Lots — 2nd Auction
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Showing 101–150 of 157 lots
Französische Zone - Rheinland-Pfalz, 1949, Rotes Kreuz 4 Werte komplett, je mit Teilstempel „MAINZ 1“ entwertet und in tadelloser Erhaltung. Laut Fotobefund Hans-Dieter Schlegel BPP sind Marken sowie Stempel echt und ist die Qualität einwandfrei. Mi.-Wert 440,- Euro
Bizone, 1945, AM-Post 6 Pfg. im amerikanischen Druck, entwertet „ECHTE NORTHEIM (HAN) 11.8.45“, als Einzelfrankatur auf Karte an einen Soldaten im Otslazarett Eutin, mit dem Vermerk „zurück an Absender Empf. aus dem Lzt. entlassen“ und rückseitig einem kleinem L1 „Zensiert“.
Bizone, 1946, AM-Post, deutscher Druck, 6 Rpf. gelborange dekorativ als Viererblock (obere rechte Marke mit Einriß) mit mittig aufgesetzem Stempel „LUNDEN / 26.3.46“, untere rechte Marke mit PLATTENFEHLER VII „E im rechten PFENNIG verstümmelt“ auf portogerechtem Dienstbrief eines Polizeipostens an das Amtsgericht Husum. Mi.-Wert 500
Bizone, 1945, AM-Post, deutscher Druck, 40 Rpf. rosakarmin, gez. 11:11 1/2, oberer rechter Eckrandviererblock [mittlere Zähnugsreihe etwas angetrennt), mit fünfstelliger schwarzer Bogenrandnummer 08246, tadellos postfrisch. Mi.-Wert 1000
Bizone, 1945, AM-Post, deutscher Druzck, 40 Rpf. rotlila, gezähnt 11:11 1/2, waagerechtes Paar vom Oberrand, tadellos postfrisch und einwandfrei. Fotobefund Scheibel [ArGe 2020] „echt und einwandfrei“. Mi.-Wert 320
Bizone, 1946, AM-Post, 1 RM. dunkelgraugrün in MiF mit amerikanischem Druck, 3 und 5 Rpf. als portogerechter R-Fernbrief aus Bad Harzburg nach Berlin, Marken entwertet „BAD HARZBURG / 22.7.46“. Rs. AK Berlin vom 28.7.46, geprüft Schlegel BPP, Pracht. Mi.-Wert 600
Bizone, 1946, AM-Post, 42 Rpf. dunkelgrün, zwei Stück als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf R-Brief mit provisorischem Blanko-R-Zettel aus Dortmund nach Leipzig, davon eine Marke vom rechten Bogenrand mit roter BOGENZÄHLNUMMER "5256". Marken etwas unsauber entwertet "DORTMUND (APLERBECK) / 15.3.46", rs. AK Leipzig. Mi.-Wert für Mi.-Nr. 31 mit Bogenrandnummer auf Brief 700 €.
Bizone, 1946, AM-Post, 80 Rpf. schwarzviolettultramarin, gezähnt L 11, in MiF mit 3 Rpf. englischer Druck und 3 Rpf. deutscher Druck als um 2 Rpf. überfrankierter Einschreibbrief mit liebevoller Umschlaggestaltung aus Helmstedt nach Rostock, Marken entwertet „HELMSTEDT / 13. 6.46“, rs. AK Rostock vom 18.6.46, tadellos. Mi.-Wert 500
Bizone, 1948, Kontrollrat mit Netzaufdruck, Pflanzer, 15 Pfg. in der guten Farbe „schwärzlichsiena“, tadellos postfrisch, perfekt zentriert in Luxusqualität, Farbbefund Hohmann (ArGe) und Fotoattest H.-D. Schlegel [beide 2010]. Mi.-Wert 250
Bizone, 1948, Sämann, 20 Pf. dunkelgrauultramarin mit Bandaufdruck, waagerechtes Paar vom Oberrand, dort rs. schwache Bleistiftnotiz, tadellos postfrisch, sehr gut gezähnt, Farbbefund Bernhöft [2026]. Mi.-Wert 1000
Bizone, 1948, Arbeiter 80 Pf. mit Bandaufdruck, Oberrandstück mit durchgezähntem Rand, tadellos postfrisch und einwandfrei. Mi.-Wert 350
Bizone, 1948, Bandaufdruck 8 Pfg. orangerot auf dünnem Papier, in tadelloser postfrischer Erhaltung und signiert Dr. Dub. Laut den beiden Fotoattesten Hans-Georg Schlegel BPP (1992) und Hans-Dieter Schlegel BPP (03.09.2025) ist die Marke echt und einwandfrei.
Bizone, 1948, Ziffernausgabe Kontrollrat mit Netzaufdruck, 75 Pfg. mittelultramarin vom linken Bogenrand, EF auf R-Brief („Einschreiben / Eigenhändig) aus Goyatz (Niederlausitz) nach Aschaffenburg. Marke – wohlgemerkt – in der SBZ mit Notstempel „Goyatz N.-L.“ entwertet (wie Blanko R-Zettel auch), rs. AK Aschaffenburg vom 30.9.48. Geprüft „Hall Z“ [Kurt Zirkenbach].
Bizone, 1948, Bauten 3 Mark dunkelrotlila in Type II, entwertet "(17a) KARLSRUHE-RÜPPURR 14.12.47" (Einstellungsfehler des Stempels, richtig ist 48 wie der Stempel auf der Notopfermarke), als Einzelfrankatur auf Wertbrief über 7.000,- DM, der nach Rastatt gelaufen ist.
Bizone, 1948, Kontrollrat Ziffernausgabe mit Bandaufdruck, nicht verausgabte Werte, kompletter Satz von neun Werten, jeder Wert geprüft Ing. Becker und A. Schlegel BPP (bei der 1 Pfg. leicht erhöht, sonst tief bis tiefst), tadellos postfrisch und einwandfrei. Mi.-Wert 600
Bizone, 1948, Ziffern, 9 nicht ausgegebene Werte komplett mit Netzaufdruck je in tadelloser postfrischer Erhaltung, jeweils geprüft Schlegel BPP und mit Altsignaturen. Laut Fotoattest Hans-Dieter Schlegel BPP sind alle Marken echt und einwandfrei. Mi.-Wert 1.200,- Euro
Bizone, 1948, Ziffernausgabe mit Netzaufdruck, nicht ausgegebener Wert 5 Pf. smaragdgrün als MiF mit Bandaufdruck Pflanzer, 25 Pfg. und Netzaufdruck Arbeiter, 30 Pfg. auf portogerechtem R-Brief vom Prüfer Heinrich Wittmann aus Passau nach München, alle Marken entwertet „PASSAU / 11.9.48“, rs. AK München. Prachtbeleg, geprüft Ing. Becker und Schlegel BPP. Mi.-Wert 500
Bizone, 1948, Ziffernausgabe mit Netzaufdruck, nicht ausgegebener Wert 80 Pf. lilaultramarinn als MiF mit Pflanzer, 2 Pfg. im waagerechten Paar auf portogerechtem R-Brief aus Passau nach Bernau, alle Marken entwertet „PASSAU / 11.9.48“, rs. AK Bernau. Prachtbeleg, geprüft Ing. Becker und Schlegel BPP Mi.-Wert 650
Bizone, 1949, Exportmesse Hannover, Blockausgabe als portogerechte Einzelfrankatur auf R-Brief aus Stuttgart nach Neckarsulm, entwertet „STUTTGART-VAIHINGEN / 30.5.50“, rs. AK Neckarsulm, tadellos. Mi.-Wert 450
Bizone, 1948, JEIA-Zulassungsmarke, Luftpostbrief aus Frankfurt / Main nach Edinburgh (Schottland), frankiert mit Netzaufdruck, 50 Pfg. im waagerechten Paar, diese entwertet „FRANKFURT (MAIN) / 12.7.48“, vs. handschr. Eingangsvermerk „Received 15th July“, Fotobefund Schlegel BPP [1988], leichtere Faltbüge, sonst tadellos. Mi.-Wert 400
Bizone, 1948, JEIA-Zulassungsmarke, Luftpostbrief aus Hamburg nach Buenos Aires, frankiert mit senkrechten Dreierstreifen Netzaufdruck 20 Pfg. und 30 Pfg., diese entwertet „HAMBURG-GROSSFLOTTBEK / 12.8.48“. Die Zulassungsmarke entwertet mit Rollstempel „HAMBURG / EILBRIEFSTELLE / 12.8.48 – 24.00“, Marke und Beleg geprüft Grabowski, rs. AK Buenos Aires vom 21.8.48. Umschlag links Riß, sonst sehr gut erhalten. Mi.-Wert 400
Bizone - Zwangszuschlagsmarken, 1949, 2 Pf. blau, gezähnt 11 3/4:14:14:14, nur oben gezähntes Stück aus der unteren rechten Bogenecke, mit Rheinland-Pfalz 2, 4 und 10 sowie Württemberg 4 Pf. auf Briefvorderseite, entwertet „KOBLENZ / 11.12.49“, laut aktuellem Fotobefund Rolle BPP [2026] trotz kleinem Einriss oben im Seitenrand ein schönes Eckrandstück.
Bizone - Zwangszuschlagsmarken, 1949, POSTMEISTERTRENNUNG Donauwörth, L 9 1/2, linkes unteres Eckrandstück, zum Seitenrand und Unterrand jeweils ungezähnt, tadellos, auf Bedarfsbrief mit Bauten 20 Pf. nach Stuttgart, entwertet „DONAUWÖRTH / 20.5.49“, aktueller Fotobefund Rolle BPP „einwandfrei, Brief einwandfreie Bedarfsqualität“.
Bizone - Zwangszuschlagsmarken, 1949, POSTMEISTERTRENNUNG Donauwörth, L 9 1/2, linkes Randstück, zum Seitenrand ungezähnt, tadellos, auf Bedarfsbrief mit Bauten zweimal 10 Pf. nach Stuttgart, entwertet „DONAUWÖRTH / 16.5.49“, aktueller Fotobefund Rolle BPP „einwandfrei, Brief oben links mit Eckbug“. Mi.-Wert 500
Bizone - Besonderheiten, 1945, Vordruckkarte „Wehrmacht Postkarte“, gebührenfrei von einem Marinegefreiten, der zur Minenräumung in Kiel stationiert war, nach Einbeck. Karte mit Poststempel „KIEL-WIK / 16.11.45“, nebengesetzt Briefstempel der Marineschule Kiel und Bleistiftparaphe des Zensors.
Bundesrepublik Deutschland, 1949, Eröffnung des Bundestags, 20 Pf. rosarot, zwei Plattenfehler III (roter Fleck im Masten) bzw. VI (rechter Bildrand eingedellt), jeweils sauber gestempelt und einwandfrei. Mi.-Wert 700
Bundesrepublik Deutschland, 1949, 100 Jahre deutsche Briefmarken, der komplette Satz auf Motiv-FDC, dabei die 20 Pf. mit Plattenfehler II „weißer Strich unter P von POST“, Fotobefund A. Schlegel BPP [2021] „echt, einwandfrei“. Pracht.
Bundesrepublik Deutschland, 1949, 100 Jahre deutsche Briefmarken, 30 Pf. blau / siena mit Plattenfehler II „weiße Einkerbung am linken Bildrand“,, gut gezähnt und tadellos postfrisch, Pracht. Mi.-Wert 350
Bundesrepublik Deutschland, 1951, R-Eilboten-Auslandsbrief der 1. Gewichtsstufe, Wohlfahrt 1949, Wichern, 30 + 15 Pf. im tadellos gezähnten Viererblock, zentrisch gestempelt mit Zusatzfrankatur Bizone, Bauten 2 Pf. weit gezähnt in Fünfereinheit auf tarifgerechtem Brief, entwertet „MÜNCHEN / 17.3.52“. Gute Erhaltung.
Bundesrepublik Deutschland, 1951, Posthornsatz 16 Werte komplett, wobei 14 Werte postfrisch sind und die 30 Pfg. geprüft Schlegel BPP (Haftspuren)) sowie die 40 Pfg. geprüft Schlegel (stärkere Fingerabdrücke) je ungebraucht sind. Die 2, 5, 8, 15, 25, 50, 60, 70 und 90 Pfg. sind geprüft Schlegel BPP. Die 20 Pfg.hat oben 3 leicht kürzere Zähne, die 50 Pfg. hat links ein paar leicht kürzere Zähne, die 70 Pfg. hat links unten einen etwas kürzeren Zahn, die 80 Pfg. trägt das Altprüfzeichen Schlegel (noch ohne BPP) und die 90 Pfg. hat links ein paar und rechts 2 leicht kürzere Zähne. Mi.-Wert 2.050,- Euro
Bundesrepublik Deutschland, 1951, Posthorn, 10 Pfg. mit Wasserzeichen 4 Z (BP spiegelverkehrt kopfstehend), sauber gezähnt mit Teilstempel, doppeltes Prüfzeichen und Fotoattest Schlegel BPP. Mi.-Wert 500
Bundesrepublik Deutschland, 1951, Posthorn 30 Pfg. im Viererblock, fast zentrisch entwertet „(20 b) QUERENHORST über HELMSTEDT 14.10.52“, als Mehrfachfrankatur auf oben etwas unsauber geöffnetem Luftpostbrief nach der Farm Nabus/Südwestafrika. Die untere Zähnung der unteren Marke rechts ist etwas unregelmäßig und die waagerechte Zähnung zwischen den beiden unteren Marken ist leicht vorgefaltet.
Bundesrepublik Deutschland, 1951, Posthorn 30 Pfg. im Viererblock, entwertet „(20 b) HELMSTEDT 13,12.51“, der durch die Zähnungsreihen waagerecht und senkrecht leicht gefaltet ist, als Mischfrankatur mit 10 Pfg. (Mi.Nr. 128) auf Luftpostbrief mit fehlender oberer Rückklappe, mit Landpostnebenstempel „(20 b) Querenhorst über Helmstedt“, der nach der Farm Nabus/Südwestafrika gelaufen ist. Die rechte untere Marke hat rechts unten einen starken Eckfehler.
Bundesrepublik Deutschland, 1951, Posthorn, 40 Pf. dunkelgraulila, Viererblock in sehr guter Bedarfszähnung, zentrisch entwertet mit Motivstempel von Travemünde. Mi.-Wert 500
Bundesrepublik Deutschland, 1952, Posthorn, 80 Pfg. rosarot, farbfrisches, tadellos postfrisches und einwandfreies Stück „in der für diese Ausgabe normalen Zähnung“ auch laut Fotoattest A. Schlegel BPP [2020]. Mi.-Wert 500
Bundesrepublik Deutschland, 1952, Posthorn, 90 Pfg. grünlicholv, Plattenfehler I „diagonaler Strich durch rechten Teil der Posthornkordel“, zusammen mit Notopfermarke auf Paketkartenausschnitt, sauber entwertet mit Teilstempeln Stuttgart, laut Fotobefund A. Schlegel BPP [2012] Zahnverkürzungen [an der linken Seite, unauffällig], sonst einwandfrei. Mi.-Wert 900
Bundesrepublik Deutschland, 1952, R-Eilboten-Auslandsbrief der 2. Gewichtsstufe, „etwas besser“ frankiert mit einem waagerechten Paar Marienkirche 20 + 5 Pf., beiden NBA-Werten, einem waagerechten Paar der Wohlfahrtsausgabe 1951, 30 + 10 Pf. an den bekannten Schauspieler und Schriftsteller Curt Goetz nach Merligen im Kanton Bern. Kleine Eckbüge oben rechts und unten links, alle Marken sauber entwertet „GÖTTINGEN / 18.3.52“. Nicht „Das Haus in Montevideo“, aber attraktiver Beleg!
Bundesrepublik Deutschland, 1953, Verkehrsausstellung München, der komplette Satz in Viererblöcken aus der unteren rechten Bogenecke, alle tadellos postfrisch, zwei davon mit FORMNUMMERN – bei der 4 Pfg. große „2“, bei der 30 Pfg. kleine „1“.
Bundesrepublik Deutschland, 1960, Heuss lumogen 8 Werte komplett, jeweils mit Eckstempel entwertet, je mit vollem Originalgummi und je im Block geprüft Schlegel BPP. Zusätzlich ist noch einmal derselbe Satz in tadelloser postfrischer Erhaltung enthalten. Mi.-Wert 515,- Euro
Bundesrepublik Deutschland, 1956, Heuss I., 40 Pf. schwärzlichpurpur, waagerechtes Paar als portogerechte Frankatur eines Luftpostbriefs nach Mankato / Minnesota, Marken entwertet“RHEYDT / 1.6.56“. Vs. Verschlußetikett des Postamts Rheydt, rs. Vermerk “in der Stempelmaschine beschädigt. Amtlich verschlossen“. Gebrauchsspuren, ungewöhnlicher Beleg für eine ohnehin seltene Mehrfachfrankatur.
Bundesrepublik Deutschland, 1954, Heuss I, 60 Pf. braunrot, Viererblock in guter Zähnung, entwertet mit zwei Teilstempeln Bochum von 1955. Einwandfrei. Mi.-Wert 400
Bundesrepublik Deutschland, 1954, Helfer der Menschheit, der komplette Satz im Sechserblock aus der rechten unteren Bogenecke, die 10 + 5 Pfg.-Einheit in einer senkrechten Reihe etwas angetrennt, sonst tadellos postfrisch, die 7 + 3 Pfg. und 40 + 10 Pfg. jeweils mit FORMNUMMERN.
Bundesrepublik Deutschland, 1955, Landesausstellung Baden-Württemberg, 7 und 10 Pf., beide Stücke ungezähnt und mit Wertziffer rechts statt links aus Makulaturbeständen, die 7 Pf. mit Händlersignatur „Schwenn“, die 10 Pf. mit doppeltem Prüfzeichen (tief) Schlegel BPP. Reizvolles Paar in tadellos postfrischer Erhaltung.
Bundesrepublik Deutschland, 1955, Landesausstellung Baden-Württemberg, 10 Pf. mehrfarbig ohne Wertziffer, tadellos postfrisches und einwandfreies Stück vom Oberrand, entsprechender Fotobefund H.-D. Schlegel BPP [2022] Mi.-Wert 350
Bundesrepublik Deutschland, 1956-1958, Heuss II, der komplette Satz von sieben Werten, jeweils geriffelte und glatte Gummierung in waagerechten, tadellos postfrischen Paaren. Mi.-Wert 364
Bundesrepublik Deutschland, 1959, Heuss III, der komplette Satz in waagerechten Paaren, sauber gestempelt mit lesbaren Daten, gute Bedarfserhaltung. Mi.-Wert 650
Bundesrepublik Deutschland, 1962, Bedeutende Deutsche 10 und 20 Pfg. mit „Entwertet“-Handstempelaufdruck, je auf fluoreszierendem Papier, je entwertet mit Maschinenstempel „DARMSTADT 25.10.62“ und je als Einzelfrankatur auf Briefumschlag mit Ortsangabe. Laut den 2 neuesten Kurzbefunden Hans-Dieter Schlegel BPP (17.02.2026) sind die Prüfstücke echt und einwandfrei.
Bundesrepublik Deutschland, 1967, Bedeutende Deutsche, Oppenheimer 90 Pfg. als waagerechtes Paar in MeF auf Paketkarten-Stammteil aus Herten nach Magdedeburg, gute Bedarfserhaltung, dazu Eckrandviererblock der 2 DM Gerhard Hauptmann auf Orts-Einschreibbrief, innerhalb von Karlsruhe gelaufen.
Bundesrepublik Deutschland, 1964, 100 Jahre Verbrennungsmotor, 20 Pfg. zweimal, davon ein Stück mit markanter Passerverschiebung (scheinbarer Doppeldruck), ein Stück normal mit weiteren Sondermarken auf R-Brief aus Frankfurt / Main nach Glauchau, Marken entwertet „FRANKFURT AM MAIN / 28.9.64“. Rs. offenbar Vermerk ausgeschnitten, sonst tadelloser Beleg.
Bundesrepublik Deutschland, 1968, Konrad Adenauer 1. Todestag, 30 Pf. in lebhaftrot, nicht verausgabt, sondern durch bildgleiche Marke in lebhaftrotorange ersetzt, sog. „Roter Adenauer“, der nur in einigen Vorlageexemplaren mit Aufdruck „Muster“ kursierte und dann – vermutlich wegen der zu sozialistischen Farbgebung und nach Protesten – zurückgezogen wurde. Authentisch in zeitgenössischer Klapptafel des Briefmarkenhändlers Robert F. Jansen aus Bonn, geprüft Schlegel BPP, tadellos. Mi.-Wert 5000