Lose — 2. Auktion
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Deutsche Besetzung I. WK: Etappengebiet West, 1916, die beiden Höchstwerte 1 F. 25 Cent (25:17, Mi.-Nr. 11 I B) und 2 F. 50 Cent dunkelkobalt (Mi.-Nr. 12 B b), beide nach Fotobefund Hey BPP [2010] „farbfrisch, sehr gut gezähnt, in fehlerfreier postfrischer Erhaltung“. Mi.-Wert 380
Deutsche Besetzung I. WK: Postgebiet Ober. Ost - Dorpat, 1918, Freimarken von Russland mit schwarzem Aufdruck der deutschen Währung, beide Werte tadellos postfrisch und gut gezähnt, jeweils tiefstgeprüft Dr. Hochstädter BPP. Mi.-Wert 300
Feldpost I. Weltkrieg, 1915, seltener Briefstempel „DEUTSCH-TÜRKISCHE FLIEGER-ABTEILUNG CSERNAHÉVIZ“, auf mit der Feldpost gelaufenen Ansichtskarte von Orsova, mit rotem ungarischem Zensurstempel FELÜLVIZSGAL V (TEMESVAR), die nach Berlin gelaufen ist.
Deutsche Abstimmungsgebiete: Saargebiet, 1935, Propagandakarte „Des Saarvolks Zuversicht: Ostern 1935 im Reich!“ Osterhase zieht Karren über Saar-Landkarte, auf dem Karren als Ostereier verpackt Namen von „befreiten“ Orten im Saargebiet („Freies Merzig“, „Freies Ottweiler“ usw.). Ungebraucht, aktenfrisch! Seltene Karte.
Deutsche Abstimmungsgebiete: Saargebiet, 1920, Germania mit Überdruck „Sarre“, 2 Pf. dunkelgelbgrau mit Aufdruck in der seltenen Type II, entwertet mit Vollstempel „SAARLOUIS 1 / 2.3.20“ auf Briefstück, einwandfrei, doppeltes tiefes Prüfzeichen A. Burger BPP sowie „B“ im Oval Mi.-Wert 550
Deutsche Abstimmungsgebiete: Saargebiet, 1920, Ludwig III. mit Überdruck „SARRE“, 5 M. preußischblau, Stück aus der linken unteren Bogenecke, gut gezähnt, linker Rand senkrecht gefaltet, mit Falzresten bzw. -spuren (auf der Marke nur marginal), Altprüfung „WS“ (Wilhelm Schupp), aktuelles Fotoattest Haslau BPP (2025) „echt einwandfrei“ Mi.-Wert 1000
Deutsche Abstimmungsgebiete: Saargebiet, 1920, „Ludwig III.“ 5 M. preußischblau mit Aufdruck „SARRE“, entwertet mit 2 Teilstempeln „SAARBRÜCKEN 2 * (BHF.) d 12.7.20“, mit Altprüfung „J.B.“ (Jean Böcking). Laut Fotoattest Haslau BPP (27.02.2025) sind Marke, Aufdruck sowie Stempel echt und ist die Qualität einwandfrei. Mi.-Wert 1.100,- Euro
Deutsche Abstimmungsgebiete: Saargebiet, 1928, Volkshilfe I, Gemälde, der komplette Satz postfrisch, die 10 + 10 Fr. vom linken Bogenrand, schwacher Fingerabdruck, sonst einwandfrei. Mi.-Wert 1100
Deutsche Abstimmungsgebiete: Saargebiet, 1931, Volkshilfe, Gemälde IV, der komplette Satz einwandfrei, gut gezähnt und mit einheitlichem Stempel „SAARBRÜCKEN 2 bb / 21.1.132“, die 5 + 5 FR.-Marke aus der rechten unteren Bogenecke (dort Eckbug), Fotoattest Ney BPP (2013) Mi.-Wert 800
Deutsche Abstimmungsgebiete: Saargebiet, 1935, Einschreibkarte aus Saarbrücken nach St. Gallen vom Letzttag der Saarmarken, frankiert mit sechs Marken, dabei jeweils zweimal Landschaften V, 25 C., Landschaften 75 C. mit Überdruck zur Volksabstimmung sowie Flugpostmarke 1932, 60 C., hier eine Marke (oben rechts) mit Plattenfehler V „Punkt zwischen oberem rechten Fünfeck und Außenrahmen“. Alle Werte mit Saarbrücker Stempel vom 28.2.35, vs. AK St. Gallen vom 1.III.35.
Deutsche Abstimmungsgebiete: Saargebiet, 1933, Explosionsunglück in Neunkirchen, der komplette Satz auf Orts-R-Brief, innerhalb von Saarbrücken gelaufen, alle Marken sauber entwertet „SAARBRÜCKEN 4 / 17.11.33“, rs. AK Saarbrücken 2 vom gleichen Tag. Marken und Brief tadellos.
Deutsche Abstimmungsgebiete: Saargebiet, 1934, Volkshilfe, Standbilder, Gräfin Elisabeth, 5 + 5 Fr. schwärzlichbraunorange als EF auf R-Brief des Postamts Saarbrücken 2 / Triererstraße nach Marseille, Marke entwertet "SAARBRÜCKEN 2 b/ 26.3.34". Umschlag senkrecht außerhalb der Marke gefaltet, unten mit Tesastreifen gestützt, geprüft ArGe Saar.
Deutsche Abstimmungsgebiete: Saargebiet, 1925, „Volksabstimmung“ 10 Fr. schwarzbraun, mit Plattenfehler „weißer Strich durch Innenfeld der Wertangabe rechts“, entwertet mit Werbemaschinenstempel „SAARBRÜCKEN 2 13 1 35“, zusammen mit 10 C. (Mi.Nr. 179) auf Einschreibebrief innerhalb Saarbrückens. Mi.-Wert 600,- Euro
Deutsche Abstimmungsgebiete: Saargebiet - Ganzsachen, 1928ff., Ansicht von Saarlouis, 90 / 90 cent rot, Antwortkarte, tadellose Erhaltung, seltene Ausgabe.
Saarland, 1947, Saar II, "Urdruck", 50 Fr. auf 1 Mark, Saarschleife, Einzelfrankatur auf überfrankiertem R-Brief aus Sulzbach nach Dudweiler, Marke tadellos, entwertet "SULZBACH (SAAR)/ 16.1.48", rs. AK Dudweiler, doppeltes Prüfzeichen Hoffmann BPP.
Saarland, 1948, Hochwasserhilfe, das Blockpaar tadellos postfrisch, beide tiefgeprüft Ney BPP bzw. Hoffmann BPP und Ney BPP. Mi.-Wert 1700
Saarland, 1950, Volkshilfe, der Höchstwert 50 + 20 Fr. dkl´braunkarmin auf Maximum-Karte, entwertet mit ERSTTAGSSTEMPEL „SAARBRÜCKEN 2 g / 10.11.50“. Tadellos.
Saarland, 1950, Volkshilfe, der Höchstwert 50 + 20 Fr. dunkelbraunkarmin und die 8 + 2 Fr. dunkelsiena in MiF mit Saar IV, 1 Fr. senkrechtes Paar als portogerechte Mischfrankatur auf Auslands-R-Brief nach Bern. Marken entwertet „SAARWELLINGEN b / 11.12.50“, rs. Umschlag mit Zollvignette des Saarlands „Art der Ware: briefmarken, Wert 300.- frs“ und AK Bern 12.XII.50. Gut erhaltener und reizvoller Beleg. Mi.-Wert 500
Saarland, 1953, Saar V, Mettlach, 6 Fr. dunkelbraunkarmin, Viererblock und Einzelmarke als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf ERSTTAGSBRIEF nach Freiburg / Breisgau, von dort weitergeleitet nach Bayrischzell. Marken entwertet mit "Ersttag"-Stempel von Saarbrücken 2, 1.8.1953. Vs. außerdem AK Freiburg vom 3.8.53.
Danzig, 1920, Reichspostamt 1,25 M. mit Aufdruck „Danzig“, in der guten Farbvariante bläulichgrün, normal zentriert, gut gezähnt und zeitgerecht entwertet „ZOPPOT c 25.8.20“. Laut Fotobefund Gruber BPP (2014) ist die Marke echt und einwandfrei. Mi.-Wert 300,- Euro
Danzig, 1920, Freimarke 2,50 M. mit Aufdruck „Danzig“, in der guten Farbvariante rosakarmin bis bräunlichlila, normal zentriert, sehr gut gezähnt, sauber zeitgerecht entwertet „DAN(ZIG) 1 u 16.3.21“ und geprüft Oechsner BPP. Laut Fotoattest Gruber BPP (2019) ist die Marke echt und einwandfrei. Mi.-Wert 900,- Euro
Danzig, 1920, Flugpostmarken, Germania mit Aufdruck "Danzig" und weiterem Aufdruck eines Flugzeugs sowie Wertangabe, 40 auf 40 Pfg. lebhaftlilarot mit Aufdruckfehler I "0 des rechten Wertaufdrucks 40 stark eingebuchtet". Hier als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Brief aus Danzig nach Bitterfeld, Marke entwertet "DANZIG 5 g / 26.3.21", Marke Bedarfszähnung, Umschlag mehrfach senkrecht gefaltet, geprüft Schüler (später BPP).
Danzig, 1921, Proklamation des Freistaats, 1 M. karmin / schwärzlichgrau mit markantem Plattenfehler „Kogge im Feuer“, einmal im oberen rechten Eckrandviererblock tadellos postfrisch, dazu Eckrandstück mit gleichem PF, hier minimale gummifreie Stelle.
Danzig, 1922, Großes Staatswappen, 9 M. orange / magenta, Wz. 2 Y, gut gezähnt mit Teilstempel „ZOPPOT / 2.12.22“, geprüft Infla Berlin „D“ [Schüler], Pracht. Mi.-Wert 220
Danzig, 1922, Großes Staatswappen 50 M. rot/gold mit stehendem Wasserzeichen 2 X, sauber und zeitgerecht entwertet mit 2 Teilabschlägen „DANZIG * 5 l ….22“, bis auf einen kürzeren Zahn unten links guter Durchstich. Laut Fotoattest Gruber BPP (2011) ist die Marke echt und einwandfrei. Mi.-Wert 800,- Euro
Danzig, 1929, Philatelistische Ausstellung, Neptunbrunnen, 25 + 25 Pf. in der besten Farbe dunkelgraublau / schwarz, entwertet mit Tagesstempel "DANZIG / 7.7.29" und schmalem Unterrand, auch laut Fotobefund Gruber BPP [2013] echt und einwandfrei. Mi.-Wert 280
Memel - Vorläufer, 1920, Germania 40 Pfg. karminrot/schwarz, entwertet "MEMEL c …1,6,20", als Einzelfrankatur auf Brief mit Beförderungsspuren nach München, der auf der Rückseite den Zensuraufkleber "Auf Grund der Verordnung…." aufweist, welcher bei der Öffnung geteilt worden ist. Mi.-Wert 350,- Euro
Memel, 1920, Freimarke 2 Mark in der guten Farbvariante schwarzblau, vom rechten Bogenrand und in tadelloser postfrischer Erhaltung. Laut Fotoattest Huylmans BPP (01.10.2016) ist die Marke postfrisch, echt und einwandfrei. Mi.-Wert 1.000,- Euro
Memel, 1921, Flugpostmarken 7 Werte komplett, entwertet „MEMEL 3.10.21“, zusammen auf Satz-Eilboten-Einschreibebrief, der nach Paris/Frankreich gelaufen ist. Die gute „60 pfennig“ ist auf GC-Papier (Mi.Nr. 40 I x) und die 1 Mk. hat den Plattenfehler „weiter Abstand zwischen 1 und mark/Mi.Nr. 43 I PF I a). Leichte rückseitige Klebespuren seien hier nur der Form halber erwähnt.
Memel, 1921, Flugpost I, Aufdruck "FLUGPOST" in Grotesk und Wert "60 pfennig" auf Merson, 40 C. graurot / türkisgrau, weißes Papier, Aufdruck Platte I "ohne Punkt im T", Viererblock vom linken Bogenrand als Frankatur auf Trübsbach-Beleg bzw. R-Luftpostbrief aus Memel nach Chemnitz. Marken entwertet "MEMEL / 10.10.21", rs. Flugbestätigungsstempel des Flugpostamts Memel und AK Chemnitz. Signiert Herbert Bloch.
Memel, 1922, Freimarke 10 Pfg. auf 10 C. in der guten Farbvariante dunkelgrün, im waagerechtem Dreierstreifen vom Unterrand mit komplettem Druckdatum „D 202 27“, Marken je geprüft Klein BPP. Der Unterrand hat die üblichen herstellungsbedingten gummifreien Stellen. Mi.-Wert 800,- Euro
Memel, 1922, Freimarke 10 Pfg. auf 10 C. im waagerechtem Zwischenstegpaar mit Millésime „1“, in der guten Farbvariante dunkelgrün, in tadelloser postfrischer Erhaltung und geprüft Klein BPP. Mi.-Wert 700,- Euro
Memel, 1922, Flugpostmarke 3 Mark auf 60 C. mit dem Aufdruckfehler "g in Flugpost oben rechts spitz auslaufend", vom rechtem Bogenrand und in tadelloser ungebrauchter Erhaltung (nur kleine Haftpunke sonst fast postfrisch). Laut Kurzbefund Huylmans BPP ist das Prüfstück echt, ungebraucht mit Originalgummi und einwandfrei. Mi.-Wert 300,- Euro
Memel, 1923, Freimarke 15 Centu auf 25 Markes lebhaftrötlichorange mit Plattenfehler "5 der linken Wertangabe 25 beschädigt sowie Rahmenlinie darüber gebrochen", gestempelt "WISCHWILL (MEMELGEBIET) 12.12.23" und als B II geprüft Dr. Petersen BPP. Laut Fotobefund Erdwien BPP handelt es sich um den Plattenfehler I und ist die Marke echt und einwandfrei. Mi.-Wert 550,- Euro
Memel, 1923, Freimarke 50 Centu auf 500 Markiu graulila mit doppeltem, gleichstarkem, grünem Aufdruck in Type B I, in tadelloser postfrischer Erhaltung, rückseitig mit einem Aufdruckabklatsch und signiert Ebel. Laut Fotobefund Erdwien BPP sind die Aufdrucke echt und ist die Marke postfrisch. Mi.-Wert 600,- Euro
Memel, 1923, 5 C. auf 100 Mk. dunkelrosa im Zehnerblock, gestempelt „WISCHWILL MEMELGEBIET 14.7.23“, die oberen 5 Werte sind in Type II und die unteren 5 Werte sind in Type IV, wodurch sich 5 senkrechte Typenpaare ergeben. Alle Werte sind in tadelloser Erhaltung und geprüft Dr. U.E. Klein Mi.-Wert 1.125,- Euro
Memel, 1923, Freimarken mit Überdruck der litauischen Währung, grüßere Wertziffern, 1 L. auf 1000 M. grünlichblau, Type VII b, nur einmal im Bogen vorkommend, üblich zentriert, farbfrisch, mit minimaler Falzspur, Fotobefund Haslau BPP [2026] „echt und einwandfrei“. Mi.-Wert 280
Memel, 1923, Freimarke 1 Litas auf 1.000 Markiu grünlichblau mit dem Aufdruckfehler "abweichendes S von LITAS" (Feld 12), in tadelloser postfrischer Erhaltung und entsprechend tief geprüft Dr. Petersen BPP. Die Marke ist in einem postfrischem Viererblock zusammen mit 3 Normalmarken, welche alle 3 durch einen diagonalen Knick beschädigt sind (siehe Fotoattest Dr. Petersen BPP) und deshalb nicht mitbewertet worden. Mi.-Wert 350,- Euro
Memel, 1923, Freimarke 25 Centai auf 1.000 Markiu in Type III, vom Bogenunterrand, in tadelloser postfrischer Erhaltung und signiert Ebel. Laut Fotoattest Huylmans BPP ist die Marke echt, postfrisch mit Originalgummi und einwandfrei. Mi.-Wert 700,- Euro
Memel, 1923, Freimarken von Memel mit geändertem Aufdruck, 30 C. auf 10 M. hellbraun, Aufdruck in Type III (Mi. + 100%), ausgabetypisch gezähnt, entwertet „VISVI[LE] / 12.III.25“, Vorprüfung Ing. Becker, auch nach Fotoattest Huylmans BPP [2025] echt und einwandfrei. Mi.-Wert 600
Memel, 1923, Freimarken von Memel mit erneutem Aufdruck einer zweiten Wertangabe, 30 C. auf 400 M. auf 1 L.braun, Type I und III, jeweils tadellos postfrisch und geprüft Dr. Petersen BPP. Mi.-Wert 330
Memel, 1923, Angliederung des Memelgebiets an Litauen, 15 C. auf 50 M. dunkelockerbraun, Aufdrucktype I, normal zentriert, gut gezähnt, Originalgummi mit Falzrest, auch nach Fotobefund Huylmans BPP [2025] einwandfrei. Mi.-Wert 300
Dt. Besetzung II WK - Belgien, 1941, Flämische und Wallonische Legion, zwei Spendensätze, tadellos postfrisch, die Wallonische Legion-Ausgabe Eckrandstücke. Mi.-Wert 290
Dt. Besetzung II WK - Belgien - Flämische Legion, 1943, Kaiserbildnisse, der komplette Satz in sechs tadellos postfrischen Kleinbögen. Mi.-Wert 1200
Dt. Besetzung II WK - Belgien - Wallonische Legion, 1941, die komplette Ausgabe von vier Werten für die Freiwilligenlegion gegen den Bolschewismus in tadellos postfrischen Kleinbögen Mi.-Wert 800
Dt. Besetzung II WK - Belgien - Wallonische Legion, 1941, Spendenmarken für die Wallonische Legion, drei Werte jeweils als tadellos postfrischer Kleinbogen, mit Fotoattest Pickenpack BPP [1977]. Mi.-Wert 600,-
Dt. Besetzung II WK - Böhmen und Mähren - Theresienstadt, 1943, Zulassungsmarke, schwärzlichgraugrün, tadellos postfrisch und einwandfrei, geprüft Gilbert. Mi.-Wert 700
Dt. Besetzung II WK - Estland, 1941, Freimarke 1 K. schwärzlichgelblichorange ohne Wasserzeichen im waagerechtem Paar, davon je eine mit leicht verschmiertem Aufdruck und eine ohne Aufdruck, sauber gestempelt „ELVA 14.VIII.41“, geprüft Keiler-Beha und Krischke BPP. Laut Fotoattest Krischke BPP sind das Paar, der Aufdruck und der Stempel echt und ist die Erhaltung einwandfrei. Paare mit und ohne Aufdruck sind sehr selten. Mi.-Wert 1500
Dt. Besetzung II WK - Estland - Besonderheiten, 1942, R-Brief aus Tartu [Dorpat] nach Oederau / Sachsen, frankiert mit Hitler-Freimarken Aufdruck „Ostland“, 25, 30 und 40 Rpf., entwertet „TARTU / EESTI / 21 3 42“, nebengesetzt R-Stempel und ein Klebezettel mit Schreibmaschinentext „Der Zollstelle vorführen.“ Rückseitig Zensurbanderole mit mehreren Stempeln sowie undeutlicher AK. Interessanter Beleg.
Dt. Besetzung II WK - Frankreich - Dünkirchen, 1940, Frankreich, Merkurkopf 10 C. ultramarin (Mi.Nr. 376) und Guillotière-Brücke 90 C. dunkelviolettbraun (Mi.Nr.463) zusammen mit einem Handstempelaufdruck “Besetztes Gebiet Nordfrankreich“ in Type I, entwertet „DUNKERQUE NORD 10.7.40“ auf einem portogerecht frankiertem Brief nach Ghyvelde mit rückseitigem Ankunftstempel, signiert Brun. Laut Fotoattest Herbst VPP [2026] ist der Brief in allen Teilen echt und in einwandfreier Erhaltung. Die Marken sind nur in sehr geringer Stückzahl bekannt, sehr selten.