Lots — 3rd Auction
Categories
Showing 201–250 of 384 lots
Militärmission in der Türkei, 1916, dreiseitig geöffneter Feldpostbrief mit Briefstempel „Kaiserlich Deutsche Telegraphen-Abteilung Klein-Asien“, mit Stempel von Siwas in Zentralanatolien, geschrieben von einem Dolmetscher in der Station Siwas, mit türkischem Zensurstempel und rückseitiger Verschlußvignette, mit leichtem Wasserfleck rechts unten, der nach Esslingen gelaufen ist.
Deutsch-Ostafrika, FELDPOST 1914, 1.10., TAVETA/DEUTSCHE FELDPOST, großes, aus vier Stücken rekonstruiertes Briefstück aus einem O.H.M.S.- Umschlag mit 10 Werten (MiNr. 19, 20, 30-36 und 39). ERSTTAG dieser ersten deutschen Feldpoststation, beliebter und besserer Stempel, sehr dekorativ!
Deutsch-Ostafrika, 1916, WUGA-Ausgabe, 2 ½ H. schwärzlichbraun, waagerechtes Paar Type II / Type I, tadellos ungebraucht ohne Gummi, wie hergestellt. Mi.-Wert 350
Deutsch-Ostafrika, KRIEGSGEFANGENENPOST 1918-1919, vier Belege aus britischen Kriegsgefangenenlagern in Ägypten, wo hauptsächlich Gefangene aus Deutsch-Ostafrika interniert wurden, davon drei aus dem Offizierslager SIDI BISHR nach Deutschland. Zwei dieser Belege auf britischen Vordrucken, einer auf AK der Pyramiden, jeweils mit britischem Field Post Office-Stempel und Rahmenstempel der Zensur. Der vierte Beleg stammt aus dem Lager MAADI und war an die „Deutsche Kolonial-Eisenbahn-Bau und Betriebsgesellschaft“ in Berlin gerichtet.
Deutsch-Ostafrika, KRIEGSGEFANGENENPOST; 1919, 1 C.-Ganzsachenkarte von Mocambique als Kriegsgefangenenkarte im Lager Perniche am 28.5.1919 verwendet, mit Zensur und ein paar leichten Wasserflecken. Die Karte wurde von Missionar Schmitz geschrieben und nach Pier bei Düren gesendet.
Deutsch-Südwestafrika, STEMPEL - FELDPOST 1904, Bondelzwarts-Aufstand, Feldpostkarten-Behelfsausgabe, Gummistempel „Feld-“ (kleiner Typ sowie Dienstsiegel KEETMANSHOOP aus Kalkfontein nach Windhuk, nebengesetzt Wanderstempel „Feld-Poststation / 22 1 04“, vs. AK Windhuk. Kurzer Text, tadellose Qualität. Mi.-Wert 1600
Deutsch-Südwestafrika, KRIEGSGEFANGENENPOST; 1915, Einschreibebrief aus dem Lager „Fort Napier“ bei Maritzburg/Natal, frankiert mit Südafrika 4 P. (Mi.Nr.9), entwertet „REGISTRED PIETERMARITZBURG SOUTH AFRICA 22.FEB.15“, mit Zensurstempel „PASSED BY CENSOR“ und an das rote Kreuz in Genf gelaufen.
Deutsch-Südwestafrika, Feldpost; 1907, farbige Ansichtskarte mit Abbildung der Fracht-Automobile zur Proviant-Beförderung, mit Briefstempel „Kaiserl. Schutztruppe.....“, als Feldpost unfrankiert von Windhuk „13.7.07“ nach Rockvill/USA gelaufen und dort mehrfach mit Nachporto belegt.
Deutsche Kolonien - Kamerun, 1900, Kaiseryacht ohne Wz., der komplette Satz sauber gestempelt und einwandfrei, die 2 Mark mit Händlerzeichen „Kosack“, 3 Mark geprüft R.F. Steuer BPP, 5 Mark mit Stempel „BUEA“ aus rechter unterer Bogenecke auf Briefstück. Mi.-Wert 950
Deutsche Kolonien - Kamerun, 1913, Nachnahme-Paketkarte aus Hamburg nach Duala / Kamerun, vs. frankiert mit Germania 80 Pf.(Mi.-Nr. 93 I), entwertet „HAMBURG / 9.10.13“, rs. frankiert mit Reichspostamt, 1 M. dunkelkarminrot (Mi.-Nr. 94 A I). Die Nachnahme konnte in Duala nicht eingelöst werden (entsprechende Stempel „“Nicht eingelöst.“ / „Unbestellbar gemeldet.“) und ging daher nach Hamburg zurück, mit einer frankierten Kaiseryacht, 2 M., diese entwertet „DUALA / 29.12.13“. Die 80 Pf.-Marke rechts kleiner Zahnfehler, die beiden Markwerte durch Aufkleben bräunliche Zahnspitzen, sonst einwandfrei, die Karte naturgemäß mit Bedarfsspuren (vorn ist der Laufzettel aus Hamburg abgefallen). Ungewöhnliches Stück!
Deutsche Kolonien - Kamerun, GANZSACHEN 1904, Kaiseryacht, 10 Pf.- Antwortganzsache mit kurzem Gruß nach Togo, entwertet „VICTORIA / 9 12 04“, auf ungebrauchter Antwortkarte rs. AK LOME vom 13.12.04“. Netter Beleg zwischen zwei deutschen Kolonien!
Deutsche Kolonien - Karolinen, 1899, Krone / Adler mit diagonalem Aufdruck „Karolinen“, entwertet mit Teilstempel, laut Fotoattest Jäschke-L. BPP (2017) „Yap““, Marke farbfrisch, bis auf einige verkürzte Zähne unten links keine weiteren Mängel. Mi.-Wert 1800
Deutsche Kolonien - Kiautschou, 1901, Kaiseryacht, 5 M. grünschwarz / bräunlichkarmin, perfekt zentriertes und farbfrisches Stück, gut gezähnt mit zentrischem Stempel "TSINGTAU / 3 07 01", Pracht. Mi.-Wert 800
Deutsche Kolonien - Kiautschou, 1914, Kaiseryacht 2 Cents, entwertet „SCHATSYKOU KIAUTSCHOU 21 7 14“, als Einzelfrankatur auf holzhaltiger Ansichtskarte, mit kleinem Einriss oben, die über Sibirien nach Karlsruhe laufen sollte, dieses ist durch den Kriegsbeginn am 1.8.1914 nicht mehr geschehen.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, KRIEGSGEFANGENENPOST KURUME, 1918, Ansichtskarte mit Vordruck des Lagers zu Pfingsten, versendet in ein weiteres Kriegsgefangenenlager Narashino, mit Lagerstempel, japanischem Zensur- und Poststempel. Leicht gebräunt, sonst feiner Beleg.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, KRIEGSGEFANGENENPOST KURUME, 1918, Rotkreuzkarte aus Lölling / Kärnten an einen österreichischen Gefangenen in Kurume, mit Poststempel Lölling, Zensurstempel Wien sowie Lagerstempel Kurume. Tadellos.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, KRIEGSGEFANGENENPOST NAGOYA, 1915, Ansichtskarte von „Nagoya-Castle“, geschrieben von einem Kriegsgefangenem des Lagers Nagoya am 21.Dez.15, die an einen Marine-Pionier im Lager Matsuyama gelaufen ist.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, KRIEGSGEFANGENENPOST NAGOYA, 1916-1917, drei Belege, davon zwei aus dem Lager nach Deutschland, jeweils mit Lagerstempel, japanischen Zensur- und Poststempeln, einer zusätzlich mit US-Zensuraufkleber rückseitig, der dritte Beleg von Siemens-Schuckert Tokio in das Lager.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, KRIEGSGEFANGENENPOST NAGOYA; 1917, Ansichtskarte von „Castle of Nagoya“, geschrieben von einem Insassen des Lagers Nagoya am 3.4.1917, die an einen Kriegsgefangenen im Lager Matsuyama gelaufen ist.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, KRIEGSGEFANGENENPOST NAGOYA; Kriegsgefangenenbrief eines Insassen des Lagers Nagoya, mit japanischem Zensurstempel, links mit britischer Zensuröffnung, der nach Nowawes bei Potsdam gelaufen ist.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, KRIEGSGEFANGENENPOST NARASHINO; Kriegsgefangenenbrief eines Insassen des Lagers Narashino, mit japanischen Zensurstempel, mit rückseitiger britischer Zensuröffnung, mit ein paar leichten Wasserflecken, der nach Yokohama/Japan gelaufen ist.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, KRIEGSGEFANGENENPOST NINOSHIMA; 1918, Kriegsgefangenenbrief eines Insassen des Lagers Ninoshima, mit japanischen Zensurstempeln, mit rückseitiger britischer Zensuröffnung, der nach Roßlau a.E. gelaufen ist.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, BESONDERHEITEN 1898, Deutsches Reich-Krone/Adler 20 Pfg. im senkrechtem Zwischenstegpaar (obere Marke obere 2 Ecken mit Eckfehlern), entwertet „ROSTOCK (MECKLB.) 7.2.98“, als Mehrfachfrankatur auf oben sehr unruhig geöffnetem Einschreibebrief, rückseitig 2 Durchgangsstempel von Tsintanfort, der nach Kiautschou gelaufen und von dort zurückgesendet worden ist.
Deutsche Kolonien - Marianen, 1901, Kaiseryacht, der komplette Satz von 13 Werten, sauber gestempelt und einwandfrei, die 2 Mark auf Briefstück, insbesondere die Markwerte alle gut gezähnt und tief- bzw. tiefstgeprüft Pfenninger (1 Mark), Bothe BPP (2 Mark), Dr. Lantelme BPP (3 Mark). Die 5 Mark mit zwei Fotoattesten Bühler (1982) und Bothe BPP (1983), farbfrisch, sehr gut gezähnt, entwertet „SAIPAN/6 4 06“ Mi.-Wert 1000
Deutsche Kolonien - Samoa, 1900, Krone / Adler mit schrägem Aufdruck „Samoa“, kompletter Satz mit drei zusätzlichen Farben, die Mi.-Nr. 3 b auf Briefstück, geprüft Bothe BPP und Befund Jäschke-L. BPP (2008), 3 c und 5 b jeweils auf Farbe geprüft Jäschke-L. Mi.-Wert 800
Deutsche Kolonien - Samoa, 1900, Kaiseryacht ohne Wz., der komplette Satz sauber gestempelt und gezähnt, die Markwerte alle geprüft Bothe BPP (1 Mark Bothe ohne BPP), sauber gezähnt Mi.-Wert 1000
Deutsche Kolonien - Togo, 1897, Krone / Adler mit Überdruck „Togo“, 3 Pfg. in der besten Farbe „mittelbraun“, entwertet mit Teilstempel der deutschen Seepost Hamburg-Westafrika, laut Fotoattest Jäschke-L. BPP(2018) farbfrisch, sehr gut gezähnt und bis auf eine falzhelle Stelle keine weiteren Mängel. Mi.-Wert 1500
Deutsche Kolonien - Togo, 1900, Kaiseryacht ohne Wz., der komplette Satz von 13 Werten, sauber gestempelt und gezähnt, die 25 und 80 Pfg. auf Briefstück, die 3 Pfg. und 10 Pfg. mit besserem Stempel „HO“, letztere in blauviolett. 1 Mark geprüft W. Engel, 3 Mark geprüft Mansfeld, auf Briefstück, die 5 Mark sehr gut zentriert und gezähnt, mehrfach geprüft mit zwei Fotoattesten. Mi.-Wert 1000
Deutsche Kolonien - Togo, MITLÄUFER 1912, Deutsches Reich-Germania 10 Pfg. mit Wasserzeichen als Mitläufer, entwertet „LOME TOGO 13.7.12“, als Einzelfrankatur auf Brief, mit rückseitiger Siegelmarke „KAISERLICHER GOUVERNEUR VON TOGO, der nach Hamburg gelaufen ist.
Deutsche Kolonien - Togo, STEMPEL ASSAHUN, Stempel auf Ansichtskarte nach Bremen, frankiert mit Kaiseryacht, 5 Pf., entwertet am 30.12.13, aufgegeben von einem Maat der „Straßburg“ auf Inlandsausflug. Motiv „Garten des Bezirksamt in Seppe“.
Deutsche Schiffspost im Ausland, 1890, Deutsches Reich 10 Pfg.-Ganzsachenkarte, entwertet „DEUTSCHE SEEPOST OST-ASIATISCHE HAUPTLINIE 7 12 90“, geschrieben „Near Aden“ (heute Jemen), mit Durchgangsstempel von Aden, mit französischen Schiffspoststempel „LIGNE N PAQ. FR. No. 6“, die nach Copenhagen/Denmark gelaufen ist.
Deutsche Schiffspost im Ausland, MARINESCHIFFSPOST 1900-1906, drei in Colombo aufgegebene Karten, davon eine befördert mit MSP No. 27 [Dampfer Main] von 1902 nach Hannover, eine befördert mit MSP No. 5 [Dampfer Borussia] von 1906 sowie eine Ansichtskarte aus Suez mit Aufgabestempel Colombo und zartem Seepoststempel der Australischen Hauptlinie vom 20.7.00 nach Swakopmund in DSWA, von dort weitergeleitet nach Windhoek, jeweils mit AK auf Vorderseite.
Deutsche Schiffspost im Ausland, MARINESCHIFFSPOST MSP No. 88, Hilfskreuzer „Berlin“, Feldpostkarte von 1918, aufgegeben in der norwegischen Internierung am Lo-Fjord nach Essen, mit MSP-Stempel, rotem Brief-Überwachungsstempel von MSP No. 88 und norwegischer Zensur. Oben links und rechts leichte Eckbüge, sonst Pracht.
Deutsche Schiffspost im Ausland, MARINESCHIFFSPOST MSP 130 (WOLF); 1918, Germania 7 1/2 Pfg., entwertet "KAIS. DEUTSCHE MARINE-SCHIFFSPOST No. 130 1.5.18". als Einzelfrankatur auf Karte mit Beförderungsspuren (links kleiner Einriß, Ecken gestoßen) die von einem Leutnant auf dem Hilfskreuzer "S.M.S. Wolf" an einen Major a.D. in Hamburg gesendet worden ist. Offiziere hatten im 1.Weltkrieg keine Portofreiheit.
Deutsche Schiffspost im Ausland, MARINESCHIFFSPOST 1919, Brief eines Besatzungsmitgliedes der „3.T. Halbfl. G 102“ (3. Torpedoboots-Halbflotille) aus der Internierung in Scapa Flow (Schottland), mit britischer Zensuröffnung, mit handschriftlichem Vermerk „Germany via England“ und nach Leipzig gelaufen.
Deutsche Schiffspost im Ausland, MARINESCHIFFSPOST 1919, Brief vom „Schlachtkreuzer Moltke“ aus der Internierung in Scapa Flow (Schottland), mit Stempel „KAIS. DEUTSCHE MARINE-SCHIFFSPOST No. 17 12 1 19“, mit britischer Zensuröffnung, mit einigen leichten Knittern, mit kleinem, waagerechtem Einriß links und nach Hannover gelaufen.
Deutsche Schiffspost im Ausland, MARINESCHIFFSPOST 1922, MSP No. 54, Kreuzer „Arcona“ (21.2.-3.8.1922), klar abgeschlagener Stempel vom 30.7.22 auf Ansichtskarte aus Bålholmen (Norwegen) nach Frankfurt-Bonames, frankiert mit DR-Freimarke Schnitter, 150 Pf., seltene Infla-Schiffspost, Pracht.
Deutsche Schiffspost im Ausland, MARINESCHIFFSPOST 1923, MSP No. 207, Linienschiff „Hannover“, aptierter Stempel von der Schwedenfahrt (11.7-30.7.1923) auf Postkarte vom 24.7.1923 mit viel Text, frankiert mit zweimal Schnitter 10 M. und einmal Ziffern im Kreis, 100 M. nach Bremen. Die 100 M. mit Mängeln, Karte mit Bügen, trotzdem attraktiver und seltener Infla-Marineschiffspostbeleg.
Deutsche Schiffspost im Ausland, MARINESCHIFFSPOST 1935, DEUTSCHE REICHSMARINE / SCHIFFSPOST Nr.4 / 21.3.35, zwei glasklare Abschläge auf der WHW-Lotterie-Ganzsache 1934/35 mit kurzem Text aus Reykjavik nach Frohse an der Elbe. Der Absender auf der "METEOR" nahm an einer sog. "Fischerei-Schutzreise" nach Grönland und Island teil. Stempel auf WHW-Ganzsache unübliche Kombination.
Deutsche Schiffspost im Ausland, MARINESCHIFFSPOST 1936, Deutsche Kriegsmarine-Schiffspost Nr. 8 h, großer Zweikreisstempel auf Briefumschlag, frankiert mit Hindenburg 12 Rpf. vom 24.10.36, aufgegeben auf dem Linienschiff Schleswig-Holstein. Dieses Schiff gehörte dem 3. Spanienverband an zum Einsatz im Spanischen Bürgerkrieg. Brief mit „Devisenzensur“- Banderole und Stempeln des Marinepostbüros Berlin C 2 vom 7.11.1936. Marke defekt, sonst einwandfreier und historisch interessanter Beleg.
Deutsche Schiffspost im Ausland, SEEPOST 1889-1913, vier Belege mit Stempel „OST-ASIATISCHE HAUPTLINIE“, dabei 10 Pf.-Ganzsache von 1889 von Bord des Dampfers „Sachsen“ mit hs. Leitvermerk Port Said (Buchstabe „g“) sowie Krone/Adler- bzw. Germaniafrankaturen mit den Buchstabena, b und e.. Alle Belege im Netz abgebildet.
Deutsche Schiffspost im Ausland, SEEPOST 1885, Pfennig-Ausgabe, 20 Pfg. mittelultramarin als Einzelfrankatur auf dreiseitig geöffnetem Umschlag aus Eloby nach Hamburg, Marke leicht getönt, sonst einwandfrei, entwertet mit Rahmenstempel „Aus West-Africa / mit / Hamburger Dampfer“, rs. Bahnpoststempel Verviers / Coeln und AK Hamburg. Der Brief wurde aufgegeben an Bord des Woermann-Dampfers „M´Pongwe“ auf der Insel Eloby, die 1884 unter deutschen Schutz gestellt wurde und später zur Kolonie Kamerun gehörte. Seltener Seepostbrief und Vorläufer der Deutschen Post in Kamerun. Geprüft Wiegand BPP.
Deutsche Schiffspost im Ausland, SEEPOST 1921, Germania, 1 Mark violett / grün als Einzelfrankatur auf Postkarte aus Westafrika nach Hamburg, entwertet mit Seepoststempel „HAMBURG - WESTAFRIKA - 26.11.21“, nebengesetzt Aufgabestempel von Lourenco Marques vom gleichen Tag. Der Absender schrieb von der „Usamaro“, dem ersten Nachkriegsneubau der HAPAG. Pracht.
Deutsche Schiffspost im Ausland, SEEPOST 1923, Hochinflation 2 Millionen auf 200 M. graurot, acht Stück, davon ein Paar und ein Sechserblock als Frankatur auf Briefumschlag mit rs. Linienvignette nach Bremen, jede Marke entwertet mit Ovalstempel „BREMEN-NEW YORK c“ vom 19.10.23. Das Paar jeweils kleine Mängel, sonst tadelloser und für die Zeit seltener Beleg.
Feldpost I. Weltkrieg, 1915, seltener Briefstempel „DEUTSCH-TÜRKISCHE FLIEGER-ABTEILUNG CSERNAHÉVIZ“, auf mit der Feldpost gelaufenen Ansichtskarte von Orsova, mit rotem ungarischem Zensurstempel FELÜLVIZSGAL V (TEMESVAR), die nach Berlin gelaufen ist.
Deutsche Abstimmungsgebiete: Allenstein, 1920, Germania, Farbänderung, 20 Pf. dunkelgrün, nicht herausgegebene Überdruckmarke, tadellos postfrischer Viererblock vom Unterrand mit Aufdruck-HAN "H 4802. 20", gut gezähnt und zentriert. Fotoattest Gruber BPP [2018] "echt, in einwandfreier Qualität". Mi.-Wert 1000
Deutsche Abstimmungsgebiete: Allenstein, 1920, 1 M. rotkamin mit dem Aufdruckfehler "S in Plebiscite links oben ausgebrochen" ungebraucht in einwandfreier Qualität. Laut Fotobefund Gruber BPP (2018) echt und in einwandfreier Qualität, Michel ohne Preis.
Deutsche Abstimmungsgebiete: Allenstein, 1920, waagerechtes Paar der 1.25 Mark bläulichgrün vom rechten Bogenrand (dort: Bogennummer 4) als Mehrfachfrankatur auf R-Brief von Muschaken nach Kiel (Ankunftsstempel).
Deutsche Abstimmungsgebiete: Saargebiet, 1920, Germania mit Überdruck „Sarre“, 2 Pf. dunkelgelbgrau mit Aufdruck in der seltenen Type II, entwertet mit Vollstempel „SAARLOUIS 1 / 2.3.20“ auf Briefstück, einwandfrei, doppeltes tiefes Prüfzeichen A. Burger BPP sowie „B“ im Oval Mi.-Wert 550
Deutsche Abstimmungsgebiete: Saargebiet, 1920, Germania mit Überdruck "Sarre", 3 Pf. dunkelockerbraun in der guten Type II, zusätzlich mit Plattenfehler A, doppeltes Prüfzeichen der ArGe Saar, Marke gut gezähnt, farbfrisch und entwertet mit Teilstempel "Saar[brücken]?". Mi.-Wert 800