Lots — 1st Auction
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Showing 1–50 of 338 lots
Ägäische Inseln, 1930, Hydrologenkongreß auf Rhodos, Freimarkenausgabe 1929 mit dreizeiligem Aufdruck, die 20 C. rechts und die 50 C. oben kurzer Zahn, sonst einwandfrei ungebraucht mit Falzrest, Sassone No. 12-20 ungebraucht 3.600 €.
Ägäische Inseln, 1924, Italien 1 Lira braun/hellgrün, entwertet „SIMI (EGEO) 19.9.24“ (heute Symi/Griechenland), als Einzelfrankatur auf mittig waagerecht gefaltetem, oben leicht gekürztem Brief nach Marseille/France.
Andorra - Französische Post, 1950, „Pyrenäen-Gämse“ 2 Stück der 100 Fr. blau, entwertet „ST. JULIEN DE LORIA 14 3 1953“, zusammen mit 1 Fr. (Mi.Nr. 102) und 18 Fr. (Mi.Nr. 133) auf Bedarfs-Bank-Einschreibebrief nach Geneve/Suisse. Einschreiben aus den kleinen Postämtern sind selten.
Bosnien und Herzegowina, 1910-1912, "80 Geburtstag von Kaiser Franz Joseph I." 16 Werte komplett in tadelloser postfrischer Erhaltung. Zusätzlich sind noch die 1912er Freimarken 21 Werte komplett gestempelt enthalten, davon haben 9 Werte (5, 10, 20, 30, 40, 45 und 72 H., 1 und 3 K.) je einen leicht kürzeren Zahn. Michel 420,- Euro
Bosnien und Herzegowina, 1918, Freimarken 2 Werte komplett mit doppeltem rotem Aufdruck „1918“, davon einer kopfstehend, jeweils in tadelloser postfrischer Erhaltung. Mi.-Wert 900,00 Euro
Dänemark - Vorphila, 1827-1854, Partie von 2 markenlosen Faltbriefen (je einer mit und einer ohne Inhalt), die jeweils von Kopenhagen über Hamburg nach Bordeaux gelaufen sind. Der eine Beleg trägt den schwarzen L2 „DANEMARCK PAR HAMBOURG“ und der andere trägt den Ra. „DANEMARCK“.
Dänemark - Vorphila, 1856, waagerecht mittig gefalteter Faltbrief (mit Inhalt), mit K1 „RANDERS 18/3 1856, mit schwarzem Ra2 „DÄNEMARK R 2“, mit rotem K2-Grenzübergangsstempel „TOUR-T VALENCIENNES 23 MARS 56“, rückseitig mit diversen Durchgangsstempeln und nach Bordeaux gelaufen.
Dänemark, 1905, „Wappen im Oval“ 5 Öre grün im waagerechtem Viererstreifen, entwertet mit Maschinenstempel „KJOBENHAVN 14.10.05“, als Mehrfachfrankatur auf Brief nach Bangkok/Siam. Die Destination Siam (heute Thailand) war zu dieser Zeit selten.
Dänemark, 1925, Flugpostmarken 10 Öre grün im waagerechtem Paar (teils Zähne leicht getönt) und 25 Öre rot im waagerechtem Dreierstreifen, entwertet „KJOBENHAVN 29.10.25“, zusammen auf senkrecht zwischen den beiden Einheiten gefaltetem Luftpost-Einschreibebrief, der via Hamburg nach Libau/Lettland gelaufen ist.
Dänemark, 1929, „Kampf gegen den Krebs“ 3 Werte komplett, entwertet mit Sternstempel „HARRIDSLEV“, als Einschreibe-Satzbrief mit R-Zettel sowie Stempel vom „30.9.32“ aus Randers und nach Fresno/California/USA gelaufen.
Dänemark, 1943, Luftpostbrief frankiert mit 4 Marken, mit deutscher und britischer Zensuröffnung, mit Vermerk „Sprache: Isländisch“, der nach Reykjavik/Island gelaufen ist. Island ist während des 2. Weltkrieges eine seltene Destination.
Dänemark - Ganzsachen, 1891, 10 Öre-Ganzsachenkarte, entwertet „KJOBENHAVN.N 14 10“, mit leichtem Knick durch die rechte obere Ecke, die via Brindisi nach Jerusalem gelaufen ist, mit Ankunftstempel „JERUSALEM 23/10 91“ der österreichischen Post.
Dänemark - Ganzsachen, 1924, 20 Öre braun-Ganzsachenumschlag, entwertet „KOBENHAVN LUFTPOST 13.5.24“, mit Beifrankatur von 4 verschiedenen Freimarken, der als Einschreibe-Luftpostbrief via Rotterdam nach Birmingham/England gelaufen ist.
Dänemark - Grönland, 1945, New Yorker Ausgabe. kompletter Satz von neun Werten, tadellos postfrisch. Mi.-Wert 260
Dänemark - Grönland, 1945, Befreiung Dänemarks, New Yorker Ausgabe mit Überdruck „DANMARK / BEFRIET / 5 MAJ 1945“, alle Werte gut gezähnt und tadellos postfrisch, die 15 Ö.- und 2 Kr. Marken außerdem mit Abklatsch der Druckfarben rot bzw. dunkelbraun, Pracht. Die 5 Kr. mit Händlerzeichen Stolow. Mi.-Wert 900
Dänemark - Grönländisches Postkontor, 1910/1930, zwei gestempelte Werte – die 5 Öre rötlichbraun in der Auflage von 1910 (AFA 2 A 2), zweiseitig ungezähnt mit zwei Abschlägen des Linienstempels „Styrelse af Kolonierne i Grønland“, sowie die 3 Kr. braun mit Zweizeiler und Krone „Grønlands Styrelse”. Beide Werte tadellos, AFA 9.300 DKK. Mi.-Wert 950
Finnland, 1889-90, Wappen in geänderter Zeichnung, die drei Markwerte jeweils im linken unteren Eckrandviererblock, bei der 1 M. zwei Marken mit Falz, bei der 5 und 10 M. jeweils eine Marke mit Falz, 5 M. in der Mitte rechts etwas angetrennt, farbfrische und gut gezähnte Einheiten, dekorativ.
Finnland, 1930, Rotes Kreuz 3 Werte komplett, entwertet „HELSINKI 13.V.30“, zusammen mit 4 verschiedenen Freimarken auf Satz-Einschreibe-Luftpostbrief nach Köln/Deutschland.
Finnland - Feldpostmarken, 1983, Feldpostmarke dunkelviolettblau/weißkobalt mit Aufdruck „1983“, entwertet „DRAGSVIK 22-4 83 17“, als Einzelfrankatur auf gelaufenem Feldpostbrief.
Finnland - Ganzsachen, 1850, Wertstempel 10 Kopeken karminrosa rückseitig (wie verausgabt) auf blaßblauem, senkrecht mittig gefaltetem Faltbrief (mit Inhalt), mit leichten Alterungs- und Knitterspuren, vorderseitig mit Ra2 „TAMMERFORS 13.AUG.1850“, der nach Helsingfors gelaufen ist.
Finnland - Ganzsachen, 1876, 25 Penni-Ganzsachenumschlag mit ungummierter Verschlußklappe, entwertet „HELSINGFORS 29 4 84“ und über St. Petersburg nach Nürnberg/Bayern gelaufen.
Finnland - Ganzsachen, 1876, 32 Penni-Ganzsachenumschlag auf weißem Papier, entwertet mit Bahnpoststempel „FINSKA JENNVAGENS POSTKUPE EXPEDITION No. 62 9 1882“ und nach Helsingfors gelaufen.
Finnland - Ganzsachen, 1884, 25 Penni-Ganzsachenumschlag mit geschweifter Verschlußklappe, teils minimal getönt, entwertet mit zweisprachigem Bahnpoststempel „K.P.X.P.No.5 7.III.00“ und nach Walkeakoski gelaufen.
Finnland - Ganzsachen, 1899, 20 P.-Ganzsachenumschlag, entwertet mit ovalem, schwarzem Schiffsstempel mit Abbildung eines Segelschiffes, mit Beifrankatur der 5 P.-Freimarke (Mi.Nr. 28), der nach Kjobenhavn/Denmark gelaufen ist.
Frankreich - Vorphila, 1724, unten waagerecht gefaltetes Dokument auf Pergament über eine Leibrente von 1.325 Livres aus einem Gesamtrententopf von 4 Millionen Livres und mit Originalunterschrift von Jean Paris de Monmartel (1690-1766). Monmartel war Rat des Königs Ludwig XV., königlicher Schatzmeister und Bankier.
Frankreich - Vorphila, 1789, senkrecht mittig gefalteter Faltbrief (mit vollem Inhalt) aus Menies (Ortsname fraglich) nach Paris mit braunschwarzem Stempel „M“ im Kreis, in der uns zugänglichen Literatur (z.B. Lenain) nicht verzeichnet.
Frankreich - Vorphila, 1716, waagerecht gefalteter Faltbrief (mit vollem Inhalt) aus Nantes nach Nieuwpoort (heute Belgien) mit schwarzem Stempel „N“ mit Krone.
Frankreich, 1849-1871, drei Briefe mit Ceres-Einzelfrankaturen - die 20 C. schwarz auf gelb, Faltbriefhülle aus Montmorillon nach Etables, 25 C. blau auf Brief von Orleans nach Bourges und schließlich Bordeaux, 20 C. Type III (report 2, Yvert 46 B) aus Guelma / Algerien nach Marseille. Attraktive Stücke, siehe Abbildungen im Netz.
Frankreich, 1862, „Napoléon III.“ 2 Werte der 40 C. orange, entwertet mit Rautennummernstempel „1769“, als Mehrfachfrankatur auf oben etwas unruhig geöffnetem Briefumschlag, mit Stempel „LE HAVRE 2 SEPT....“, mit rotem R2 „AFFR.......INSUFFISANT“, der nach Deerfield/Mass./USA gelaufen ist.
Frankreich, 1872, „Napoléon III.“ 80 C.rosa sowie Ceres 15 C. gelbbraun mit oben einem fehlendem Zahn und und 25 C. blau links außen etwas getönt, entwertet mit Sternnummernstempel „18“, als hübsche Dreifarbenfrankatur auf Briefumschlag (mit Inhalt), mit Stempel „PARIS 3 APRIL 72“ und nach Nouvelle Orleans/USA (New Orleans) gelaufen.
Frankreich, 1874, Ceres 40 C. orange (9 Stück) und 30 C. braun, entwertet mit Nummernstempel „2360“ (Millau), auf Wertbrief über 1.500,- Francs aus Millau, der an einen Offizier im „Bataillon au 1er Tiralliers Algèriens“ in Blidah/Algerien (Blida/Algerien) gelaufen ist. Leichte Alterungsspuren im Leinenumschlag, sonst sehr schön!
Frankreich, 1925, Internationale Briefmarkenausstellung Paris, Blockausgabe, Falzreste in den Ecken, leichte Randbüge, Originalformat.
Frankreich, 1927, Brefmarkenausstellung Strassburg, Semeuse 5 Fr. und 10 Fr. aus Block 1 mit Mittelstück, beide Marken entwertet mit SSt der Ausstellung vom 6.6.1927, farbfrisch, sauber gezähnt, Mi.-Wert 500 €+, Yvert für Mittelstück 900 €.
Frankreich, 1936, Ozeanüberquerung, beide Werte tadellos postfrisch, die 10 Fr.-Marke gut zentriert. Mi.-Wert 650
Frankreich - Portomarken, 1908, Freimarke 1 C. grau (Mi.Nr. 86 x), entwertet „BAUGE MAINE ET LOIRE 17 12 08“, auf Drucksache der „Societe d`Anciens Militaires d`Afrique“, die mehrfach nachgesendet worden ist und deswegen rückseitig 10 Portomarken trägt.
Frankreich - Portomarken, 1894, Portomarke 30 C. ziegelrot auf gewöhnlichem Papier, mit rechts anhängendem großem Teil eines Zwischenstegleerfeldes, entwertet „LYON 24 AOUT 94“, auf unfrankierter, senkrecht mittig gefalteter Faltbriefhülle (ohne Inhalt) des Handelsgerichtes von Lyon. Auf Brief sehr seltene Marke.
Frankreich - Portomarken, 1910, Portomarke 2 Fr. orangerot, entwertet mit Dreieckstempel, zusammen mit den Portomarken 10 C. (2 Stück der Mi.Nr. 29 x) und 20 C. (10 Stück der Mi.Nr. 35, davon 3 defekt), diese meist entwertet „CHARLY„ auf einem mit der 5 C.-Freimarke (Mi.Nr. 116 x) frankiertem kleinem Brief, der nach Charly gelaufen ist und von dort nach Paris weitergeleitet wurde.
Frankreich - Post in China, 1900, Allegorie, 10 C. schwarz auf lila, Type II mit rotem Aufdruck „Chine“ [oben rechts Eckfehler] in MiF mit China, Drache, 4 C. dunkelbraun auf Karte aus Shanghai nach Bonn. Chinesische Marke mit Roststempel entwertet, nebengesetzt „SHANGHAI LOCAL POST / MY 17 00“, frz. Marke entwertet „SHANG-HAI / 21 MAI 00“. AK Bonn bildseitig, oben links kleiner Eckbug, sonst tadellos.
Frankreich - Post in China, 1903, ungebrauchter 15 C. Ganzsachen-Kartenbrief, mit Vordruckzeile „RÈPUBLIQUE FRANCAISE“ und in tadelloser Erhaltung.
Frankreich - Post in der Levante, 1863, Napoleon Empire gezähnt, 10 C. gelbbraun und 40 C. orange als Mischfrankatur auf Brief aus Konstantinopel nach Cette [Séte]. Marken entwertet mit Ankerstempel, nebengesetzt Schiffspost-Stempel "AMERIQUE / 17 SEPT 1863" und roter Rahmenstempel "PAQUEBOTS / DE LA / MEDITERRANEE". Rs. frz. Bahnpost Marseille-Lyon und AK Cette.
Frankreich - Feldpost, 1917, farbige Ansichtskarte von Caryes (Mont Athos), mit Ortsstempel „KAPYAI 6.2.17“ auf der Ansichtsseite, mit seltenem Zensurstempel „CONTROLE POSTAL MILITAIRE MONT ATHOS“ auf der Textseite, die nach Paris gelaufen ist.
Frankreich - Feldpost, 1917, Freimarke 15 C. (Mi.Nr. 109) entwertet “TRESOR....“, als Einzelfrankatur auf französischer Feldpostkarte, die in Korfu von einem privatem Absender geschrieben worden ist, den seltenen Zensurstempel „CENSURE MILITAIRE CORFOU“ trägt und nach Solothurn/Suisse gelaufen ist.
Frankreich - Feldpost, 1917, farbige Klapp-Ansichtskarte vom Golf von Saloniki, mit Briefstempel „REPUBLIQUE FRANCAISE ARMEE D`ORIENT SERVICE du Port de SALONIQUE“, die nach Paris gelaufen ist.
Frankreich - Feldpost, 1920, Säerin 6 Stück der 10 C. rot in 2 waagerechten Dreierstreifen, entwertet „TRESOR ET POSTES 528 24 9 20“, rückseitig auf Einschreibe-Geschäftsbrief aus Smyrne, mit leichten Alterungsspuren, der nach Yverdon/Suisse gelaufen ist.
Frankreich - Schiffspost, 1866, Napoleon Empire gezähnt, 40 C. orange als EF auf vollständigem Brief aus Marseille nach Neapel, Marke entwertet mit Zweizeiler "FRANCIA / VIA DI MARE", nebengesetzt Ausgabestempel "IV" (Neapel), Marke etwas unruhig gezähnt, sonst wie Brief einwandfrei, rs. Transitstempel Genua und AK Neapel.
Frankreich - Schiffspost, 1869, Napoleon Lauré, 80 C. rosa, Einzelfrankatur auf unten diskret gestütztem Streifband aus Marseille nach Port Louis / Mauritius. Marke tadellos, entwertet mit Anker-Stempel, nebengesetzt roter PD-Stempel, außerdem Schiffspost-Stempel "MARSEILLE / PAQ. FR M No 1 / 2 OCT 1869", laut Leitvermerk "voie de Suez", rs. AK "MAURITIUS / OC 29 69".
Frankreich - Schiffspost, BUENOS AYRES; 1869, „Napoléon III.“ 80 C. karminrosa im waagerechtem Paar, entwertet mit Rauten-Anker-Stempel, mit nebengesteztem Schiffspoststempel „BUENOS-AYRES PAQ.FR.K.No.1 12 MAI 69“, als Mehrfachfrankatur auf waagerecht gefaltetem Faltbrief (mit Inhalt), mit Eingangsstempel „BRESIL BODEAUX 18 JUIN 69“, der nach Bordeaux gelaufen ist.
Griechenland, 1870, attraktive Dreifarbenfrankatur auf vollständigem, gut erhaltenen Brief aus Levadia nach Triest, bestehend aus 5 L., waagerechtes Paar (rechte Marke rechts angeschnitten), 20 L. (Mi.-Nr. 31 a, Registraturbug) und 40 L. (Mi.-Nr. 21 a, links angeschnitten). Alle Marken farbfrisch, entwertet mit Rautenstempel „40“, nebengesetzt roter „PD“-Stempel, rs. Transitstempel Athen und AK Triest. Kurzbefund Simmermacher BPP (2000) „nicht repariert“.
Griechenland, 1869, vollständiger Faltbrief aus Marseille nach Syros, mit der französischen Schiffspost gelaufen, entsprechend blauer Schiffspoststempel „Ligne X“ und schwarzblauer Pariser Taxstempel „90 LEP“ (van der Linden 3338, dort nur in schwarz), in Griechenland nachfrankiert mit Großer Hermeskopf, 40 L. lila auf blau und 10 L. rötlichorange (Eckbug). Marken entwertet „SYROS / 1 APR. 69“, weiterer Abschlag auf Rückseite. Marken und Brief frisch, senkrechter Registraturbug.
Griechenland, 1873-1880, Großer Hermeskopf, sechs Briefhüllen, frankiert mit unterschiedlichen Tönungen / Ausgaben der 20 L.-Marke, alle gelaufen entweder aus oder nach Patras, meist gute Erhaltung.