Lose — 2. Auktion
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Deutsche Post in China - Stempel - Schiffspoststempel, 1900-1912, sieben Marine-Schiffspostbelege, dabei MSP No. 2 („Rhein“) vom 29.6.1904, No. 4 („Irene“), zwei Belege von MSP No. 35 („Weißenburg“), No. 66 („Palatia“, II. Transportstaffel sowie ein Marinesache-Dienstumschlag der SMS „Geier“ (MSP No. 36) von 1903 aus Shanghai nach Tsingtau. Alle Belege im Netz abgebildet.
Deutsche Post in China - Stempel - Schiffspoststempel, 1900, Boxeraufstand, drei Belege bzw. Feldpostkarten aus der I. Transportstaffel des Ostasiatischen Expeditionskorps mit MSP Nr. 28 „Batavia“ nach Berlin, Nr. 52 „Adria“ aus Port Said nach Mylau (Sachsen) sowie Nr. 64 „H. H. Meyer“ aus Singapur nach Kiel. Bei der No. 28 hat die Karte einen Eckbug, die übrigen beiden sind in guter Erhaltung.
Deutsche Post in China - Stempel - Schiffspoststempel, 1901-1902, zwei Belege mit Germania-Frankaturen und Stempel der Ost-Asiatischen Hauptlinie, davon eine AK zum ermäßigten Tarif für Mitglieder der Besatzungsbrigade in China mit Germania 5 Pfg. nach Neugersdorf (Löbau) sowie eine Germania 10 Pfg. Reichspost auf AK mit seltenem Übernahmestempel der DP Shanghai. Zwei ungewöhnliche Belege in guter Erhaltung.
Deutsche Post in China - Stempel - Schiffspoststempel, 1903/1910, Marine-Schiffspost No. 75 („S 90“ Torpedoboot), zwei Ansichtskarten von 1903 aus Tientsin nach Schlettstadt (Elsaß) bzw. von 1910 aus Tsingtau nach Berlin. Gute Bedarfserhaltung.
Deutsche Post in China - Stempel - Schiffspoststempel, 1906/1912, Marine-Schiffspost No. 45 („Jaguar“) - zwei Belege, zum einen eine AK mit Grüssen aus Futschau nach Bad Bibra (Sachsen-Anhalt) von 1906, zum anderen eine Karte des damaligen Kommandanten der Jaguar, Korvettenkapitän Lüring nach Berlin von 1912. Beide Belege gute Erhaltung.
Deutsche Post in China - Besonderheiten, BOXERAUFSTAND; 1901, Feldpostbrief mit Stempel „DEUTSCHE SEEPOST SHANGHAI-TIENTSIN 5/7.01 c“, rückseitig mit Durchgangsstempeln von Tsingtau, der an das Deutsche Konsulat in Tientsin, mit entsprechendem rückseitigem Ankunftstempel, gelaufen ist.
Deutsche Post in China - Besonderheiten, 1897 / 1903, INCOMING MAIL, zwei Postkarten aus Deutschland nach Shanghai, davon eine AK aus Metz 1897, frankiert mit Krone/Adler, 10 Pfg. und rs. AK Shanghai und eine aus Düsseldorf, frankiert mit Germania 10 Pfg., von Shanghai weitergeleitet nach Hankau, beide Stempel auf der Vorderseite.
Deutsche Post in China - Besonderheiten, 1906, Deutsches Reich-Germania 5 Pfg., entwertet „DÜSSELDORF 6.4.06“, als Einzelfrankatur auf Ansichtskarte, mit Vermerk „Soldatenbrief Eigene Angelegenheiten des Empfängers“, die an einen Infanterie-Soldaten in Peking gelaufen ist (Ankunftstempel „PEKING 16.5.06“) und von dort nach Düsseldorf zurückgesendet wurde (Absendestempel „PEKING 1.8.06“).
Deutsche Post in China - Besonderheiten, 1910, Freimarke 2 Cents, entwertet „SCHANGHAI DEUTSCHE POST 28.4.10“, auf Ansichtskarte der „Chinese Chapel“ nahe Shanghai, die nach Dresden gelaufen ist. In Dresden wurde die Karte mit Deutschem Reich-Germania 5 Pfg. (Mi.Nr.85 I) zusätzlich für Auslandsporto frankiert (die 2 C. wurde als 5 Pfg. angerechnet), entwertet „DRESDEN-ALTST: 18.5.10“ und nach Rouen/Frankreich weitergeleitet.
Deutsche Post in China - Besonderheiten, 1914, GSK Germania 5 Pfg. mit Germania 5 Pfg. Zusatzfrankatur als Karte aus Straßburg nach Shanghai mit Zusatzvermerk „Weltpostverein“. Die Karte wurde von der Militärzensur Straßburg mit entsprechendem Rahmenstempel zur Beförderung freigegeben, ob sie allerdings nach Shanghai befördert wurde, ist angesichts fehlender Transitstempel nicht sicher. Interessanter Beleg aus der Anfangsphase des 1. Weltkriegs!
Deutsche Post in Marokko, 1903, „REICHSPOST“ 5 Werte komplett mit fettem Aufdruck und je sauber gestempelt. Mi.Nr. 16 II mit doppeltem Prüfzeichen tiefst geprüft Bothe BPP. Die Mi.Nr. 17 geprüft Grobe und 18 jgeprüft Dr. Oertel jeweils in Urmarken-Type II und minimal falzhell. Mi.-Wert 1.295,- Euro
Deutsche Post in Marokko, 1900, REICHSPOST, Reichsgründungsfeier, 5 Mark in Type I mit weißer und roter Nachmalung, sogenannt „dünner“ Aufdruck „6 Pes. 25 Cts“, entwertet mit zwei Teilstempeln „SAFFI 22 2 02“, sehr frisches und sehr gut gezähntes Stück, entsprechend Fotobefund Jäschke-L. BPP (2017) „einwandfrei“ Mi.-Wert 400
Deutsche Post in Marokko, 1900, REICHSPOST, Reichsgründungsfeier, 5 Mark in Type I, nur mit weißer Nachmalung, Aufdruck „6 Pes. 25 Cts.“, farbfrisches, gut zentriertes, sehr gut gezähntes Stück, geprüft Bothe BPP und tiefstgeprüft Pauligk BPP Mi.-Wert 700
Deutsche Post in Marokko, 1906, Deutsches Reich mit Wz., die vier Endwerte des Satzes, jeweils sauber gestempelt. Die 1 Piaster mit doppeltem Prüfzeichen Bothe BPP, 1 P. 25 C. tiefgeprüft Dr. Provinsky BPP, die 6 P. 25 C tiefgeprüft Bothe BPP / R. F. Steuer BPP.
Deutsche Post in Marokko - Stempel, TANGER, seltener Stempel „TANGER (MAROCCO) c / 27.8.10“ auf Ansichtskarte nach Krefeld, ArGE Nr. 5, 150 €.
Deutsche Post in der Türkei, 1889, Krone / Adler, 25 Pfg. mit Überdruck „1 ¼ Piaster“ in der besten Farbe dunkelorange, sehr farbfrisch, gut gezähnt, entwertet mit zwei Teilstempeln Jaffa, laut FA Jäschke-L. BPP (2018) ein rückseitig geschürfter Zahn links, sonst gut gezähnt und keine weiteren Mängel.
Deutsche Post in der Türkei, 1889, Krone / Adler mit Aufdruck, 2 ½ Pia. auf 50 Pfg. in der guten Farbe „(lebhaft)bräunlichrot“, Marke entwertet mit Teilstempeln Constantinopel, tadellos, laut Fotoattest Steuer BPP [2017] farbfrisch und bedarfsmäßig gut erhalten, doppeltes Prüfzeichen Bothe BPP. Mi.-Wert 550
Deutsche Post in der Türkei, 1876, Pfennige, 20 Pf. in der besseren Farbe „(lebhaft)kobaltblau“, Einzelfrankatur auf Briefhülle nach Paris. Hülle innen etwas gestützt, Marke entwertet „KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL / 7 1 76“, bis auf zwei verkürzte Zähne einwandfrei und farbfrisch. Nebengesetzt Vermerk „Voie de Varna“ und blauer frz. Transitstempel, entsprechender Fotobefund Jäschke-L. BPP [2020].
Deutsche Post in der Türkei, 1905, Deutsche Reich ohne Wz., Reichsgründungsfeier 5 Mark mit Aufdruck „25 Piaster“, grünschwarz / dunkelkarmin (UV: gelblichrot), farbfrisch, gut gezähnt und sauber entwertet mit zwei Teilstempeln Jerusalem, tiefes doppeltes Prüfzeichen Georg Bühler. Mi.-Wert 700
Deutsche Post in der Türkei - Ganzsachen, 1905, 20 Para-Ganzsachenkarte, mit rückseitig privatem Zudruck „Philatelisten-Verein Essen Ruhr 12. STIFTUNGSFEST am 14. Januar 1905 …....“, entwertet „CONSTANTINOPEL DEUTSCHE POST 1. 9/1 05“, die nach Essen gelaufen ist.
Deutsche Post in der Türkei - Besonderheiten, 1880, Deutsches Reich 10 Pfg.-Ganzsachenkarte, entwertet mit Ra3 „HOHENSTEIN ERNSTTHAL 7 V * 80 7“, die nach Constantinopel gelaufen ist und den Ankunftstempel „KAISERLICH DEUTSCHES POSTAMT No. 1 13/5“ trägt.
Deutsche Post in der Türkei - Besonderheiten, 1886, Deutsches Reich-5 Pfg.-Ganzsachenkarte, entwertet mit Ra3 „MARBURG REG.BEZ.CASSEL 6 3 86“, mit 5 Pfg.-Beifrankatur (Mi.Nr. 40), die an den „Kaiserlich Ottomanischen Pascha, Ritter hoher Orden Herrn Kamphövener“ in Constantinopel gelaufen ist und den Ankunftstempel „CONSTANTINOPEL DEUTSCHE POST 1 11 3 86“ trägt.
Deutsche Post in der Türkei - Besonderheiten, 1898-1902, INCOMING MAIL, drei interessante Belege - eine 3 C.-Ganzsachenkarte Chile aus Valdivia nach Konstantinopel mit AK der Deutschen Post von 1899, ein Brief aus Dresden nach Konstantinopel, frankiert mit senkrechtem Paar Krone / Adler 20 Pfg. (2. Gewichtsstufe) von 1898 sowie eine Ansichtskarte aus Schandau nach Konstantinopel mit Eingangsstempeln sowohl der deutschen als auch der französischen Post in der Türkei.
Militärmission in der Türkei - Besonderheiten, 1916, dreiseitig geöffneter Feldpostbrief mit Briefstempel „Kaiserlich Deutsche Telegraphen-Abteilung Klein-Asien“, mit Stempel von Siwas in Zentralanatolien, geschrieben von einem Dolmetscher in der Station Siwas, mit türkischem Zensurstempel und rückseitiger Verschlußvignette, mit leichtem Wasserfleck rechts unten, der nach Esslingen gelaufen ist.
Militärmission in der Türkei - Besonderheiten, 1917, gelaufene Ansichtskarte von Jerusalem, mit Tarnstempel „Deutsche Feldpost *** 21.11.17“, mit Briefstempel „KÖNIGL. PREUSS. FLIEGERABTEILUNG 303“, die nach Kapellen bei Neuß gelaufen ist.
Militärmission in der Türkei - Besonderheiten, KUTAHIA; 1918, seltener Feldpoststempel „FELDPOST MIL.-MISS. KUTAHIA 10.6.1918“ auf Ansichtskarte von Constantinople, die nach Berlin gelaufen ist. Laut Arge-Stempelkatalog (18 Auflage) ist der 10.6.1918 der erste Verwendungstag dieses seltenen Stempels.
Deutsch-Neuguinea, 1897, „Krone/Adler“ 2 Stück der 10 Pfg. mit Aufdruck „Deutsch-Neu-Guinea“, entwertet mit K1 „Stephansort 1/7 98“, zusammen als Mehrfachfrankatur auf echtgelaufenem Brief nach Oppeln.
Deutsch-Neuguinea, 1909, Ansichtskarte aus Herbertshöhe nach Rixdorf, frankiert mit Kaiseryacht, 5 Pfg. grün, entwertet „HERBERTSHÖHE / 6 5 09“. Motiv ist das Zeltlager einer Expedition in Deutsch-Neuguinea, evtl. Hamburger Südsee-Expedition 1908-1910. Aus gleicher Korrespondenz weitere AK aus Victoria / Kamerun vom 4.1.1906, frankiert mit Kamerun, Kaiseryacht, 5 Pfg.
Deutsch-Neuguinea, 1905, Ansichtskarte aus Herbertshöhe nach Hongkong mit Grüßen, frankiert mit Kaiseryacht 10 Pfg., entwertet „HERBERTSHÖHE / 15 8 05“, nebengesetzt AK „VICTORIA / HONG-KONG / 28 AU 05“. Die Karte zeigt den „Tanz der Mitglieder des Duk-Duk / Neu-Pommern Bismarck Archipel“. Karte Eckbüge, insgesamt feiner Beleg.
Deutsch-Neuguinea - Stempel - See- und Schiffspost, 1912, Ansichtskarte aus Rabaul nach Ottobeuren, frankiert mit zweimal Kaiseryacht, 3 Pfg. und aufgegeben beim Norddeutschen Lloyd. Marken entwertet mit Seepoststempel b der Neu-Guinea-Zweiglinie vom 21.2.1912 (Dampfer `Prinz Sigismund´), kleine Eckbüge, sonst sehr feiner Beleg.
Deutsch-Ostafrika, 1916, WUGA-Ausgabe, 2 ½ H. schwärzlichbraun, waagerechtes Paar Type II / Type I, tadellos ungebraucht ohne Gummi, wie hergestellt. Mi.-Wert 350
Deutsch-Ostafrika - Feldpost, 1914, 1.10., TAVETA/DEUTSCHE FELDPOST, großes, aus vier Stücken rekonstruiertes Briefstück aus einem O.H.M.S.- Umschlag mit 10 Werten (MiNr. 19, 20, 30-36 und 39). ERSTTAG dieser ersten deutschen Feldpoststation, beliebter und besserer Stempel, sehr dekorativ!
Deutsch-Ostafrika - Kriegsgefangenenpost, 1918-1919, vier Belege aus britischen Kriegsgefangenenlagern in Ägypten, wo hauptsächlich Gefangene aus Deutsch-Ostafrika interniert wurden, davon drei aus dem Offizierslager SIDI BISHR nach Deutschland. Zwei dieser Belege auf britischen Vordrucken, einer auf AK der Pyramiden, jeweils mit britischem Field Post Office-Stempel und Rahmenstempel der Zensur. Der vierte Beleg stammt aus dem Lager MAADI und war an die „Deutsche Kolonial-Eisenbahn-Bau und Betriebsgesellschaft“ in Berlin gerichtet.
Deutsch-Ostafrika - Besonderheiten, KRIEGSGEFANGENENPOST; 1919, 1 C.-Ganzsachenkarte von Mocambique als Kriegsgefangenenkarte im Lager Perniche am 28.5.1919 verwendet, mit Zensur und ein paar leichten Wasserflecken. Die Karte wurde von Missionar Schmitz geschrieben und nach Pier bei Düren gesendet.
Deutsch-Ostafrika - Besonderheiten, 1907, INCOMING MAIL, Ansichtskarte aus Konstantinopel nach Daressalam, frankiert mit Frz. Post in der Levante,, 5 C. als Paar (Mi.-Nr. 12), entwertet „CONSTANTINOPLE - PERA / 4 6 07“, Durchgangsstempel Alexandria und Suez, AK DAR-ES-SALAAM vom 29.6.07. Pracht.
Deutsch-Südwestafrika - Vorläufer, 1895, Krone/Adler 10 Pfg., entwertet „WINDHOEK 24/7 95“, auf interessantem Vorläuferbrief, der über Loanda/Portug.-Angola und Lissabon/Portugal nach Marburg gelaufen ist (siehe rückseitige Durchgangs- und Ankunftstempel), leider wurde eine weitere Marke ausgeschnitten. Zusätzlich sind noch Kopien einer Abhandlung über diesen ungewöhnlichn Postweg enthalten. (M)
Deutsch-Südwestafrika, 1914, Wertpaketkarte aus Windhuk nach Hamburg, auf beiden Seiten frankiert, vorderseitig Kaiseryacht MIT Wz., 30 Pf. dunkelorange / gelbschwarz auf mittelchromgelb, senkrechtes Paar und Einzelmarke, rückseitig Achterblock der 40 Pf. karmin / schwarz OHNE Wasserzeichen. Alle Marken entwertet „WINDHUK / 10.6.14“, vs. diverse Vermerke, Stempel des Hamburger Zolls, rs. diverse Hamburger Stempel vom 11.-14.7.1914. Eine der beiden 30 Pf.-Marken im Paar links unten geschürft, sonst Qualität einwandfrei. Ausgesprochen attraktive und seltene Mehrfachfrankatur über 4,10 Mark, entsprechendes Fotoattest Meiners BPP [2014].
Deutsch-Südwestafrika, 1910. Kaiseryacht 5 Pfg., entwertet „WARMBAD DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA 28 6 10“, als Einzelfrankatur auf Ansichtskarte von der Bahnstation Khan, die nach Tsingtau/Kiautschou gelaufen ist. Eine ungewöhnliche und seltene Destination.
Deutsch-Südwestafrika, 1910, Kaiseryacht 5 Pfg., entwertet „WINDHUK DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA 26.8.10“, als Einzelfrankatur auf leicht mittig senkrecht gefaltetem Ortsbrief,des Kaiserlichen Bezirksgerichtes.
Deutsch-Südwestafrika - Ganzsachen, 1907, Kaiseryacht 10 Pfg.-Ganzsachenkarte, entwertet „OMARURU 18 1 07“ und nach Mynämäki/Finnland gelaufen. Seltene Destination!
Deutsch-Südwestafrika - Stempel, OKASISE, sehr klarer Abschlag vom 24.7.07 auf vorgedruckter Feldpostkarte nach Viernau (Thüringen), tadellos sowie auf Kaiseryacht-5Pfg.-GSK von 1910 nach Dessau (oben rechts Eckknitter, sonst sehr fein).
Deutsch-Südwestafrika - Stempel, OKASISE; 1910, Kaiseryacht 10 Pfg., entwertet „OKASISE DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA 22 12 10“, als Einzelfrankatur auf leicht mittig senkrecht gefaltetem Brief nach Dessau.
Deutsch-Südwestafrika - Stempel, OWIKOKORERO; 1905, seltener Wanderstempel „Owikokorero“ auf mit der Feldpost gelaufenen Ansichtskarte mit Abbildung zweier Schutztruppler und 4 Einheimischer, mit Briefstempel der „Kaisel. Schutztruppe für Südwestafrika Etappe Owikokorero“, die nach Neunkirchen/Kr. Ottweiler gelaufen ist.
Deutsch-Südwestafrika - Stempel, WINDHUK Landes-Ausstellung 1914, Sonderstempel auf Kaiseryacht, 10 Pf. als Frankatur auf Original-Fotokarte nach Essen mit interessantem Motiv „Publikum und Flieger auf Maschine“ - Bruno Büchner, der im Mai 1914 in Deutsch-Südwestafrika eine erste Flugpostbeförderung durchführte und am 27.5.1914 in Windhuk landete.
Deutsch-Südwestafrika - Stempel - Feldpost, 1903, Bondelzwarts-Aufstand, Feldpostkarten-Behelfsausgabe, Gummistempel „Feld“ (größerer Typ) sowie Dienstsiegel KEETMANSHOOP nach Großalmerode (Hessen), nebengesetzt Ortsstempel „KEETMANSHOOP / 30 11 03“, vs. AK Grossalmerode. Stärkere Eckbüge, feiner Beleg.
Deutsch-Südwestafrika - Stempel - Feldpost, 1904, Bondelzwarts-Aufstand, Feldpostkarten-Behelfsausgabe, Gummistempel „Feld-“ (kleiner Typ sowie Dienstsiegel KEETMANSHOOP aus Kalkfontein nach Windhuk, nebengesetzt Wanderstempel „Feld-Poststation / 22 1 04“, vs. AK Windhuk. Kurzer Text, tadellose Qualität. Mi.-Wert 1600
Deutsch-Südwestafrika - Stempel - Feldpost, 1904, Feldpost-Ansichtskarte aus Windhuk nach Swakopmund, nebengesetzt Dienstsiegel „Kaiserliches Postamt Windhoek“ und Ortsstempel vom 18.3.1904, AK Swakopmund vom 24.3.04. Motiv der Karte „Bastards u. Hereros auf Reitochsen“.
Deutsch-Südwestafrika - Stempel - See- und Schiffspost, 1904ff., fünf verschiedene Karten und eine Ansichtskarte mit See- und Schiffspoststempeln, dabei eine DSWA-Kaiseryacht-5 Pfg.Ansichtskarte mit Stempel der Ostafrika-Linie, die übrigen sind Feldpostkarten von den 1.-4. Transportstaffeln: Ost-Afrikanische Hauptlinie b (Eleonore Woermann), Linie Hamburg-Westafrika XXXX (Gertrud Woermann II), Lucie Woermann (1. Staffel als MSP No. 65, 2. Staffel als MSP No. 70), dazu eine Farb-AK der Lucie Woermann, mit abgefallener Marke und Hamburg-Westafrika-Schiffspoststempel. Alle Belege im Netz abgebildet.
Deutsch-Südwestafrika - Stempel - See- und Schiffspost, 1905, Ansichtskarte eines Teilnehmers am Otavi-Eisenbahnbau in Swakopmund, frankiert mit Germania, 10 Pf., entwertet „DEUTSCHE SEEPOST - OST-AFRIKANISCHE HAUPTLINIE l / 15 9 05“ nach Homberg (Duisburg), nebengesetzt Transitstempel Las Palmas, Bad Nauheim und AK Homberg.. Beförderungsspuren, sauberer Beleg.
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, 1898-1907, Hans Emil Lenssen, Farmer und Buchautor - acht Ganzsachen bzw. Ansichtskarten aus seiner Korrespondenz mit Stempeln von Swakopmund, Outjo, Otjimbingue, Deutsche Seepost Hamburg-Westafrika, Otjiwarongo. Einige Karten mit interessanten Texten und Leitwegen. Als fast 80jähriger veröffentlichte Lenssen eine „Chronik von Deutsch-Südwestafrika“, die in 11 Auflagen erschien. Seine Familie lebt bis heute in Namibia.