Lots — 2nd Auction
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Deutsch-Neuguinea, 1897, „Krone/Adler“ 2 Stück der 10 Pfg. mit Aufdruck „Deutsch-Neu-Guinea“, entwertet mit K1 „Stephansort 1/7 98“, zusammen als Mehrfachfrankatur auf echtgelaufenem Brief nach Oppeln.
Deutsch-Neuguinea, 1909, Ansichtskarte aus Herbertshöhe nach Rixdorf, frankiert mit Kaiseryacht, 5 Pfg. grün, entwertet „HERBERTSHÖHE / 6 5 09“. Motiv ist das Zeltlager einer Expedition in Deutsch-Neuguinea, evtl. Hamburger Südsee-Expedition 1908-1910. Aus gleicher Korrespondenz weitere AK aus Victoria / Kamerun vom 4.1.1906, frankiert mit Kamerun, Kaiseryacht, 5 Pfg.
Deutsch-Neuguinea, 1905, Ansichtskarte aus Herbertshöhe nach Hongkong mit Grüßen, frankiert mit Kaiseryacht 10 Pfg., entwertet „HERBERTSHÖHE / 15 8 05“, nebengesetzt AK „VICTORIA / HONG-KONG / 28 AU 05“. Die Karte zeigt den „Tanz der Mitglieder des Duk-Duk / Neu-Pommern Bismarck Archipel“. Karte Eckbüge, insgesamt feiner Beleg.
Deutsch-Neuguinea - Stempel - See- und Schiffspost, 1912, Ansichtskarte aus Rabaul nach Ottobeuren, frankiert mit zweimal Kaiseryacht, 3 Pfg. und aufgegeben beim Norddeutschen Lloyd. Marken entwertet mit Seepoststempel b der Neu-Guinea-Zweiglinie vom 21.2.1912 (Dampfer `Prinz Sigismund´), kleine Eckbüge, sonst sehr feiner Beleg.
Deutsch-Ostafrika, 1916, WUGA-Ausgabe, 2 ½ H. schwärzlichbraun, waagerechtes Paar Type II / Type I, tadellos ungebraucht ohne Gummi, wie hergestellt. Mi.-Wert 350
Deutsch-Ostafrika - Feldpost, 1914, 1.10., TAVETA/DEUTSCHE FELDPOST, großes, aus vier Stücken rekonstruiertes Briefstück aus einem O.H.M.S.- Umschlag mit 10 Werten (MiNr. 19, 20, 30-36 und 39). ERSTTAG dieser ersten deutschen Feldpoststation, beliebter und besserer Stempel, sehr dekorativ!
Deutsch-Ostafrika - Kriegsgefangenenpost, 1918-1919, vier Belege aus britischen Kriegsgefangenenlagern in Ägypten, wo hauptsächlich Gefangene aus Deutsch-Ostafrika interniert wurden, davon drei aus dem Offizierslager SIDI BISHR nach Deutschland. Zwei dieser Belege auf britischen Vordrucken, einer auf AK der Pyramiden, jeweils mit britischem Field Post Office-Stempel und Rahmenstempel der Zensur. Der vierte Beleg stammt aus dem Lager MAADI und war an die „Deutsche Kolonial-Eisenbahn-Bau und Betriebsgesellschaft“ in Berlin gerichtet.
Deutsch-Ostafrika - Besonderheiten, KRIEGSGEFANGENENPOST; 1919, 1 C.-Ganzsachenkarte von Mocambique als Kriegsgefangenenkarte im Lager Perniche am 28.5.1919 verwendet, mit Zensur und ein paar leichten Wasserflecken. Die Karte wurde von Missionar Schmitz geschrieben und nach Pier bei Düren gesendet.
Deutsch-Ostafrika - Besonderheiten, 1907, INCOMING MAIL, Ansichtskarte aus Konstantinopel nach Daressalam, frankiert mit Frz. Post in der Levante,, 5 C. als Paar (Mi.-Nr. 12), entwertet „CONSTANTINOPLE - PERA / 4 6 07“, Durchgangsstempel Alexandria und Suez, AK DAR-ES-SALAAM vom 29.6.07. Pracht.
Deutsch-Südwestafrika - Vorläufer, 1895, Krone/Adler 10 Pfg., entwertet „WINDHOEK 24/7 95“, auf interessantem Vorläuferbrief, der über Loanda/Portug.-Angola und Lissabon/Portugal nach Marburg gelaufen ist (siehe rückseitige Durchgangs- und Ankunftstempel), leider wurde eine weitere Marke ausgeschnitten. Zusätzlich sind noch Kopien einer Abhandlung über diesen ungewöhnlichn Postweg enthalten. (M)
Deutsch-Südwestafrika, 1914, Wertpaketkarte aus Windhuk nach Hamburg, auf beiden Seiten frankiert, vorderseitig Kaiseryacht MIT Wz., 30 Pf. dunkelorange / gelbschwarz auf mittelchromgelb, senkrechtes Paar und Einzelmarke, rückseitig Achterblock der 40 Pf. karmin / schwarz OHNE Wasserzeichen. Alle Marken entwertet „WINDHUK / 10.6.14“, vs. diverse Vermerke, Stempel des Hamburger Zolls, rs. diverse Hamburger Stempel vom 11.-14.7.1914. Eine der beiden 30 Pf.-Marken im Paar links unten geschürft, sonst Qualität einwandfrei. Ausgesprochen attraktive und seltene Mehrfachfrankatur über 4,10 Mark, entsprechendes Fotoattest Meiners BPP [2014].
Deutsch-Südwestafrika, 1910. Kaiseryacht 5 Pfg., entwertet „WARMBAD DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA 28 6 10“, als Einzelfrankatur auf Ansichtskarte von der Bahnstation Khan, die nach Tsingtau/Kiautschou gelaufen ist. Eine ungewöhnliche und seltene Destination.
Deutsch-Südwestafrika, 1910, Kaiseryacht 5 Pfg., entwertet „WINDHUK DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA 26.8.10“, als Einzelfrankatur auf leicht mittig senkrecht gefaltetem Ortsbrief,des Kaiserlichen Bezirksgerichtes.
Deutsch-Südwestafrika - Ganzsachen, 1907, Kaiseryacht 10 Pfg.-Ganzsachenkarte, entwertet „OMARURU 18 1 07“ und nach Mynämäki/Finnland gelaufen. Seltene Destination!
Deutsch-Südwestafrika - Stempel, OKASISE, sehr klarer Abschlag vom 24.7.07 auf vorgedruckter Feldpostkarte nach Viernau (Thüringen), tadellos sowie auf Kaiseryacht-5Pfg.-GSK von 1910 nach Dessau (oben rechts Eckknitter, sonst sehr fein).
Deutsch-Südwestafrika - Stempel, OKASISE; 1910, Kaiseryacht 10 Pfg., entwertet „OKASISE DEUTSCH-SÜDWESTAFRIKA 22 12 10“, als Einzelfrankatur auf leicht mittig senkrecht gefaltetem Brief nach Dessau.
Deutsch-Südwestafrika - Stempel, OWIKOKORERO; 1905, seltener Wanderstempel „Owikokorero“ auf mit der Feldpost gelaufenen Ansichtskarte mit Abbildung zweier Schutztruppler und 4 Einheimischer, mit Briefstempel der „Kaisel. Schutztruppe für Südwestafrika Etappe Owikokorero“, die nach Neunkirchen/Kr. Ottweiler gelaufen ist.
Deutsch-Südwestafrika - Stempel, WINDHUK Landes-Ausstellung 1914, Sonderstempel auf Kaiseryacht, 10 Pf. als Frankatur auf Original-Fotokarte nach Essen mit interessantem Motiv „Publikum und Flieger auf Maschine“ - Bruno Büchner, der im Mai 1914 in Deutsch-Südwestafrika eine erste Flugpostbeförderung durchführte und am 27.5.1914 in Windhuk landete.
Deutsch-Südwestafrika - Stempel - Feldpost, 1903, Bondelzwarts-Aufstand, Feldpostkarten-Behelfsausgabe, Gummistempel „Feld“ (größerer Typ) sowie Dienstsiegel KEETMANSHOOP nach Großalmerode (Hessen), nebengesetzt Ortsstempel „KEETMANSHOOP / 30 11 03“, vs. AK Grossalmerode. Stärkere Eckbüge, feiner Beleg.
Deutsch-Südwestafrika - Stempel - Feldpost, 1904, Bondelzwarts-Aufstand, Feldpostkarten-Behelfsausgabe, Gummistempel „Feld-“ (kleiner Typ sowie Dienstsiegel KEETMANSHOOP aus Kalkfontein nach Windhuk, nebengesetzt Wanderstempel „Feld-Poststation / 22 1 04“, vs. AK Windhuk. Kurzer Text, tadellose Qualität. Mi.-Wert 1600
Deutsch-Südwestafrika - Stempel - Feldpost, 1904, Feldpost-Ansichtskarte aus Windhuk nach Swakopmund, nebengesetzt Dienstsiegel „Kaiserliches Postamt Windhoek“ und Ortsstempel vom 18.3.1904, AK Swakopmund vom 24.3.04. Motiv der Karte „Bastards u. Hereros auf Reitochsen“.
Deutsch-Südwestafrika - Stempel - See- und Schiffspost, 1904ff., fünf verschiedene Karten und eine Ansichtskarte mit See- und Schiffspoststempeln, dabei eine DSWA-Kaiseryacht-5 Pfg.Ansichtskarte mit Stempel der Ostafrika-Linie, die übrigen sind Feldpostkarten von den 1.-4. Transportstaffeln: Ost-Afrikanische Hauptlinie b (Eleonore Woermann), Linie Hamburg-Westafrika XXXX (Gertrud Woermann II), Lucie Woermann (1. Staffel als MSP No. 65, 2. Staffel als MSP No. 70), dazu eine Farb-AK der Lucie Woermann, mit abgefallener Marke und Hamburg-Westafrika-Schiffspoststempel. Alle Belege im Netz abgebildet.
Deutsch-Südwestafrika - Stempel - See- und Schiffspost, 1905, Ansichtskarte eines Teilnehmers am Otavi-Eisenbahnbau in Swakopmund, frankiert mit Germania, 10 Pf., entwertet „DEUTSCHE SEEPOST - OST-AFRIKANISCHE HAUPTLINIE l / 15 9 05“ nach Homberg (Duisburg), nebengesetzt Transitstempel Las Palmas, Bad Nauheim und AK Homberg.. Beförderungsspuren, sauberer Beleg.
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, 1898-1907, Hans Emil Lenssen, Farmer und Buchautor - acht Ganzsachen bzw. Ansichtskarten aus seiner Korrespondenz mit Stempeln von Swakopmund, Outjo, Otjimbingue, Deutsche Seepost Hamburg-Westafrika, Otjiwarongo. Einige Karten mit interessanten Texten und Leitwegen. Als fast 80jähriger veröffentlichte Lenssen eine „Chronik von Deutsch-Südwestafrika“, die in 11 Auflagen erschien. Seine Familie lebt bis heute in Namibia.
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, 1900-1910, INCOMING MAIL, sieben verschiedene und teils reizvolle Belege, dabei Karten aus London, München, Anvers / Belgien, eine spanische Karte aus Las Palmas mit frz. Seepost-Stempel „LOANGO A MARSEILLE“ nach Swakopmund, drei Belege aus Deutschland, dabei ein Irrläufer zwischen Berlin und der Schweiz, der in einem falschen Drucksachenbund nach DSWA geschickt und von dort in die Schweiz zurückgeleitet wurde, eine innerhalb von DSWA umgeleitete Karte aus Berlin an einen Reiter der Schutztruppe von 1900, sowie eine Karte aus Johannesburg nach Windhuk, die von dort nach Münster umgeleitet wurde. Alle Belege im Netz abgebildet.
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, 1900-1904, fünf Paketkartenabschnitte mit interessanten Abstempelungen, dabei die Gouvernementshauptkasse Windhoek von 1900, ein „Pferde-Depot“ der Schutztruppe, die „2. Gebirgsbatterie“ aus Swakopmund sowie das Kaiserliche Distriktskommando aus Grootfontein (die letzten drei alle von 1904). Gute Erhaltung.
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, 1902, Frankreich-Freimarke 5 C. im waagerechtem Paar, entwertet „PARIS 20 1 02“, als Mehrfachfrankatur auf Ansichtskarte mit einem Aktgemälde, die an den Reiter der Kaisl. Schutz-Truppe R. Muths in Swakopmund /Deutsch Südwest Afrika gelaufen ist und den Ankunftstempel „SWAKOPMUND 6/3 02“ trägt.
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, 1903, Kaiseryacht, 20 Pfg. als Porto auf Brief der 2. Gewichtsstufe aus Swakopmund nach Berlin, Marke entwertet „SWAKOPMUND / 28 5 03“. Nebengesetzt „DEUTSCHE SEEPOST / LINIE HAMBURG-WESTAFRIKA / 28 5 03“, die Kennzahl ist trotz klarem Abschlag nicht lesbar. Vermutlich wurde der Brief vom Dampfer „Helene Woermann“ angenommen und unterwegs einem weiteren Dampfer in Richtung Europa übergeben, da der rs. AK Berlin vom 28.6.1903 stammt, die „Helene Woermann“ aber erst am 17.7.1903 in Hamburg eintraf. Seltene Stempelkombination, gute Erhaltung.
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, Feldpost; 1907, farbige Ansichtskarte mit Abbildung der Fracht-Automobile zur Proviant-Beförderung, mit Briefstempel „Kaiserl. Schutztruppe.....“, als Feldpost unfrankiert von Windhuk „13.7.07“ nach Rockvill/USA gelaufen und dort mehrfach mit Nachporto belegt.
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, 1913, Ansichtskarte aus Windhuk nach Differdingen (Luxemburg), frankiert mit Kaiseryacht, 5 Pfg. Unzureichendes Porto für private Auslandspost, daher in Luxemburg nachtaxiert „T 12,5“. Motiv der Karte: Gouvernements-Haus, Windhuk. Dazu eine weitere nachtaxierte Karte nach Wien von 1906, hier mit Rahmenstempel „T.“
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, KRIEGSGEFANGENENPOST; 1915, Einschreibebrief aus dem Lager „Fort Napier“ bei Maritzburg/Natal, frankiert mit Südafrika 4 P. (Mi.Nr.9), entwertet „REGISTRED PIETERMARITZBURG SOUTH AFRICA 22.FEB.15“, mit Zensurstempel „PASSED BY CENSOR“ und an das rote Kreuz in Genf gelaufen.
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, KRIEGSGEFANGENENPOST; 1916, Brief vom Hauptmann Deininger aus dem Offizierslager „Okanjande“ an das Rote Kreuz in Genf, mit südafrikanischer Zensuröffnung, frankiert mit Südafrika 1/2 und 2 P (Mi.Nr. 2 und 5)., entwertet mit aptiertem Bahnpoststempel „-WINDHOEK POST 4 PM 20.3.16“
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, 1916, Mandatszeit, KUIBIS, Brief nach Lüderitzbucht, frankiert mit Südafrika „Georg V.“ 1 P.-Marke, entwertet mit dem sehr seltenen, aus der unteren Hälfte eines Stempels der deutschen Ortspolizei gefertigten Stempel „KUIBIS“ ohne Datum, Putzel B 2, 8.000 Punkte (dort noch Bohrkolonie Süd als Herkunft ausgegeben. vgl. dazu Arge-Handbuch zu aptierten Stempeln in DSWA und beigefügtem Text). Nebengesetzt Rahmenstempel „PASSED BY CENSOR“. Rs. Transit- und AK-Stempel Keetmanshoop (zweimal) und Lüderitzbucht. Gute Erhaltung.
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, 1916, Südafrika, Georg V., 1 P. rot, Viererblock und Einzelmarke auf R-Brief von Outjo nach Windhuk, Marken entwertet mit aptiertem deutschen Stempel "OUTJO / 22 8 16". Umschlag links etwas verkürzt, rs. Transitstempel Otjiwarongo.
Deutsche Kolonien - Kamerun - Vor- und Mitläufer, 1894-1895, zwei 10 Pf.-Ganzsachenkarten Krone / Adler ohne Aufdruck mit Stempel „Kamerun“, davon eine nach Kiel, die andere von einem Marineoffizier der SMS „Sperber“ an einen österreichischen Kameraden nach Pola, von dort umgeleitet nach Wien. Beide Karten gute Bedarfserhaltung.
Deutsche Kolonien - Kamerun, 1900, Kaiseryacht ohne Wz., der komplette Satz sauber gestempelt und einwandfrei, die 2 Mark mit Händlerzeichen „Kosack“, 3 Mark geprüft R.F. Steuer BPP, 5 Mark mit Stempel „BUEA“ aus rechter unterer Bogenecke auf Briefstück. Mi.-Wert 950
Deutsche Kolonien - Kamerun, 1913, Nachnahme-Paketkarte aus Hamburg nach Duala / Kamerun, vs. frankiert mit Germania 80 Pf.(Mi.-Nr. 93 I), entwertet „HAMBURG / 9.10.13“, rs. frankiert mit Reichspostamt, 1 M. dunkelkarminrot (Mi.-Nr. 94 A I). Die Nachnahme konnte in Duala nicht eingelöst werden (entsprechende Stempel „“Nicht eingelöst.“ / „Unbestellbar gemeldet.“) und ging daher nach Hamburg zurück, mit einer frankierten Kaiseryacht, 2 M., diese entwertet „DUALA / 29.12.13“. Die 80 Pf.-Marke rechts kleiner Zahnfehler, die beiden Markwerte durch Aufkleben bräunliche Zahnspitzen, sonst einwandfrei, die Karte naturgemäß mit Bedarfsspuren (vorn ist der Laufzettel aus Hamburg abgefallen). Ungewöhnliches Stück!
Deutsche Kolonien - Kamerun - Ganzsachen, 1904, Kaiseryacht, 10 Pf.- Antwortganzsache mit kurzem Gruß nach Togo, entwertet „VICTORIA / 9 12 04“, auf ungebrauchter Antwortkarte rs. AK LOME vom 13.12.04“. Netter Beleg zwischen zwei deutschen Kolonien!
Deutsche Kolonien - Kamerun - Ganzsachen, 1907, 5 Pfg.-Ganzsachenkarte, entwertet „BUEA KAMERUN 26 9 07“, die über Kribi (30.9.07) nach Jaunde gelaufen ist, mit leichten Beförderungsspuren, signiert Hammer. Die Karte ist an den Lazarettgehilfen Josef T. Ngoso adressiert und der private Text ist in einer Eingeborenensprache verfasst.
Deutsche Kolonien - Kamerun - Stempel, NYANGA; 1909, Kaiseryacht 3 Pfg. (5 Stück mit einem waagerechtem Paar) und 5 Pfg. (3 Stück), entwertet mit K1 „NYANGA KAMERUN 25. I 09“, zusammen auf senkrecht gefaltetem Einschreibebrief mit 2 Einrissen links, der nach Charlottenburg gelaufen ist.
Deutsche Kolonien - Kamerun - Stempel - See- und Schiffspost, 1903/1912, zwei Belege mit zweizeiligem Nebenstempel „Deutsches / Schutzgebiet“, zum einen AK aus Duala mit Seepoststempel XXXII (Dampfer Emin) nach Ars (Mosel), zum anderen ein Umschlag der Firma Carl Woermann, aufgegeben in Kribi und Seepoststempel LVI (RPD Henry Woermann). Beide Belege gute Bedarfserhaltung.
Deutsche Kolonien - Kamerun - Stempel - See- und Schiffspost, 1904, Ansichtskarte als Feldpostkarte mit Marine-Schiffspost No. 9 (SMS Habicht), Stempel vom 9.9.04 aus der Zeit des Herero-Aufstands in DSWA während der Liegezeit in Kamerun. ARGE 150 €.
Deutsche Kolonien - Kamerun - Stempel - See- und Schiffspost, 1913, Kaiseryacht 5 Pfg. als EF auf Brief aus Duala nach Uelzen, Marke entwertet mit Seepoststempel XLV, (RPD Eleonore Woermann) anstandslos befördert, obwohl unterfrankiert. Dazu Bildkarte „Gruss om S.S. Alexandra Woermann“ aus Duala nach Dresden, frankiert mit Kaiseryacht, 5 Pf.
Deutsche Kolonien - Kamerun - Besonderheiten, 1899-1901, INCOMING MAIL, fünf Ansichtskarten aus Deutschland an einen Feldwebel der Schutztruppe in Kamerun, der in Lolodorf stationiert war und 1901-1902 an der Tschadsee-Expedition teilnahm. Einige der Karten tragen den hs. Vermerk „E.“, evtl. wurden sie in Duala für den Feldwebel verwahrt. Alle Karten im Netz abgebildet.
Deutsche Kolonien - Kamerun - Besonderheiten, SÜDEXPEDITION; 1906, 5 Pfg.-Ganzsachenkarte, geschrieben am 9.3.06 in Kam, entwertet „EBOLWOA KAMERUN 23/3 06“, links mit Registraturlochung, die an die Baseler Missionshandlung in Duala gelaufen ist. Die Karte enthält einen interessanten Text mit der Bestellung von Marken, Postkarten, Umschlägen usw. von einem Oberleutnant der 10. Kompanie der Südexpedition Kribi, die zur Bekämpfung der Eingeborenenaufstände eingesetzt war.
Deutsche Kolonien - Kamerun - Besonderheiten, 1909, POST ZWISCHEN KAMERUN UND DSWA, Ansichtskarte [Motiv: Gesamtansicht Buea] aus Kusseri an einen Angehörigen der Schutztruppe beim „Pferdedepot Nord“ in Deutsch-Südwestafrika. Karte frankiert mit Kaiseryacht, 5 Pf., diese entwertet “KUSSERI / 17 4 09“.Gute Erhaltung.
Deutsche Kolonien - Karolinen, 1899, Krone/Adler 3 Pfg. lebhaftorangebraun mit diagonalem Aufdruck „Karolinen“, entwertet mit K1 „PO(NAP)E 7/1 00“. Laut Fotoattest Jäschke-Lantelme BPP (2019) sind Aufdruck sowie Stempel echt und ist die Marke farbfrisch, gut gezähnt und in fehlerfreier, gebrauchter Erhaltung. Mi.-Wert 850,- Euro
Deutsche Kolonien - Karolinen, 1899, Krone/Adler 5 Pfg. opalgrün mit diagonalem Aufdruck „Karolinen“, sehr gut zentriert, farbfrisch, sauber gezähnt, auf kleinem Briefstück, entwertet mit K1 „PONAPE KAROLINEN 24/2 01“ und doppelt tiefst geprüft Bothe BPP. Mi.-Wert 750,- Euro
Deutsche Kolonien - Karolinen, 1899, Krone / Adler mit diagonalem Aufdruck „Karolinen“, entwertet mit Teilstempel, laut Fotoattest Jäschke-L. BPP (2017) „Yap““, Marke farbfrisch, bis auf einige verkürzte Zähne unten links keine weiteren Mängel. Mi.-Wert 1800
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Vor- und Mitläufer, 1899, Krone / Adler ohne Aufdruck, 10 Pfg. lebhaftlilarot als EF auf unterfrankiertem Geschäftsbrief nach Harburg (Elbe). Marke entwertet „TSINTAU / 13 10 99“ (ArGe Nr. 5), Anschrift in deutsch und chinesisch, vs. Nachporto „20“, rs. AK Harburg. Umschlag stärkere Knitter, mittig senkrechter Faltbug, geprüft Mansfeld.