICIENTE“ und nach Marsella gelaufen.
Spanien, 1862, „Isabella II.“ 1 Real braun auf gelb im gestempeltem, allseits vollrandig geschnittenem 18er-Block. Durch die mittlere waagerechte Markenreihe geht ein waagerechter Bug. Die 3 rechten Werte der mittleren waagerechten Markenreihe haben jeweils vorderseitig kleine Schürfstellen. So große Einheiten sind aus der Klassik selten.
Spanien, 1866, „Isabella II.“ 2 Stück der 12 Cs. orange, entwertet „FIGUERAS GERONA 20 OCT 66“, als Mehrfachfrankatur auf waagerecht gefaltetem Faltbrief (mit Inhalt) nach Perpignan/Frankreich, mit rotem Grenzübergangsstempel und blauem französischem „P.D.“-Taxstempel.
Spanien, 1938, „König Ferdinand II.“ 30 C. in 2 ungezähnten, tadellos postfrischen Probedruck-Viererblöcken vom Bogenoberrand, davon der eine in schwarzer und der andere in schwarzgrüner Farbe..
Spanien - Dienstmarken, 1854, Dienstmarke 1 Libra schwarz auf blau im allseits vollrandig geschnittenem Zwölferblock, entwertet mit K2 „BURGOS (21)“. Große gestempelte Einheiten sind bei den Dienstmarken, besonders bei dem Hauptwert, selten.
Tschechoslowakei - Besonderheiten, 1919. Briefstempel „2. polni letecká setnina“ (2. Feldfliegerregiment), mit nebengesetztem aptiertem Stempel „VELKE KUNCICE n OSTRAVIC 3.IV.10“ (Satzfehler, richtige Jahresangabe 19), auf Ansichtskarte von“Mor Ostrava“ (Mährisch Ostrau) und nach „Zabovresky n. Brno“ gelaufen.
Türkei, 1884, "Großer Halbmond" 5 Paras violett/helllila in der 13 1/2er Zähnung, in guter ungebrauchter Erhaltung, mit minimalem diagonalem Bug oben, einem etwas kürzerem Zahn unten links und signiert "Gebrüder Senf Leipzig". Mi.-Wert 350,00 Euro
Türkei, 1884, "Großer Halbmond" 5 Paras violett/helllila in der 11 1/2er Zähnung, rechts mit einem minimal kürzerem Zahn und ansonsten in guter ungebrauchter Erhaltung Mi.-Wert 350,00 Euro
Türkei, 1884, "Großer Halbmond" 5 Piastres schwarz/olivgrau in guter ungebrauchter Erhaltung und mit einigen Altsignaturen wie z.B. Richter. Mi.-Wert 450,00 Euro
Türkei, Freimarke 1 Piastre violettblau, (Mi.Nr. 103) entwertet BAGDAD, als Einzelfrankatur auf links leicht gekürztem Brief nach Teheran (Persien) und 1 Piastre hellblau (Mi.Nr. 117), entwertet „BAGDAD“, als Einzelfrankatur auf oben leicht gekürztem Brief nach Kermanchah (Persien), Vorderseite entsprechender Ankunftstempel.
Türkei, 1916, 1 Piaster blau im waagerechtem Paar (rechte Marke Eckbug rechts oben) und 20 Paras lilarot, (linke Seite einige leicht verkürzte Zähne), jeweils mit Stern-Aufdruck, je entwertet „STAMBOUL …. 17“, zusammen rückseitig auf Einschreibebrief nach Berlin, der in Berlin in verschiedenen Straßen versucht wurde zuzustellen, u.a. mit Klebezettel “Straße in Berlin unbekannt, Briefpostamt“ (Straße durchgestrichen, handschriftlich durch Pension ersetzt) und schließlich an den Absender zurückgesendet worden ist.
Türkei - Ganzsachen, 1880, Ganzsachenkarte 20 Paras entwertet mit blauem Dreirahmenstempel, 1884 in Brousse (Bursa) geschrieben, nach Constantinopel gelaufen und in sehr guter Erhaltung.
Türkei - Ganzsachen, 1901, Ganzsachenumschlag 1 Piastre mit Rückklappenschnitt I, entwertet mit schwarzem Ovalstempel, mit nebengesetztem Zweikreisstempel, mit rückseitigem Durchgangsstempel „ALEP 14.5.901“ (Aleppo 1901, heute Syrien), mit mittig senkrechter Faltung, mit einigen Beförderungsspuren und nach Hamburg gelaufen.
Türkei - Zensurpost, 1916, Freimarken 10 Paras grün und 1 Piastre blau, gestempelt „BEYRUT“, zusammen auf Einschreibebrief, mit türkischem Zensurstempel, mit rotem österreichischem Zensurstempel „Zensurstelle Feldkirch 3“, der nach Lucerne/Switzerland gelaufen ist.
Ukraine, 1918, Freimarke 10 Sch. gelbbraun, sowie Freimarke 5 Kop. mit Aufdruck des ukrainischen Hoheitszeichen, zusammen frankiert auf russischer Postkartenvordruckkarte.
Ukraine, 1918, Freimarke 20 Sch. dunkelbraun, allseits vollrandig geschnitten, entwertet „KIEW 16 11 18“, rückseitig zusammen mit den Rußland-Freimarken 25 und 50 Kop. (Mi.Nr. 73 A und 75 A) auf links gekürztem Brief.
Ukraine, 1918, Freimarken 20 Sch. vom Unterrand und 30 Sch. aus der rechten oberen Bogenecke, jeweils voll- bis breitrandig geschnitten, entwertet “14.10.18“, zusammen rückseitig frankiert auf links etwas gekürztem Brief.
Ukraine, 1918, Freimarken 5 Kop. lilabraun und 10 Kop. dunkelblau im senkrechtem Paar, je mit Aufdruck des ukrainischen Hoheitszeichens, zusammen rückseitig frankiert auf rechts leicht gekürztem Brief aus YUZOWKA, geprüft Kobylanski BPP.
Ukraine, 1919, Freimarken 15 und 70 Kop. mit Aufdruck des ukrainischen Hoheitszeichens, entwertet „GOMEL 2 1 19“ (heute Weißrussland), rückseitig frankiert auf wiederverwendetem Umschlag der als Einschreiben gelaufen ist.
Ukraine, 1919, Freimarke 25 Kop. grün/violett mit Aufdruck des ukrainischen Hoheitszeichens, entwertet „SMOTRITSCH 19.8.19“, als Einzelfrankatur auf rechts etwas eingerissener Zahlungsanweisung.
Ukraine, 1920, 100 G. grün/schwarz in 2 ungezähnten Viererblöcken mit Drucken der grünen Farbe auf Vorder- und Rückseite (teils Dreifachdruck), der eine mit zusätzlich braunrotem Mittelstück der 60 G. auf der Vorderseite und der andere mit zusätzlich blauem Mittelstück der 80 G auf der Rückseite. Zusätzlich ist eine ungezähnte 200 G. (Mi.Nr. XIV) mit stark verschobenem Mittelstück enthalten. Alle Werte sind in tadelloser ungebrauchter Erhaltung ohne Gummi.
Ukraine - Ganzsachen, 1919, Ganzsachenumschlag 35 Kop. auf 10 Kop., entwertet „KIEW 7 7 19“, mit Beifrankatur der 30 Sch. (Mi.Nr. 3 B) und als Einschreiben nach Moskau gelaufen.
Ungarn, 1964, „Tag der Briefmarke“-Satz als gezähnter und ungezähnter Kleinbogen. Der gezähnte ist in tadelloser ungebrauchter Erhaltung mit nur einer kleinen Falzstelle, der ungezähnte ist tadellos postfrisch mit einem minimalem Bug durch die linke obere Ecke. Die Kleinbogen hatten je nur eine Auflage von 10,000 Stück.
Ungarn - Ganzsachen, 1882, komplette 2 Kr. Antwort-Ganzsachenkarte, mit Textanfang „MAGYAR“, mit Text in ungarisch und kroatisch, Frageteil entwertet „POZEGA 26 9 1899“ und an die Sport-Ausstellung in München gelaufen, dort mit Sonderstempel „MÜNCHEN SPORTAUSSTELLUNG 29 SEP 99“ auf dem Frageteil versehen und zurückgesendet nach Pozega mit R1-Ankunftstempel auf dem Antwortteil. Im Text wird um einen Katalog der „Section Luftschiffahrt“ gebeten.
Vatikan, 1933, Erstflug Rom-Zürich schwarzweiße Ansichtskarte "Apatura della Porta Santa", frankiert mit Freimarke 80 Cent und 0,25 L. + 10 C. "Heiliges Jahr", entwertet "CITTA`DEL VATICANO POSTE 24.4.33", mit nebengesetztem Stempel "POSTA AEREA ROMA FERROVIA 20.5.33" und mit dem Erstflug nach Zürich geflogen (Ankunftstempel "ZÜRICH 1 LUFTPOST 20.V.33")-
Vatikan, 1948, Flugpostmarken 2 Werte komplett in tadelloser postfrischer Erhaltung. Mi.-Wert 600
Vatikan, Flugpostmarken 2 Werte komplett, wobei die 250 L. tadellos postfrisch ist und die 500 L. sauber entfalzt wurde und ansonsten in tadelloser ungebrauchter Erhaltung ist. Mi.-Wert 325,00 Euro
Vatikan, 1952, „100. Jahrestag der ersten Briefmarke des Kirchenstaates“-Block in tadelloser postfrischer Erhaltung. Mi.-Wert 200,00 Euro
Zypern - Ganzsachen, 1893, „Viktoria“ komplette 1/2 Piastre Antwort-Ganzsachenkarte, mit gebrauchter Fragekarte , diese ohne rückseitigen Text, mit Beifrankatur der 30 Paras (Mi.Nr. 27) im waagerechtem Paar und nach Böbligen/Germany gelaufen