Lose — 1. Auktion
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1051–1100 von 1945 Losen
Dt. Besetzung II WK - Belgien - Wallonische Legion, 1941, die komplette Ausgabe von vier Werten für die Freiwilligenlegion gegen den Bolschewismus in tadellos postfrischen Kleinbögen Mi.-Wert 800
Dt. Besetzung II WK - Böhmen und Mähren, 1940, 2 Stück des Internationalen Antwortscheines zu 3,35 K. mit Text „Deutschland (Protektorat Böhmen und Mähren)“, jeweils in Quito/Ecuador eingelöst (je mit entsprechendem Stempel des ungewöhnlichem Einlöseortes) und in je tadelloser Erhaltung. Der eine Schein trägt den Ausgabestempel „BRÜNN 8.VI.40“ und der andere Schein trägt den Ausgabestempel „PRAG 1 21.II.40“. Mi.-Wert 300,00 Euro
Dt. Besetzung II WK - Estland - Pernau (Pärnu), 1941, sowjetische Freimarke, Bäuerin 50 K. lebhaftbraun mit dreizeiligem Überdruck „Pernau / 8. VII / 1941“ in der seltenen Type I, von deren Auflage 800 Stück nur ein kleiner Teil erhalten geblieben ist. Tadellos postfrisch, für diese Ausgabe gut gezähnt, rückseitig mittig und kopfstehend Prüfzeichen „Krischke BPP“. Mi.-Wert 3600
Dt. Besetzung II WK - Frankreich - Dünkirchen, 1940, Frankreich, Merkurkopf 10 C. ultramarin (Mi.Nr. 376) und Guillotière-Brücke 90 C. dunkelviolettbraun (Mi.Nr.463) zusammen mit einem Handstempelaufdruck “Besetztes Gebiet Nordfrankreich“ in Type I, entwertet „DUNKERQUE NORD 10.7.40“ auf einem portogerecht frankiertem Brief nach Ghyvelde mit rückseitigem Ankunftstempel, signiert Brun. Laut Fotoattest Herbst VPP [2026] ist der Brief in allen Teilen echt und in einwandfreier Erhaltung. Die Marken sind nur in sehr geringer Stückzahl bekannt, sehr selten.
Dt. Besetzung II WK - Frankreich - Privatausgaben, 1941, der „Eisbärblock“ ungezähnt, ein seltenes Stück, laut aktuellem Fotoattest Brunel VP [2025] postfrisch im Originalformat, ein kleiner Papiermangel ist herstellungsbedingt, die Erhaltung ist einwandfrei. Am unteren Rand zwei frz. Prüfersignaturen, darunter Calves. Mi.-Wert 3500
Dt. Besetzung II WK - Frankreich - Privatausgaben, 1941-1942, alle drei Vignettensätze tadellos postfrisch, VI-X jeweils komplett mit Zierfeld links bzw. rechts, als „Hauptattraktion“ der postfrische Eisbärblöck mit aktuellem Fotoattest Brunel VP [2025]: Originalgröße, postfrisch, abgesehen von einem internen Knitter im oberen Blockrand einwandfreie Erhaltung. Mi.-Wert 1080
Dt. Besetzung II WK - Generalgouvernement, 1942, Hitler 6 Gr. EF als Zeitungsdrucksache auf vollständiger Ausgabe der „Krakiwskij Wisti / Krakauer Nachrichten“ vom 30.10.1942, einer zwischen 1940-1944 erschienenen ukrainischen Tageszeitung als Organ des Ukrainischen Zentralkomitees. Marke entwertet mit Werbestempel „Gesund durch Vollkornbrot“ vom 29.10.1942. Zeitübergreifend interessantes Dokument.
Dt. Besetzung II WK - Kotor, 1944, Freimarken 6 Werte komplett in tadelloser ungebrauchter Erhaltung. Mi.-Wert 650,00 Euro
Dt. Besetzung II WK - Mazedonien, 1944, Freimarke 14 L. von Bulgarien mit dreizeiligem Aufdruck 30 L. in Type I, waagerechtes Paar, davon ein Aufdruck kopfstehend, sauber ungebraucht mit Falzspur und leicht unfrischem Gummi, unsigniert (alte Eigentümersignatur), Mi.-Wert ungebraucht 417 €.
Dt. Besetzung II WK – Nationales Indien, 1943, das komplette Gebiet mit 21 Werten inklusive aller drei Werte zu 1 Rupie, postfrisch, tadellose Erhaltung, die Rupienwerte VII B a und c jeweils signiert FD bzw. HBo., bei der VII B b rückseitig Anhaftungen der schwarzen Druckfarbe. Mi.-Wert 1446
Dt. Besetzung II WK - Serbien - Ganzsachen, 1941-1943, sechs verschiedene Ganzsachen, Mi.-Nr. P 1 – P 5, bei der P1 rechts Randknitter mit deutscher Zensur nach Berlin, weitergeleitet nach Ziltendorf, P 2 bis P 5 jeweils innerhalb von Serbien gelaufen mit serbischen Zensurstempeln, außerdem P 4 überklebt mit Mi.-Nr. 73 (Aufbrauchsausgabe vor Erscheinen von P 5). Dazu als siebter Beleg Jugoslawien P 85 vom Januar 1941 nach Berlin mit deutscher OKW-Zensur. Meist gute Bedarfserhaltung.
Dt. Besetzung II WK - Serbien - Portomarken, 1942-43, Portomarken 1 – 3 Dinar, jeweils in gestempelten Einheiten – 1 Dinar im waagerechten Viererstreifen mit Stempel Uzdin (zwei Werte leichte Zf.), 2 und 3 Dinar jeweils im Achterblock, tadellos mit Stempeln Kraljevo bzw. Vršac und mit Attesten Branislav Novakovic. Jeder einzelne Wert mit Prüfzeichen „BN“ (in kyrill. Buchstaben).
Dt. Besetzung II WK - Zante, 1943, Freimarken der Ionischen Inseln mit Handstempelaufdruck, drei Werte komplett, je mit schwarzen und mit lilarotem Aufdruck. Mi.-Nr. 3 I ist mit Falz, die übrigen fünf tadellos postfrisch. Mi.-Nr 1-2 I mit Kurzbefund Brunel BPP („echt und einwandfrei“), 1-3 II tiefstgeprüft Ludin BPP. Mi.-Wert 850
Feldpostmarken, „NARVIK-MARKE.“ Im Michelkatalog zwar als Phantasie-Ausgabe bezeichnet, ist diese Marke doch ein Stück mit historischem Hintergrund: Der österreichische Gebirgsjäger Alois Reithofer war in der Schlacht um Narvik in Norwegen verwundet worden. Im Militärhospital entwarf er die Marke und sandte seinen Entwurf an das Reichspostministerium. Anders als z.B. in Frankreich war jedoch keine „Narvik“-Ausgabe vorgesehen, und die Sache geriet in Vergessenheit. Erst nach dem Krieg wurde der Entwurf dazu verwendet, Marken zu drucken, und zwar erfolgte er auf den Rändern von Hitler-Blocks. Die „größte Einheit“ konnte also nur aus zwei Marken neben- oder untereinander bestehen. Wir bieten hier den einzigen Probedruck auf Kreidepapier an, das einzige senkrechte Paar mit Wz. „Hakenkreuze“ der offiziellen dt. Marken sowie ein waagerechtes Paar und einen Sechserblock der sogenannten 2. Auflage (vgl. Baldus) – alle Stücke postfrisch. Für weitere Details vgl. „Die Narvikmarke“ von Wolfgang Baldus („Philatelie“, Mai 2025) sowie W. Jakubek, „Thema 3. Reich“, S.631f.
Feldpostmarken, 1943, Tunis, Zulassungsmarke braun auf hellgelbgrauem, dicken Papier, tadellos postfrisch und gut gezähnt mit Unterrand, entsprechend Fotoattest Müller BPP [1996]. Kabinetterhaltung. Mi.-Wert 700
Feldpostmarken, 1944, Zulassungsmarke Insel Kreta, gezähnt auf Brief nach Heidelberg, von einem Angehörigen der 9. Batterie des Flakregiments 12, bei der Marke ist die rechte Zahnreihe vollständig abgetrennt, entwertet mit Tagesstempel 19.11.44 des Feldpostamtes „d“ in Chania, Umschlag rechts etwas verkürzt, Absender und Empfängernachnamen teilweise unkenntlich gemacht, laut Fotobefund Petry echt. Trotz Mängel ansehnlicher Beleg.
Feldpostmarken, 1944, Insel Kreta, Zulassungsmarke mit orangerotem Überdruck „Inselpost“, gezähnt 13¾:14, zwei Exemplare auf Briefstücken, eins vom 8.11.44 (Feldpost „b“ Malemes), tadellos, eins vom 10.2.45 (Feldpost „d“ Chania), leicht stockige Zähnung, sehr heller Orangeton, geprüft Pickenpack.
Feldpostmarken, 1945, Hela, Zulassungsmarke ultramarin, Luxusstück vom linken Bogenrand, farbfrisch, geprüft Dr. Dub und tiefst Pickenpack BPP, ohne Gummi wie verausgabt. Mi.-Wert 450
Feldpostmarken, 1945, Feldpost-Vordruckkarte „OSTPREUSSEN-FELDPOST“ (magere Buchstaben), Kartonfarbe mattgrün, mit Feldpoststempel „FELDPOST c / 5.3.45“ nach Hamburg-Altona mit viel Text, Büge und Transportspuren, im Vordruck der Name „ADOLF HITLER“ durchgestrichen, ansonsten saubere Bedarfserhaltung. Absender und Empfänger waren Verwandte des Einlieferers. Mi.-Wert 800
Feldpost 2. Weltkrieg, 1941, „Blaue Division“, Ansichtskarte mit Abbildung einer deutschen Kanone an der Kanalküste, die von einem Spanier geschrieben worden ist, mit der Feldpostnummer „15303 A“ (Stab II u. 5.-8. Kp.Inf.Rgt.263 (Span.)“, mit Stempel „FELDPOST a 15.12.41“, mit deutschem Zensurstempel und nach Madrid/Spanien gelaufen.
Feldpost 2. Weltkrieg, 1936-1944, KRIEGSMARINE, zehn Belege (Dienstumschläge und Feldpostkarten), dabei Kriegsmarine, Schiffsartillerie-Schule und Marineschule Kiel, Tarnstempel, überwiegend auf alten Auktionskarten.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, 1916-1919, drei Belege von und nach Australien, zum einen Ansichtskarte aus dem Kriegsgefangenenlager Holsworthy nach Singapur, mit Lager- und Zensurstempel sowie AK Singapur und ein Brief auf Vordruck nach Wandsbek, zum anderen australische 1-Penny-GA aus Sydney in das Lager Trial Bay mit seltenem Zensurstempel „CENSURED. / DETENTION BARRACKS. / TRIAL BAY, N.S.W.“. In beiden Lagern waren hauptsächlich deutsche Kriegsgefangene (Marinesoldaten usw.) untergebracht. Alle drei Belege in guter Erhaltung.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, 1916, Ansichtskarte mit Abbildung zweier Ägypter, mit Stempel „RAS EL TIN 21.III.16“ (Ägypten), die an einen Kriegsgefangenen der Türkischen Armee im St. Clemens Camp in Malta gelaufen ist und den Zensurstempel „PASSED BY CENSOR No. 1074“ trägt.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, MOUDROS; 1915 Kriegsgefangenenbrief frankiert mit Türkei Mi.Nr. 234 und 333 (diese rückseitig), entwertet „BANDERMA 17.11.15“, adressiert an das von Franzosen betriebene Kriegsgefangenenlager Moudros auf der Insel Lemnos in Griechenland, mit Zensurstempel.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, MOUDROS; 1915, Kriegsgefangenenbrief frankiert mit Türkei Mi.Nr. 233 und 234 (2 Stück), entwertet „AKTCHE-CHEHIR 27.7.915“, addressiert an das von Franzosen betriebene Kriegsgefangenenlager Moudros auf der Insel Lemnos in Griechenland, mit leichten Beförderungs- und Alterungsspuren, mit blauem Stempel „CORPS EXPEDITIONNAIRE D`ORIENT Depot des Prisonniers de Guerre“ und Zensurstempel.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, MOUDROS; 1916, Kriegsgefangenenkarte frankiert mit Türkei Mi.Nr. 345 (2 Stück) und 313 (2 Stück), entwertet „...-PAZAR 17.1.16“, adressiert an das von Franzosen betriebene Kriegsgefangenenlager Moudros auf der Insel Lemnos in Griechenland sowie mit leichten Alterungs- und Beförderungsspuren.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, 1919, Rotkreuzkarte aus dem sibirischen Kriegsgefangenenlager Pervaja Rjetchka bei Wladiwostok, das 1919 wie weitere Teile Sibiriens von Japan besetzt bzw. der Lagerbetrieb von den Japanern übernommen wurde. Die nach Völkendorf / Kärnten adressierte Karte trägt daher sowohl einen russischen als auch einen japanischen Zensurstempel. Sehr gute Erhaltung.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, KINGSTON; 1943, Brief aus „NORDENHAM 30.5.43“ an das Internierungslager in Kingston/Jamaika mit deutscher und britischer Zensur.
Kriegsgefangenen-Lagerpost, 1947, zwei Belege, ein Briefumschlag und ein Vordruckumschlag mit Text von hohen Offizieren aus dem Kriegsgefangenenlager PWE 8, Jägerkaserne Garmisch, an Empfänger in Deutschland, jeweils mit ovalem Zensurstempel „GENERALSTAFF ENCLOSURE / OFFICIAL MID GARMISCH“. Beide Belege gute Erhaltung.
Deutsche Lokalausgaben ab 1945, COTTBUS, 1946, „Tag der Briefmarke“ 1, 3, 6 und 10 Pfg. mit doppeltem Aufdruck, davon sind 3 Werte in tadelloser postfrischer Erhaltung und die 3 Pfg. ist ungebraucht (minimale Haftspur) und hat rechts oben einen diagonalen Bleistiftstrich. Mi.-Wert 525,00 Euro
Deutsche Lokalausgaben ab 1945, GÖRLITZ; 1945, Freimarken 4 Werte komplett auf gestrichenem Papier, mit waagerechter Gummiriffelung und in tadelloser postfrischer Eerhaltung. Mi.-Wert 400,- Euro
Deutsche Lokalausgaben ab 1945, GROSSRÄSCHEN; 1945, Freimarken 12 Werte komplett ungezähnt, ideal gestempelt „GROSSRÄSCHEN 13. bis 23.12.45“, je auf einem Briefstück, in tadelloser Erhaltung und geprüft Zierer BPP. Mi.Nr. 16 und 22 sind in Type II, ansonsten in Type I. Gestempelte B-Sätze zählen zu den Großräschen-Seltenheiten. Laut Fotoattest Kunz BPP sind die Zettel echt und einwandfrei.. Mi.-Wert 950,- Euro
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1946,Ziffern, 25 Rpf. ultramarin, waagerechter Viererstreifen in tadelloser Erhaltung als tarifgerechte Mehrfachfrankatur eines R-Ortsbriefes (251-500 g), Marken entwertet „ASCHAFFENBURG / 29.4.46“. Fotoattest Wehner BPP [2022] „echt, einwandfrei“, zusätzlich Farbbestimmung der ArGe Kontrollrat von 2024. Seltene Portostufe für diese Marke.
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1947, Ziffern, 75 Rpf. lilaultramarin, waagerechtes, tadellos postfrisches und einwandfreies Paar vom Unterrand mit der seltenen HAN „4072.47 1“, nicht gefaltet oder angetrennt, im Unterrand Farbabklatsch vom Druckvorgang. Mi.-Wert 600
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1948, II. Kontrollratsausgabe, Maurer und Bäuerin, 16 Rpf. in der besseren Farbe "schwärzlichopalgrün", zehn Stück als portogerechte Zehnfachfrankatur eines Orts-Briefes, einmal als Sechserblock, einmal als Viererblock, dieser links Randklebung, Zähne ohne Schaden. Alle Marken entwertet "HAMBURG / 23.6.48", Farbbestimmung und Signatur ArGe / Bernhöft mit Befund [2014]. Mi.-Wert schon der losen Marken 300 €.
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1948, 2. Kontrollratsausgabe, Zehnfachfrankatur aus Halle (Saale) nach Husum, 240 Rpf. zusammengesetzt aus jeweils viermal 12 und15 Rpf.,sowie je dreimal 24 Rpf. und 20 Rpf., letztere in der guten Farbe „(dunkel)kobaltblau“, durch Randklebung Zähnung etwas mitgenommen. Marken entwertet „HALLE (SAALE) / 27.6.48“, rs. russischer Zensurstempel 6336. Trotz leichter Mängel sehr dekorativer Beleg, Farbbestimmung für die 950 b ArGe Kontrollrat [2025].
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1947, Friedenstaube, 1 RM. in der seltenen Farbe schwärzlicholivgelb, UV: gelblich, früher „hell- bis mittelbraunoliv, UV hellgelbgrün“, sauber entwertet mit Teilstempel „[BERLIN-F]RIEDRICHSHAGEN / 08.7.48“, bis auf ein paar kürzere Zähne oben tadellos, mit Fotoattest H.-D. Schlegel BPP [2000] „in bedarfsmäßig guter Erhaltung“. Mi.-Wert 2000
Sowjetische Zone - Ost-Sachsen, 1945, POTSCHTA, Ziffer im Kreis, 12 Rpf. rot, sog. Ölfarbe auf Postkarte, entwertet "DRESDEN N 12 a / 21.6.45", also zum frühesten bekannten Stempeldatum. Die Karte mit rückseitigem Text sollte nach Bremen gehen, was aber erst im Oktober 1945 überhaupt möglich war. Trotzdem netter Beleg einer immer gesuchten Marke. Mi.-Wert 800
Sowjetische Zone - Ost-Sachsen, 1945, „POTSCHTA“, 12 Pf. rot bis dunkelrot, „Ölfarbe“ mit Plattenfehler I „Dorn am untersten Blatt der linken Girlande“, klar entwertet „DRESDEN A 16 bb – 23.6.45“ auf Blankoumschlag, im Fotoattest Ströh BPP [2003] als Briefstück bewertet, „echt und einwandfrei“. Mi.-Wert 1000
Sowjetische Zone - Ost-Sachsen, 1946, Ziffer im Kreis, 20 Rpf. dunkelpreußischblau, senkrechter Dreierstreifen als Frankatur eines Bedarfs-Adreßteils nach Berlin, wohl zu einer Drucksache 250-500 Gramm gehörig, Marken entwertet "BAUTZEN 2 / 9.1.46".
Sowjetische Zone - Ost-Sachsen, 1945, Ziffer im Kreis, 20 Rpf. in der besseren Farbe "schwärzlichblaugrau" als portogerechte Einzelfrankatur auf Postanweisung von Nünchritz nach Oschatz, Marke entwertet "NÜNCHRITZ / 1.11.45", rs. AK Oschatz. Fotoattest Ströh BPP [1989]: „echt und einwandfrei, Postanweisungen aus dem Bezirk der OPD Dresden sehr selten“. Von den vorgeschriebenen Lochungen abgesehen Prachterhaltung, Mi.-Wert schon für die preiswerteste Farbe als EF 550 €!
Sowjetische Zone - Ost-Sachsen, 1945, Ziffernserie, 3 Pfg. schwarzbraun, DOPPELDRUCK der a-Farbe auf dünnem Papier mit steil steigender Papierstreifung, Spargummierung, laut Fotobefund Kurz postfrisch in einwandfreier Qualität, außerdem geprüft Dr. Dub und tiefgeprüft auf „auy FDD“ Ströh BPP. Michel ohne Preis.
Sowjetische Zone - Ost-Sachsen, 1945, Ziffer im Kreis, 3 Pf. mit spitzem Kopf [Type I], (hell)graubraun, Papier t, Gummi x, Viererblock als tarifgerechte MeF auf Brief von Radebeul nach Oettelin [Bützow-Land]. Marken teilweise etwas verfleckt und berieben, entwertet "RADEBEUL / 27.12.45", auf "b" geprüft Ströh BPP. Mi.-Wert schon der losen Marken 1.000 €.
Sowjetische Zone - Ost-Sachsen, 1945, Ziffer im Kreis, 3 Pf. mit stumpfem Kopf [Type II], (hell)graubraun, Papier t, Gummi x, tarifgerechte Einzelfrankatur auf Drucksache (bzw. Werbeantwort auf Lotteriebrief), innerhalb von Dresden gelaufen, Marke entwertet "DRESDEN / 8.1.46". Auf "II b" geprüft sowie Fotoattest [2007] Ströh BPP: "Marke echt und einwandfrei in tadelloser Erhaltung", Mi.-Wert auf Brief 1.400 €.
Sowjetische Zone - Ost-Sachsen, 1945, Ziffern, 3 Pf. braunschwarz [früher als Fehlfarbe katalogisiert], Papier „u“ mit Spargummierung, DOPPELDRUCK vom linken Bogenrand mit zusätzlichem, vorderseitig stark versetzten Abklatsch. Laut Michel sehr seltene Abart, auch laut aktuellem FA Jasch BPP (2025) „echt und einwandfrei in postfrischer Erhaltung“, geprüft Dr. Dub und Ströh BPP, Mi. ohne Preis
Sowjetische Zone - Provinz Sachsen, 1945, Provinzwappen, 6 Rpf. grauviolett, waagerechter Viererstreifen mit Postmeistertrennung GÖRZKE, unregelmäßiger Durchstich, ca. 9 ¾, entwertet „GÖRZKE / 06.3.46“, jeder Wert auf „X d“ geprüft Ströh BPP. Die linke Marke ist oben 2 mm eingerissen, ansonsten ist die Einheit laut FA Jasch BPP (2024) „echt und einwandfrei. Der Durchstich … ist insgesamt recht gut ausgefallen“. Mi.-Wert 800 €+
Sowjetische Zone - Provinz Sachsen, 1946, Bodenreform 6 und 12 Rpf., beide Werte mit POSTMEISTERTRENNUNG, unregelmäßiger Durchstich, am letzten unbeanstandeten Tag der Frankaturmöglichkeit mit weiteren Wappenwerten und Kontrollrat Ziffer 25 Pfg. auf 12 Rpf.-Kontrollrats-GA als portogerechte R-Fernpostkarte ohne Text aus Neumark nach Berlin, Marken entwertet „NEUMARK (BEISELTAL) / 31.10.46“, rs. AK Berlin vom 8.11.46. Mi. für 85-86 wa D bereits lose 500 €, geprüft Schmidt VP.
Sowjetische Zone - Thüringen, 1945, Freimarken, 3, 4, 5, 6, 8 und 12 Pfg. jeweils im senkrechtem Kehrdruckpaar mit Zwischensteg, je mit Vollgummi und jeweils in guter ungebrauchter Erhaltung. Die 6 und die 12 Pfg. sind je durch den Zwischensteg gefaltet und die untere 6 Pfg. hat einen leichten diagonalen Bug..Die obere Marke ist jeweils ungebraucht und der Zwischensteg sowie die untere Marke sind je postfrisch. Mi.-Wert 3.600,- Euro
Sowjetische Zone - Thüringen, 1945, Freimarken 5 und 8 Pfg. im senkrechtem, ungezähntem Kehrdruckpaar mit Zwischensteg, mit Spargummi und in tadelloser ungebrauchter Erhaltung. Der Erstfalz ist auf dem Zwischensteg und die Marken sind tadellos postfrisch. Mi.-Wert 650,00 Euro
Sowjetische Zone - Thüringen, 1945, Freimarken 20 und 30 Pfg. im senkrechtem, ungezähntem Kehrdruckpaar mit Zwischensteg, mit Spargummi und in tadelloser ungebrauchter Erhaltung. Der Erstfalz ist auf dem Zwischensteg und die Marken sind tadellos postfrisch. Mi.-Wert 700,00 Euro