Lose — 1. Auktion
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101–135 von 135 Losen
Liberia - Ganzsachen, 1901, Ganzsachenumschlag 3 C. braun, entwertet „HARPER LIBERIA JUN 25 1901“, mit Beifrankatur der 1 C. (Mi.Nr. 45) und 5 C. (Mi.Nr. 43), als Einschreiben nach Verviers/Belgien gelaufen. Die Ganzsache wurde über Deutschland geleitet und dort mit dem R-Zettel „Vom Ausland über Hamburg 1 Eingeschrieben“ versehen. Der Umschlag weist eine senkrechte Faltspur und ein paar Gummierungsflecke auf.
Libyen, 1951, Ausgabe für Tripolitanien 2 M. auf 4 M. dunkelgrün (3 Stück, darunter ein senkrechtes Paar) und 4 M. auf 8 M. orange im senkrechtem Paar, entwertet “TRIPOLI POSTA AEREA 21.4.52“, zusammen auf Luftpostbrief nach Anvers/Belgique, mit violettem L1 „A.V.2“.
Malaiische Staaten - Kedah, 1937, Fiskalmarken 25 und 500 Dollar in tadelloser postfrischer Erhaltung. Die 500 Dollar hat ein paar geringfügig kürzere Zähne. Barefoot Nr. 4 und 6. Mi.-Wert 600,- Pfund
Malaiische Staaten - Sarawak, 1918, nicht verausgabte Freimarke 1 C. blauschiefer/blaugrün mit im Michel und Stanley Gibbons nicht gelistetem rotem Aufdruck „RED CROSS Three Cents“ und in tadelloser postfrischer Erhaltung.
Mexico - Vorphila, 1843, in Mexico geschriebener, waagerecht gefalteter Faltbrief (mit vollem Inhalt), mit handschriftlichem Vermerk „via France“, mit diversen Taxvermerken und nach Basel/Schweiz gelaufen.
Neuseeland - Ganzsachen, 1924. „Georg V.“ Ganzsachenkarte mit ½ P. grün-Wertstempel neben durchbalktem 1 P. auf 1 ½ P.gelbbraun-Wertstempel, in sehr guter ungebrauchter Erhaltung.
Obock, Camel post 50 Fr lilac-red and green VF, used. Mi.-Wert 1300 1893, Kamelpost, 50 Fr. lilarot / grün, gebraucht, sehr feine Erhaltung.
Paraguay - Vorphila, 1860, waagerecht und senkrecht mittig gefalteter Faltbrief (mit vollem Inhalt) aus Asuncion, mit handschriftlichem Vermerk „par Iphora“ (Schiff), mit Nebenstempel „ADM on GRAL DE LA R.DEL P.“ und nach Buenos Ayres (Argentinien) gelaufen.
Peru, 1862, Wappen, Una Peseta rosa, Type III, farbfrisch und allseits voll- bis überrandig geschnitten, mit ideal klarem Ortsstempel „AREQUIPA / 17 ABR 62“ nach Lima auf sehr schöner Faltbriefhülle, rs. AK Lima.
Philippinen, 1937, 2 Erstflugbriefe „Manila-Macau-Hongkong“, je mit Flugbestätigungsstempel, je frankiert mit Flugpostmarke 12 C. und 20 C. im waagerechtem Paar und gestempelt „MANILA APR 28 1937“. Der eine Brief ist über Macau und der andere über Hongkong nach Mission/Texas/USA gelaufen.
Reunion, 1885, Freimarke der Französischen Kolonien 30 C. braun mit Aufdruck „5 C. R“ im waagerechtem, allseits voll- bis breitrandig geschnittenem Paar, wobei die rechte mit Aufdruckabart „kleines R“ und sehr sauber ungebraucht (nur kleine Haftspur) ist und die linke Normalmarke postfrisch ist, mit Altsignaturen sowie geprüft und Fotoattest Behr AIEP.
Samoa, 1916, „Georg V.“ 3 P. dunkelbraun mit Aufdruck „SAMOA“, entwertet „APIA 29.AP.19“, zusammen mit der 1 ½ P. (Mi.Nr. 42) auf Einschreibebrief nach Birmingham/England, der einen schwachen Zensurstempel trägt. Des Weiteren ist ein Briefumschlag frankiert mit 5 verschiedenen Marken mit „SAMOA“-Aufdruck (Mi.Nr. 35/39) enthalten.
Seychellen, 1938-1949, Freimarken Landesmotive und König Georg VI., überkompletter, tadellos postfrischer Satz auf Kreidepapier mit zusätzlichen Farben nach Stanley Gibbons (SG 135-149), u.a. enthalten sind SG 139 cb, 145 + 145a, 146 + 146 a, insgesamt 29 Werte mit einem SG-Katalogwert von 1.140 GBP.
Spanisch-Westindien, 1855, „Isabella II.“ 2 R. karminrot im allseits vollrandig geschnittenem Viererblock, entwertet mit schwarzem Ovalstempel und in tadelloser Erhaltung.
St. Kitts-Nevis - Ganzsachen, 1904, Partie von 3 nach Österreich gelaufenen Ganzsachenkarten mit 1/2 P grün. mit Beifrankatur der 1/2 P.-Freimarke (Mi.Nr. 11), 1 P. karmin und der kompletten 1 P. karmin Antwortkarte (nur Frageteil gelaufen) mit gestoßener rechter unterer Ecke.
St. Kitts-Nevis - Ganzsachen, 1904, Ganzsachenumschläge 1 P. rot und 2 ½ P. blau, jeweils entwertet „ST. KITTS DE 3 08“ und je nach Wien/Austria gelaufen.
St. Pierre und Miquelon, 1891, Freimarke der Französischen Kolonien 35 C. schwarzviolett auf hellgelb, mit Aufdruck „15 c. /S P M“ in Type I, in sauberer ungebrauchter Erhaltung, mit Altsignaturen und geprüft Pascal Behr. Mi.-Wert 850,- Euro
Südafrika - Kap der Guten Hoffnung, 1853-58, Mi.Nr. 1y, 2y, 3ya und 4ya gestempelt, vier voll- bis breitrandige Pracht/ Kabinettstücke, alles Perkins, Bacon & Co.-Drucke.
Südafrika - Kap der Guten Hoffnung, 1863, 6 d. violett, De la Rue-Druck von Perkins /Bacon-Platten, voll- bis meist breitrandiges Exemplar in schöner Farbe, sauber gestempelt.
Südafrika - Südafrikanische Republik, BURENKRIEG, Einschreibbrief aus Krugersdorp in das Kriegsgefangenenlager Diyatalawa auf Ceylon, frankiert mit fünfmal 1 Penny mit Überdruck „V.R.I.“, Marken entwertet Krugersdorp / Z.A.R. / 31. JAN. 01“, vorderseitig ovaler Lager-Zensurstempel, rs. Transitstempel.Beleg waagerecht und senkrecht gefaltet, Marken meist kleine Mängel, bedarfsgerechte Erhaltung.
Südafrika - Südafrikanische Republik, BURENKRIEG, zwei Ganzsachen aus Ceylon, die eine 2 C.-Karte aufgegeben in Nuwaraeliya am 14.9.1901 mit Bahnpoststempel, Poststempel des Lagers „RAGAMA CAMP“ und ovalem Lager-Zensurstempel, die andere 5 C. mit Zusatzfrankatur 3 C. und 6 C. nach Deutschland (Adresse unkenntlich gemacht) aus dem Lager Ragama III mit zwei aufgeklebten Bildern vom Lager und Text. Marken entwertet mit Poststempel „RAGAMA CAMP / FE 22 02“ und Transitstempel Colombo. Lager-Zensurstempel schwach abgeschlagen.
Südwestafrika, 1924, „Georg V.“ beide 1 Pfund-Werte in tadelloser ungebrauchter Erhaltung. Mi.-Wert 200,00 Euro
Syrien, 1924, „Olympische Sommerspiele“ 4 Werte komplett mit Aufdruck in Französisch und Arabisch in tadelloser postfrischer Erhaltung.Laut Michel haben postfrische Stücke doppelten Katalogwert. Mi.-Wert 440,00 Euro
Tahiti - Portomarken, 1893, 1 C. schwarz, geschnitten mit diagonalem Aufdruck „TAHITI“, entwertet „PAPETE“, sehr gute Erhaltung, geprüft Richter. Mi.-Wert 380
Tanganjika, 1932, Erstflug „Moshi nach Johannesburg“, frankiert mit der guten 75 C.-Freimarke sowie 2 weiteren Marken (Mi.Nr.38 und 83), entwertet „MOSHI 25 JA 1932“ und zusätzlich noch als Einschreiben gelaufen.
Tasmanien, 1904, „“Viktoria“ 1 ½ d. auf 5 P., auf Ansichtskarte mit Tasmanischem Nachportostempel „5 TMS T“, mit 2 französischen 5 C.-Portomarken (Mi.Nr. 29 x) und nach Isigny-sur-Mer/Calvados/France gelaufen.
Timor, 1939. „Weltausstellung New York“-Flugpostmarke 50 A. in tadelloser ungebrauchter Erhaltung, signiert Molder. Mi.-Wert 400,00 Euro
Tunesien, 1888, Wappen auf glattem Grund 5 Fr. violett auf lila in tadelloser ungebrauchter Erhaltung, signiert Miro. Mi.-Wert 400,- Euro
Turks- und Caicos-Inseln, 1928, „Georg V.“ 2 P. blaugrau und 3 P. ultramarin, entwertet „GRAND TURK TURKS ISLANDS AP 1 38“, zusammen auf Einschreibebrief nach St. Etienne/France.
Uruguay, 1945, Einschreibebrief nach Steckborn/Schweiz, frankiert mit 10 verschiedenen Flugpostmarken, darunter u.a. Mi.Nr. 529, entwertet „MONTEVIDEO 28.XI.45“.
Vanuatu - Neue Hebriden, 1977, Freimarken, kompletter Satz der englischen Ausgabe mit lokalem Aufdruck inkl. der seltenen 30 FNH, jeder Wert tadellos postfrisch, einwandfrei und geprüft Calves. Mi.-Wert 720
Venezuela, 1867 (ca.) Freimarke 1/2 Real als Fälschung zum Schaden der Post, entwertet „..... LA GUAIRA ENE 12“, als Einzelfrankatur auf senkrecht und waagerecht gefaltetem Faltbrief (ohne Inhalt) und nach Caracas gelaufen. Beide Faltspuren gehen auch durch die Marke, sind aber optisch nicht störend.
Vereinigte Staaten von Amerika, 1861, 2 Stück der Freimarke 10 Cents grün, entwertet mit schwarzem Killerstempel, zusammen mit 1 C. blau (Mi.Nr. 16) mit leichten Einschränkungen auf Faltbrief (ohne Inhalt) nach Palermo/Sicily, mit schwarzem französischem Schiffspoststempel „ETATS-UNIS PAQ.FR.H No. 116 Juin 66“.
Vereinigte Staaten von Amerika, 1922, Vorderseite eines eingeschriebenen „Liebesgaben“-Paketes mit Washington 50 c. rotviolett (Mi.239, Scott 517) und zusätzlich 9 u.11 c., von JOLIET, Ill. nach Berlin über Hamburg. Trotz leichter Beförderungsspuren sehr dekorativ und feines Ausstellungsobjekt, gute Frankatur (mind. 300 USD)
Vereinigte Staaten von Amerika, (1918), die „Inverted Jenny“. Viererblock der bekannten Fälschung von Peter Winter, mit „Originalgummierung“ und jeder Wert vom Künstler signiert. Im Gegensatz zu den meisten oftmals plumpen Produkten von Winter ist die kopfstehende Jenny von hervorragender Qualität und Winter hat damit sogar anerkannte Experten „hinter die Fichte geführt“.