Lose — 1. Auktion
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651–700 von 1945 Losen
Preußen, 1858, Friedrich Wilhelm IV. mit gegittertem Grund, 2 Sgr. in der guten Farbe „dunkelpreußischblau“, waagerechtes Paar, zentrisch entwertet mit Ra „CREFELD / 5 4“, farbfrisch und allseits vollrandig, Papier gebräunt, sonst tadellos, Fotoattest Bringmann BPP [1992]. Mi.-Wert 1300
Preußen, 1858, Friedrich Wilhelm IV. mit gegittertem Grund, 2 Sgr. grauultramarin, zwei attraktive Plattenfehler – 11 II „oberer Balken des F von FREIMARKE verkürzt“ bzw. 11 IV „Gitterlinie unter der Nase gebrochen / Schnupfnase“, Marken farbfrisch, allseits breitrandig und einwandfrei, geprüft Flemming bzw. Dr. Bringmann.
Preußen, 1858, Friedrich Wilhelm IV. mit gegittertem Grund, 2 Sgr. grauultramarin mit Nummernstempelentwertung UND Plattenfehler „I von ZWEI oben nach links geneigt [Retusche]“, farbfrisch, tadellos breitrandig, entwertet mit Nummernstempel 907 (Magdeburg), in Verbindung seltener Farbe und Plattenfehler auch nach Fotoattest Engel BPP [1979] eine besondere Rarität, außerdem tiefgeprüft Brettl.
Preußen, 1859, Friedrich Wlhelm IV. mit gegittertem Grund, 3 Sgr. gelblichorange, waagerechter Viererstreifen auf kleinem Briefstück, jede Marke entwertet mit DKr. „HAMBURG BAHNHOF / 21 6“, farbfrisch und breitrandig, tadellos, geprüft Flemming, Fotoattest Bringmann BPP [1991] „Kabinetterhaltung“.
Preußen, 1858, Friedrich Wilhelm IV. mit gegittertem Grund, 3 Sgr. lebhaftgelborange als waagerechter Dreierstreifen auf dünnen, durchscheinenden Papier, farbfrisch und vollrandig mit Ra-Entwertung Finsterwalde,, geprüft Flemming, leichter Durchschlag des Netzunterdrucks, seltene Einheit der dünnen Papiervariante, Fotoattest Bringmann BPP [1992] „feinste Erhaltung“.
Preußen, 1859, Friedrich Wlhelm IV. mit gegittertem Grund, ½ Sgr. lebhaftrotorange, waagerechtes Paar, entwertet mit Ra „STETTIN / 31 10“, farbfrisch, allseits vollrandig, geprüft Leonhard und auch laut Fotoattest Bringmann BPP [1992] in „Kabinetterhaltung“. Mi.-Wert 450
Preußen, 1859, Friedrich Wilhelm IV. mit gegittertem Grund, ½ Sgr. lebhaftrotorange, waagerechter Dreierstreifen, farbfrisch, alle Marken vollrandig. Zwischen der ersten und zweiten Marke unten ein 6mm langer Vortrennschnitt, der die Marken nicht berührt, ansonsten tadellose Einheit, geprüft Kastaun BPP und Fotoattest Bringmann BPP [1992] „Prachterhaltung“. Mi.-Wert 800
Preußen, 1859, Friedrich Wilhelm IV. mit gegittertem Grund, ½ Sgr. lebhaftrotorange,auf dünnem, durchscheinenden Papier, farbfrisch und vollrandig, entwertet mit Rahmenstempel, geprüft Dr. Bringmann, tadellos. Mi.-Wert 400
Preußen, 1859, Friedrich Wlhelm IV. mit gegittertem Grund, ½ Sgr. lebhaftrotorange, waagerechtes Paar, glasklar entwertet mit Ra „STRAUSBERG / 1 11““, farbfrisch, allseits voll- bis breitrandig, geprüft Leonhard und auch laut Fotoattest Bringmann BPP [1991] in „Kabinetterhaltung“. Mi.-Wert 600
Preußen, 1861, Adler im Achteck, 4 Pf. smaragdgrün, dekorativer Viererstreifen, jede Marke entwertet mit Dkr. „STETTIN / 30 4 64“ und geprüft Flemming, tadellos. Mi.-Wert 200
Preußen, 1861, 4 Pf. smaragdgrün, ungezähnter breitrandiger PROBEDRUCK in abweichender Zeichnung (vgl. Adlerkopf) auf senkrecht gestreiftem Papier ohne Gummi, in der Literatur nicht erwähnt, farbfrisch, ohne Gummi, rückseitig dünn, geprüft Dr. Bringmann.
Preußen, 1861, 6 Pf. orange, farbfrischer, allseits gut durchstochener Viererblock mit zwei Ra „GÖRLITZ 21 6“ entwertet, seltene Einheit in Prachtqualität, Fotoattest Bringmann BPP [1992]. Mi.-Wert ca. 450 €.
Preußen, 1861/1865, Adler im Achteck, 6 Pf., beide Farben orange bzw. lebhaftrotorange bis dkl´gelblichrot jeweils als senkrechter Dreierstreifen, farbfrisch und gut durchstochen, die 15 a jede Marke geprüft Flemming mit DKr. „COELN 23 8“, die 15 bauf kleinem Briefstück, jede Marke entwertet mit blauem Berliner DKr., für beide Attest Dr. Bringmann BPP [1992] „Prachterhaltung“. Mi.-Wert 530
Preußen, 1861, 6 Pf. als Probedruck in der Farbe schwarzgrau, mit seltener Probeentwertung in blau des Berliner Hofpostamts, gut geprägt, farbfrisch, oben linksseitig angeschnitten, sonst einwandfrei. Fotoattest Dr. Bringmann BPP [1991] „feinste Erhaltung“.
Preußen, 1861, 6 Pf. orange, farbfrisches, bis auf eine runde Ecke unten links gut durchstochene Marke mit Plattenfehler I „rechte untere 6 gebrochen“, entwertet mit Teil-Ra Neuss, Fotoattest Bringmann BPP [1992] „Prachterhaltung“. Mi.-Wert 300
Preußen, 1861, 6 Pf. orange, farbfrisches, gut durchstochenes Stück mit seltenem Plattenfehler II „Erstes E in PFENNINGE“ beschädigt, sauber entwertet mit DKr. „HAMBURG / 2 12 67“, geprüft Dr. Bringmann. Michel ohne Preis.
Preußen, 1861, Adler im Oval, alle drei Werte in den besseren Farben jeweils als waagerechte Paare, alle farbfrisch und gut durchstochen, 16 b und 18 b auf Farbe geprüft Dr. Bringmann, 17 b auf Farbe geprüft Leonhard. Schöne Zusammenstellung. Mi.-Wert 340
Preußen, 1861, Adler im Oval, alle drei Werte in postfrischen / ungebrauchten Viererblöcken, dabei die 2 und 3 Sgr. tadellos postfrisch, geprüft Flemming, die 1 Sgr. bei den unteren beiden Marken Falzrest, dafür rechts mit zwei Reihenzählern. Mi.-Wert ca. 530 €.
Preußen, 1861, Adler im Oval, alle drei Werte gestempelte Randstücke mit Reihenzählern, davon die 1 Sgr. auf Briefstück, die 3 Sgr. als waagerechtes Paar mit blauem Berliner Hufeisenstempel und die 2 Sgr. in der besseren Farbe preußischblau, alle tadellos, bestimmt und geprüft Dr. Bringmann.
Preußen, 1861, Adler im Oval, 2 Sgr. ultramarin, waagerechtes Paar der sogenannten „Hallenser Postfälschung“, zusammen mit Adler im Achteck, 6 Pf. rotorange auf Briefstück, entwertet mit Kreisstempel „Magdeburg“ in blau, dazu englischer Rahmenstempel „Insufficiently prepaid“. Von der Hallenser Fälschung existieren bislang nur 20 Belegstücke, in dieser Kombination Unikat, Fotoattest Dr. Bringmann BPP [1992].
Preußen, 1865, Freimarke 2 Sgr.ultramarinblau (links leicht bestoßen) und 3 Sgr. ockerbraun (Bug durch linke untere Ecke), entwertet mit Ra 3 „BERLIN POST-EXP. 6 25 10 65 3-4N“, zusammen als Zweifarbenfrankatur auf Briefumschlag, der über London nach Dublin/Irland gelaufen ist. Die Destination Irland ist bei Preußen selten.
Preußen, 1861, Adler im Oval, 3 Sgr., zwei Einheiten – von der a-Farbe ein Fünferstreifen auf Briefstück, entwertet mit Ra der Berliner Postexpedition 7 (und zusätzlich mit zarter Federstrichentwertung), von der b-Farbe ein waagerechter Dreierstreifen, farbfrisch und tadellos durchstochen mit DKr. der Berliner Postexpedition 2, beide Stücke Pracht und geprüft Dr. Bringmann
Preußen, 1865, Adler im Achteck, 3 Pf. graulila im Viererblock, entwertet mit zwei Abschlägen des DKr. „LUCKENWALDE / 17 1 67“, farbfrisch und gut durchstochen, geprüft R.F. Engel und tiefstgeprüft Georg Bühler, Fotoattest Bringmann BPP [1991] „Prachterhaltung“. Mi.-Wert 625
Preußen, 1865, Adler im Achteck, Ergänzungswert 3 Pf. in beiden Farben sowie die a-Farbe auf dünnem, durchscheinenden Papier, alle Werte farbfrisch, sauber durchstochen und gestempelt, einwandfreie Erhaltung. Alle Werte geprüft Dr. Bringmann, die 19 b mit preußischem DKr. von Nimptsch (Niederschlesien), laut Michel 200% Aufschlag. Mi.-Wert 595
Preußen, 1865, Adler im Achteck, Ergänzungswert 3 Pf. in der guten Farbe dunkelrosalia bis dunkelrötlichlila, waagerechtes Paar auf kleinem Briefstück, farbfrisch, gut durchstochen, entwertet mit Hufeisenstempel Berlin in blau, Prachtstück mit entsprechendem Fotoattest Bringmann BPP [1991]. Mi.-Wert 1000
Preußen, 1865, Adler im Achteck, Ergänzungswert 3 Pf. in der guten Farbe dunkelrosalia bis dunkelrötlichlila, senkrechtes Paar, farbfrisch, gut durchstochen, entwertet mit T&T-Stempel „GREIZ“, Prachtstück mit entsprechendem Fotoattest Bringmann BPP [1991]. Mi.-Wert 1000
Preußen, 1867, reizvolle Mischfrankatur verschiedener Ausgaben auf einem Briefstück, dabei Adler im Achteck, 6 Pf., Adler im Oval, 2 Sgr. und Innendienst, 10 Sgr. mit hs. Entwertung, zusätzlich alle Marken mit Ra „BRESLAU / STADT-POST-EXP.1 / 27 9 67“. Alle Marken farbfrisch und einwandfrei, die 2 Sgr. zusätzlich mit PF III „Ovallinie unter P von PREUSSEN gebrochen“. Geprüft Dr. Bringmann.
Preußen, 1866, Innendienst, 10 und 30 Sgr., beide Werte auf kleinen Briefstücken, farbfrisch mit vollständigem Durchstich (teils Schnitt außerhalb des Durchstichs), tadellos. Die 10 Sgr. mit sächsischem Stempel „EISENBERG“ ist tiefgeprüft W. Engel BPP, die 30 Sgr. ist mit klarem blauem Hannoverstempel entwertet (selten!).Fotoattest Bringmann BPP [1992] „Prachterhaltung“.
Preußen, 1866, Innendienst, 10 und 30 Sgr., beide Stücke farbfrisch und gut durchstochen, die 10 Sgr. mit Berliner Postexp.-Stempel vom 24.12.68 (Brettl: echt, tadellos), die 30 Sgr. mit Ra der Breslauer Postexpedition, Fotoattest Bringmann BPP [1992] „überdurchschnittlich feinst“.
Preußen, 1866, Innendienst, 10 und 30 Sgr., beide Werte postfrisch – die 10 Sgr. vom linken Bogenrand (dort teils Gummifehler, Marke tadellos), die 30 Sgr. als senkrechtes Paar aus der linken oberen Bogenecke mit kleinen Falzresten am oberen und linken Rand, sehr gute Erhaltung. So sicher nicht häufig zu bekommen. Mi.-Wert 1000
Preußen, 1866, Innendienst, 10 Sgr. rosarot, waagerechter Dreierstreifen auf Briefstück, sauber entwertet mit DKr. „GÜTERSLOH / 1 7 68“, guter Durchstich. Das Fotoattest Brettl BPP [2000] erwähnt einen unbedeutenden kleinen Knitter bei der mittleren Marke und einen Rötelstrich oben links, urteilt ansonsten „ungewöhnlich frische und feine Erhaltung dieser schwierigen Marken“. Rs. Altsignaturen und Prüfsignatur „Dr. Bri“[ngmann]. Mi.-Wert 1000
Preußen, 1867, Adler im Achteck, überkompletter Satz von sieben Werten, jeweils mit beiden Farben „a“ bzw. „b“, alle Werte farbfrisch, sauber entwertet und geprüft Dr. Bringmann. Prachtsatz. Mi.-Wert 750
Preußen, 1867, Adler im Achteck, vier Paare, dabei die 1 Kr., 6 Kr. und 9 Kr. jeweils als senkrechtes Paar auf Briefstücken – die 1 Kr. jeweils mit besserem T&T-Stempel „WASUNGEN“, geprüft Leonhard, die 6 Kr. und ) Kr. geprüft Dr. Bringmann sowie ein waagerechtes Paar der ! Kr.-Marke neben bildgleichem Ganzsachen-Wertstempel zu 1 Kr., alle entwertet mit T&T-Stempel „SCHOTTEN“, tiefgeprüft Flemming. Bei dem 9 Kr.-Paar hat die obere Marke eine getönte Ecke (Aufklebung), ansonsten sind alle Stücke farbfrisch mit gutem Durchstich und sauber gestempelt. Mi.-Wert 630
Preußen, 1867, Adler im Achteck, 2 Kr. orange mit – fast – ideal aufgesetztem T&T-Stempel „LAUSCHA 27 7“, farbfrisch, tadelloser Durchstich, tiefstgeprüft Flemming.
Preußen, 1867, Adler im Achteck, 6 Kr. in der guten Farbe mittelblau [blau], sauber ungebrauchtes Stück mit Falzresten, leichten Gummibügen, sonst farbfrisch und gut durchstochen, geprüft auf „b“ Dr. Bringmann. Mi.-Wert 500
Preußen, 1867, Adler im Achteck, 6 Kr. in der guten Farbe mittelblau [blau], waagerechtes Paar auf kleinem Briefstück, entwertet mit Ra „FRANKFURT A.M. STADTPOST EXP. 2“, guter Durchstich, farbfrisch, geprüft W. Engel, Fotobefund Brettl BPP [1998] „tadellose und ursprüngliche Erhaltung“, Kabinettstück. Mi.-Wert 1100
Preußen, 1867,Adler im Achteck. 1 Kr. smaragdgrün, GANZSACHENAUSSCHNITT viereckig geschnitten, mit sauberer T&T-Entwertung „MAINZ / 24 8“ auf kleinem blauen Briefstück. Ausschnitt farbfrisch und vollrandig, Fotoattest Bringmann BPP [1992] „Kabinetterhaltung“. Seltenes Stück! Mi.-Wert 1600
Preußen - Telegraphenmarken, 1867, 2 ½ Sgr. graubraun für Ortstelegramme Berlin, farbfrisches, ordentlich durchstochenes und fehlerfreies Exemplar mit blauer Entwertung „BERLIN B 10.9.186[8]?“ der Telegrafenstation Börse Berlin. geprüft Star[auschek], Prachterhaltung einer Preußen-Seltenheit (im Michel sind gestempelte Exemplare nicht aufgeführt) mit Fotoattest Bringmann BPP [1992].
Preußen - Ganzsachen, 1 Sgr. rosa-Ganzsachenumschlag, entwertet mit Ra 2 „GROENINGEN R.B. MAGDEBURG 28 11.67“, mit Beifrankatur der 6 Pfg orange.-Freimarke (Mi.Nr. 15, oben leicht gestoßen durch Randüberklebung), der als Wertbrief über „10 Thaler“ nach Magdeburg gelaufen ist.
Preußen - Stempel - Bahnpost, VERVIERS-COELN und COELN-VERVIERS, drei Marken mit Bahnpostentwertungen dieser Strecke, angefangen mit Mi.-Nr. 11 b auf Briefstück, dann die 13 a (links berührt) und die 16 (Eckbug). Drei klare Abschläge.
Preußen - Stempel - Bahnpost, 1861, Freimarke 2 Sgr.ultramarin, entwertet mit Bahnpost-L3 „GLADBACH 31 10 III. HOMBERG“, mit nebengesetztem Ra2 „GLADBACH BAHNHOF“, als Einzelfrankatur auf Firmen-Briefumschlag mit Bug durch die linke obere Ecke, der nach Crefeld gelaufen ist.
Preußen - Stempel – Nummernstempel, „1930“ [Denklingen], klarer und sauberer Abschlag auf Friedrich Wilhelm, 3 Sgr. schwarz auf gelb, Marke vollrandig und farbfrisch, einer der seltenen Nummernstempel Preußens mit Fotoattest Bringmann BPP [1992].
Preußen - Stempel – Nummernstempel, „175“ [Brandenburg / Ostpreußen], sehr seltener Stempel, sauber abgeschlagen auf Friedrich Wilhelm, 1 Sgr. glatter Grund, Marke farbfrisch, allseits schmal- bis vollrandig, oben kleiner Stempelfarbenfleck, und geglättete Bugspur, sonst sehr fein.
Preußen - Stempel – Ortsstempel, BERLIN POST-EXP. [7], klarer Teilabschlag in der nur für zehn Tage erprobten Stempelfarbe VIOLETT, der einzige mit dieser Farbe bekannte Berliner Post-Expeditionsstempel als Rahmenstempel, daher auch ohne Abschlag der Nummer identifizierbar, Marke etwas unruhiger Durchstich, sonst einwandfrei. Stempelrarität!
Preußen - Stempel – Ortsstempel, GRAUDENZ – FESTUNG, roter Abschlag des sehr seltenen Stempel eines Nebenpostamts auf Adler im Oval, 2 Sgr. auf Teil eines Paketbegleitbriefes. Marke oben rechts etwas gebräunt mit PF II, zweiter Abschlag des Stempels darunter, geprüft Dr. Bringmann
Preußen - Stempel – Ortsstempel, HANNOVER, vorphilatelistischer kleiner Kreisstempel in blau auf Adler im Achteck, 6 Pf., Marke Mängel, laut Fotoattest Bringmann BPP [1991] „noch feine Erhaltung“. Seltene Verwendung.
Preußen - Stempel – Ortsstempel, HOCHHEIM, 1867, zwei Teilstempel in blau auf Adler im Achteck, 9 Kr. ocker, farbfrisch, tadelloser Durchstich, geprüft Flemming (tief) und Leonhard, Feuser Nr. 1483, 200 €.
Sachsen, 1853, Friedrich August II., 2 Ngr. schwarz auf mattpreußischblau in Mischfrankatur mit senkrechtem Paar 3 Ngr. schwarz auf mittelolivgelb auf Einschreibbriefhülle aus Leipzig nach Augsburg. Marken farbfrisch, die 2 Ngr, links berührt, sonst breit- bis überrandig, alle drei entwertet mit Nummernstempel „2“, nebengesetzt Ortsstempel „LEIPZIG / 20 OCT. 53“. Rückseitig zwei Bahnpoststempel „LEIPZIG HOF I T / 21 10“ und „BAHNH. AUGSBURG“ als AK. Kuvert mittig waagerechter Faltbug außerhalb der Maken, Adresse „unkenntlich“ gemacht, , rs. Siegel etwas größer ausgeschnitten, insgesamt aber attraktiver Beleg in feiner Erhaltung.
Sachsen, 1856f., König Johann I., 5 Ngr. in zwei besseren Farbtönen bräunlichrot bzw. rötlichbraun, die 12 e geprüft Sorani, beide Werte mit Fotobefunden Rismondo BPP [2011] „einwandfrei“. Mi.-Wert 370
Sachsen - Ganzsachen, 1867, Ganzsachen-Umschlag, Wappen 2 Gr. blau mit Zusatzfrankatur ½ Ngr. orange als Einschreibbrief aus Neustadt / Stolpen nach Dresden, entwertet mit Rahmenstempel „NEUSTADT / BEI STOLPEN / 27 I 67“, nebengesetzt roter Rahmenstempel „Recomandirt.“ Kuvert oben links und rechts beschnitten, sonst feiner Beleg des seltenen 2 ½ Ngr.-Portos, rs. Ausgabestempel Dresden, Fotobefund Vaatz BPP (2024).