Lots — 3rd Auction
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Showing 151–200 of 384 lots
Deutsches Reich - Markenheftchen und Zusammendrucke, 1930, Nothilfe 15 + 5 Pf. Brandenburger Tor, senkrechter Zusammendruck aus Markenheftchenbogen als tarifgerechte EF auf Brief nach Gelsenkirchen, entwertet „ESSEN-STOPPENBERG / 15.1.31“, tadellos, Anschrift etwas verwischt. Mi.-Wert 800
Deutsches Reich - Markenheftchen und Zusammendrucke, 1930, Nothilfe, senkrechter Zusammendruck der 8 + 4 Rpf. schwärzlichopalgrün zweimal mit Andreaskreuz-Zwischensteg, links anhängend MHB-Rand, dort vs. Falzspur. Zusammendruck ungefaltet, tadellos postfrisch und einwandfrei. Mi.-Wert 600
Deutsches Reich - Markenheftchen und Zusammendrucke, 1930, Nothilfe, senkrechter Zusammendruck der 8 + 4 Rpf. schwärzlichopalgrün mit Andreaskreuz, ungefaltet, tadellos postfrisch und einwandfrei. Mi.-Wert 400
Deutsches Reich - Markenheftchen und Zusammendrucke, 1930, Nothilfe, 15 + 5 Pf. lilarot, senkrechter ZD mit zwei Werbefeldern vom linken Bogenrand des MHB, tadellos postfrisch und einwandfrei. Mi.-Wert 600
Deutsches Reich - Markenheftchen und Zusammendrucke, 1930, Nothilfe, 15 + 5 Pf. lilarot, senkrechter ZD mit Werbefeld, ungefaltet, tadellos postfrisch und einwandfrei. Mi.-Wert 400
Deutsches Reich - Markenheftchen und Zusammendrucke, 1931, Nothilfe, 8 + 4 Rpf. dunkelgrün mit zwei Andreaskreuzen als senkrechter Zusammendruck, klar entwertet mit Ortsstempel [Ort aber nicht zu erraten] vom 3.12.31, tadellos. Mi.-Wert 500
Deutsches Reich - Markenheftchen und Zusammendrucke, 1931, Nothilfe, senkrechter ZD 15 Pf. und Zierfeld A 1.2, leicht entwertet und tadellos gezähnt, Pracht. Mi.-Wert 350
Deutsches Reich - Markenheftchen und Zusammendrucke, 1931, Nothilfe, waagerechter ZD von zweimal 15 + 8 Rpf. karminrot mit zwei Zwischenfeldern, tadellos postfrisch und einwandfrei. Mi.-Wert 450
Deutsches Reich - Markenheftchen und Zusammendrucke, 1931, Flugpost, Adler, beide Kehrdrucke 10 Pf. und 20 Pf. jeweils in sehr frischer und tadellos postfrischer Kabinetterhaltung. Mi.-Wert 800
Deutsches Reich - Markenheftchen und Zusammendrucke, 1932, Flugpost 20 Pf., aus dem Heftchenblatt 49 zweimal untereinander der Zusammendruck mit drei Andreaskreuzen, entwertet mit Wellenstempel von Gelsenkirchen, 20.1.32, der obere gut gezähnt mit kleinem Spalt im mittleren Andreaskreuz, der untere mit Heftchenzähnung unten und leichten Bügen. Gute Bedarfsqualität. Mi.-Wert 500
Deutsches Reich - Markenheftchen und Zusammendrucke, 1931, Flugpost, Markenheftchen zu 2 RM mit den Heftchenblättern 48 und 49 B, ohne Ordnungs-Nr. auf MH-Deckel, mit drei Zwischenblättern mit Luftpost-Klebezetteln, sehr frische Erhaltung ohne Gebrauchsspuren, ungefaltet, auch nach Fotoattest A. Schlegel BPP echt und einwandfrei. Mi.-Wert 1300
Deutsches Reich - Markenheftchen und Zusammendrucke, 1932, Reichspräsidenten, Markenheftchen zu 2 Reichsmark mit der Ordnungsnummer 18, alle H-Blätter tadellos postfrisch und oben mit typischer Heftchenzähnung, Zwischenblätter und nicht aufgebogene Deckel frisch und einwandfrei. Mi.-Wert 1000
Deutsches Reich - Markenheftchen und Zusammendrucke, 1933, Nothilfe, Richard Wagner, Heftchen zu 2 Reichsmark, beide H-Blätter tadellos postfrisch, Heftchenzähnung nur am Seitenrand von H-Bl. 79 A. Umschlag und Zwischenblätter einwandfrei, nicht aufgebogen. Mi.-Wert 850
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Brief & Packetbeförderung H. Maack, 1872, alle vier Werte dieser kurzlebigen Privatpost für Hamburg und Altona, 1 Sch. rot und 2 Sch. blau ohne durchgestrichene Anschrift, die 2 Sch. dabei im Viererblock sowie die 1 Sch. und 2 Sch. jeweils mit durchgestrichener Anschrift, alle Werte sauber ungebraucht mit Falzresten, die unteren Marken im Viererblock sowie die 2 Sch. durchgestrichen postfrisch. Nach anderen Quellen soll die Firma ihren Betrieb bereits 1868 aufgenommen haben, was die "Schilling"-Wertangabe plausibler macht. Mi.-Wert 645
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Briefbeförderung Express,1895f., Flügelrad, 2 Pf. grün auf Ortsbrief mit violettem Stempel "EXPRESS /Ellernthorsbrücke", Umschlag senkrecht gefaltet, sonst Marke und Umschlag tadellos.
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Circulairbeförderung von M. Laschick, 1889, Briefträger, 3 Pf. rot mit Liniendurchstich als EF auf sauberem Brief nach Hamburg-Hohenfelde. Meier zu Eissen für Durchstich ohne Preis, Auflage nur ein Bogen. Marke tadellos, Umschlag schwache senkrechte bzw. diagonale Büge, sonst einwandfrei.
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Circulairbeförderung von M. Laschick, 1889, Briefträger, 3 Pf. grün ungezähnt als EF auf Ortsbrief nach Hohenfelde, mit violettem Kreisstempel entwertet nach Hamburg-Hohenfelde, schwacher senkrechter Bug, sonst Marke und Beleg einwandfrei.
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Circulairbeförderung von M. Laschick, 1889, Briefträger, 3 Pf. braun mit Liniendurchstich als EF auf sauberem Brief in die Hamburger Neustadt / Stubbenhuk. Meier zu Eissen für Durchstich ohne Preis, Auflage nur ein Bogen. Umschlag schwacher senkrechter Bug, sonst tadellos.
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Circulairbeförderung von M. Laschick, 1889, Briefträger, 3 Pf. blau mit Liniendurchstich als EF auf sauberem Brief nach Hamburg-Hohenfelde. Meier zu Eissen für Durchstich ohne Preis, Auflage nur ein Bogen. Marke im rechten Rand kleiner Durchstichfehler, Umschlag schwacher senkrechter Bug, sonst tadellos.
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Circulairbeförderung von M. Laschick, 1889, Briefträger, 3 Pf. gelb, ungezähntes Stück vom oberen Bogenrand als EF auf Brief, mit Firmenstempel entwertet, weiterer Abschlag nebengesetzt, sehr dekorativ, leichter senkrechter Faltbug, sonst tadellos, dazu durchstochene Marke des gleichen Wertes auf Briefvorderseite, Marke tadellos. Nette Kombination der beiden Varianten!
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Hammonia I / Stadtbriefbeförderung, 1888, Segelschiff im Kreis, 3 Pf. karminrot, Partie aus vier Kartenbriefen, dabei alle drei bekannten Papierfarben grau, grünlichblau und hellgrün. Der "graue" Kartenbrief zweimal mit Rand, dabei einmal mit Blankostempel, einmal gelaufen mit Text und dem Rücksendevermerk "Adr ist weg, jetzige Adr nicht bekannt", die beiden anderen Farben ohne Rand und Text, aber gelaufen (der hellgrüne mit kleinem Einriß im Oberrand, ein Kartenbrief unten etwas ausgeblichen, ansonsten saubere Erhaltung). Meier zu Eissen Nr. 1 a (2), b und c.
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Hammonia I / Stadtbriefbeförderung, 1888, Segelschiff, 3 Pf. rot als Wertstempel auf GA-Umschlag, innerhalb von Hamburg gelaufen, Entwertet "HAMBURG / B 19.5.88", unten geöffnet, leichte Patina, insgesamt sehr feine Erhaltung. Meier zu Eissen U 1 B.
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Hammonia I / Stadtbriefbeförderung, Segelschiff, 3 Pf. karminrot mit KOPFSTEHENDEM Überdruck "Prosit / Neujahr / 1888", Fünferstreifen als portogerechte Frankatur eines Eilbriefs. Alle Marken entwertet mit Ra "HAMBURG / 10 1 88", Umschlag leicht fleckig und zweiseitig geöffnet, Marken einige gebräunte Zahnspitzen durch Gummierung, insgesamt ein sehr dekorativ und sicher seltener Beleg.
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Hammonia I / Stadtbriefbeförderung, 1888, Rathaus, 3 Pf. rot, vier gelaufene Kartenbriefe mit Text, jeweils in den zwei Kartonfarben grünlichblau bzw. hellgrünlich, für beide Farben wiederum in beiden Typen (kleinere und größere Wertziffer). Einer der Belege wurde von der übernehmenden Firma "Hammonia II" 1891 zwar befördert, aber mit Nachporto belegt (die Hammonia I stellte 1889 ihren Geschäftsbetrieb ein). Etwas unterschiedliche Erhaltung, aber sehr interessante Zusammenstellung. Meier zu Eissen, Nr. 3a und 3 b Typen I und II.
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Hammonia I / Stadtbriefbeförderung, 1888, Rathaus, 3 Pf. blaugrün, zwei Kartenbriefe gelaufen mit Text, einer nach Barmbek in die Hamburger Straße mit den meisten Kartenrändern, einer an "Frau P.P." in die Hochallee, hier nur links mit Rand. Beide Belege saubere Bedarfserhaltung, Meier zu Eissen Nr. 2.
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Hammonia I / Stadtbriefbeförderung, 1888, Rathaus, 3 Pf. rot, zwei GA--Umschläge mit jeweils Type I und II der Zeichnung, einer davon nach Hamburg-Barmbek gelaufen, stark zerknittert, leicht mangelhaft, einer ohne Entwertung, dafür mit Widmung des Firmeninhabers Paul Siegert an einen Freund. Meier zu Eissen, U 2 I bzw. III.
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Hammonia I / Stadtbriefbeförderung, 1888, Rathaus, 5 Pf. violett im waagerechten Paar auf R-Brief, Marken entwertet "HAMBURG / 21 4 88", einige vom Aufkleben gebräunte Zähne, sonst tadelloser Beleg mit wichtigem Adressaten "adr. Herrn Senator Dr. Moenckeberg". In jeder Hinsicht seltene und attraktive "Hamburgensie".
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Hammonia I / Stadtbriefbeförderung, 1889, Rathaus, 15 Pf. gelblichgrün, Einzelfrankatur auf Damenbrief mit rückseitigem Prägemonogramm und dem Vermerk "Zu befördern mit Eilpost!!" (der Tarif betrug allerdings 20 Pfg.) Marke mit einigen gebräunten Zahnspitzen, sonst einwandfrei, entwertet mit Rahmenstempel vom 25.9.88. Schöner und seltener Beleg!
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Hammonia I / Stadtbriefbeförderung, 1889, Rathaus, 20 Pf. gelb, Einzelfrankatur auf Damenbrief mit rückseitigem Prägemonogramm wie beim Beleg mit der 15 Pf.-Marke, hier kein Vermerk, aber passendes Porto für Eilbeförderung. Marke in der Zähnung etwas unruhig und einige Tönungen, entwertet "HAMBURG AMT 2 / 7 9 88". Umschlag rs. einige Falzreste und Händlersignatur "WÜLBERN", schönes Stück.
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Hammonia I / Stadtbriefbeförderung, 1889, Rathaus, 3 Pf. rot, zwei Kartenbriefe mit geändertem Vordrucktext ("Strasse u. Hausnummer"), beide in Type I und mit Text gelaufen ohne Ränder, leicht altersfleckig, aber beide fein. Dazu eine weitere Briefvorderseite, ebenfalls Type I. Meier zu Eissen Nr. 4
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Hammonia I / Stadtbriefbeförderung, 1889, Rathaus, 3 Pf. rot, Kartenbrief mit Wertzeichen in Type II, innen hektographierter Text des ursprünglichen Betreibers Paul Siegert an seine Kunden, daß er gezwungen sei, zum 7.9.1889 den Betrieb mangels Rentabilität einzustellen und in den nächsten Tagen seinen Kassierer vorbeischicke, um die noch im Besitz der Kunden befindlichen Wertzeichen abzurechnen. Hochinteressantes Dokument der Hamburger Stadtpost, mit Stempel vom 6.9.89 (also dem Vortag).
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, HAMMONIA II (Verdier & Falke), 1890ff., Ganzsachenumschlag, Wertstempel Kreuz im roten Kreis mit umlaufender Inschrift "BRIEFBEFÖRDERUNG HAMMONIA HAMBURG", 3 Pf. rot. entwertet mit Doppelkreisstempel der Königstr. 88 zum Neuen Wall. Minimale Knitter, rs. aufgerauht von (Album?)-Befestigung, sonst einwandfrei. Meier zu Eissen Nr. U 12.
Deutsche Post in China, 1901, Petschili-Ausgabe, Germania Reichspost, 30 Pfg., zwei Stück als MeF auf Feldpost-R-Brief aus Tientsin mit R-Zettel der „Kaiserlich Deutschen Feldpostexpedition“ nach Berlin. Umschlag etwas knittrig, Marken einwandfrei, entwertet „Ostas.Exp. Corps b / 27 5“. Rs. obere rechte Ecke etwas beschädigt, Reste von zwei Siegeln und Ausgabestempel Berlin, alte Prüfsignatur „Noske“. Attraktiver Beleg.
Deutsche Post in China, 1900, Germania Reichspost, 50 Pfg., Petschili-Ausgabe, entwertet "K.D.FELD-POSTEXPED DES OSTASIATISCHEN eXPEDITIONSCORPS", saubere Prachterhaltung, geprüft Bothe und geprüft Jäschke-Lantelme mit Fotobefund (2022), fehlerfreie Erhaltung Mi.-Wert 380
Deutsche Post in China, 1901-1904, neun Ansichtskarten mit teils interessanten Motiven, eine frankiert mit Krone/Adler, steiler Überdruck, 5 Pfg., die übrigen acht frankiert 5 Pfg. Germania Reichspost mit Überdruck..Alle als ermäßigtes Porto für Mitglieder der Besatzungstruppen nach Deutschland. Bis auf eine alle mit verschiedenen Truppenstempeln, deutsche AK auf der Vorderseite aus Peking, Shanghai, Tientsin und Tongku in guter Erhaltung. Alle Belege im Netz abgebildet.
Deutsche Post in China, 1901 -1904, „Reichspost“ mit Aufdruck China, der komplette Satz, sauber gestempelt inklusive Mi.-Nr. 15 b (tiefgeprüft Jäschke-L.), 23 leichte Knitter, die 25 in Type I und in Type II sowie die 26 II (letztere beide tiefgeprüft Jäschke-L.), schließlich die 27 III mit Fotobefund Steuer BPP (2010): „qualitativ einwandfrei“ Mi.-Wert 780
Deutsche Post in China, 1905, Firmenbrief aus Leinen aus Tientsin nach Berlin, frankiert mit Germania Reichspost mit Aufdruck „China“, dreimal 40 Pfg., davon ein senkrechtes Paar, und zwei senkr. Paare 5 Pfg., alle entwertet „TIENTSIN a / 10 7 05“. Der Umschlag mußte die seltene Route über die Mongolei benutzen, da die übliche Transsibirienroute wegen des japanisch-russischen Krieges noch nicht wieder benutzbar war. Umschlag mittig senkr. Faltbug, eine 40 Pfg.-Marke davon erfaßt, Knitter in den Umschlagrändern, sonst einwandfrei. Rs. Ausgabestempel Berlin. Die internationale Firma Arnhold, Karberg & Co. war 1866 in Canton gegründet worden; Tientsin und Berlin waren Zweigniederlassungen.
Deutsche Post in China, GANZSACHEN / VORLÄUFER, 1896, DR Krone/Adler 10 Pfg-Ganzsachenkarte nach Leiden / Holland, entwertet „SHANGHAI 1.8.96“, mit französischem Schiffspoststempel „LIGNE N PAQ.FR.No. 1 1 AOUT 96“.
Deutsche Post in China, GANZSACHEN 1905, Germania Reichspost mit Überdruck „China“, Antwortganzsache zu 10 Pf. mit Zusatzfrankatur 3 Pf. aus Tientsin nach Ludwigshafen, beide Marken entwertet „TIENTSIN / 96 05“, nebengesetzt undeutlicher Rahmenstempel der Ostasiatischen Besatzungsbrigade. Antwortteil ungebraucht anhängend.
Deutsche Post in China, BESONDERHEITEN 1906, Deutsches Reich-Germania 5 Pfg., entwertet „DÜSSELDORF 6.4.06“, als Einzelfrankatur auf Ansichtskarte, mit Vermerk „Soldatenbrief Eigene Angelegenheiten des Empfängers“, die an einen Infanterie-Soldaten in Peking gelaufen ist (Ankunftstempel „PEKING 16.5.06“) und von dort nach Düsseldorf zurückgesendet wurde (Absendestempel „PEKING 1.8.06“).
Deutsche Post in China, BESONDERHEITEN 1910, Freimarke 2 Cents, entwertet „SCHANGHAI DEUTSCHE POST 28.4.10“, auf Ansichtskarte der „Chinese Chapel“ nahe Shanghai, die nach Dresden gelaufen ist. In Dresden wurde die Karte mit Deutschem Reich-Germania 5 Pfg. (Mi.Nr.85 I) zusätzlich für Auslandsporto frankiert (die 2 C. wurde als 5 Pfg. angerechnet), entwertet „DRESDEN-ALTST: 18.5.10“ und nach Rouen/Frankreich weitergeleitet.
Deutsche Post in Marokko, 1900, REICHSPOST, Reichsgründungsfeier, 5 Mark in Type I mit weißer und roter Nachmalung, sogenannt „dünner“ Aufdruck „6 Pes. 25 Cts“, entwertet mit zwei Teilstempeln „SAFFI 22 2 02“, sehr frisches und sehr gut gezähntes Stück, entsprechend Fotobefund Jäschke-L. BPP (2017) „einwandfrei“ Mi.-Wert 400
Deutsche Post in Marokko, 1900, REICHSPOST, Reichsgründungsfeier, 5 Mark in Type I, nur mit weißer Nachmalung, Aufdruck „6 Pes. 25 Cts.“, farbfrisches, gut zentriertes, sehr gut gezähntes Stück, geprüft Bothe BPP und tiefstgeprüft Pauligk BPP Mi.-Wert 700
Deutsche Post in Marokko, 1906, DEUTSCHES REICH mit Wz., Landesname "Marocco", 1 Pes. 25 Cts. auf 1 Mark Reichspostamt, dunkelkarminrot, gut zentriertes und gezähntes Stück, einwandfrei postfrisch, geprüft Bothe BPP. Mi.-Wert 220
Deutsche Post in der Türkei, 1876, Pfennige, 20 Pf. in der besseren Farbe „(lebhaft)kobaltblau“, Einzelfrankatur auf Briefhülle nach Paris. Hülle innen etwas gestützt, Marke entwertet „KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL / 7 1 76“, bis auf zwei verkürzte Zähne einwandfrei und farbfrisch. Nebengesetzt Vermerk „Voie de Varna“ und blauer frz. Transitstempel, entsprechender Fotobefund Jäschke-L. BPP [2020].
Deutsche Post in der Türkei, 1905, Deutsche Reich ohne Wz., Reichsgründungsfeier 5 Mark mit Aufdruck „25 Piaster“, grünschwarz / dunkelkarmin (UV: gelblichrot), farbfrisch, gut gezähnt und sauber entwertet mit zwei Teilstempeln Jerusalem, tiefes doppeltes Prüfzeichen Georg Bühler. Mi.-Wert 700
Deutsche Post in der Türkei, 1913, 25 Piaster auf 5 Mark, entwertet mit K1 "CONSTANTINOPEL DEUTSCHE POST 3. 6/2 13", als Einzelfrankatur auf echtgelaufenem Einschreibebrief nach Cöln.
Deutsche Post in der Türkei, BESONDERHEITEN 1880, Deutsches Reich 10 Pfg.-Ganzsachenkarte, entwertet mit Ra3 „HOHENSTEIN ERNSTTHAL 7 V * 80 7“, die nach Constantinopel gelaufen ist und den Ankunftstempel „KAISERLICH DEUTSCHES POSTAMT No. 1 13/5“ trägt.
Militärmission in der Türkei, KUTAHIA; 1918, seltener Feldpoststempel „FELDPOST MIL.-MISS. KUTAHIA 10.6.1918“ auf Ansichtskarte von Constantinople, die nach Berlin gelaufen ist. Laut Arge-Stempelkatalog (18 Auflage) ist der 10.6.1918 der erste Verwendungstag dieses seltenen Stempels.
Militärmission in der Türkei, 1917, gelaufene Ansichtskarte von Jerusalem, mit Tarnstempel „Deutsche Feldpost *** 21.11.17“, mit Briefstempel „KÖNIGL. PREUSS. FLIEGERABTEILUNG 303“, die nach Kapellen bei Neuß gelaufen ist.