Lots — 2nd Auction
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Preußen, 1865, Adler im Achteck, Ergänzungswert 3 Pf. in der guten Farbe dunkelrosalia bis dunkelrötlichlila, senkrechtes Paar, farbfrisch, gut durchstochen, entwertet mit T&T-Stempel „GREIZ“, Prachtstück mit entsprechendem Fotoattest Bringmann BPP [1991]. Mi.-Wert 1000
Preußen, 1867,Adler im Achteck. 1 Kr. smaragdgrün, GANZSACHENAUSSCHNITT viereckig geschnitten, mit sauberer T&T-Entwertung „MAINZ / 24 8“ auf kleinem blauen Briefstück. Ausschnitt farbfrisch und vollrandig, Fotoattest Bringmann BPP [1992] „Kabinetterhaltung“. Seltenes Stück! Mi.-Wert 1600
Preußen, 1867, Adler im Achteck, 6 Kr. in der guten Farbe mittelblau [blau], sauber ungebrauchtes Stück mit Falzresten, leichten Gummibügen, sonst farbfrisch und gut durchstochen, geprüft auf „b“ Dr. Bringmann. Mi.-Wert 500
Preußen, 1867, Adler im Achteck, 6 Kr. in der guten Farbe mittelblau [blau], waagerechtes Paar auf kleinem Briefstück, entwertet mit Ra „FRANKFURT A.M. STADTPOST EXP. 2“, guter Durchstich, farbfrisch, geprüft W. Engel, Fotobefund Brettl BPP [1998] „tadellose und ursprüngliche Erhaltung“, Kabinettstück. Mi.-Wert 1100
Preußen - Feldpost, 1871, Feldpost-Briefhülle mit Preußen-Stempel „K.PR.FELDPOST-AMT 3. ARMEECORPS“ vom Absender Rittmeister (Enno) von Colomb 2ten Hessischen Husaren Regiment No. 14 (Standort damals Versailles) an „Seine Hoheit den Prinzen Moritz von Sachsen-Altenburg, Herzog zu Sachsen“ in Altenburg, in sehr guter Erhaltung.
Preußen - Feldpost, 1871, Feldpost-Posteinlieferungsschein (links etwas knapp geschnitten) für einen Wertbrief über 10 Thaler, mit klarem K1 „K.PR.FELD-POST-EXPED. 18. INF.DIV.“.
Preußen - Ganzsachen, 1851, „Friedrich Wilhelm IV.“ 1 Sgr.-Ganzsachenumschlag, entwertet mit Ra 2 „STETTIN 12 5“, mit Beifrankatur von 2 Stück der 1 Sgr, schwarz auf rosa (Mi.Nr. 2), je vollrandig geschnitten, entwertet mit Nummernstempel „“1439“, der nach Dresden gelaufen ist. Der Wertstempel wurde zusätzlich mit Federstrich entwertet, trägt die Wertstempelnummer „3“ und hat rückseitig einen starken Druckabklatsch.
Preußen - Ganzsachen, 1 Sgr. rosa-Ganzsachenumschlag, entwertet mit Ra 2 „GROENINGEN R.B. MAGDEBURG 28 11.67“, mit Beifrankatur der 6 Pfg orange.-Freimarke (Mi.Nr. 15, oben leicht gestoßen durch Randüberklebung), der als Wertbrief über „10 Thaler“ nach Magdeburg gelaufen ist.
Preußen - Stempel – Nummernstempel, 1851, Nummernstempel „1299“ (Salzkotten) auf Freimarke 1 Sgr. schwarz auf rosa, allseits vollrandig geschnitten (teils Lupenrand), als Einzelfrankatur auf Faltbrief (mit Inhalt), mit L2 „SALZKOTTEN 30 1“, der nach Paderborn gelaufen ist. Stempel im Henke 280,- Euro.
Preußen - Stempel – Nummernstempel, „1930“ [Denklingen], klarer und sauberer Abschlag auf Friedrich Wilhelm, 3 Sgr. schwarz auf gelb, Marke vollrandig und farbfrisch, einer der seltenen Nummernstempel Preußens mit Fotoattest Bringmann BPP [1992].
Preußen - Stempel – Ortsstempel, HANNOVER, vorphilatelistischer kleiner Kreisstempel in blau auf Adler im Achteck, 6 Pf., Marke Mängel, laut Fotoattest Bringmann BPP [1991] „noch feine Erhaltung“. Seltene Verwendung.
Preußen - Stempel – Ortsstempel, BERLIN POST-EXP. [7], klarer Teilabschlag in der nur für zehn Tage erprobten Stempelfarbe VIOLETT, der einzige mit dieser Farbe bekannte Berliner Post-Expeditionsstempel als Rahmenstempel, daher auch ohne Abschlag der Nummer identifizierbar, Marke etwas unruhiger Durchstich, sonst einwandfrei. Stempelrarität!
Preußen - Stempel - Bahnpost, VERVIERS-COELN und COELN-VERVIERS, drei Marken mit Bahnpostentwertungen dieser Strecke, angefangen mit Mi.-Nr. 11 b auf Briefstück, dann die 13 a (links berührt) und die 16 (Eckbug). Drei klare Abschläge.