Lots — 2nd Auction
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Showing 601–650 of 2301 lots
Bayern - Vorphila, 1805, guterhaltener Faltbrief (mit vollem Inhalt), der in München geschrieben worden ist, mit Vermerk „gegen Recepisse“, mit gedrucktem Briefkopf „Im Namen Sr. Churfürstl. Durchlaucht zu Pfalzbaiern“ innen, mit Papiersiegel, der nach Hengersberg gelaufen ist.
Bayern - Vorphila, 1843-1850, Partie von 2 unfrankierten Faltbriefen (mit Inhalt) aus Bayern, die den Grenzübergangsstempel „BOC“ jeweils in einer anderen Type aufweisen und je nach Steyr/Österreich gelaufen sind. Der eine ist mit K2 „AUGSBURG 21. MAR.1850“ und der andere ist mit L2 „REGENSBURG 29.IUL.1843.XI“.
Bayern, 1849ff., 1 Kreuzer Platte 1, schwarzgrau bis grauschwarz, breitrandiges Stück, links mit Trennlinie auf kleinem Briefstück, rückseitig dünn, farbfrisch, entwertet mit Zweizeiler „MÜNC[HEN] / 22 OCT“, geprüft Pfenninger. Mi.-Wert 3500
Bayern, 1849ff., 1 Kreuzer Platte 1, farbfrisch, an drei Seiten voll- bis überrandig, rechts mit kleinem Teil der Nachbarmarke. Der linke Rand wurde angesetzt / repariert, waagerechter Bug. Entwertet mit geschlossenem Mühlradstempel, geprüft Drahn, Stornsdorfer, Fotobefund Sem BPP [2025]. Mi.-Wert 3500
Bayern, 1849ff., 1 Kreuzer Platte 1, schwarz / tiefschwarz, sehr kräftige Farbe, allseits vollrandig, senkrechter Bug, doppelt erhöht geprüft Brettl BPP, laut Fotobefund Kaiser (DK 1979] echt, nicht repariert, sauber entwertet mit Halbkreisstempel „KITZ[INGEN“. Mi.-Wert 4500
Bayern, 1867-1868, Freimarken 1 bis 18 Kreuzer komplett und die 2 Ergänzungswerte, je vollrandig geschnitten (18 Kr. unten Lupenrand) und je sauber gestempelt. Die 6 Kr. ultramarin hat unten eine dünne Stelle und alle anderen Werte sind in tadelloser Erhaltung. Mi.-Wert 555,- Euro
Bayern, 1870, Staatswappen, 18 Kr. zinnoberrot, gezähnt 11 1/2, Wz. 1 X, üblich zentrriert, sehr farbfrisch und mit Ekr. „...ENHEIM“ sauber entwertet, doppeltes Prüfzeichen (tiefst) Schmitt BPP und Pfenninger, Pracht. Mi.-Wert 240
Bayern, 1873, Staatswappen, 9 Kr. braunorange, üblich zentriert, laut Fotobefund Sem [2025] waagerechter Knitter, sonst sauber gezähnt und farbfrisch, entwertet mit EKr. „OBERMOSCHEL / 8 NOV“. Mi.-Wert 600
Bayern, 1873, Staatswappen, 10 Kr. dunkelchromgelb, Wz. 1 X, üblich zentriert, ordentlich gezähnt und gut geprägt, doppeltes Prüfzeichen Brettl BPP. Mi.-Wert 450
Bayern, 1873, Staatswappen, 10 Kr. dunkelgelborange, auf „x b“ mit doppeltem Prüfzeichen Brettl BPP, üblich zentriert, gut gezähnt, farbfrisch, entwertet mit Einzeiler „OBERT[HERES]“. Mi.-Wert 500
Bayern, 1911, 10 März. ERSTTAG der Luitpold 50 und 80 Pfg. und der 1 Mark in Type I (Mi-Nrn 83 l, 85 l, 86 l); zusammen auf Sonderganzsache per Einschreiben von „München 15“ nach Jassy in Rumänien, mit vorderseitigem Ankunftsstempel. In der Karte kleine Schürfstelle außerhalb der Frankatur, nicht störend. Ersttagsbelege dieser Ausgabe sind selten (Markwerte im Michel nicht notiert; die 80 Pfg. notiert bereits bei 220 €), zudem eine sehr ungewöhnliche Destination.
Bayern, 1911, Luitpold 90. Geburtstag, alle Markwerte sauber gestempelt, die 2 M. - 20 Mark einheitlich vom rechten Bogenrand. Mi.-Wert 336
Bayern, 1911, Luitpold 90. Geburtstag, die 5 Mark und 10 Mark jeweils in Type II mit klarem Teilstempel München, beide Werte tiefstgeprüft Dr. Helbig BPP. Mi.-Wert 620
Bayern, 1914, Ludwig III., zwei geschnittene Probedrucke der 1 M. in orange bzw. grauviolett, letztere unten mit Druckfalte, beide tadellos postfrisch und geprüft Bauer.
Bayern - Portomarken, 1862, 3 Kr. schwarz, voll- bis sehr breitrandiges Stück, links mit Trennlinie, leicht dünn, attraktives Stück, entwertet mit gMR 418 [Regensburg], entsprechender Fotobefund Sem BPP [2025]. Mi.-Wert 400
Bayern - Feldpost, 1916, „Ludwig III.“ 10 Pfg., entwertet mit L3 „F.P.E. Alpenkorps 30.Juni 1916“, als Einzelfrankatur auf Päckchenadresse, mit Briefstempel „ETAPPEN MAGAZIN 5. ARMEE“, die nach Schweinfurt a/M. gelaufen ist.
Bayern - Ganzsachen, 1887, 5 Pfg.-Ganzsachenkarte, entwertet „PARTENKIRCHEN 13 AUG 87“, zweimal leicht senkrecht gefaltet, die nach Frankfurt/M. gesendet worden ist, dort mit Deutsches Reich- 5 Pfg.-Freimarke (Mi.Nr. 40) entwertet „FRANKFURT (MAIN) 15 8 87“ versehen wurde und nach Bad Bertrich/Mosel weitergeleitet wurde.
Bayern - Ganzsachen, 1893, 20 Pfg.-Postanweisungs-Ganzsache, entwertet „FUESSEN 7 MRZ 93“, mit Beifrankatur der 10 Pfg.-Freimarke, mit einem Anweisungsbetrag von 200,- Mark, mit fehlendem Abschnitt links, mit abgeschnittener linker oberer Ecke, die nach Buchloe gelaufen ist.
Bayern - Ganzsachen, 1891, 30 Pfg.-Postanweisungs-Ganzsache, entwertet „STRAUBING A.W. 10 JUL 91“, mit einem Anweisungsbetrag über 132,- Mark, ohne Abschnitt links, mit abgeschnittener linker oberer Ecke, mit rückseitig einigen leichten Stockstreifen, die nach Niederalteich Post Hengersberg gelaufen ist.
Bayern - Ganzsachen, 1899, 20 Pfg.-Postanweisungs-Ganzsache, entwertet „BERGTHEIM 17 DEZ 99“, mit Beifrankatur der Freimarken zu 10 und 20 Pfg,, mit einem Anweisungsbetrag über 416,- Mark, mit links noch vollem Abschnitt, mit leichter mittiger senkrechter Faltung, die nach Helmbrechts i.B. gelaufen ist.
Bayern - Ganzsachen, 1900, 10 Pfg.-Postanweisungs-Ganzsache, entwertet, „TUERKHEIM SCHWABEN 14 JUL 00“, mit einem Anweisungsbetrag über 10,- Mark, mit links noch vollem Abschnitt, die nach Lindau/Bodensee gelaufen ist.
Bayern - Ganzsachen, 1911, „Luitpold“ 20 Pfg.-Postanweisungs-Ganzsache, entwertet „HOF a/S. 2.A.W. 15 MÄR 11“, mit Druckdatum „11“, mit einem Anweisungsbetrag von 1,- Mark, mit vollem Abschnitt links, mit Zahlstellenstempel, die innerhalb Hofs gelaufen ist.
Bayern - Privatganzsachen, 1906, Aufbrauchskarte mit Überdruck Wertstempel 3 Pf. braun auf 2 Pf. Ziffer auf Rauten, hier mit privatem Zudruck des Rotkreuzkomitees Nürnberg, einen Aufruf zur Unterstützung der deutschen Truppen in Südwestafrika betreffend. Tadellos
Bayern - Schiffspost, 1904, Freimarken 2 und 3 Pfg. entwertet „STARNBERG-SCHIFFSPOST 5 MAI 04“, zusammen auf Ansichtskarte (rechte obere Ecke gestoßen) der Votivkirche zu Berg am Starnberger See, die nach Freilassing gelaufen ist.
Bayern - Stempel, SIEGELSDORF, Fingerhutstempel „SIEGELSDORF 10/10“ auf Freimarke 3 Kreuzer gezähnt auf Briefstück, geprüft Pfenninger. Der Stempel steht im Henke 250,-Euro auf Briefstück.
Braunschweig, 1853, Freimarken 5 Werte komplett, je voll- bis breitrandig geschnitten, farbfrisch und sauber gestempelt. Die ¼ Gr. ist geprüft Richter, die 1/3 Gr. ist tiefst geprüft Brettl und, die 1 Gr. ist erhöht geprüft Brettl BPP. Die anderen beiden Werte haben Bleistiftsignaturen. Mi.-Wert 1.030,- Euro
Braunschweig, 1853, Wappen im Oval, 2 Sgr. schwarz auf blau mit KARTONPAPIER, allseits vollrandiges Exemplar mit Nummernstempel „8“ (Braunschweig Hofpostamt), BPS Basel Befund „einwandfrei“ [2008]. Mi.-Wert 650
Braunschweig, 1853, Wappen im Oval, 2 Sgr. schwarz auf grauultramarin [hellblau], oben knapp vollrandig, sonst breit- bis überrandig, farbfrisch, entwertet mit Nummernstempel „8“, tadellos. Mi.-Wert 220
Braunschweig, 1860, 3 Sgr. mattrosa voll- bis breitrandig auf Brief von Braunschweig nach Hildesheim, Kabinettbeleg.
Braunschweig, 1865, Wappen 1 Sgr. mittel- bis lebhaftgelbocker, bogenförmiger Durchstich 16, drei Exemplare als Streifen geklebt auf Briefhülle nach Dresden,, die linke und mittlere unten mit Scherentrennung, die rechte einwandfrei, alle entwertet mit Roststempel „9“. Die mittlere Marke mit Plattenfehler „Punkt rechts an der linken und rechts an der rechten Wertziffer, Rahmenlinien links unten gebogen“, auf rechter Marke Ortsstempel Braunschweig vom 7.7.1865, rs. Ausgabestempel Dresden. Marken innen im Umschlag geprüft Brettl BPP, Plattenfehler auf Brief große Seltenheit, Michel ohne Preis.
Braunschweig, 1865, Freimarke 2 Gr. blau, entwertet mit Nummernstempel „8“ (Braunschweig), als Einzelfrankatur auf Faltbrief (mit Inhalt), mit blauem K2 „BRAUNSCHWEIG 20 MÄRZ 1866“, der nach Kelbra gelaufen ist. Mi.-Wert 450
Braunschweig - Nachverwendete Stempel, 1869, Norddeutscher Bund, 2 Gr. blau, durchstochen als EF auf doppelt verwendetem Dienstumschlag nach Sudweyhe [Diepholz], entwertet mit blauem Rahmenstempel „THEDINGHAUSEN - 25/8“. Innen 1 Gr. durchstochen mit Dkr. „SYKE / 15 8“ und AK Thedinghausen. Reizvoller Beleg.
Bremen - Vorphila, 1860, barfreigemachter Faltbrief mit interessantem Inhalt, mit Ra2 „BREMEN 10 11* 5-6“, dem Taxvermerk „2“, dem Durchgangsstempel von Aachen, dem K1 „30 N.York AM PKT NOV 28“, der via Liverpool nach New York gelaufen ist.
Bremen - Vorphila, 1866, barfreigemachter, zweimal senkrecht gefalteter Faltbrief (mit Inhalt), mit Ra2 „BREMEN 12 5 * 5-6“, dem Taxstempel „10“, dem K1 „N.Y.10 BREM PKT OR U.S.14 NOTES. MAY 26“, der nach New York gelaufen ist.
Bremen, 1863, 10 Grote schwarz mit Durchstich D 1 II und entwertet mit R2 „BREM(EN) 2 7 * 6(-7)“. Laut Fotoattest Heitmann BPP sind Marke sowie Stempel echt, ist die Marke farbfrisch, weist große Hinterlegungen, eine ergänzte Ecke oben rechts, eine Ergänzung oben und eine vorderseitige Schürfung auf. Mi.-Wert 1.200,- Euro
Hamburg - Vorphila, 1800/1839, zwei attraktive Briefe – Reichs- Ober-Post-Amt 1800 nach Bordeaux mit Einzeiler „HAMBURG“ (schräge Buchstaben, HB Nr. 5) sowie Preußisches O.P.A., 1839, Briefhülle nach Basel mit Zweizeiler „HAMBURG / 12 JUNI.“ sowie mit Taxstempel „W.P.“ (fette Buchstaben) in rot (HB Nr. 57).
Hamburg - Vorphila, 1807, Bergisches Ober-Postamt, vollständiger Faltbrief aus Kopenhagen nach Bordeaux, mit hs. Taxe „20“ und Zweizeiler „DANEMARC p. le B.G.D.4 / HAMBOURG, 6 MAI 1807.“ Adreßseite waagerechter Archivbug, insgesamt gute Erhaltung. Handbuch Nr. 36
Hamburg - Vorphila, 1836, waagerecht gefalteter Faltbrief (mit Inhalt) aus Kopenhagen über Hamburg nach Reims, mit schwarzem L2 „DANEMARCK PAR HAMBOURG“, schwarzem „T.T.R.4“, rotem Taxstempel „9“ und rotem Ra 3-Grenzübergangsstempel „ALLEMAGNE PAR FORBACH“.
Hamburg - Vorphila, SCHWEDISCHES POSTAMT; 1860, schwarzer Ra 3 „HAMBURG ./ K.S.P.A.(D) / ¾.1860.“ auf waagerecht gefaltetem Faltbrief mit vollem Inhalt, mit schwarzem Francostempel „45 ÖRE“, der nach Stockholm gelaufen ist.
Hamburg, 1859, Wappen geschnitten, 4 Sch. grünoliv, farbfrisches Stück, voll- bis breitrandig geschnitten, bis auf eine winzige, kaum sichtbare Randkerbe im rechten Rand bis zur Randlinie keine Mängel, zart mit Vierstrichstempel entwertet, geprüft D[ecker], Star[auschek] und tiefstgeprüft Georg Bühler, Fotoattest Huylmans BPP [2025]. Mi.-Wert 1500
Hamburg, 1859, 4 Sch. grünoliv, farbfrisch, allseits breitrandig, schwacher kleiner Eckbug oben links, mittig minimal falzhell, sonst schönes Stück mit Vierstrichstempel, geprüft W. Engel BPP, entsprechendes Fotoattest Huylmans BPP [2025] „keine weiteren Mängel“. Mi.-Wert 1500
Hamburg, 1864, Ausgabe mit geänderter Rahmenzeichnung, drei tadellose und frische Stücke, jeweils mit Teilen der Hilfslinien, zentrisch entwertet mit dänischem Ringstempel, dabei zweimal die 1 1/4 Sch. in lebhaftgraugrün und dunkelviolett sowie die 2 1/2 Sch., alle Stücke tiefgeprüft Pfenninger, Mi.-Wert 410
Hamburg, 1864, Wertangabe im Wappen, 1 Sch. rotbraun gezähnt, tadelloser und frischer 20er-Block vom rechten Bogenrand mit fünf Reihenzählern, überwiegend postfrisch, obere Reihe zwei Werte Falzspuren und in Zähnung etwas gebräunt, einige weitere Werte gummifreie Stellen, zwischen der 3. und 4. Marke der untersten Reihe angetrennt, sonst sehr dekorative Einheit in Prachterhaltung.
Hamburg, 1864, Wertangabe im Wappen, 9 Sch. orangegelb gezähnt, tadelloser Zwölferblock ungebraucht ohne Gummi, sauber gezähnt und ungefaltet.
Hamburg, 1866, Hamburger Wappen 1 ½ S. karmin im waagerechtem Fünferstreifen aus der linken oberen Bogenecke, mit den Reihenzählern 1 bis 5, mit senkrechter Faltung zwischen der 3. und 4. Marke von links, alle 5 Marken sind tadellos postfrisch und der Rand weist Falzreste auf. Laut Fotobefund Mehlmann BPP (21.2.25) ist der Eckrand-Fünfer-Block echt, farbfrisch, hat im Rand ein Rißchen und ist eine seltene, dekorative Einheit.
Hamburg - Preußisches Postamt, 1867, roter K1-Francostempel „HAMBURG F.N 1 24 8 67“, auf recommandiertem Faltbrief (mit vollem Inhalt), der nach Eybau in Sachsen gelaufen ist. Henke 500,-
Hamburg - Stempel, 1867, 2 ½ S. dunkelopalgrün, abgenützter Druck, EF auf Brief nach Copenhagen, 2x blauer Dkr ST.P.E.1 HAMBURG 4.11.67, mit rücks. Ankunftstempel., Stpl. ARGE 300 Euro.
Hamburg - Stempel, FRANCOSTEMPEL, 1869, HAMBURG FN 1, roter K1 und schwarzer L1 FRANCO auf kleinformatigem Kabinettbrief nach Landskrona/Schweden.
Hamburg - Stempel, FRANCOSTEMPEL, 1870, HAMBURG F.N. 6 vom 7.5.1870, roter K1 auf Brief nach Temesvar/Ungarn, mit rücks. Ankunftstempel, tadelloser Beleg.
Hamburg - Stempel, FRANCOSTEMPEL, HAMBURG F.N.6 vom 7.5.1870, roter K1 auf gefaltetem Reco-Brief nach London, nebengesetzter Zackenrahmen „Recomandirt“ sowie seltener großer Ovalstempel „REGISTERED LONDON /FROM HAMBURG“.