Lose — 1. Auktion
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Baden - Vorphila, 1817, Faltbrief (mit Inhalt) mit rotem L2 „R.2.CONSTANZ 18.AUG:“, mit rotem „PP“-Stempel, diversen weiteren britischen Stempeln wie z.B. dem Wegezollstempel „Add 1/2“, der nach Edinburgh/Great Britain (Schottland) gelaufen ist.
Baden, 1851, Ziffer im Kreis, 1 Kr. schwarz auf graugelb [sämisch], entwertet mit Fünfringstempel „27“ (Donaueschingen), zweiseitig voll- bis breitrandig, links und oben links berührt, laut Fotobefund Stegmüller BPP [2004] „ausgabentypischer Schnitt, farbfrisch und sonst tadellose Erhaltung“. Mi.-Wert 1000
Baden, 1851, Ziffer im Kreis, 1 Kr. schwarz auf hell- bis mittelgelbbraun, allseits vollrandiges und farbfrisches Stück, entwertet mit Fünfringstempel „68“, geprüft Unverfehrt. Mi.-Wert 320
Baden, 1860, Freimarke 9 Kreuzer lebhaftrosarot, entwertet mit Nummernstempel „79“ (Lahr), als Einzelfrankatur auf waagerecht mittig gefaltetem Faltbrief (mit Inhalt), mit K2 „LAHR 18 2“, mit rotem französischem Stempel „BADE STRASE AMB.... 19 FEVR 62“ und der nach Montpellier (Frankreich) gelaufen ist. Mi.-Wert 600,00 Euro
Baden, 1862, Freimarke 9 Kreuzer braun in der dunklen Farbvariante, entwertet mit Nummernstempel „8“ (Baden), als Einzelfrankatur auf Trauerbriefumschlag, mit K2 „BADEN 20 7“, mit rotem französischem Stempel „BADE STRASE 21 JUL 63“ und der nach Beaune/France gelaufen ist.
Baden, 1862, Wappen 3 Kr. mittelrosarot in der 13 1/2er Zähnung, klar entwertet mit Nummernstempel „161“ (Wolfach), in tadelloser Erhaltung und mit Altsignaturen. Laut Kurzbefund Stegmüller BPP ist das Prüfstück echt und einwandfrei. Mi.-Wert 350,- Euro
Baden, 1864, Wappen 1 Kr. in der besseren Farbvariante dunkelgrau (grauschwarz), sehr sauber entwertet mit Nummernstempel „10“ (Rheinfelden), sehr gut gezähnt und in tadelloser Erhaltung. Laut Kurzbefund Brettl BPP (2006) ist das Prüfstück echt und einwandfrei. Mi.-Wert 350,- Euro
Baden, 1862, Freimarken 3 Kr. rot und 6 Kr. ultramarin, entwertet mit K2 „MANNHEIM 11 OKT.“, zusammen als Zweifarbenfrankatur auf waagerecht mittig gefaltetem Faltbrief (ohne Inhalt) der nach „Marseille en France“ gelaufen ist.
Baden, 1862, Wappen, 30 Kr. dunkelgelblichorange, klar entwertet mit Dkr. „KEHL / 19 DEZ“, laut Fotobefund Stegmüller BPP [2025] „diverse Randergänzungen und Hinterlegungen, bildseitig dekoratives Exemplar“. Mi.-Wert 3000
Bayern - Vorphila, 1787, guterhaltener Schnörkelbrief von Hengersberg nach Straubing mit kompletten Inhalt und rückseitigem papiergedecktem Siegel.
Bayern, 1862, Freimarke 12 Kr. gelbgrün im voll- bis breitrandig geschnittenem Viererblock, sauber ungebrauchtes Kabinettstück mit vollem Originalgummi, ganz leichten Falzresten und ohne Signaturen. Laut Fotobefund Sem BPP (5.8.2025) ist der Viererblock echt und einwandfrei. Mi.-Wert 550,- Euro
Bayern, 1870, Staatswappen, 18 Kr. zinnoberrot, gezähnt 11 1/2, Wz. 1 X, üblich zentrriert, sehr farbfrisch und mit Ekr. „...ENHEIM“ sauber entwertet, doppeltes Prüfzeichen (tiefst) Schmitt BPP und Pfenninger, Pracht. Mi.-Wert 240
Bayern, 1873, Staatswappen, 10 Kr. dunkelchromgelb, Wz. 1 X, üblich zentriert, ordentlich gezähnt und gut geprägt, doppeltes Prüfzeichen Brettl BPP. Mi.-Wert 450
Bayern, 1911, Luitpold 90. Geburtstag, alle Markwerte sauber gestempelt, die 2 M. - 20 Mark einheitlich vom rechten Bogenrand. Mi.-Wert 336
Bayern, 1911, Luitpold 90. Geburtstag, die 5 Mark und 10 Mark jeweils in Type II mit klarem Teilstempel München, beide Werte tiefstgeprüft Dr. Helbig BPP. Mi.-Wert 620
Bayern, 1912, halbamtliche Flugmarke, 25 Pf. dunkelpreußischblau auf Briefstück mit vollständigem Stempel „FLUGPOST MÜNCHEN / 3.10.12“, sehr frisch mit für diese Marke sauberer Zähnung, geprüft Pfenninger. Mi.-Wert 400
Bayern, 1919, Ludwig III. mit Überdruck „Volksstaat Bayern“ alle Markwerte als Aufdruck auf Frühdrucken, die 2 M. - 20 M. jeweils geprüft Schmitt BPP bzw. Helbig BPP, alle Werte tadellos postfrisch und einwandfrei. Mi.-Wert 337
Bayern - Ganzsachen, 1887, 5 Pfg.-Ganzsachenkarte, entwertet „PARTENKIRCHEN 13 AUG 87“, zweimal leicht senkrecht gefaltet, die nach Frankfurt/M. gesendet worden ist, dort mit Deutsches Reich- 5 Pfg.-Freimarke (Mi.Nr. 40) entwertet „FRANKFURT (MAIN) 15 8 87“ versehen wurde und nach Bad Bertrich/Mosel weitergeleitet wurde.
Bayern - Schiffspost, 1904, Freimarken 2 und 3 Pfg. entwertet „STARNBERG-SCHIFFSPOST 5 MAI 04“, zusammen auf Ansichtskarte (rechte obere Ecke gestoßen) der Votivkirche zu Berg am Starnberger See, die nach Freilassing gelaufen ist.
Bergedorf, 1861, Freimarken, der komplette Satz farbfrisch, vollrandig und sauber ungebraucht mit Falzrest, geprüft Kossak und Brettl. Mi.-Wert 330
Braunschweig, 1853, Freimarken 5 Werte komplett, je voll- bis breitrandig geschnitten, farbfrisch und sauber gestempelt. Die ¼ Gr. ist geprüft Richter, die 1/3 Gr. ist tiefst geprüft Brettl und, die 1 Gr. ist erhöht geprüft Brettl BPP. Die anderen beiden Werte haben Bleistiftsignaturen. Mi.-Wert 1.030,- Euro
Braunschweig, 1853, Wappen im Oval, 2 Sgr. schwarz auf blau mit KARTONPAPIER, allseits vollrandiges Exemplar mit Nummernstempel „8“ (Braunschweig Hofpostamt), BPS Basel Befund „einwandfrei“ [2008]. Mi.-Wert 650
Braunschweig, 1853, Wappen im Oval, 2 Sgr. schwarz auf grauultramarin [hellblau], oben knapp vollrandig, sonst breit- bis überrandig, farbfrisch, entwertet mit Nummernstempel „8“, tadellos. Mi.-Wert 220
Braunschweig, 1860, 3 Sgr. mattrosa voll- bis breitrandig auf Brief von Braunschweig nach Hildesheim, Kabinettbeleg.
Braunschweig, 1865, Freimarke 2 Gr. blau, entwertet mit Nummernstempel „8“ (Braunschweig), als Einzelfrankatur auf Faltbrief (mit Inhalt), mit blauem K2 „BRAUNSCHWEIG 20 MÄRZ 1866“, der nach Kelbra gelaufen ist. Mi.-Wert 450
Braunschweig - Nachverwendete Stempel, 1869, Norddeutscher Bund, 2 Gr. blau, durchstochen als EF auf doppelt verwendetem Dienstumschlag nach Sudweyhe [Diepholz], entwertet mit blauem Rahmenstempel „THEDINGHAUSEN - 25/8“. Innen 1 Gr. durchstochen mit Dkr. „SYKE / 15 8“ und AK Thedinghausen. Reizvoller Beleg.
Bremen - Vorphila, 1866, barfreigemachter, zweimal senkrecht gefalteter Faltbrief (mit Inhalt), mit Ra2 „BREMEN 12 5 * 5-6“, dem Taxstempel „10“, dem K1 „N.Y.10 BREM PKT OR U.S.14 NOTES. MAY 26“, der nach New York gelaufen ist.
Bremen - Vorphila, 1860, barfreigemachter Faltbrief mit interessantem Inhalt, mit Ra2 „BREMEN 10 11* 5-6“, dem Taxvermerk „2“, dem Durchgangsstempel von Aachen, dem K1 „30 N.York AM PKT NOV 28“, der via Liverpool nach New York gelaufen ist.
Bremen, 1855, Staatswappen, 3 Gr. schwarz auf blaugrau, waagerecht gestreiftes Papier, voll- bis breitrandiges, farbfrisches und tadelloses Exemplar in Type III, entwertet mit Rahmenstempel Bremen, rs. schwache Altsignatur. Pracht. Mi.-Wert 350
Bremen, 1863, 10 Grote schwarz mit Durchstich D 1 II und entwertet mit R2 „BREM(EN) 2 7 * 6(-7)“. Laut Fotoattest Heitmann BPP sind Marke sowie Stempel echt, ist die Marke farbfrisch, weist große Hinterlegungen, eine ergänzte Ecke oben rechts, eine Ergänzung oben und eine vorderseitige Schürfung auf. Mi.-Wert 1.200,- Euro
Hamburg - Vorphila, 1807, Bergisches Ober-Postamt, vollständiger Faltbrief aus Kopenhagen nach Bordeaux, mit hs. Taxe „20“ und Zweizeiler „DANEMARC p. le B.G.D.4 / HAMBOURG, 6 MAI 1807.“ Adreßseite waagerechter Archivbug, insgesamt gute Erhaltung. Handbuch Nr. 36
Hamburg - Vorphila, 1800/1839, zwei attraktive Briefe – Reichs- Ober-Post-Amt 1800 nach Bordeaux mit Einzeiler „HAMBURG“ (schräge Buchstaben, HB Nr. 5) sowie Preußisches O.P.A., 1839, Briefhülle nach Basel mit Zweizeiler „HAMBURG / 12 JUNI.“ sowie mit Taxstempel „W.P.“ (fette Buchstaben) in rot (HB Nr. 57).
Hamburg - Vorphila, 1836, waagerecht gefalteter Faltbrief (mit Inhalt) aus Kopenhagen über Hamburg nach Reims, mit schwarzem L2 „DANEMARCK PAR HAMBOURG“, schwarzem „T.T.R.4“, rotem Taxstempel „9“ und rotem Ra 3-Grenzübergangsstempel „ALLEMAGNE PAR FORBACH“.
Hamburg, 1859, 4 Sch. grünoliv, farbfrisch, allseits breitrandig, schwacher kleiner Eckbug oben links, mittig minimal falzhell, sonst schönes Stück mit Vierstrichstempel, geprüft W. Engel BPP, entsprechendes Fotoattest Huylmans BPP [2025] „keine weiteren Mängel“. Mi.-Wert 1500
Hamburg, 1864, Wertangabe im Hamburger Wappen, 1 1/4 Sch. (lebhaft)türkisblau mit dänischem Ringstempel „2“, mit diversen Prüfsignaturen und zwei Attesten, laut FA Huylmans BPP [2023] „farbfrisch, allseits breitrandig, links mit fast vollständiger Trennlinie, bis auf zwei kleine Hinterlegungen keine weiteren Mängel“, schönes Stück. Mi.-Wert 1300
Hamburg - Andere Postämter, DÄNISCHES POSTAMT; 1851, seltener blauer Ra2 „Aus dem Post-Verein“ (Arge 800,- DM) auf Faltbrief (mit Inhalt) aus Calais (Frankreich), mit Stempel „CALAIS (61) 29 JUL. 51“, der über das dänische Postamt in Hamburg mit rückseitigem blauem K2-Durchgangsstempel „“KDOPA HAMBURG 31 7 2-3“ nach Helsingör in Danmark gelaufen ist.
Hamburg - Preußisches Postamt, 1867, roter K1-Francostempel „HAMBURG F.N 1 24 8 67“, auf recommandiertem Faltbrief (mit vollem Inhalt), der nach Eybau in Sachsen gelaufen ist. Henke 500,-
Hamburg - Stempel, FRANCOSTEMPEL, HAMBURG F.N.6 vom 7.5.1870, roter K1 auf gefaltetem Reco-Brief nach London, nebengesetzter Zackenrahmen „Recomandirt“ sowie seltener großer Ovalstempel „REGISTERED LONDON /FROM HAMBURG“.
Hamburg - Stempel, FRANCOSTEMPEL, 1869, HAMBURG FN 1, roter K1 und schwarzer L1 FRANCO auf kleinformatigem Kabinettbrief nach Landskrona/Schweden.
Hamburg - Stempel, FRANCOSTEMPEL, 1870, HAMBURG F.N. 6 vom 7.5.1870, roter K1 auf Brief nach Temesvar/Ungarn, mit rücks. Ankunftstempel, tadelloser Beleg.
Hamburg - Stempel, 1867, 2 ½ S. dunkelopalgrün, abgenützter Druck, EF auf Brief nach Copenhagen, 2x blauer Dkr ST.P.E.1 HAMBURG 4.11.67, mit rücks. Ankunftstempel., Stpl. ARGE 300 Euro.
Hamburg - Vorphila - Stadtpostamt, 1802, roter L2 „HAMBURGH NOV 3 1802“ auf oben leicht gekürztem Briefumschlag, der nach London gelaufen ist. Rückseitig fehlt ein kleiner Teil der Rückklappe, sind der schwarze K2 „FOREIGN OFFICE NO 15 1802“ und der rote Ovalstempel 12 o`Clock NO 15 1802 N.11“. Henke 600,-
Hannover, 1850, Wertschild unter Wappen, 1 Ggr. grauschwarz auf hellgraublau, allseits breits- bis überrandiges, farbfrisches Stück mit Vorausentwertung (waagerechter Tintenstrich und DKr. Hannover) auf Faltbriefhülle nach Knobben, nebengesetzt altes Händlerzeichen „L MIRO“, auch nach Fotoattest Richter [1995] echt und einwandfrei.
Hannover, 1850, Wertschild unter Wappen, 1 Ggr. grauschwarz auf hellgraublau, allseits voll- bis breitrandiges, farbfrisches Stück auf Faltbriefhülle nach Erichsburg, Marke entwertet mit DKr. „GÖTTINGEN / 22 8“, Pracht, geprüft W. Engel BPP.
Hannover, 1864, amtlicher ESSAY-Neudruck der Marken Mi.-Nr. 1, 3-6 in gelb [gelborange] vom linken Bogenrand im senkrechten Fünferstreifen, kleinere Schürfstellen oben und unten, sonst auch nach Fotoattest Berger BPP [1989] „einwandfreie Erhaltung ohne Gummi (wie verausgabt). Sehr dekorativ!
Hannover, 1864, amtlicher ESSAY-Neudruck der Marken Mi.-Nr. 1, 3-6 in rot [karminrosa] vom rechten Bogenrand im senkrechten Fünferstreifen, kleinere Schürfstellen unten, sonst auch nach Fotoattest Berger BPP [1989] „einwandfreie Erhaltung ohne Gummi (wie verausgabt). Sehr dekorativ!
Hannover, 1851, Wertschild unter Wappen, 1 Ggr. schwarz auf olivgrau, senkrechter Dreierstreifen vom rechten Bogenrand mit den Reihenzählern 10-12, jede Marke entwertet mit DKr. „HARSEFELD / 16 12“. Pracht.
Hannover, 1851, Wertschild unter Wappen, 1 Ggr. schwarz auf olivgrau, vier Luxusstücke mit Vollstempeln auf Briefstücken - davon eine mit linkem Reihenzähler „5“, eine mit Rahmenstempel „LÜCHOW“ sowie einmal die 1 Ggr. schwarz auf hellgraugrün, hier mit Plattenfehler „Loch im Rahmen unter unterer linker 1 des Wertbandes“.
Hannover, 1851, Glatter Wertschild unter Wappen, 1/30 Thaler in beiden Papierfarben hellrötlichorange bzw. rosalila, jeweils auf vollständigen Briefen, die „a“ aus Hannover nach Stadthagen (unten rechts altes Händlerzeichen), die „b“ aus Asendorf nach Altenesch (Briefhülle etwas knittrig, Marke tadellos).
Hannover, 1851, Glatter Wertschild unter Wappen, 1/15 Thaler schwarz auf lebhaftgrautürkis, farbfrisches, voll- bis breitrandiges Stück mit Originalgummi und Falzresten, geprüft Georg Bühler und Berger BPP, Pracht. Mi.-Wert 750