Lose — 2. Auktion
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Hamburg - Vorphila, 1800/1839, zwei attraktive Briefe – Reichs- Ober-Post-Amt 1800 nach Bordeaux mit Einzeiler „HAMBURG“ (schräge Buchstaben, HB Nr. 5) sowie Preußisches O.P.A., 1839, Briefhülle nach Basel mit Zweizeiler „HAMBURG / 12 JUNI.“ sowie mit Taxstempel „W.P.“ (fette Buchstaben) in rot (HB Nr. 57).
Hamburg - Vorphila, 1807, Bergisches Ober-Postamt, vollständiger Faltbrief aus Kopenhagen nach Bordeaux, mit hs. Taxe „20“ und Zweizeiler „DANEMARC p. le B.G.D.4 / HAMBOURG, 6 MAI 1807.“ Adreßseite waagerechter Archivbug, insgesamt gute Erhaltung. Handbuch Nr. 36
Hamburg - Vorphila, 1836, waagerecht gefalteter Faltbrief (mit Inhalt) aus Kopenhagen über Hamburg nach Reims, mit schwarzem L2 „DANEMARCK PAR HAMBOURG“, schwarzem „T.T.R.4“, rotem Taxstempel „9“ und rotem Ra 3-Grenzübergangsstempel „ALLEMAGNE PAR FORBACH“.
Hamburg - Vorphila, SCHWEDISCHES POSTAMT; 1860, schwarzer Ra 3 „HAMBURG ./ K.S.P.A.(D) / ¾.1860.“ auf waagerecht gefaltetem Faltbrief mit vollem Inhalt, mit schwarzem Francostempel „45 ÖRE“, der nach Stockholm gelaufen ist.
Hamburg, 1859, Wappen geschnitten, 4 Sch. grünoliv, farbfrisches Stück, voll- bis breitrandig geschnitten, bis auf eine winzige, kaum sichtbare Randkerbe im rechten Rand bis zur Randlinie keine Mängel, zart mit Vierstrichstempel entwertet, geprüft D[ecker], Star[auschek] und tiefstgeprüft Georg Bühler, Fotoattest Huylmans BPP [2025]. Mi.-Wert 1500
Hamburg, 1859, 4 Sch. grünoliv, farbfrisch, allseits breitrandig, schwacher kleiner Eckbug oben links, mittig minimal falzhell, sonst schönes Stück mit Vierstrichstempel, geprüft W. Engel BPP, entsprechendes Fotoattest Huylmans BPP [2025] „keine weiteren Mängel“. Mi.-Wert 1500
Hamburg, 1864, Ausgabe mit geänderter Rahmenzeichnung, drei tadellose und frische Stücke, jeweils mit Teilen der Hilfslinien, zentrisch entwertet mit dänischem Ringstempel, dabei zweimal die 1 1/4 Sch. in lebhaftgraugrün und dunkelviolett sowie die 2 1/2 Sch., alle Stücke tiefgeprüft Pfenninger, Mi.-Wert 410
Hamburg, 1864, Wertangabe im Wappen, 1 Sch. rotbraun gezähnt, tadelloser und frischer 20er-Block vom rechten Bogenrand mit fünf Reihenzählern, überwiegend postfrisch, obere Reihe zwei Werte Falzspuren und in Zähnung etwas gebräunt, einige weitere Werte gummifreie Stellen, zwischen der 3. und 4. Marke der untersten Reihe angetrennt, sonst sehr dekorative Einheit in Prachterhaltung.
Hamburg, 1864, Wertangabe im Wappen, 9 Sch. orangegelb gezähnt, tadelloser Zwölferblock ungebraucht ohne Gummi, sauber gezähnt und ungefaltet.
Hamburg, 1866, Hamburger Wappen 1 ½ S. karmin im waagerechtem Fünferstreifen aus der linken oberen Bogenecke, mit den Reihenzählern 1 bis 5, mit senkrechter Faltung zwischen der 3. und 4. Marke von links, alle 5 Marken sind tadellos postfrisch und der Rand weist Falzreste auf. Laut Fotobefund Mehlmann BPP (21.2.25) ist der Eckrand-Fünfer-Block echt, farbfrisch, hat im Rand ein Rißchen und ist eine seltene, dekorative Einheit.
Hamburg - Preußisches Postamt, 1867, roter K1-Francostempel „HAMBURG F.N 1 24 8 67“, auf recommandiertem Faltbrief (mit vollem Inhalt), der nach Eybau in Sachsen gelaufen ist. Henke 500,-
Hamburg - Stempel, 1867, 2 ½ S. dunkelopalgrün, abgenützter Druck, EF auf Brief nach Copenhagen, 2x blauer Dkr ST.P.E.1 HAMBURG 4.11.67, mit rücks. Ankunftstempel., Stpl. ARGE 300 Euro.
Hamburg - Stempel, FRANCOSTEMPEL, 1869, HAMBURG FN 1, roter K1 und schwarzer L1 FRANCO auf kleinformatigem Kabinettbrief nach Landskrona/Schweden.
Hamburg - Stempel, FRANCOSTEMPEL, 1870, HAMBURG F.N. 6 vom 7.5.1870, roter K1 auf Brief nach Temesvar/Ungarn, mit rücks. Ankunftstempel, tadelloser Beleg.
Hamburg - Stempel, FRANCOSTEMPEL, HAMBURG F.N.6 vom 7.5.1870, roter K1 auf gefaltetem Reco-Brief nach London, nebengesetzter Zackenrahmen „Recomandirt“ sowie seltener großer Ovalstempel „REGISTERED LONDON /FROM HAMBURG“.
Hamburg - Stempel, 1923, Arbeiter 40 M. entwertet „HAMBURG 1 EILBRIEFE 15.6.23 9.40 N“, als Einzelfrankatur auf Ansichtskarte des alten Elbtunnel, mit L2-Nebenstempel „Aus dem Straßenbahn-Briefkasten“, die nach Dreden gelaufen ist. Da neben den 40 M. für die Karte noch 20 M. für die Straßenbahnpost notwendig waren, wurde die Karte mit 30 M.-Nachgebühr belegt, welches nochmals mit dem L2-Nebenstempel „Porto Dresden-A. 28“ gekennzeichnet worden ist.
Hamburg - Stempel, 1928, Berühmte Deutsche 8 Pfg., entwertet mit Rollenstempel „HAMBURG 1 EILBRIEFE 12.2.28 19.40“, als Einzelfrankatur auf Ansichtskarte vom Hof Breitergang in Alt-Hamburg, mit L2-Nebenstempel „Aus dem Straßenbahn-Briefkasten“. Da neben den 8 Pfg. für die Karte noch 5 Pfg. für die Straßenbahnpost notwendig waren, wurde die Karte mit 10 Pfg.-Nachgebühr belegt, welches nochmal mit dem rotem Ra2-Nebenstempel „Nachgebühr * 4“ gekennzeichnet worden ist.
Hamburg - Stempel, 1929, Reichspräsidenten 3 Stück der 5 Pfg. (darunter ein waagerechtes Paar), entwertet mit Rollenstempel „HAMBURG 1 EILBRIEFE 8.8.29. 20.00“, als Mehrfachfrankatur auf Brief nach Meißen, mit leicht verklekstem L2-Nebenstempel „Aus dem Straßenbahn-Briefkasten“. Da neben den 15 Pfg, für den Brief noch 5 Pfg. für die Straßenbahnpost notwendig waren, wurde der Brief mit 10 Pfg.-Nachporto belegt.