Lots — 3rd Auction
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Showing 51–100 of 260 lots
Baden, STEMPEL BAHNPOST/POSTABLAGE; 1868, Wappen 3 Kr., entwertet mit K2 "GR. BAD. BAHNPOST 8 DEC 68 Z 22", als Einzelfrankatur auf Faltbrief (mit Inhalt) und mit Postablagestempel "SCHLIENGEN BELLINGEN".
Baden, STEMPEL POSTABLAGE; 1862, Wappen 3 Kr., entwertet mit K2 "BISCHOFSHEIM 13 Jan", als Einzelfrankatur auf waagerecht gefaltetem Faltbrief (ohne Inhalt), mit Postablagestempel "TAUBERBISCHOFSHEIM POSTABL. KÖNIGHEIM", der nach Würzburg gelaufen ist.
Baden, STEMPEL POSTABLAGE; 1868, Wappen 3 Kr., entwertet mit K2 "EPPINGEN 1 .. MRZ", als Einzelfrankatur auf Faltbrief (ohne Inhalt), mit Postablagestempel "EPPINGEN POSTABL. ITTLINGEN", der nach Kirchheim bei Heidelberg gelaufen ist.
Baden, NACHVERWENDETE STEMPEL SCHLUCHTERN; 1875, Deutsches Reich-Freimarke 10 Pfennige, sauber entwertet mit nachverwendetem badischen K2 "SCHLUCHTERN 13 FEB." auf Briefstück.
Bayern, VORPHILA 1723, guterhaltener Schnörkelbrief (mit Inhalt), der vom Dechanten (Dekan) von Deggendorf geschrieben worden ist und an den Reichsgrafen von Rheinstein & Tattenbach in Adldorf gelaufen ist.
Bayern, VORPHILA 1791, guterhaltener Schnörkelbrief (mit vollem Inhalt), der in Hegenberg geschrieben worden ist, mit Vermerk „par occasio“, mit rückseitigem Wappensiegel, der nach München gelaufen ist.
Bayern, VORPHILA 1843-1850, Partie von 2 unfrankierten Faltbriefen (mit Inhalt) aus Bayern, die den Grenzübergangsstempel „BOC“ jeweils in einer anderen Type aufweisen und je nach Steyr/Österreich gelaufen sind. Der eine ist mit K2 „AUGSBURG 21. MAR.1850“ und der andere ist mit L2 „REGENSBURG 29.IUL.1843.XI“.
Bayern, VORPHILA KROMBACH; 1778; waagerecht gefalteter Schnörkelbrief aus Krombach, mit vollem Inhalt, der nach Memmingen gelaufen ist.
Bayern, 1850, Freimarke 1 Kr. rosa von der Platte 1 im waagerechtem Dreierstreifen, allseits voll- bis breitrandig geschnitten, entwertet mit offenem Mühlradstempel "32" (Bamberg) und je tieftst geprüft Brettl BPP. Mi.-Wert 230,- Euro
Bayern, 1867-1868, Freimarken 1 bis 18 Kreuzer komplett und die 2 Ergänzungswerte, je vollrandig geschnitten (18 Kr. unten Lupenrand) und je sauber gestempelt. Die 6 Kr. ultramarin hat unten eine dünne Stelle und alle anderen Werte sind in tadelloser Erhaltung. Mi.-Wert 555,- Euro
Bayern, 1870, Freimarke 1 Kr. mit Wasserzeichen weite Rauten, in der guten Farbvariante bläulichgrün, ca. 2 mm höher geprüft Brettl BPP (wegen ein paar minimal kürzeren Zähnen). Mi.-Wert 1.000,- Euro
Bayern, 1873, Staatswappen, 9 Kr. braunorange, üblich zentriert, laut Fotobefund Sem [2025] waagerechter Knitter, sonst sauber gezähnt und farbfrisch, entwertet mit EKr. „OBERMOSCHEL / 8 NOV“. Mi.-Wert 600
Bayern, 1873, Staatswappen, 10 Kr. dunkelgelborange, auf „x b“ mit doppeltem Prüfzeichen Brettl BPP, üblich zentriert, gut gezähnt, farbfrisch, entwertet mit Einzeiler „OBERT[HERES]“. Mi.-Wert 500
Bayern, 1914, Ludwig III., zwei geschnittene Probedrucke der 1 M. in orange bzw. grauviolett, letztere unten mit Druckfalte, beide tadellos postfrisch und geprüft Bauer.
Bayern, DIENSTMARKE 1920, Dienstmarke 50 Pfg. orangerot, entwertet ""MÜNCHEN Justitzpalast 20 APR 20", zusammen mit 2 Stück der 10 Pfg. (Mi.Nr. 45) auf Zustellungsurkunde innerhalb von München. Mi.-Wert 250,- Euro
Bayern, GANZSACHEN 1893, 20 Pfg.-Postanweisungs-Ganzsache, entwertet „FUESSEN 7 MRZ 93“, mit Beifrankatur der 10 Pfg.-Freimarke, mit einem Anweisungsbetrag von 200,- Mark, mit fehlendem Abschnitt links, mit abgeschnittener linker oberer Ecke, die nach Buchloe gelaufen ist.
Bayern, GANZSACHEN 1891, 30 Pfg.-Postanweisungs-Ganzsache, entwertet „STRAUBING A.W. 10 JUL 91“, mit einem Anweisungsbetrag über 132,- Mark, ohne Abschnitt links, mit abgeschnittener linker oberer Ecke, mit rückseitig einigen leichten Stockstreifen, die nach Niederalteich Post Hengersberg gelaufen ist.
Bayern, GANZSACHEN 1899, 20 Pfg.-Postanweisungs-Ganzsache, entwertet „BERGTHEIM 17 DEZ 99“, mit Beifrankatur der Freimarken zu 10 und 20 Pfg,, mit einem Anweisungsbetrag über 416,- Mark, mit links noch vollem Abschnitt, mit leichter mittiger senkrechter Faltung, die nach Helmbrechts i.B. gelaufen ist.
Bayern, GANZSACHEN 1900, 10 Pfg.-Postanweisungs-Ganzsache, entwertet, „TUERKHEIM SCHWABEN 14 JUL 00“, mit einem Anweisungsbetrag über 10,- Mark, mit links noch vollem Abschnitt, die nach Lindau/Bodensee gelaufen ist.
Bayern, GANZSACHEN 1911, „Luitpold“ 20 Pfg.-Postanweisungs-Ganzsache, entwertet „HOF a/S. 2.A.W. 15 MÄR 11“, mit Druckdatum „11“, mit einem Anweisungsbetrag von 1,- Mark, mit vollem Abschnitt links, mit Zahlstellenstempel, die innerhalb Hofs gelaufen ist.
Bayern, STEMPEL SIEGELSDORF, Fingerhutstempel „SIEGELSDORF 10/10“ auf Freimarke 3 Kreuzer gezähnt auf Briefstück, geprüft Pfenninger. Der Stempel steht im Henke 250,-Euro auf Briefstück.
Bayern, FELDPOST 1916, „Ludwig III.“ 10 Pfg., entwertet mit L3 „F.P.E. Alpenkorps 30.Juni 1916“, als Einzelfrankatur auf Päckchenadresse, mit Briefstempel „ETAPPEN MAGAZIN 5. ARMEE“, die nach Schweinfurt a/M. gelaufen ist.
Braunschweig, 1864, Wappenzeichnung 1, 2 und 3 Sgr jeweils mit einwandfreiem Durchstich in Farbfrischer, einwandfreier Qualität. Schöne Exemplare dieser schwierigen Ausgabe, die 14 A tiefgeprüft Brettl BPP. Mi.-Wert 1.250
Braunschweig, 1865, Wappen 1 Sgr. mittel- bis lebhaftgelbocker, bogenförmiger Durchstich 16, drei Exemplare als Streifen geklebt auf Briefhülle nach Dresden,, die linke und mittlere unten mit Scherentrennung, die rechte einwandfrei, alle entwertet mit Roststempel „9“. Die mittlere Marke mit Plattenfehler „Punkt rechts an der linken und rechts an der rechten Wertziffer, Rahmenlinien links unten gebogen“, auf rechter Marke Ortsstempel Braunschweig vom 7.7.1865, rs. Ausgabestempel Dresden. Marken innen im Umschlag geprüft Brettl BPP, Plattenfehler auf Brief große Seltenheit, Michel ohne Preis.
Braunschweig, 1865, Freimarke 2 Gr. blau, entwertet mit K2 "BRAUNSCHWEIG 18 MÄRZ 1867", als Einzelfrankatur auf links senkrecht gefaltetem Briefumschlag, der nach Bremen gelaufen ist.
Bremen, VORPHILA E.P.B.; kleiner Faltbrief (ohne Inhalt), mit L1 "E.P.B." (England par Bremen, Feuser Nr. 284), mit diversen Taxvermerken, der nach Hannover gelaufen ist.
Bremen, VORPHILA 1850, senkrecht gefalteter Einschreibe-Faltbrief (ohne Inhalt), mit K2 "ST.P.A. BREMEN 19/7", mit handschriftlichem Vermerk "Recommandirt", mit rotem englischem Kronen-Stempel "REGISTERED", der nach London gelaufen ist.
Bremen, 1862, unfrankierter, waagerecht gefalteter Faltbrief (ohne Inhalt), mit K2 "ST.P.A. BREMEN 12 4", mit Taxvermerk "10", mit handschriftlichem Vermerk "Stmr. Bremen", der nach New York (USA) gelaufen ist.
Bremen, 1860, Staatswappen, 7 Gr. schwarz auf gelboliv, dünneres Papier, ungebraucht ohne Gummi, allseits breitrandig und tadellos. Mi.-Wert 600
Bremen, 1862, Staatswappen, 5 Gr. schwarz auf hellkarmingrau, sauber gezähnt und farbfrisch, entwertet mit Rahmenstempel Bremen, tiefgeprüft Georg Bühler, Pracht. Mi.-Wert 300
Hamburg, 1864, Freimarken 1/2 Sch. schwarz und 2 Sch. zinnober, entwertet mit blauem K2 "HAMBURG ST.P. 10/11 67", als Zweifarbenfrankatur auf links senkrecht gefaltetem Faltbrief (ohne Inhalt), der nach Copenhagen (Dänemark) gelaufen ist.
Hamburg, 1864, Wertangabe im Wappen, 9 Sch. orangegelb gezähnt, tadelloser Zwölferblock ungebraucht ohne Gummi, sauber gezähnt und ungefaltet.
Hamburg - Stadtpostamt, VORPHILA STADTPOSTAMT, 1864, vollständiger unfrankierter Faltbrief nach Christiania (später. Oslo), entwertet mit K1 "St.P.A. HAMBURG 21 11", nebengesetzt Vermerk "p. St. Olaf", rs. seltener Ovalstempel "NORWEGEN direct."
Hannover, 1850, Wertschild unter Wappen, 1 Ggr. schwarz auf hellgraublau, Kabinettstück aus der rechten unteren Bogenecke, farbfrisch, entwertet mit Einzeiler „Hage“ in schwarz, geprüft Köhler.
Hannover, 1850, Wertschild unter Wappen, 1 Ggr. schwarz auf hellgraublau, farbfrisch, allseits vollrandig, zentrisch entwertet mit besserem Voll-Ekr. „EMDEN / 25 2“, Pracht.
Hannover, 1853, Wertangabe und Krone im Oval, 3 Pf. matt- bis hellrötlichkarmin, voll-bis breitrandig und farbfrisch, entwertet mit blauem Dkr. Hannover, geprüft Pfenninger. Mi.-Wert 450
Hannover, 1856-57, Wertangabe und Krone im Oval, 3 Pf. lebhaftrötlichkarmin mit grauschwarzem Netzüberdruck, Luxusstück mit Riesenrändern, entwertet mit DKr. Hannover, geprüft Diena und Bolaffi. Mi.-Wert 320
Hannover, 1859, "Georg V." 3 Gr., allseits vollrandig geschnitten, entwertet mit blauem Ra 2 "ELZE 10 SEPT.", als Einzelfrankatur auf Faltbrief (mit Inhalt), der nach Berlin gelaufen ist.
Hannover, 1864, Krone und Posthorn, 1/2 Gr. schwarz, rosa Gummierung, kleine helle Stellen, zentrisch entwertet mit blauem DKr. „Geestemünde / Zollverein“, doppelt signiert Thier. Mi.-Wert 400
Hannover, 1861, "Georg V." 10 Gr. dunkelgrünlicholiv, allseits vollrandig geschnitten, entwertet mit blauem K2 "Hildesheim 11 10", auf Briefstück und signiert "T" (Thier). Laut Fotoattest Jäschke-Lantelme BPP ist die Marke eine Originalmarke, mit echter Abstempelung, farbfrisch, gleichmäßig vollrandig geschnitten und zeigt bis auf einen kleinen Stockfleck links keine weiteren Mängel. Mi.-Wert 1.700
Helgoland, 1867, Viktoria durchstochen, 6 Sch. graugrün / lilarosa, tadellos postfrischer und einwandfreier Zehnerblock aus der oberen rechten Bogenecke, eine Marke rs. mit Altsignatur. Der obere Bogenrand ist durchstochen, auch die seitliche Punktur ist vorhanden. Auch nach Fotobefund Müller [2009] und Estelmann BPP [2019] einwandfrei postfrisch mit schönen, frischen Farben.
Helgoland, 1873, Viktoria gezähnt, 1 Sch. karmin / lebhaftgelblichgrün, Einzelfrankatur auf Vorläufer-Postkarte auf braunem Karton (Lemberger 01 a) nach Brieg (heute Brzeg / Schlesien in Polen), Marke frisch mit einigen minimal verkürzten Zahnspitzen, entwertet mit Rahmenstempel „GEESTEMÜNDE / ZOLLVEREIN 12 9 73“, nebengesetzt Hamburger Segmentstempel „AUS HELGOLAND“. Karte einige Büge, aber auch nach Fotoattest Estelmann BPP [2019] angesichts der Seltenheit der Stempelkombination und der frühen Verwendung tolerabel. Dazu weiteres Fotoattest Schulz BPP von 1999.
Helgoland, 1873, Viktoria gezähnt, 1 Sch. karmin / lebhaftgelblichgrün, Einzelfrankatur auf Vorläufer-Postkarte auf braunem Karton (Lemberger 01 a) nach Berlin mit sehr viel Text, Marke entwertet mit Rundstempel Type I „HELICOLAND / AU 25 1873“, laut Fotoattest C. Brettl BPP [2009] oben links kurzer Eckzahn, unten ein Zahn minimal stumpf, ansonsten einwandfrei und sehr schöne, frische Farben. Karte mit leichter Klebespur links, die frühen Vorläufer-Postkarten gebraucht nicht häufig.
Helgoland, 1873, Viktoria gezähnt, ¼ Sch. lilarosa / graugrün, ungebrauchter Viererblock, obere beide Marken postfrisch. Kleiner Stockpunkt in der linken oberen Marke, sonst tadellose Erhaltung, entsprechend Fotobefund Heitmann BPP [2016].
Helgoland, 1874, Viktoria gezähnt, ¾ Sch. hellgrün / rosa, Einzelfrankatur auf Vorläufer-Postkarte nach Bredstedt ohne Text. Marke farbfrisch mit einwandfreier Zähnung, entwertet mit Rundstempel Type I „HELICOLAND AP 17 1874“ (laut Michel +25%). Karte unten mittig Bug und geschlossener Einriß, sonst frische Prachterhaltung, geprüft Bartels sowie Dr. Paul Sommer mit „historischem Befund“ 1955. Sehr seltener Beleg, Mi.-Wert 6.000 €+.
Helgoland, 1874, Viktoria gezähnt, 1 ½ Sch. hellgrün / karmin, Einzelfrankatur auf kleinformatigem Umschlag nach Hamburg, nach Fotoattest Müller [2009] papiertypisch unruhige Zähnung, farbfrisch mit schönem Kopfrelief, entwertet mit Rundstempel Type I „HELICOLAND / NO 4 1874“. Umschlag links etwas beschnitten, rs. kleine Fehlstellen, Transitstempel Cuxhaven und AK Hamburg, insgesamt schöner Beleg in ansprechender Qualität. Mi.-Wert 1000
Helgoland, 1875, „Viktoria“ 2 Fahrt./2 Pfg. grün/lilakarmin, entwertet mit Helgoländer Rundstempel “(H)ELGOL(AND) NO 22“ und geprüft Richter sowie W. Engel BPP. Laut Fotoattest Estelmann BPP sind Marke sowie Stempel echt und ist die Marke vielfach repariert, zeigt eine Papierverletzung in der Markenmitte sowie Zähnungsmanipulationen an allen 4 Rändern (besonders in der Ecke oben rechts) auf und der Stempel ist in den betroffenen Bereichen gemalt. Mi.-Wert 1.100,- Euro
Helgoland, 1890, SECHSFARBENFRANKATUR von 5 Pf. bis 1 Mark auf R-Brief nach Hamburg, Mi.-Nr. 13-16 und 18-19, alle Marken farbfrisch und entwertet mit Rundstempel Type V „HELIGOLAND / (AU) 8 1890“, rs. AK Hamburg vom 10.8.90. Mi.-Nr. 13 a, 14 c, 16 und 16 b mit kleinen Zähnungsmängeln, die 18 h und 19 A b in einwandfreier Qualität, alle innenseitig signiert „D“ [Decker, Hannover]. Sehr dekorativer Sammlerbrief mit Fotoattest Estelmann BPP [2018] „schöne 6-Farben-Frankatur“.
Helgoland, 1889, „Bäderkarte“, Viktoria in deutscher und englischer Währung 3 F. / 5 Pf. lilakarmin / grün als EF auf Klappkarte-Drucksache der „Königl. Bade-Direction“, von ursprünglichen Klebestreifen befreit, Marke kleine Mängel, entwertet mit Rundstempel Type V „HELIGOLAND / MR 27 1889“ nach Blumenthal / Hannover. „Solche Bäderkarten Helgolands sind sehr selten anzutreffen“ laut Fotoattest Estelmann BPP [2019].
Helgoland, 1890, Viktoria 3 F. / 5 Pf. lilakarmin / grün, zwei Stück als portogerechte MeF auf überklebter DR-Ganzsachenpostkarte 10 Pf. nach Stadthagen. Beide Marken farbfrisch, die rechte tadellos, die linke mit kleinen Zähnungsfehlern in der linken Zahnreihe, entwertet mit Rundstempel Type V "HELIGOLAND / JU 26 1890". Karte minimale Eckbüge, sonst frisches Stück mit Fotobefund Estelmann BPP (2019).