Lose — 1. Auktion
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Deutsches Reich - 3. Reich, 1939-1944, sieben „Arbeiter-Urlaubskarten“, frankiert mit Hindenburg 30 Rpf. (einmal) bzw. Hitlermarken 15 bzw. 30 Rpf. (sechsmal, Karten oben links mit Büroklammer zusammen). Die Frankatur galt als Gebühr, die der sog. Betriebsführer für die Urlaubskarte entrichten mußte. Auf der Rückseite jeweils „Arbeiter-Urlaubsmarken“ für genommenen Urlaub geklebt. Bei den Hitler-Frankaturen interessant: die Karten wurden für die DYWIDAG und Betonbauten auf Peenemünde ausgestellt, wahrscheinlich für Luftschutzbunker auf dem Raketen-Versuchsgelände. Historisch sehr interessant.
Deutsches Reich - Zusammendrucke, 1930, Nothilfe 1929, Landeswappen Bremen, 5 + 2 Rpf., acht Exemplare in zwei Viererblöcken mit doppeltem Zwischensteg, darin enthalten zweimal KZ 13, als Mehrfachfrankatur auf R-Brief aus Schmiedefeld nach Gelsenkirchen, Marken sehr gut gezähnt, leichte Gummispuren vom Aufkleben. Der Brief war 5 Rpf. unterfrankiert, daher hs. Nachporto "10". Marken entwertet mit glasklarem Motivstempel Schmiedefeld vom 27.1.1930, rückseitig AK Gelsenkirchen 28.1.30.
Deutsches Reich - Dienstmarken, 1920, Dienstmarken von Württemberg mit Aufdruck „Deutsches Reich“, 20 Pf. mit Wz. Ringe, sauber gestempelt und für diese Ausgabe gut gezähnt, geprüft INFLA Berlin. Mi.-Wert 400
Deutsches Reich - Dienstmarken, 1921, Zifffernausgabe in geänderter Farbe, 10 Pf. dunkelorange , entwertet „OSNABRÜCK / 30.6.23“, farbfrisch, gut gezähnt, auch nach FA Tworek BPP [1997] echt und einwandfrei. Mi.-Wert 600
Deutsches Reich - Dienstmarken, 1921, Dienstmarke 10 Pfg. dunkelorange, sauber und zeitgerecht gestempelt „(RA)DOLFZELL ...12.22“, mit sehr guter Zähnung dieser nur in Rollen verausgabten Marke. Laut Fotoattest Winkler BPP (2009) sind Marke sowie Stempel echt und ist die Marke sehr gut gezähnt sowie einwandfrei. Mi.-Wert 600,- Euro
Deutsches Reich - Dienstmarken, 1921, Dienstmarke 10 Pfg. orange, entwertet mit Sonderstempel "BERLIN W 62 POSTWERTZEICHENAUSSTELLUNG 1922 15.10.22" und aufgeklebt auf der Rückseite eines etwas fleckigem Vordruckes zur Benzinbestellung. Laut Fotoattest Bauer BPP vom 17.02.2025 sind Marke sowie Stempel echt und die Marke, bis auf geringfügige gelbliche Stellen in der Zähnung, ohne Mängel. Mi.-Wert 600
Deutsches Reich - Dienstmarken, 1923, Schlangenaufdruck auf Freimarken, der komplette Satz gestempelt, inklusive Mi.-Nr. 77 b, jeder Wert geprüft, sauber gestempelt und tadellos, nur bei der 10 Mrd.-Marke leicht erhöht (Papierdruckstellen), die 200 Mio.-Marke ursprünglich im Viererblock (als einzige ohne Zahnfehler). Mi.-Wert über 1.400 €, schöner Satz!
Deutsches Reich - Dienstmarken, 1923, Schlangenaufdruck, 20 M. braunlila mit LIEGENDEM Wasserzeichen, sauber entwertet, üblich zentriert und gut gezähnt, geprüft Infla Berlin. Mi.-Wert 190
Deutsches Reich - Dienstmarken, 1923, 200 Millionen M., Korbdeckelmuster mit Schlangenaufdruck „Dienstmarke“ in der guten Farbe „(dunkel)olivbraun“, gut gezähnt und tadellos postfrisch, tiefstgeprüft auf „b“ Dr. Oechsner BPP. Mi.-Wert 200
Deutsches Reich - Dienstmarken, 1923, Dienstmarken mit Überdruck, 800 Tausend auf 30 Pf. dunkelrotorange mit Wz. 1, entwertet mit zwei Teilstempeln, normal zentriert, gut gezähnt, tiefstgeprüft Dr. Oechsner BPP. Mi.-Wert 400
Deutsches Reich - Dienstmarken, 1927-1940, Strohhutmuster, alle vier Werte mit liegendem Wz., darunter die seltene 20 Rpf. rötlichgrau, sauber gestempelt und gut gezähnt, leicht erhöht auf Y geprüft Schlegel BPP, trotzdem ansprechendes Stück dieser schwierigen Ausgabe, auch alle anderen einwandfrei und tiefgeprüft Schlegel. Mi.-Wert 765
Deutsches Reich - Halbamtliche Flugmarken, 1912, Margareten-Volksfest 50 Pfg. in der guten Farbvariante lebhaftultramarin und in tadelloser postfrischer Erhaltung. Laut Kurzbefund Brettl BPP (2008) ist das Prüfstück echt und einwandfrei. Mi.-Wert 300,- Euro
Deutsches Reich - Ganzsachen, LETZTTAG; „Adler in großer Elipse“ ½ Gr.-Ganzsachenkarte, entwertet mit Hufeisenstempel „CREFELD BHF. 31 DECBR. 74“ (letzter Gültigkeitstag dieser Ganzsache sowie der meisten Brustschildwerte), mit waagerechtem Knick oben, nach München gelaufen.
Deutsches Reich - Ganzsachen, 1884, 10 Pfg. rot-Auslandsganzsachenkarte, entwertet „BRAUNSCHWEIG“, die nach Stockholm gelaufen ist, dort mit diversen postalischen Vermerken versehen wurde und letzendlich zurückgesendet worden ist.
Deutsches Reich - Privatganzsachen, 1873, „Adler in großer Elipse“ 2 Kr. braun-Ganzsachenkarte mit Vordruck wie bei der amtlichen Karte P 2 aber auf blauem Karton.
Deutsches Reich - Privatganzsachen, 1900, Germania-Reichspost 2 Pfg.-Ganzsachenkarte (P 44) ungebraucht, mit rückseitig farbigem privatem Zudruck der Firma „THEE-IMPORT RONNEFELDT Zeil 33, Frankfurt a/M.“. Die Erhaltung ist, bis auf einen leichten Bug in der rechten unteren Ecke, tadellos.
Deutsches Reich - Privatganzsachen, 1900, Germania-Reichspost 2 Pfg.-Privatganzsachenkarte ungebraucht, mit zugedruckten Werbeanzeigen von Berliner Firmen auf der Adreßseite und in tadelloser Erhaltung..
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1921, 17.12., Postkarte im Ortsverkehr. 3x 40 Pfg. (1 Werte vor Verwendung Mgl.) als Zusatzfrankatur auf GSK 30 Pfg., Stempel HAMBURG EILBRIEFE. Die Gebühr betrug 30 Pfg. plus 150 Pfg. Eilboten, das fehlende Porto („30“) wurde nacherhoben. Früher Beleg!
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1922, 21.12., Brief im Fernverkehr, Gebühr 25 Mark plus 30 Mark Eilboten, gesamt 55 Mark. Frankiert Mi.Nr.169, 5x 233 und 2x 234, Stpl. HAMBURG EILBRIEFE, gepr. Infla. Schöner früher Brief und zudem sehr attraktiv!
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1923, 29.8., Brief im Fernverkehr, Gebühr 20 Tausend Mark plus 40 Tausend Mark Eilboten, gesamt 60 Tausend Mark, dargestellt durch 20x Mi.-Nr.254 (vor- u. rückseitig), Stempel HAMBURG 1 aq mit genauer Stundenangabe.
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1923, 6.10., Postkarte im Fernverkehr, Gebühr 800 Tausend Mark plus Zusatzgebühr 100 Tausend Mark, gesamt 900 Tausend Mark. Frankiert DR Nr.304, Nachgebühr waren 150.000 Mark (= fehlende Gebühr 100.000 plus 50.000 Strafgebühr), Nebenstempel „aus dem Straßenbahnbriefkasten“. Geprüft Infla Berlin.
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1924/1925, Brief im Ortsverkehr mit Nr.339 und 340, sowie Brief im Fernverkehr mit Mi.Nr.372 (2) und 373 (2); Porto einmal 10 + 5 Pfg. Strassenbahn bzw. 30 + 5 Pfg. Strassenbahngebühr, beide mit Stempel HAMBURG EILBRIEFE, einmal Nebenstempel „aus dem Straßenbahn-Briefkasten“.
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1927, zwei Briefe im Fernverkehr; einmal 10+5 Pfg. (Mi.Nr.387, 390), einmal „Eilboten“ mit 10+30 Pfg. (2x Mi.Nr. 392), zwei verschied. Stempel HAMBURG EILBRIEFE, 1x oben geringer Öffnungsfehler.
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1931, 16.6., Postkarte im Fernverkehr, Gebühr 8 Pfg. plus Zusatzgebühr 5 Pfg., gering überfrankiert mit Mi.Nr. 445, Rollstempel HAMBURG / STRAßENBAHN.
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1931, 30.10., Luftpostbrief nach Argentinien, Gebühr (bis 5g) 25 Pfg. plus Luftpost 160 Pfg. plus Zusatzgebühr Strassenbahn 5 Pfg., gesamt 190 Pfg., frankiert mit Mi.Nr. 343, 418 und 420, entwertet durch Handrollstempel HAMBURG EILBRIEFE, sehr feiner Bedarf trotz gering unsauberer Brieföffnung oben.
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1933, zwei Briefe im Fernverkehr: Gebühr 12 plus 5 Pfg. nach Danzig bzw. per Eilboten nach Limbach mit 52 Pfg. (12+40 Pfg.), Mi.Nr. 485 (2) u. 487 (3), beide mit Handrollstempel HAMBURG STRAßENBAHN, Prachtlos!
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1933, 15.7., Postkarte im Fernverkehr, Gebühr 6 Pfg. plus Luftpost 10 Pfg., von Flughafen Halle/Leipzig nach Hamburg mit entsprechendem Flugbestätigungsstempel, in Hamburg vom Flughafen per Straßenbahn befördert („HAMBURG EILBRIEFE“).
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1936, 9.7., Zeppelinpost in das Ausland, Gebühr 25 Pfg. plus Luftpost 50 Pfg., gesamt 75 Pfg. aus Mi.Nr. 518, 606 und 623, Handrollstempel HAMBURG STRAßENBAHN und LP-Beförderungsstempel in rot.
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1936, Postkarte und Brief, jeweils im Fernverkehr, Gebühr 6+5 Pfg. bzw. 12+5 Pfg., korrekt frankiert mit Mi.Nr. 516 und 618 bzw. 512 und 2x 623, jeweils mit Handrollstempel HAMBURG STRAßENBAHN, vorzüglich.
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1938, zwei Postkarten, 1x im Ortsverkehr per Eilboten (Gebühr 5 Pfg. plus Eilboten 40 Pfg., gesamt 45 Pfg. mit Mi.530 (3, 1 kl. Mgl.) und 531 sowie 1x im Fernverkehr mit 6+5 Pfg. Zusatzgebühr (Mi.Nr. P 226 I, 515), beide mit Handrollstempel HAMBURG STRAßENBAHN.
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1939, 29.1., Brief im Fernverkehr, Gebühr 12 Pfg. plus Eilboten 40 Pfg., gesamt 52 Pfg. durch Mi.Nr. S 155, 2x S 163 aus H-Blatt plus Mi.-Nr. 517, Handrollstempel HAMBURG STRAßENBAHN dreimal abgeschlagen.
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1939, 1.2., Luftpostbrief bis 10g nach Übersee, Gebühr 25 Pfg. plus Luftpost 300 Pfg. u. Zusatzgebühr Straßenbahn 5 Pfg., gesamt 300 Pfg. durch Mi.Nr. 515, 533 und 3x 537, roter Luftpostbestätigungsstempel, Handrollstempel HAMBURG STRAßENBAHN, nach Valparaiso.
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1940, 24.2., Postkarte im Fernverkehr, Gebühr 8 Pfg.+ 40 Pfg. Eilboten, frankiert mit 4x Mi.Nr. 519, Handstempel HAMBURG STRASSENBAHN plus Rollstempel und HAMBURG EILBRIEFE, seltene Kombination.
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1940, Brief im Fernverkehr, Gebühr 12+40Pfg. Eilboten (Mi.Nr.524 und 2x Nr.714), Handrollstempel HAMBURG STRAßENBAHN, nach Essen, attraktiv!
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1940, 16.9., Brief im Fernverkehr, Gebühr 12+40 Pfg.Eilboten, gesamt 52 Pfg. frankiert mit Mi.Nr.516 (2) und 2x ZD S 201, Handstempel HAMBURG STRASSENBAHN, Umschlag rechts unten schräg geschnitten. Nachgebührvermerk.
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1941, Postkarte und Brief im Fernverkehr: Gebühr 6+5 Pfg. bzw. 12+5 Pfg., beide Belege korrekt frankiert (Mi.P.226 I u. Nr.515 bzw. Mi.512 u.4x 752), Entwertung durch Handstempel HAMBURG STRASSENBAHN, vorzügliche Abschläge!
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1941, Sept./Dez., zwei Briefe im Fernverkehr, Gebühr jeweils 17 Pfg. (12 Pfg. Brief plus 5 Pfg. Strassenbahn), frankiert Mi.Nr. 515 und 519 bzw. 781,787 und 810, jeweils klarer Handstempel HAMBURG STRASSENBAHN.
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1942, 13.12., Brief bis 20g im Fernverkehr, Gebühr insgesamt 52 Pfg. aus Mi.Nr. 512 (2), 784 (2) und 4x Zusammendruck S292. Großformate waren eigentlich nicht zugelassen, daher senkr. Faltung im Umschlag außerhalb der Frankatur, klare Stempel HAMBURG STRASSENBAHN, ein schöner und sehr seltener Beleg!
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1943, 9.7., Brief im Fernverkehr, Gebühr 12 Pfg. +5 Pfg. Zusatz, gesamt 17 Pfg. aus Mi.Nr.781, 783 und 822, zwei klare Stpl. HAMBURG STRASSENBAHN.
Deutsches Reich - Stempel, STRASSENBAHNPOST, 1943, 20.7., Postkarte im Fernverkehr, Gebühr 6 Pfg. + 5 Pfg. Zusatz, verwendet wurde eine Privatganzsache (Mi. PP 121) mit Zusatzfrankatur Mi.-Nr. 781 (2) u. 786, klare Stempel HAMBURG STRASSENBAHN. Nicht per Luftpost befördert, die Gebühr fehlt. Privatganzsachen, die mit der Strassenbahn befördert wurden, sind selten!
Deutsche Post in China - Vorläufer, 1893, „Krone/Adler“ 20 Pfg. mittelblau im senkrechtem Dreierstreifen, entwertet „KAISERLICH DEUTSCHE POSTAGENTUR SHANGHAI 12/10 93“, als Mehrfachfrankatur auf Brief der „Deutsch-Asiatischen Bank, Shanghai“ der nach Berlin gelaufen ist, vorderseitig doppelt signiert „Georg Bühler, rückseitig geprüft R. Steuer BPP.
Deutsche Post in China - Vorläufer, 1894, „Krone/Adler“ 20 Pfg. blau, mit oben leicht getönter Zähnung, entwertet „TIENTSIN KAISERL. DEUTSCHE POSTAGENTUR 21/4 94“, als Einzelfrankatur auf Brief nach Bremen
Deutsche Post in China, 1898, Krone/Adler 10 Pfg. mit steilem Aufdruck „CHINA“, in der besseren Farbvariante lilarot, in 2 senkrechten Paaren, entwertet mit K1 „SHANGHAI 16/... 01“, zusammen auf einem Briefstück. Laut Fotoattest Jäschke-Lantelme BPP (2024) sind Aufdruck sowie Stempel echt und sind die Marken farbfrisch, gut gezähnt und in fehlerfreier, gebrauchter Erhaöltung. Mi.-Wert 480,- Euro
Deutsche Post in China, 1901, Petschili-Ausgaben, Germania Reichspost, 3 Pfg. dunkelockerbraun, senkrechter Fünferstreifen auf Leinenbriefstück, Stpl. PEKING 17/8 01. Kleine unauffällige Beanstandungen (2 senkr. Büge, 1 heller Zahn bei einer Marke), aber eine sehr seltene und dekorative Einheit, signiert Monschiebl, Wien und Fotoattest Jäschke-Lantelme BPP „Einheiten dieses Wertes sind selten“. Mi.-Wert 1500 €+
Deutsche Post in China, 1901, Petschili-Ausgaben, Germania Reichspost, 5 Pfg. im waagerechten Paar auf Ansichtskarte („Brücke vor Peking“), nach Prag, sauberer Stempel PEKING 21/5 01, gepr. Jäschke-Lantelme BPP.
Deutsche Post in China, 1901-1904, neun Ansichtskarten mit teils interessanten Motiven, eine frankiert mit Krone/Adler, steiler Überdruck, 5 Pfg., die übrigen acht frankiert 5 Pfg. Germania Reichspost mit Überdruck..Alle als ermäßigtes Porto für Mitglieder der Besatzungstruppen nach Deutschland. Bis auf eine alle mit verschiedenen Truppenstempeln, deutsche AK auf der Vorderseite aus Peking, Shanghai, Tientsin und Tongku in guter Erhaltung. Alle Belege im Netz abgebildet.
Deutsche Post in China, 1905, Firmenbrief aus Leinen aus Tientsin nach Berlin, frankiert mit Germania Reichspost mit Aufdruck „China“, dreimal 40 Pfg., davon ein senkrechtes Paar, und zwei senkr. Paare 5 Pfg., alle entwertet „TIENTSIN a / 10 7 05“. Der Umschlag mußte die seltene Route über die Mongolei benutzen, da die übliche Transsibirienroute wegen des japanisch-russischen Krieges noch nicht wieder benutzbar war. Umschlag mittig senkr. Faltbug, eine 40 Pfg.-Marke davon erfaßt, Knitter in den Umschlagrändern, sonst einwandfrei. Rs. Ausgabestempel Berlin. Die internationale Firma Arnhold, Karberg & Co. war 1866 in Canton gegründet worden; Tientsin und Berlin waren Zweigniederlassungen.
Deutsche Post in China, 1912-13, zwei Einschreibbriefe, jeweils frankiert mit Germania 4 C. und 10 C., davon einer aus Peking nach Tientsin (kleiner Fehler an der Rückklappe, sonst sehr fein), einer aus Peking nach Göttingen mit rückseitigem Durchgangsstempel Tientsin. Offenbar wurde er nach Postschluß eingeliefert und bis Tientsin im offenen Transit befördert (beide Marken Mängel). Beide Belege mit R-Zettel Peking in Type 6 b.
Deutsche Post in China, 1913, Brief aus Hankau nach Greiz, frankiert mit zwei Stück Germania 2 Cents, diese entwertet „HANKAU / 26 12 13“. Absender war ein Mitglied des Deutschen Detachements Hankau, das nach der zweiten Revolution 1913 in China zum Schutz der deutschen Niederlassung dorthin beordert worden war. Umschlag etwas knittrig, nicht üblicher Beleg.
Deutsche Post in China, 1914, 1. Weltkrieg, Germania 2 C. als Einzelfrankatur auf AK [Motiv: Badestation, Privatfoto], mit Stempel „SCHANGHAI / 31.7.14“ ohne Vermerk „Via Sibirien“, daher über die USA nach Bremerhaven gelaufen, da der Weltkrieg bereits ausgebrochen war.