Lots — 2nd Auction
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Südafrika - Kap der Guten Hoffnung - Burenkrieg, 1901, kleinformatiger Trauerbrief, frankiert mit Allegorie, 1 P. an einen burischen Kriegsgefangenen im Lager Broad Bottom auf St. Helena, mit Dreieckstempel „PASSED PRESS CENSOR“. Umschlag Beförderungsspuren.
Südafrika - Kap der Guten Hoffnung - Burenkrieg, 1901, Brief aus Krugersdorp an einen Kriegsgefangenen im Lager Belleview, Simonstown [Simon´s Town], frankiert mit Großbritannien, Viktoria, 1 P., vs. Einring-Zensurstempel, rs. Transitstempel Johannesburg vom 6.6.1901. Umschlag mittig senkrecht gefaltet, Beförderungsspuren, insgesamt saubere Bedarfserhaltung.
Südafrika - Kap der Guten Hoffnung - Burenkrieg, 1902, Brief aus Altona nach Cape Town, frankiert mit Germania, 20 Pf., von der Zensur in Cape Town geöffnet, mit Zensurbanderole und dreieckigem „PASSED PRESS CENSOR - CAPE TOWN“-Stempel in violett. Marke entwertet Altona 20.4.02, AK Cape Town vom 13.5. (rückseitig) und 14.5.1902. Beförderungsspuren, insgesamt saubere Erhaltung.
Südafrika - Südafrikanische Republik, BURENKRIEG, Einschreibbrief aus Krugersdorp in das Kriegsgefangenenlager Diyatalawa auf Ceylon, frankiert mit fünfmal 1 Penny mit Überdruck „V.R.I.“, Marken entwertet Krugersdorp / Z.A.R. / 31. JAN. 01“, vorderseitig ovaler Lager-Zensurstempel, rs. Transitstempel.Beleg waagerecht und senkrecht gefaltet, Marken meist kleine Mängel, bedarfsgerechte Erhaltung.
Südafrika - Südafrikanische Republik, BURENKRIEG, zwei Ganzsachen aus Ceylon, die eine 2 C.-Karte aufgegeben in Nuwaraeliya am 14.9.1901 mit Bahnpoststempel, Poststempel des Lagers „RAGAMA CAMP“ und ovalem Lager-Zensurstempel, die andere 5 C. mit Zusatzfrankatur 3 C. und 6 C. nach Deutschland (Adresse unkenntlich gemacht) aus dem Lager Ragama III mit zwei aufgeklebten Bildern vom Lager und Text. Marken entwertet mit Poststempel „RAGAMA CAMP / FE 22 02“ und Transitstempel Colombo. Lager-Zensurstempel schwach abgeschlagen.
Surinam, 1931, DoX-Südamerikaflug 20 C. grün, entwertet mit Sonderstempel „EXTRA LUCHTPOST VERZEN.... UIT SURINAME PER Do X 10.8.31“, mit Beifrankatur der Freimarke 1 C. (Mi.Nr. 75), auf Brief via Trinidad nach Rotterdam/Niederlande, der rückseitig den DO-X-Flugbestätigungsstempel trägt.
Syrien, 1946-1955, drei vollständige Ausgaben jeweils ungezähnt, meist tadellos postfrisch, viele Randstücke, zwei kleinere Werte mit Gummischäden, sonst tadellos. Enthalten sind die Freimarkenserie 1946/47, Muttertag und Internationale Messe Damaskus 1955 [Mi.-Nr. 515-527 U, 659-661 U und 664-667 U)
Tahiti, 1893, Kolonialausgabe, Alphee Dubois, 35 C. schwarzviolett auf hellgelb, mit diagonalem Überdruck von unten nach oben „TAHITI“, sauber ungebrauchtes, farbfrisches Exemplar, oben ein fehlender und ein kurzer Zahn, sonst ohne Mängel, mit alter Händlersignatur. Auflage 150 Stück! Mi.-Wert 2500 35 Cents with hand overprint, hinged, a pair of short teeth otherwise extremely fine, very scarce item!
Tahiti - Portomarken, 1893, 1 C. schwarz, geschnitten mit diagonalem Aufdruck „TAHITI“, entwertet „PAPETE“, sehr gute Erhaltung, geprüft Richter. Mi.-Wert 380
Tanganjika, 1934, König Georg V., 20 C. orange / schwarz, zweimal auf Erstflugbeleg von Daressalam nach Arusha an einen Leutnant der King´s African Rifles, Marken entwertet „DARESSALAM / 27 JA 1934“. Obiger Vermerk „By First Air Mail per Messrs Wilson Airways, Ltd“, einer erfolgreichen privaten Fluglinie, die von 1929-1939 in Ostafrika tätig war. Pracht, rs. AK Arusha vom Folgetag.
Tanganjika, 1932, Erstflug „Moshi nach Johannesburg“, frankiert mit der guten 75 C.-Freimarke sowie 2 weiteren Marken (Mi.Nr.38 und 83), entwertet „MOSHI 25 JA 1932“ und zusätzlich noch als Einschreiben gelaufen.
Tanger - Britische Post, 1953, Mischfrankatur aus Tanger, Britische Post Marokko und GB-Einschreibganzsache 8 1/2 P. schwarzgrau (EU 58 B) als Geschäfts-R-Luftpostbrief aus London nach New York, vs. US-Zollstempel, rs. zwei AK Staten Island N.Y. Nicht üblicher und dekorativer Beleg!
Tasmanien, 1904, „“Viktoria“ 1 ½ d. auf 5 P., auf Ansichtskarte mit Tasmanischem Nachportostempel „5 TMS T“, mit 2 französischen 5 C.-Portomarken (Mi.Nr. 29 x) und nach Isigny-sur-Mer/Calvados/France gelaufen.
Tonga - Ganzsachen, 1906, 1 P.-Ganzsachenkarte mit rückseitigem farbigem Bild „Pine-Apple Plantation Tonga“, mit diagonalem Knick durch die linke obere Eck, entwertet „NUKUALOFA TONGA MR 4 09“, mit interessantem Text „treibe mich mal wieder für 4 Wochen in Samoa und Tonga herum“ und über Levuka an den Major Baumann in München gelaufen.
Tunesien, 1888, Wappen auf glattem Grund 5 Fr. violett auf lila in tadelloser ungebrauchter Erhaltung, signiert Miro. Mi.-Wert 400,- Euro
Turks- und Caicos-Inseln, 1928, „Georg V.“ 2 P. blaugrau und 3 P. ultramarin, entwertet „GRAND TURK TURKS ISLANDS AP 1 38“, zusammen auf Einschreibebrief nach St. Etienne/France.
Uruguay, 1945, Einschreibebrief nach Steckborn/Schweiz, frankiert mit 10 verschiedenen Flugpostmarken, darunter u.a. Mi.Nr. 529, entwertet „MONTEVIDEO 28.XI.45“.
Venezuela, 1867 (ca.) Freimarke 1/2 Real als Fälschung zum Schaden der Post, entwertet „..... LA GUAIRA ENE 12“, als Einzelfrankatur auf senkrecht und waagerecht gefaltetem Faltbrief (ohne Inhalt) und nach Caracas gelaufen. Beide Faltspuren gehen auch durch die Marke, sind aber optisch nicht störend.
Venezuela - Stempelmarken, 1880, Stempelmarke 5 C. gelb mit Aufdruck als Freimarke verwendet, entwertet „CORREOS LA GUAIRA“, als Einzelfrankatur auf waagerecht gefaltetem Faltbrief (mit 1880 in La Guaira geschriebenem Inhalt), der nach Caracas gelaufen ist.
Vereinigte Staaten von Amerika, 1893, 400 Jahre Entdeckung Amerikas, 2 Dollar braunrot, sauber gezähnt, sehr gut zentriert, ungebraucht, vermutlich nachgummiert, mit zwei Bleistiftsignaturen, frisches Stück. 2 Dollars Columbus, probably regummed, signed, otherwise extremely good centred. Scott 242.
Vereinigte Staaten von Amerika - Ganzsachen, 1884, 2 Cents-Ganzsachenumschlag der „Wells, Fargo & Co´s Express“, entwertet mit Ovalstempel „WELLS, FARGO & Co. BODIE, CAL. APR 10“., der nach San Francisco/Cal. gelaufen ist, mit rückseitigem Ankunftstempel „WELLS, FARGO & CO. SAN FRANCISCO APR 12 1884“.
Vereinigte Staaten von Amerika - Stempel, 1938, Washington 3 C. violett, entwertet „MAR.DTCH.AMER.EMBASSY. PEIPING.CHINA MAR 13 1938“, der in Tientsin/China geschrieben worden ist und nach Providence/Rhode Island/USA gelaufen ist.
Vietnam-Süd, 1951, Freimarkenserie, der komplette Satz von dreizehn Werten, alle tadellos postfrisch und einwandfrei. Mi.-Wert 250
Vietnam-Süd, 1952, Vietnamesisches Rotes Kreuz, Markenheftchen mit 20mal Kaiserin Nam Phuong, 1.50 P + 50 C. als Heftchenblatt, tadellose postfrische Erhaltung. Mi.-Wert 200
Ägäische Inseln, 1930, Hydrologenkongreß auf Rhodos, Freimarkenausgabe 1929 mit dreizeiligem Aufdruck, die 20 C. rechts und die 50 C. oben kurzer Zahn, sonst einwandfrei ungebraucht mit Falzrest, Sassone No. 12-20 ungebraucht 3.600 €.
Ägäische Inseln, 1924, Italien 1 Lira braun/hellgrün, entwertet „SIMI (EGEO) 19.9.24“ (heute Symi/Griechenland), als Einzelfrankatur auf mittig waagerecht gefaltetem, oben leicht gekürztem Brief nach Marseille/France.
Albanien, 1913, türkische Freimarken mit Beyiye-Aufdruck, überdruckt mit Handstempel Doppeladler, 2 Pia. schwarzblau, üblich gezähnt, sauber ungebraucht mit Falzrest, tadellos, geprüft Alberto Diena und weitere Signaturen, seltene Ausgabe in guter Qualität! Mi.-Wert 3000
Andorra - Französische Post, 1950, „Pyrenäen-Gämse“ 2 Stück der 100 Fr. blau, entwertet „ST. JULIEN DE LORIA 14 3 1953“, zusammen mit 1 Fr. (Mi.Nr. 102) und 18 Fr. (Mi.Nr. 133) auf Bedarfs-Bank-Einschreibebrief nach Geneve/Suisse. Einschreiben aus den kleinen Postämtern sind selten. (T)
Bosnien und Herzegowina, 1878, K1 „ZAVALJE 29 ...“ auf links etwas gekürztem Brief, mit Francostempel „PLACENO“ (bezahlt), der nach Wien gelaufen ist, mit rückseitigem Ankunftstempel „LEOPOLDSTADT WIEN 11.V.78“. Der Brief wurde von einem österreischichen Militärangehörigen, im Vorfeld des österreichischen Feldzuges zur Eroberung des Gebietes, geschrieben.
Bosnien und Herzegowina, 1906, Freimarken ungezähnt 16 Werte komplett gestempelt, jeweils voll- bis breitrandig geschnitten.
Dänemark - Vorphila, 1827-1854, Partie von 2 markenlosen Faltbriefen (je einer mit und einer ohne Inhalt), die jeweils von Kopenhagen über Hamburg nach Bordeaux gelaufen sind. Der eine Beleg trägt den schwarzen L2 „DANEMARCK PAR HAMBOURG“ und der andere trägt den Ra. „DANEMARCK“.
Dänemark - Vorphila, 1856, waagerecht mittig gefalteter Faltbrief (mit Inhalt), mit K1 „RANDERS 18/3 1856, mit schwarzem Ra2 „DÄNEMARK R 2“, mit rotem K2-Grenzübergangsstempel „TOUR-T VALENCIENNES 23 MARS 56“, rückseitig mit diversen Durchgangsstempeln und nach Bordeaux gelaufen.
Dänemark, 1905, „Wappen im Oval“ 5 Öre grün im waagerechtem Viererstreifen, entwertet mit Maschinenstempel „KJOBENHAVN 14.10.05“, als Mehrfachfrankatur auf Brief nach Bangkok/Siam. Die Destination Siam (heute Thailand) war zu dieser Zeit selten.
Dänemark - Ganzsachen, 1891, 10 Öre-Ganzsachenkarte, entwertet „KJOBENHAVN.N 14 10“, mit leichtem Knick durch die rechte obere Ecke, die via Brindisi nach Jerusalem gelaufen ist, mit Ankunftstempel „JERUSALEM 23/10 91“ der österreichischen Post.
Dänemark - Ganzsachen, 1924, 20 Öre braun-Ganzsachenumschlag, entwertet „KOBENHAVN LUFTPOST 13.5.24“, mit Beifrankatur von 4 verschiedenen Freimarken, der als Einschreibe-Luftpostbrief via Rotterdam nach Birmingham/England gelaufen ist.
Dänemark - Grönland, 1945, New Yorker Ausgabe. kompletter Satz von neun Werten, tadellos postfrisch. Mi.-Wert 260
Finnland, 1889-90, Wappen in geänderter Zeichnung, die drei Markwerte jeweils im linken unteren Eckrandviererblock, bei der 1 M. zwei Marken mit Falz, bei der 5 und 10 M. jeweils eine Marke mit Falz, 5 M. in der Mitte rechts etwas angetrennt, farbfrische und gut gezähnte Einheiten, dekorativ.
Finnland, 1930, Rotes Kreuz 3 Werte komplett, entwertet „HELSINKI 13.V.30“, zusammen mit 4 verschiedenen Freimarken auf Satz-Einschreibe-Luftpostbrief nach Köln/Deutschland.
Finnland - Ganzsachen, 1850, Wertstempel 10 Kopeken karminrosa rückseitig (wie verausgabt) auf blaßblauem, senkrecht mittig gefaltetem Faltbrief (mit Inhalt), mit leichten Alterungs- und Knitterspuren, vorderseitig mit Ra2 „TAMMERFORS 13.AUG.1850“, der nach Helsingfors gelaufen ist.
Finnland - Ganzsachen, 1876, 25 Penni-Ganzsachenumschlag mit ungummierter Verschlußklappe, entwertet „HELSINGFORS 29 4 84“ und über St. Petersburg nach Nürnberg/Bayern gelaufen.
Finnland - Ganzsachen, 1876, 32 Penni-Ganzsachenumschlag auf weißem Papier, entwertet mit Bahnpoststempel „FINSKA JENNVAGENS POSTKUPE EXPEDITION No. 62 9 1882“ und nach Helsingfors gelaufen.
Finnland - Ganzsachen, 1884, 25 Penni-Ganzsachenumschlag mit geschweifter Verschlußklappe, teils minimal getönt, entwertet mit zweisprachigem Bahnpoststempel „K.P.X.P.No.5 7.III.00“ und nach Walkeakoski gelaufen.
Finnland - Ganzsachen, 1899, 20 P.-Ganzsachenumschlag, entwertet mit ovalem, schwarzem Schiffsstempel mit Abbildung eines Segelschiffes, mit Beifrankatur der 5 P.-Freimarke (Mi.Nr. 28), der nach Kjobenhavn/Denmark gelaufen ist.
Frankreich - Vorphila, 1716, waagerecht gefalteter Faltbrief (mit vollem Inhalt) aus Nantes nach Nieuwpoort (heute Belgien) mit schwarzem Stempel „N“ mit Krone.
Frankreich - Vorphila, 1724, unten waagerecht gefaltetes Dokument auf Pergament über eine Leibrente von 1.325 Livres aus einem Gesamtrententopf von 4 Millionen Livres und mit Originalunterschrift von Jean Paris de Monmartel (1690-1766). Monmartel war Rat des Königs Ludwig XV., königlicher Schatzmeister und Bankier. (M)
Frankreich - Vorphila, 1789, senkrecht mittig gefalteter Faltbrief (mit vollem Inhalt) aus Menies (Ortsname fraglich) nach Paris mit braunschwarzem Stempel „M“ im Kreis, in der uns zugänglichen Literatur (z.B. Lenain) nicht verzeichnet.
Frankreich, 1860, „Napoléon III.“ 4 Stück der 20 C. blau (darunter ein waagerechtes Paar), alle vollrandig geschnitten, entwertet mit Nummernstempel „18...6“, zusammen als Mehrfachfrankatur auf in Algier geschriebenen Faltbrief (mit vollem Inhalt), mit Stempel „ALGERIE BB MARSEILLE 9 OCT 60“, der nach Anvers (Antwerpen/Belgien) gelaufen ist.
Frankreich, Napoleon geschnitten, 1 Fr. dunkelkarmin, tadelloses Kab.Stück, sign.Brun, Calves mit beiliegender Befundnotiz. Mi.-Wert 5000
Frankreich, 1862, „Napoléon III.“ 2 Werte der 40 C. orange, entwertet mit Rautennummernstempel „1769“, als Mehrfachfrankatur auf oben etwas unruhig geöffnetem Briefumschlag, mit Stempel „LE HAVRE 2 SEPT....“, mit rotem R2 „AFFR.......INSUFFISANT“, der nach Deerfield/Mass./USA gelaufen ist.
Frankreich, 1874, Ceres 40 C. orange (9 Stück) und 30 C. braun, entwertet mit Nummernstempel „2360“ (Millau), auf Wertbrief über 1.500,- Francs aus Millau, der an einen Offizier im „Bataillon au 1er Tiralliers Algèriens“ in Blidah/Algerien (Blida/Algerien) gelaufen ist. Leichte Alterungsspuren im Leinenumschlag, sonst sehr schön!