Lose — 2. Auktion
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1301–1350 von 2301 Losen
Dt. Besetzung II WK - Generalgouvernement, 1942, Hitler 6 Gr. EF als Zeitungsdrucksache auf vollständiger Ausgabe der „Krakiwskij Wisti / Krakauer Nachrichten“ vom 30.10.1942, einer zwischen 1940-1944 erschienenen ukrainischen Tageszeitung als Organ des Ukrainischen Zentralkomitees. Marke entwertet mit Werbestempel „Gesund durch Vollkornbrot“ vom 29.10.1942. Zeitübergreifend interessantes Dokument.
Dt. Besetzung II WK - Generalgouvernement - Dienstmarken, 1940, Dienstmarke 24 Gr. im ungezähnten Probedruck ohne Wertangabe, vom rechten Bogenrand, auf gelblichem Papier und in tadelloser ungebrauchter Erhaltung ohne Gummi (wie verausgabt). Laut Fotoattest Schweizer BPP (07.12.2012) ist die Marke echt und einwandfrei. Mi.-Wert 900,- Euro
Dt. Besetzung II WK - Generalgouvernement - Ganzsachen, 1944, Lublin 30 Gr. dunkellila, Postkarte aus Warschau nach Stockholm an das Schwedische Rote Kreuz. Entwertet „WARSCHAU C 4 / 29 1 43“, mit chemischer Zensur und deutschem Zensurstempel. Rückseitiger Text durch chemische Zensur etwas verschwommen, sonst gute Erhaltung.
Dt. Besetzung II WK - Generalgouvernement - Ganzsachen, 1944, Lublin 30 Gr. dunkellila, Postkarte mit Zusatzfrankatur Hitler, 1.00 Zl. schwarzgrünblau, gez. K 14: 14 ¼ als Eilboten-Auslandskarte aus Warschau nach Stockholm, entwertet „WARSCHAU C1/27.5.44“, mit deutschem Zensurstempel. Tadellose Erhaltung.
Dt. Besetzung II WK - Generalgouvernement - Lodz - Litzmannstadt - Ghetto-Post, 1944, zweite Ausgabe, drei Werte 5, 10 und 20 Pf. jeweils vom Oberrand, die 5 und 10 Pf. auf waagerecht gestreiftem, die 20 Pf. auf senkrecht gestreiftem Papier. Die 10 Pf. ungebraucht, die 5 und 20 Pf. ohne Gummi wie verausgabt, alle mit Fotoattest Pickenpack BPP von 1977.
Dt. Besetzung II WK - Kurland, 1945, Freimarkenausgabe Hitler mit Überdruck „KURLAND“ und neuem Wert, 6 auf 5 Pf. schwarzgelbgrün, Gummierung ohne Riffelung, zwei Einheiten (ein 10er-Block und ein Viererstreifen), alle mit rs. Gummimängeln,dafür mit den besseren Typen II und VI im 10er-Block, II und IV im Streifen, bis auf einen stark beschädigten Wert (Standardtype) alle geprüft Pickenpack, für den Zehnerblock mit Fotoattest.
Dt. Besetzung II WK - Litauen, 1941, Landesausgabe, Arbeiter 5 Kop. bräunlichrot mit stark verschobenem Aufdruck (Zeilenreihenfolge 2-3-1), einwandfrei und tadellos postfrisch, doppelt signiert Keiler-Beha und Krischke BPP mit Attestkopie einer vergleichbaren Marke. Mi.-Wert 500
Dt. Besetzung II WK - Luxemburg, 1940, Hindenburg-Medaillon 4 Pfg. mit Aufdruck „Luxemburg“ im Blinddruck (von hinten gut zu sehen) in tadelloser postfrischer Erhaltung. Laut Fotoattest Herbst VPP ist die Marke echt, postfrisch, einwandfrei und sehr selten.
Dt. Besetzung II WK - Ukraine - Alexanderstadt, 1941, sowjetische Freimarke Arbeiterin, 10 K. dunkelpreußischblau mit Handstempelaufdruck (verkehrtes Hakenkreuz) und neuer Wertangabe 1.50, tadellos mit Teilstempel, historisches Fotoattest Pickenpack BPP [1972] und Signatur Keiler [später BPP]. Mi.-Wert 500
Dt. Besetzung II WK - Ukraine - Alexanderstadt, 1942, sowjetische Freimarke Bäuerin, 20 Kop. schwarzgelbgrün mit Handstempelaufdruck „16.8.41 / B. ALEX / 3 Rbl 3“, waagerechtes Paar mit Teilstempel von Beresnegovata, laut aktuellem Attest Brunel VP [2026] einwandfrei. Einheiten sind äußerst selten, von diesem Wert ist bislang nur ein weiterer Viererblock bekannt. Pickenpack schrieb in seinem Fotoattest 1977 „bisher einziges Paar“. Daher eine seltene Gelegenheit zum Erwerb!
Dt. Besetzung II WK - Ukraine - Alexanderstadt, 1942, sowjetische Freimarke Bäuerin, 20 Kop. schwarzgelbgrün mit Handstempelaufdruck „16.8.41 / B. ALEX / 3 Rbl 3“, üblich gezähntes, einwandfreies Stück mit historischem Fotoattest Pickenpack BPP [1972] und Prüfzeichen Keiler [gefälligkeitsgestempelt, weil Stempeldatum 1941). Mi.-Wert 1800
Feldpostmarken, 1943, TUNIS; Zulassungsmarke braun bis schwärzlichsiena auf dickem Papier, sauber ungebraucht (Anhaftungen), farbfrisch, einwandfrei gezähnt. Mi.-Wert 400
Feldpostmarken, 1943, Tunis, Zulassungsmarke auf hellgraugelbem, dicken Papier, ungebrauchter NEUNERBLOCK mit rückseitigen Anhaftungen („zeitgenössisch“, die rückseitigen Spuren stammen von einem weiteren Bogen der Marke), laut ausführlichem Fotoattest Müller BPP [2001] echt, „Erhaltung bis auf teilweise dünne Stellen, leichte Bugspuren einzelner und bildseitige Anhaftung einer Marke gut, Zähnung normal und einwandfrei“. Einheiten dieser Ausgabe sind sehr selten!
Feldpostmarken, 1944, Insel Rhodos, Luftpostzulassungsmarke mit Überdruck „INSELPOST“, durchstochen, fetter Aufdruck, postfrischer Viererblock mit aktuellem Fotobefund Petry BPP [2026] „Durchstichtrennung an der linken oberen Marke nicht vollständig perfekt gelungen, die rechte untere Marke weist eine schräge Knitterspur auf. Im übrigen befindet sich die farbfrische Einheit in sehr guter Erhaltung“.
Feldpostmarken, 1944, Insel Rhodos, Ägaische Inseln, 5 C. Neuauflage mit Überdruck „Weihnachten 1944“ in Type I, tadellos postfrisches und einwandfreies Stück vom rechten Bogenrand, geprüft H.B. Zierer. Mi.-Wert 280
Feldpostmarken, 1945, Insel Hela, Zulassungsmarke, violett - bis dunkellilaultramarin, tadellos und einwandfrei mit Gefälligkeitsstempel vom März 1945, geprüft Pickenpack. Mi.-Wert 900
Feldpostmarken, 1945, Feldpost-Vordruckkarte „OSTPREUSSEN-FELDPOST“ (magere Buchstaben), Kartonfarbe mattgrün, mit Feldpoststempel „FELDPOST c / 5.3.45“ nach Hamburg-Altona mit viel Text, Büge und Transportspuren, im Vordruck der Name „ADOLF HITLER“ durchgestrichen, ansonsten saubere Bedarfserhaltung. Absender und Empfänger waren Verwandte des Einlieferers. Mi.-Wert 800
Feldpost II. Weltkrieg, 1939, Übungspost, Hindenburg 6 Pfg., entwertet mit Maschinenwerbestempel „POTSDAM 1.9.39“ (Tag des Kriegsbeginns), als Einzelfrankatur auf Ansichtskarte von Potsdam, mit Absenderangabe „Üb. No. 124513“, die nach Naunndorf gelaufen ist.
Feldpost II. Weltkrieg, 1941, „Blaue Division“, Ansichtskarte mit Abbildung einer deutschen Kanone an der Kanalküste, die von einem Spanier geschrieben worden ist, mit der Feldpostnummer „15303 A“ (Stab II u. 5.-8. Kp.Inf.Rgt.263 (Span.)“, mit Stempel „FELDPOST a 15.12.41“, mit deutschem Zensurstempel und nach Madrid/Spanien gelaufen.
Feldpost II. Weltkrieg, 1942, Norwegen, „Viktoria“-Vignette in rot und schwarz, rs. aufgeklebt und mit Briefstempel der Stabskompanie [Seeverteidigung Narvik] entwertet, vs. mit Feldpoststempel vom 1.2.42.
Feldpost II. Weltkrieg, 1936-1944, KRIEGSMARINE, zehn Belege (Dienstumschläge und Feldpostkarten), dabei Kriegsmarine, Schiffsartillerie-Schule und Marineschule Kiel, Tarnstempel, überwiegend auf alten Auktionskarten. (M)
Feldpost II. Weltkrieg, 1946, Minenräumdivision 4 in Norwegen, unfrankierter Brief (mit vollem Inhalt) von einem deutschen Stabsgefreiten, mit Vermerk „Minensucherpost“, mit Stempel „HARSTAD 4.9.46“, der mit norwegischer Zensuröffnung nach Staßfurt gelaufen ist. Deutsche Kriegsgefangene wurden in Norwegen zur Entfernung von Minen eingesetzt.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, MOUDROS; 1915 Kriegsgefangenenbrief frankiert mit Türkei Mi.Nr. 234 und 333 (diese rückseitig), entwertet „BANDERMA 17.11.15“, adressiert an das von Franzosen betriebene Kriegsgefangenenlager Moudros auf der Insel Lemnos in Griechenland, mit Zensurstempel.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, MOUDROS; 1915, Kriegsgefangenenbrief frankiert mit Türkei Mi.Nr. 233 und 234 (2 Stück), entwertet „AKTCHE-CHEHIR 27.7.915“, addressiert an das von Franzosen betriebene Kriegsgefangenenlager Moudros auf der Insel Lemnos in Griechenland, mit leichten Beförderungs- und Alterungsspuren, mit blauem Stempel „CORPS EXPEDITIONNAIRE D`ORIENT Depot des Prisonniers de Guerre“ und Zensurstempel.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, MOUDROS; 1916, Kriegsgefangenenkarte frankiert mit Türkei Mi.Nr. 345 (2 Stück) und 313 (2 Stück), entwertet „...-PAZAR 17.1.16“, adressiert an das von Franzosen betriebene Kriegsgefangenenlager Moudros auf der Insel Lemnos in Griechenland sowie mit leichten Alterungs- und Beförderungsspuren.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, 1916-1919, drei Belege von und nach Australien, zum einen Ansichtskarte aus dem Kriegsgefangenenlager Holsworthy nach Singapur, mit Lager- und Zensurstempel sowie AK Singapur und ein Brief auf Vordruck nach Wandsbek, zum anderen australische 1-Penny-GA aus Sydney in das Lager Trial Bay mit seltenem Zensurstempel „CENSURED. / DETENTION BARRACKS. / TRIAL BAY, N.S.W.“. In beiden Lagern waren hauptsächlich deutsche Kriegsgefangene (Marinesoldaten usw.) untergebracht. Alle drei Belege in guter Erhaltung.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, 1916, Ansichtskarte mit Abbildung zweier Ägypter, mit Stempel „RAS EL TIN 21.III.16“ (Ägypten), die an einen Kriegsgefangenen der Türkischen Armee im St. Clemens Camp in Malta gelaufen ist und den Zensurstempel „PASSED BY CENSOR No. 1074“ trägt.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, 1916, Malta, Fort Verdala (Verdala Barracks), Offizierslager, Bildkarte mit Weihnachts-Neujahrmotiv 1915-1916 vom „Kriegs-Gefangenen Lager in MALTA“ nach Ölbronn (Württemberg), vorderseitig roter Ovalstempel „FREE FROM PRISONER OF WAR MALTA / PC“. Pracht.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, MAADI; 1919, oben leicht gekürzter Brief aus „CASSEL 15.7.19“ an das Kriegsgefangenenlager Maadi bei Cairo/Ägypten, mit Zensurstempel „P.OF W. CENTRAL CENSORSHIP BUREAU“.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, 1919, Rotkreuzkarte aus dem sibirischen Kriegsgefangenenlager Pervaja Rjetchka bei Wladiwostok, das 1919 wie weitere Teile Sibiriens von Japan besetzt bzw. der Lagerbetrieb von den Japanern übernommen wurde. Die nach Völkendorf / Kärnten adressierte Karte trägt daher sowohl einen russischen als auch einen japanischen Zensurstempel. Sehr gute Erhaltung.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, KINGSTON; 1943, Brief aus „NORDENHAM 30.5.43“ an das Internierungslager in Kingston/Jamaika mit deutscher und britischer Zensur.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, STALAG V C; 1944, Kriegsgefangenenpostkarte vom „30.Gennaio 944“ (30.Januar 1944) aus dem Stalag V C, mit Tarnstempel vom „17.2.44“, mit Lagerzensur, mit etlichen kleinen Pinlöchern, der nach Siraensa/Sizilien gelaufen ist. Die Karte wurde überrollt und mit britischer Zensur weitergeleitet.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, STALAG VIII B; 1942, Kriegsgefangenenpostbrief von Jona Richfield aus dem Stalag VIII B, mit Zensur, der mit Luftpost an Margit Richfield in Tel Aviv/Palestine gelaufen ist. Da Sonderleistungen nicht gebührenfrei waren wurde ein Tax-Stempel „Taxe percue 40 Rpf.“ zur Bezahlung der Luftpostgebühr angebracht. Der Brief hat Zensurstempel vom Stalag und aus Ägypten sowie rückseitig eine ägyptische Zensuröffnung.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, 1947, zwei Belege, ein Briefumschlag und ein Vordruckumschlag mit Text von hohen Offizieren aus dem Kriegsgefangenenlager PWE 8, Jägerkaserne Garmisch, an Empfänger in Deutschland, jeweils mit ovalem Zensurstempel „GENERALSTAFF ENCLOSURE / OFFICIAL MID GARMISCH“. Beide Belege gute Erhaltung.
KZ-Post, BUCHENWALD; 1941, mit der „SS-Feldpost“ gelaufene Ansichtskarte, gestempelt „WEIMAR-BUCHENWALD 20.10.41“, mit Briefstempel „San.-Staffel KZ Bu. Weimar-Buchenwald“, mit einem Totenkopf-SS-Mann als Absender und nach Heideberg gelaufen.
KZ-Post, DACHAU; 1939, Feldpostbrief von einem Untersturmbandführer der 5. SS-Totenkopfstandarte die im KZ Dachau als Bewachung dienten. Der Brief trägt einen aptierten Stempel vom „23.10.39“, ist oben leicht senkrecht eingerissen und ist nach Hamburg gelaufen.
KZ-Post, GROSSROSEN; 1943, Hitler 12 Pfg, entwertet „GROSSROSEN über STRIEGAU 8.6.43“, als Einzelfrankatur auf KZ-Faltbrief (mit vollem Inhalt), mit Zensurstempel „Postzensurstelle K.Z.Groß-Rosen, der nach Prag/Böhmen und Mähren gelaufen ist
KZ-Post, SACHSENHAUSEN; 1941. Hindenburg 12 Pfg., entwertet „ORANIENBURG 30.5.41“, als Einzelfrankatur auf KZ-Faltbrief (mit vollem Inhalt), aus Block 5 „Kl“ (Außenlager Klinker/Klinkerwerke DEST Oranienburg), mit Zensurstempel „Postzensurstelle K.Z. Sachsenhausen“, der nach Prag/Böhmen und Mähren gelaufen ist. Der Vordrucktext auf der Innenseite wurde mit kleinem L1-Stempel „als 4 Seiten a“ ergänzt.
Deutsche Lokalausgaben nach 1945 - Meißen, 1945, Hitler 12 Pfg. rot mit Aufdruck „Deutschlands Verderber“ im kompletten Bogen zu 100 Marken, mit allen Rändern und in tadelloser Erhaltung, signiert Heber. 84 Werte sind in tadelloser postfrischer Erhaltung und 16 Werte (jeweils die Eckrandviererblöcke) sind mit Handwerbestempel „MEISSEN 1 30.7.45“ entwertet. Der Bogen enthält die Plattenfehler I und V. (M)
Deutsche Lokalausgaben nach 1945 - Lokalausgaben: Niesky, 1945, Freimarken 6 und 12 Rpf., erste Ausgabe auf hellgelbgrauem, holzhaltigen Papier, beide Werte tadellos postfrisch, einwandfrei und geprüft Zierer BPP. Mi.-Wert 350
Deutsche Lokalausgaben nach 1945 - Lokalausgaben: Niesky, 1945, Freimarken mit Bildformat 19, 5 x 22,2 mm, auf weißem gestrichenen Papier, beide Werte zu 6 Rpf. violettpurpur im senkrechten Zusammendruck, ungefaltet, tadellos postfrisch und einwandfrei, tiefstgeprüft Ströh BPP. Mi.-Wert 350
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1945-1947, elf verschiedene Plattenfehler aus beiden Kontrollratsausgaben, alle von der ArGe Kontrollrat geprüft, meist saubere Bedarfserhaltung, einige Pracht, zwei (PF 956 I und 955 III ) nicht gerechnet wegen kleiner Erhaltungsmängel, die übrigen zusammen Mi.-Wert 1.330 €. Dabei u.a. 918 PF I, 936 PF I, 954 PF I und 961 PF I (diese gestempelt, 955 PF II und V jeweils tadellos postfrisch. Alle Werte im Netz abgebildet.
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1946, 1. Kontrollratsausgabe 25 Pfg. ultramarin im senkrechtem Dreierstreifen, entwertet „(20) HILDESHEIM 2 08.6.46“, als portogerechte Mehrfachfrankatur auf Brief nach Guayaquil/Ecuador, der links eine britische Zensuröffnung hat und mit dem Stempel „CONDEMNED“ zurückgewiesen worden ist (geschäftliche Korrespondenz war noch nicht wieder zugelassen).
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1946,Ziffern, 25 Rpf. ultramarin, waagerechter Viererstreifen in tadelloser Erhaltung als tarifgerechte Mehrfachfrankatur eines R-Ortsbriefes (251-500 g), Marken entwertet „ASCHAFFENBURG / 29.4.46“. Fotoattest Wehner BPP [2022] „echt, einwandfrei“, zusätzlich Farbbestimmung der ArGe Kontrollrat von 2024. Seltene Portostufe für diese Marke. (M)
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1945, Ziffern, 30 Rpf. bräunlich- bis dunkelbräunlicholiv, Oberrandstück mit durchgezähntem Rand, farbbestimmt Bernhöft [2025], im Oberrand leichte Gummibüge, tadellos postfrisch. Mi.-Wert 400
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1945, Ziffern, 50 Rpf. schwärzlichgraugrün mit steigendem Wasserzeichen, einwandfrei und tadellos postfrisch mit Farbbefund Bernhöft [2025]. Dazu ein Viererblock mit unten anhängender HAN 4020. 46 2 auf Paketkartenabschnitt, entwertet Nürnberg 5.7.46 sowie Obernzell vom 9.7.46. Mi.-Wert 400
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1947, Ziffern, 75 Rpf. lilaultramarin, waagerechtes, tadellos postfrisches und einwandfreies Paar vom Unterrand mit der seltenen HAN „4072.47 1“, nicht gefaltet oder angetrennt, im Unterrand Farbabklatsch vom Druckvorgang. Mi.-Wert 600
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1945, Ziffern, 84 Rpf. dunkelgrün, waagerechtes Paar vom durchgezähnten Oberrand, im linken Oberrand einige kürzere Zähne, sonst einwandfrei und tadellos postfrisch. Mi.-Wert 400
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1948, II. Kontrollratsausgabe, Maurer und Bäuerin, 16 Rpf. in der besseren Farbe "schwärzlichopalgrün", zehn Stück als portogerechte Zehnfachfrankatur eines Orts-Briefes, einmal als Sechserblock, einmal als Viererblock, dieser links Randklebung, Zähne ohne Schaden. Alle Marken entwertet "HAMBURG / 23.6.48", Farbbestimmung und Signatur ArGe / Bernhöft mit Befund [2014]. Mi.-Wert schon der losen Marken 300 €.
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1948, 2. Kontrollratsausgabe, Zehnfachfrankatur aus Halle (Saale) nach Husum, 240 Rpf. zusammengesetzt aus jeweils viermal 12 und15 Rpf.,sowie je dreimal 24 Rpf. und 20 Rpf., letztere in der guten Farbe „(dunkel)kobaltblau“, durch Randklebung Zähnung etwas mitgenommen. Marken entwertet „HALLE (SAALE) / 27.6.48“, rs. russischer Zensurstempel 6336. Trotz leichter Mängel sehr dekorativer Beleg, Farbbestimmung für die 950 b ArGe Kontrollrat [2025].