Lose — 2. Auktion
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Deutsche Schiffspost im Ausland, 1890, Deutsches Reich 10 Pfg.-Ganzsachenkarte, entwertet „DEUTSCHE SEEPOST OST-ASIATISCHE HAUPTLINIE 7 12 90“, geschrieben „Near Aden“ (heute Jemen), mit Durchgangsstempel von Aden, mit französischen Schiffspoststempel „LIGNE N PAQ. FR. No. 6“, die nach Copenhagen/Denmark gelaufen ist.
Deutsche Schiffspost im Ausland, 1890, Brief aus Qitta (Goldküste) vom 6.5.90, frankiert mit Krone/Adler 20 Pfg., entwertet mit Hamburger-Anlandungs-K2 „AUS WESTAFRIKA“, mit handschiftlichem Vermerk „Per S/S Carl Woermann“ und nach Hamburg gelaufen.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Marineschiffspost, 1883, SMS „Freya“, Einsatz als Schulschiff der Admiralität, portugiesische Ganzsachenkarte Luis I, 20 R. blau (P 8) aus Porto Grande auf Sao Vicente, einer Insel der Kapverden nach Ulm. Absender war ein Schiffsjunge auf der „Freya“ von ihrer Überseereise 1883. Karte bügig, entwertet mit blauem Stempel „S. VICENTE / 4 9 1883“, nebengesetzt Ausgabestempel Ulm. Beigefügt Informationen zum Schiff.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Marineschiffspost, 1900-1906, drei in Colombo aufgegebene Karten, davon eine befördert mit MSP No. 27 [Dampfer Main] von 1902 nach Hannover, eine befördert mit MSP No. 5 [Dampfer Borussia] von 1906 sowie eine Ansichtskarte aus Suez mit Aufgabestempel Colombo und zartem Seepoststempel der Australischen Hauptlinie vom 20.7.00 nach Swakopmund in DSWA, von dort weitergeleitet nach Windhoek, jeweils mit AK auf Vorderseite.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Marineschiffspost, 1919, Brief eines Besatzungsmitgliedes der „3.T. Halbfl. G 102“ (3. Torpedoboots-Halbflotille) aus der Internierung in Scapa Flow (Schottland), mit britischer Zensuröffnung, mit handschriftlichem Vermerk „Germany via England“ und nach Leipzig gelaufen.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Marineschiffspost, 1919, Brief vom „Schlachtkreuzer Moltke“ aus der Internierung in Scapa Flow (Schottland), mit Stempel „KAIS. DEUTSCHE MARINE-SCHIFFSPOST No. 17 12 1 19“, mit britischer Zensuröffnung, mit einigen leichten Knittern, mit kleinem, waagerechtem Einriß links und nach Hannover gelaufen.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Marineschiffspost, 1898, MSP No. 33, Panzerkorvette „Oldenburg“ auf der Heimreise von der Kreta-Blockade infolge des dortigen Aufstands gegen die türkische Oberhoheit. Die Oldenburg war eines der beiden von Deutschland entsendeten Schiffe. Karte aufgegeben in Granada nach Swinemünde, frankiert Krone / Adler, 10 Pf., Marke entwertet mit MSP No. 33 vom 12.4.1898. Vorderseitig AK Swinemünde. Gute Erhaltung.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Marineschiffspost, No. 49; 1903, Germania 10 Pfg., entwertet „KAIS. DEUTSCHE MARINE-SCHIFFSPOST No. 49 27 5 03“, als Einzelfrankatur auf Ansichtskarte aus Colombo, mit leichtem Knick durch die rechte untere Ecke, mit Absenderangabe „S.M.S. Geier“, die nach Brüssel gelaufen ist.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Marineschiffspost, 1922, MSP No. 54, Kreuzer „Arcona“ (21.2.-3.8.1922), klar abgeschlagener Stempel vom 30.7.22 auf Ansichtskarte aus Bålholmen (Norwegen) nach Frankfurt-Bonames, frankiert mit DR-Freimarke Schnitter, 150 Pf., seltene Infla-Schiffspost, Pracht.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Marineschiffspost, No. 71, 1903, Germania 10 Pfg., entwertet „KAIS. DEUTSCHE MARINE-SCHIFFSPOST No. 71 23 3 03“ (Dampfer Silvia), als Einzelfrankatur auf dekorativem Brief der „HAPAG Hamburg-Amerika Linie, Hamburg“, mit vollem Briefinhalt, der nach Offenbach gelaufen ist.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Marineschiffspost, MSP No. 88, Hilfskreuzer „Berlin“, Feldpostkarte von 1918, aufgegeben in der norwegischen Internierung am Lo-Fjord nach Essen, mit MSP-Stempel, rotem Brief-Überwachungsstempel von MSP No. 88 und norwegischer Zensur. Oben links und rechts leichte Eckbüge, sonst Pracht.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Marineschiffspost, MSP No. 88 Hilfskreuzer „Berlin“, vollständiger Brief eines in Norwegen auf dem Kreuzer Internierten mit MSP-Stempel vom 30.12.14 nach Lüdenscheid mit Neujahrsgrüßen an den dortigen Marineverein, geschrieben auf Briefpapier des Schiffes. Der ursprüngliche Name im Briefkopf „Dampfer“ durchgestrichen und ersetzt durch „Hilfskreuzer“. „Über unsere Reise darf ich nichts schreiben, möchten Sie etwas erfahren, dann setzen Sie sich bitte mit meinen Eltern in Verbindung“, schreibt der Absender. Saubere Erhaltung.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Marineschiffspost, MSP No. 93 „Kronprinz Wilhelm“, Briefumschlag aus der Internierung in Scapa Flow vom 26.4.19 [Stempel etwas undeutlich], aufgegeben von einem Heizer des Kriegsschiffs, mit britischer Zensurbanderole.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Marineschiffspost, 1923, MSP No. 207, Linienschiff „Hannover“, aptierter Stempel von der Schwedenfahrt (11.7-30.7.1923) auf Postkarte vom 24.7.1923 mit viel Text, frankiert mit zweimal Schnitter 10 M. und einmal Ziffern im Kreis, 100 M. nach Bremen. Die 100 M. mit Mängeln, Karte mit Bügen, trotzdem attraktiver und seltener Infla-Marineschiffspostbeleg.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Marineschiffspost, 1936, Deutsche Kriegsmarine-Schiffspost Nr. 8 h, großer Zweikreisstempel auf Briefumschlag, frankiert mit Hindenburg 12 Rpf. vom 24.10.36, aufgegeben auf dem Linienschiff Schleswig-Holstein. Dieses Schiff gehörte dem 3. Spanienverband an zum Einsatz im Spanischen Bürgerkrieg. Brief mit „Devisenzensur“- Banderole und Stempeln des Marinepostbüros Berlin C 2 vom 7.11.1936. Marke defekt, sonst einwandfreier und historisch interessanter Beleg.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Seepost, 1885, Pfennig-Ausgabe, 20 Pfg. mittelultramarin als Einzelfrankatur auf dreiseitig geöffnetem Umschlag aus Eloby nach Hamburg, Marke leicht getönt, sonst einwandfrei, entwertet mit Rahmenstempel „Aus West-Africa / mit / Hamburger Dampfer“, rs. Bahnpoststempel Verviers / Coeln und AK Hamburg. Der Brief wurde aufgegeben an Bord des Woermann-Dampfers „M´Pongwe“ auf der Insel Eloby, die 1884 unter deutschen Schutz gestellt wurde und später zur Kolonie Kamerun gehörte. Seltener Seepostbrief und Vorläufer der Deutschen Post in Kamerun. Geprüft Wiegand BPP.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Seepost, 1889-1913, vier Belege mit Stempel „OST-ASIATISCHE HAUPTLINIE“, dabei 10 Pf.-Ganzsache von 1889 von Bord des Dampfers „Sachsen“ mit hs. Leitvermerk Port Said (Buchstabe „g“) sowie Krone/Adler- bzw. Germaniafrankaturen mit den Buchstabena, b und e.. Alle Belege im Netz abgebildet.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Seepost, 1890, Pfennig-Ausgabe, 10 Pf.-Ganzsache nach Bremen, entwertet mit klarem Seepoststempel der Ost-Asiatischen Hauptlinie vom 21.12.90, aufgegeben in Singapur [gestrichen: Colombo]. Vs. AK Bremen, rs. Transitstempel Singapore. Pracht
Deutsche Schiffspost im Ausland - Seepost, 1902, „Gertrud Woermann“, Laufzeitermittlungskarte / Vordruck der Woermann-Linie an das Kursbureau des Reichs-Postamts Berlin mit der Mitteilung, daß die „Gertrud Woermann“ am 21. Juli in Kapstadt abgekommen ist. Poststempel Hamburg vom 22.7.092, vs. AK Berlin. Karte unen links Eckbug und zwei Heftklammer-Löcher, sonst einwandfrei, seltener Postsache-Beleg.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Seepost, 1905, Germania, 10 Pfg. (Zahnfehler wg. Randklebung) mit Stempel „OST-ASIATISCHE HAUPTLINIE b / 28.9.05“ nach Weißenfels auf vollständiger aufklappbarer Speisekarte des Reichspostdampfers „SACHSEN“ vom 23.9.1905, Reizvolles Stück!
Deutsche Schiffspost im Ausland - Seepost, 1913, Germania 10 Pf. auf Ansichtskarte nach Berlin, entwertet mit Stempel der Ost-Asiatischen Hauptlinie, nebengesetzt Ortsstempel von Nagasaki 8.9.13 [europäisches Datum] und Rahmenstempel „PAQUEBOT“. Motiv: Reichspostdampfer Lützow. Nicht übliche Stempelkombination.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Seepost, 1921, Germania, 1 Mark violett / grün als Einzelfrankatur auf Postkarte aus Westafrika nach Hamburg, entwertet mit Seepoststempel „HAMBURG - WESTAFRIKA - 26.11.21“, nebengesetzt Aufgabestempel von Lourenco Marques vom gleichen Tag. Der Absender schrieb von der „Usamaro“, dem ersten Nachkriegsneubau der HAPAG. Pracht.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Seepost, 1923, Hochinflation 2 Millionen auf 200 M. graurot, acht Stück, davon ein Paar und ein Sechserblock als Frankatur auf Briefumschlag mit rs. Linienvignette nach Bremen, jede Marke entwertet mit Ovalstempel „BREMEN-NEW YORK c“ vom 19.10.23. Das Paar jeweils kleine Mängel, sonst tadelloser und für die Zeit seltener Beleg.
Deutsche Schiffspost im Ausland - Seepost, 1923, Queroffset 500 Mark mit Wz., Einzelfrankatur auf Fotokarte [Motiv: Passagiere und Publikum im Hafen] nach Charlottenburg, entwertet mit Ovalstempel „BREMEN-NEW YORK c“ vom 31.7.23 mit viel Text. Karte etwas getönt, nicht häufiger Beleg.