Lose — 1. Auktion
Kategorien
1–19 von 19 Losen
Württemberg, 1851, Ziffern, 1 Kr. schwarz auf mittelgraugelbem Seidenpapier, entwertet mit Dkr. Stuttgart, oben knapp vollrandig, sonst voll- bis breitrandig, auch nach Kurzbefund Klinkhammer BPP [2025] echt und einwandfrei. Mi.-Wert 300
Württemberg, 1855, Ziffern, 9 Kr. die beste Farbe schwarz auf hellrötlichkarmin, links etwas Lupenrand, sonst teils breitrandig auf Brief von CALW nach Oberammergau in Bayern, rücks. Ankunftstempel., gepr. Heinrich BPP (Doppelsignum). Mi.-Wert 850
Württemberg, 1851, Ziffern, 18 Kr. bläulichviolett, Type I, allseits vollrandig mit leichten Mängeln bzw. oben kleine dünne Stelle (falzhell), sonst farbfrisch, allseits vollrandig, entwertet mit Dkr. Heilbronn, geprüft Carl H. Lange, H. Köhler, entsprechender Fotobefund Klinkhammer BPP [2025] „insgesamt ein dekoratives Exemplar mit sauberer Abstempelung“. Mi.-Wert 900
Württemberg, 1857, Wappen geschnitten, Papier mit Seidenfaden, 1 Kr. in der guten Farbe dunkelorangebraun [tiefdunkelbraun], farbfrisches Exemplar mit erkennbarer Wappenprägung, üblich geschnitten (zweiseitig berührt), entwertet „CANNSTATT / 5 NOV 1859“, auch nach Fotobefund Klinkhammer BPP (2024) „ein gutes Exemplar“. Mi.-Wert 800
Württemberg, 1862, Freimarke 9 Kr. karmin mit 13 1/2er Zähnung, entwertet mit Nummernstempel „57“ (Heidelberg), mit nebengesetztem K2 „HEIDELBERG 4. NOV“, als Einzelfrankatur auf Faltbrief (mit Inhalt), der nach Erfurt gelaufen ist. Mi.-Wert 600
Württemberg, 1860, Wappen 18 Kr. dunkelblau auf Papier ohne Seidenfaden, oben rechts berührter Rand, sonst vollrandig, entwertet mit K3 „HIRSCHAU 21 8 62“, mit alter Händlersignatur „GF“ (Gustav Freyse). Laut Fotoattest Irtenkauf BPP (2005) ist die Marke echt, farbfrisch, mit schöner Wappenprägung, leicht tangiert, sonst vollrandig, stammt vom oberen Bogenrand und ist mit fast zentrischer, sauberer Abstempelung. Ein schönes Exemplar dieser seltenen Marke, in frischer Erhaltung. Mi.-Wert 1.500,- Euro
Württemberg, 1862, Wappen, 1 Kr. dunkelbraun bis schwaärzlichbraun, gez. K 13 1/2, dünnes Papier, farbfrisch, gut gezähnt, als EF auf Dienstbriefumschlag aus Stuttgart nach Cannstatt, entwertet mit Dkr. Stuttgart, doppeltes Prüfzeichen Thoma BPP, rs. Stempel „WÜRTT. FAHREND. POSTAMT“ und Ausgabestempel Cannstatt (jeweils zweimal). Senkr. Archivfalte, sonst Umschlag gut erhalten. Mi.-Wert 750
Württemberg, 1861, Wappen 18 Kreuzer dunkelblau für diese Ausgabe sehr gut gezähnt, wie postfrisch wirkend mit vollem Originalgummi, der lediglich im oberen Bereich durch die Falzentfernung minimal verlaufen ist, geprüft Georg Bühler. Tadellose und frische Erhaltung. Laut Fotoattest Georg Bühler (1996) echt, in sehr feiner Erhaltung und außerordentlich selten. Laut Fotoattest Heinrich BPP (04.08.2025) echt, einwandfrei und in dieser insgesamt sehr schönen Erhaltung ist die Marke sehr selten. Mi.-Wert 3.800,- Euro
Württemberg, 1873, Wappen, 70 Kreuzer violettbraun, allseits voll- bis breitrandig und farbfrisch mit Teil der Trennlinie geschnitten, kleine Hinterlegungen, entwertet mit Fächertempel Stuttgart, geprüft Richter, laut Fotoattest Klinkhammer BPP [2025] „insgesamt ein dekoratives Exemplar mit sauberer, zentrischer Abstempelung und erkennbarer Wappenprägung“. Mi.-Wert 7000
Württemberg, 1875, Ziffer im Kreis, 2 M. gelborange, farbfrisch, üblich zentriert, entwertet mit Teilstempeln Crailsheim, laut Fotobefund Klinkhammer BPP [2025] „noch gut gezähnt, klar gestempelt und einwandfrei“. Mi.-Wert 400
Württemberg, 1921, Dienstmarke 3 Mark im breitrandigem ungezähntem Probedruck in lilaultramarin, in tadelloser postfrischer Erhaltung und tiefst geprüft M. Klinkhammer BPP. Mi.-Wert 250,- Euro
Württemberg, 1922, Dienstmarken mit neuem Wertaufdruck 11 Werte komplett ungezähnt (mi.Nr. 161 ist ungezähnt nicht erschienen), je breitrandig geschnitten und jeweils in tadelloser postfrischer Erhaltung. Zusätzlich sind noch Mi.Nr.171/172 ungezähnt in tadelloser postfrischer Erhaltung enthalten. Mi.-Wert 815,- Euro
Württemberg, 1923, Dienstmarken mit neuem Wertaufdruck 13 Werte komplett ungezähnt , je breitrandig geschnitten und in tadelloser postfrischer Erhaltung. Die Mi.Nr. 173 ist signiert Hederer, ansonsten ohne Signaturen. Mi.-Wert 650,- Euro
Württemberg, 1881-1896, Partie von 10 verschiedenen, je breitrandig geschnittenen, ungezähnten Werten, die je in tadelloser postfrischer Erhaltung sind. Enthalten sind Mi.Nr. 203/204 U, 208/210 U, 212 U, 213 U und 214/216 U. Mi.-Wert 640,- Euro
Württemberg, 1906, „100 Jahre Königreich Württemberg“ 10 Auffdruckwerte komplett ungezähnt, breitrandig geschnitten und in tadelloser postfrischer Erhaltung. Mi.-Wert 1.200,- Euro
Württemberg, 1917, Amtlicher Verkehr 25 Pfg. Partie mit 5 ungezähnten Farbprobedrucken in 5 verschiedenen Farben, je breitrandig geschnitten und jeweils in tadelloser postfrischer Erhaltung. Mi.-Wert 500,- Euro
Württemberg, 1919, Dienstmarken mit „Volksstaat Württemberg“-Aufdruck Partie von 5 verschiedenen ungezähnten Werten, je breitrandig geschnitten und je in tadelloser postfrischer Erhaltung. Enthalten sind 2 ½, 15, 20, 35 und 50 Pfg. Mi.-Wert 300,- Euro
Württemberg, 1920, Abschiedsausgabe 10 Werte komplett ungezähnt, je breitrandig geschnitten, je in tadelloser postfrischer Erhaltung und je geprüft Winkler BPP. Mi.-Wert 700,- Euro
Württemberg - Stempel, NEUENBÜRG; 1851, klarer, waagerechter Teilabschlag des vorphilatelistischen Einzeilers in blau auf 3 Kr.-Marke echt, einwandfrei, farbfrisch und breitrandig. Der Stempel wurde nur wenige Tage aushilfsweise zur Entwertung benutzt, laut Württ.-Handbuch lose ca. 20 Stück bekannt, entsprechendes Fotoattest Heinrich BPP (2013).