Lots — 2nd Auction
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Deutsche Lokalausgaben nach 1945 - Meißen, 1945, Hitler 12 Pfg. rot mit Aufdruck „Deutschlands Verderber“ im kompletten Bogen zu 100 Marken, mit allen Rändern und in tadelloser Erhaltung, signiert Heber. 84 Werte sind in tadelloser postfrischer Erhaltung und 16 Werte (jeweils die Eckrandviererblöcke) sind mit Handwerbestempel „MEISSEN 1 30.7.45“ entwertet. Der Bogen enthält die Plattenfehler I und V. (M)
Deutsche Lokalausgaben nach 1945 - Lokalausgaben: Niesky, 1945, Freimarken 6 und 12 Rpf., erste Ausgabe auf hellgelbgrauem, holzhaltigen Papier, beide Werte tadellos postfrisch, einwandfrei und geprüft Zierer BPP. Mi.-Wert 350
Deutsche Lokalausgaben nach 1945 - Lokalausgaben: Niesky, 1945, Freimarken mit Bildformat 19, 5 x 22,2 mm, auf weißem gestrichenen Papier, beide Werte zu 6 Rpf. violettpurpur im senkrechten Zusammendruck, ungefaltet, tadellos postfrisch und einwandfrei, tiefstgeprüft Ströh BPP. Mi.-Wert 350
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1945-1947, elf verschiedene Plattenfehler aus beiden Kontrollratsausgaben, alle von der ArGe Kontrollrat geprüft, meist saubere Bedarfserhaltung, einige Pracht, zwei (PF 956 I und 955 III ) nicht gerechnet wegen kleiner Erhaltungsmängel, die übrigen zusammen Mi.-Wert 1.330 €. Dabei u.a. 918 PF I, 936 PF I, 954 PF I und 961 PF I (diese gestempelt, 955 PF II und V jeweils tadellos postfrisch. Alle Werte im Netz abgebildet.
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1946, 1. Kontrollratsausgabe 25 Pfg. ultramarin im senkrechtem Dreierstreifen, entwertet „(20) HILDESHEIM 2 08.6.46“, als portogerechte Mehrfachfrankatur auf Brief nach Guayaquil/Ecuador, der links eine britische Zensuröffnung hat und mit dem Stempel „CONDEMNED“ zurückgewiesen worden ist (geschäftliche Korrespondenz war noch nicht wieder zugelassen).
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1946,Ziffern, 25 Rpf. ultramarin, waagerechter Viererstreifen in tadelloser Erhaltung als tarifgerechte Mehrfachfrankatur eines R-Ortsbriefes (251-500 g), Marken entwertet „ASCHAFFENBURG / 29.4.46“. Fotoattest Wehner BPP [2022] „echt, einwandfrei“, zusätzlich Farbbestimmung der ArGe Kontrollrat von 2024. Seltene Portostufe für diese Marke. (M)
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1945, Ziffern, 30 Rpf. bräunlich- bis dunkelbräunlicholiv, Oberrandstück mit durchgezähntem Rand, farbbestimmt Bernhöft [2025], im Oberrand leichte Gummibüge, tadellos postfrisch. Mi.-Wert 400
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1945, Ziffern, 50 Rpf. schwärzlichgraugrün mit steigendem Wasserzeichen, einwandfrei und tadellos postfrisch mit Farbbefund Bernhöft [2025]. Dazu ein Viererblock mit unten anhängender HAN 4020. 46 2 auf Paketkartenabschnitt, entwertet Nürnberg 5.7.46 sowie Obernzell vom 9.7.46. Mi.-Wert 400
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1947, Ziffern, 75 Rpf. lilaultramarin, waagerechtes, tadellos postfrisches und einwandfreies Paar vom Unterrand mit der seltenen HAN „4072.47 1“, nicht gefaltet oder angetrennt, im Unterrand Farbabklatsch vom Druckvorgang. Mi.-Wert 600
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1945, Ziffern, 84 Rpf. dunkelgrün, waagerechtes Paar vom durchgezähnten Oberrand, im linken Oberrand einige kürzere Zähne, sonst einwandfrei und tadellos postfrisch. Mi.-Wert 400
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1948, II. Kontrollratsausgabe, Maurer und Bäuerin, 16 Rpf. in der besseren Farbe "schwärzlichopalgrün", zehn Stück als portogerechte Zehnfachfrankatur eines Orts-Briefes, einmal als Sechserblock, einmal als Viererblock, dieser links Randklebung, Zähne ohne Schaden. Alle Marken entwertet "HAMBURG / 23.6.48", Farbbestimmung und Signatur ArGe / Bernhöft mit Befund [2014]. Mi.-Wert schon der losen Marken 300 €.
Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgabe, 1948, 2. Kontrollratsausgabe, Zehnfachfrankatur aus Halle (Saale) nach Husum, 240 Rpf. zusammengesetzt aus jeweils viermal 12 und15 Rpf.,sowie je dreimal 24 Rpf. und 20 Rpf., letztere in der guten Farbe „(dunkel)kobaltblau“, durch Randklebung Zähnung etwas mitgenommen. Marken entwertet „HALLE (SAALE) / 27.6.48“, rs. russischer Zensurstempel 6336. Trotz leichter Mängel sehr dekorativer Beleg, Farbbestimmung für die 950 b ArGe Kontrollrat [2025].
Alliierte Besetzung - Zehnfachfrankaturen, 1948, Eilboten-Ortsbrief, innerhalb von Stuttgart gelaufen, frankiert mit II. Kontrollratsausgabe, 5 Mark im waagerechten Paar, dazu zweimal die 10 Pf. (ein OR-Stück), einmal die 40 und 60 Pf., insgesamt 11.20 RM = 1.12 DM. Frische und tadellose Erhaltung, alle Marken entwertet „STUTTGART / 22.6.48“
Sowjetische Zone - Berlin und Brandenburg, 1946, Berliner Bär 6 Rpf. grauviolett, 20 Stück als Massenfrankatur auf Paketkarte-Stammteil aus Michendorf (Mark) nach Friedland (Niederlausitz), Marken in Einheiten (Paare, Viererblocks, Achterblock), einige Zahnfehler durch Randklebung, alle entwertet „MICHENDORF / 16.4.46“, Karte Gebrauchsspuren und Büge, insgesamt attraktiver Beleg.
Sowjetische Zone - Ost-Sachsen, 1945, „POTSCHTA“, 12 Pf. rot bis dunkelrot, „Ölfarbe“ mit Plattenfehler I „Dorn am untersten Blatt der linken Girlande“, klar entwertet „DRESDEN A 16 bb – 23.6.45“ auf Blankoumschlag, im Fotoattest Ströh BPP [2003] als Briefstück bewertet, „echt und einwandfrei“. Mi.-Wert 1000
Sowjetische Zone - Ost-Sachsen, 1945, Postmeisterzähnung GROSSRÖHRSDORF, senkrecht gez. 10 ½, der komplette Satz 5 – 40 Rpf. jeweils als Rand- bzw. Eckrandstücke, jeder Wert geprüft Sturm BPP, die 6 Rpf. Oberrandstück. Bei der 25 Pf. leichter Gummibug, die 40 Rpf. mit Anhaftungen – nicht gerechnet. Mi.-Wert zusammen 730 €.
Sowjetische Zone - Ost-Sachsen, 1946, Ziffer im Kreis, 20 Rpf. dunkelpreußischblau, senkrechter Dreierstreifen als Frankatur eines Bedarfs-Adreßteils nach Berlin, wohl zu einer Drucksache 250-500 Gramm gehörig, Marken entwertet "BAUTZEN 2 / 9.1.46".
Sowjetische Zone - Ost-Sachsen, 1945, Ziffer im Kreis, 20 Rpf. in der besseren Farbe "schwärzlichblaugrau" als portogerechte Einzelfrankatur auf Postanweisung von Nünchritz nach Oschatz, Marke entwertet "NÜNCHRITZ / 1.11.45", rs. AK Oschatz. Fotoattest Ströh BPP [1989]: „echt und einwandfrei, Postanweisungen aus dem Bezirk der OPD Dresden sehr selten“. Von den vorgeschriebenen Lochungen abgesehen Prachterhaltung, Mi.-Wert schon für die preiswerteste Farbe als EF 550 €!
Sowjetische Zone - Ost-Sachsen, 1945, POSTMEISTERDURCHSTICH PIRNA, Ziffern im Kreis, 20 Rpf. in der besseren Farbe schwärzlichgraublau mit Handrädchen-Durchstich 9 3/4- 10, entwertet mit Eckstempel Pirna vom 17.8.45, tadellos, auf „H c“ geprüft Ströh BPP und Sturm BPP. Mi.-Wert 1200
Sowjetische Zone - Ost-Sachsen, 1945, Ziffernserie, 3 Pfg. schwarzbraun, DOPPELDRUCK der a-Farbe auf dünnem Papier mit steil steigender Papierstreifung, Spargummierung, laut Fotobefund Kurz postfrisch in einwandfreier Qualität, außerdem geprüft Dr. Dub und tiefgeprüft auf „auy FDD“ Ströh BPP. Michel ohne Preis.
Sowjetische Zone - Ost-Sachsen, 1945, Ziffer im Kreis, 3 Pf. mit spitzem Kopf [Type I], (hell)graubraun, Papier t, Gummi x, Viererblock als tarifgerechte MeF auf Brief von Radebeul nach Oettelin [Bützow-Land]. Marken teilweise etwas verfleckt und berieben, entwertet "RADEBEUL / 27.12.45", auf "b" geprüft Ströh BPP. Mi.-Wert schon der losen Marken 1.000 €.
Sowjetische Zone - Ost-Sachsen, 1945, Ziffer im Kreis, 3 Pf. mit stumpfem Kopf [Type II], (hell)graubraun, Papier t, Gummi x, tarifgerechte Einzelfrankatur auf Drucksache (bzw. Werbeantwort auf Lotteriebrief), innerhalb von Dresden gelaufen, Marke entwertet "DRESDEN / 8.1.46". Auf "II b" geprüft sowie Fotoattest [2007] Ströh BPP: "Marke echt und einwandfrei in tadelloser Erhaltung", Mi.-Wert auf Brief 1.400 €.
Sowjetische Zone - Ost-Sachsen, 1945, Ziffern, 3 Pf. braunschwarz [früher als Fehlfarbe katalogisiert], Papier „u“ mit Spargummierung, DOPPELDRUCK vom linken Bogenrand mit zusätzlichem, vorderseitig stark versetzten Abklatsch. Laut Michel sehr seltene Abart, auch laut aktuellem FA Jasch BPP (2025) „echt und einwandfrei in postfrischer Erhaltung“, geprüft Dr. Dub und Ströh BPP, Mi. ohne Preis
Sowjetische Zone - Ost-Sachsen, 1946, Ziffern, 10 Pf. dunkelgrau, zwei senkrechte Dreierstreifen jeweils auf Vor- und Rückseite einer Paketkarte aus Plauen nach Kleintauscha (über Altenburg), alle Marken entwertet „PLAUEN / 27.4.46“. Stammteil senkrecht und waagerecht gefaltet, aber offenbar vor Aufkleben der Marken.
Sowjetische Zone - Provinz Sachsen, 1945, Freimarke 6 Pfg. mit 11 1/2-Postmeistertrennung von Wittenberg-Lutherstadt, entwertet „KLEINWITTENBERG (ELBE) 28.12.45“, mit rechts und unten einigen etwas kürzeren Zähnen, als Einzelfrankatur auf Ansichtskarte von Lutherstadt Wittenberg, die nach Siersleben gelaufen ist.
Sowjetische Zone - Provinz Sachsen, 1945, Provinzwappen, 6 Rpf. grauviolett, waagerechter Viererstreifen mit Postmeistertrennung GÖRZKE, unregelmäßiger Durchstich, ca. 9 ¾, entwertet „GÖRZKE / 06.3.46“, jeder Wert auf „X d“ geprüft Ströh BPP. Die linke Marke ist oben 2 mm eingerissen, ansonsten ist die Einheit laut FA Jasch BPP (2024) „echt und einwandfrei. Der Durchstich … ist insgesamt recht gut ausgefallen“. Mi.-Wert 800 €+
Sowjetische Zone - Provinz Sachsen, 1945, POSTMEISTERTRENNUNG Görzke, Wappen 12 Pfg. dunkelrosarot mit typisch unregelmäßiger Trennung (zwei Einbuchtungen) als EF auf reinem Bedarfsbrief an die Wirtschaftskammer in Magdeburg, Marke entwertet „GÖRZKE / 18.12.45“, im Rand der Zähnung Gummireste, ansonsten feiner Beleg. Mi.-Wert 750
Sowjetische Zone - Provinz Sachsen, 1946, Wappen, 30 Pf.dunkeloliv, zwei waagerechte Paare als Gebühr auf vollständiger Paketkarte aus Calbe (Saale) nach Schwerin. Eine Marke Randklebung und kl. Mängel, sonst sehr gut erhaltenes Stück, Marken entwertet „CALBE (SAALE) / 25.3.46“.
Sowjetische Zone - Provinz Sachsen, 1946, Provinzwappen, 40 Rpf. dunkellilapurpur als Einzelfrankatur / Laufzettelgebühr eines Nachfrageschreibens über den Verbleib eines Einschreibens, Das Schreiben lief von Calbe (Saale) nach Schönebeck (Elbe), wo die Zustellung des Einschreibens bestätigt wurde. Die Marke ist auf der Rückseite aufgeklebt und entwertet „CALBE / 3.1.46“, echt und einwandfrei. Das Schreiben ist bis auf waagerechte und senkrechte Faltung, Aktenlochung und kleinen Einrissen laut Fotoattest Schulz BPP [2021] „in guter bedarfsverwendeter Erhaltung“. Laut Attest eine der ganz großen SBZ-Seltenheiten als Verwendungsform, 2011 waren nur fünf SBZ-Nachfrageschreiben aus dieser Zeit bekannt. (M)
Sowjetische Zone - Provinz Sachsen, 1946, Bodenreform 6 und 12 Rpf., beide Werte mit POSTMEISTERTRENNUNG, unregelmäßiger Durchstich, am letzten unbeanstandeten Tag der Frankaturmöglichkeit mit weiteren Wappenwerten und Kontrollrat Ziffer 25 Pfg. auf 12 Rpf.-Kontrollrats-GA als portogerechte R-Fernpostkarte ohne Text aus Neumark nach Berlin, Marken entwertet „NEUMARK (BEISELTAL) / 31.10.46“, rs. AK Berlin vom 8.11.46. Mi. für 85-86 wa D bereits lose 500 €, geprüft Schmidt VP.
Sowjetische Zone - Thüringen, 1945, Freimarken, Tannen, 3 Rpf. in der besten Farbe mittelbraun, Oberrandstück, rechts etwas rau gezähnt, sonst einwandfrei und tadellos postfrisch, auf „c t“ tiefstgeprüft Ströh BPP Mi.-Wert 400
Sowjetische Zone - Thüringen, 1945, Freimarken, Goethe, 20 Rpf. preußischblau, Einzelmarke als Zusatzfrankatur zu Teil-Barfrankierung eines Wertbriefs von Bad Salzungen nach Fredersdorf bei Berlin, nebengesetzt violetter Rahmenstempel "Gebühr bezahlt". Marke entwertet "BAD SALZUNGEN / 11.12.45", rs. Umschlag bei Entfernen der Siegel leicht beschädigt, geprüft Ströh BPP. Dazu zweiter Umschlag, hier frankiert als R-Brief mit sechs Schiller, 12 Rpf. und "Gebühr bezahlt"-Rahmenstempel aus Eisenberg nach Salzbrunn (Beelitz), wegen Beschädigung im Verteilpostamt Berlin NW 7 mit drei Papiersiegeln verschlossen.
Sowjetische Zone - Thüringen, 1945, Weihnachtsblock – Antifaschismus, gelblichgraues Papier mit feiner Netzstruktur, Type I, fehlendes Zahnloch oben links, laut FA Jasch BPP (2024) kleine Knitter und Büge, typischer Zahnverlauf mit leicht verkürzten Zahnspitzen, sonst einwandfrei und postfrisch, Vorprüfung „[Heinz] Grabowski PP“. Mi.-Wert 1600
Sowjetische Zone - Thüringen, 1946, „Nationaltheater Weimar“-Block durchstochen in Type IX, mit dem seltenem Papier yb (grauweiß mit feiner Netzstruktur), mit kleinem Falzrest ganz oben mittig am Rand, ansonsten tadellos und im Originalformat. Laut Fotoattest Dr. Jasch BPP vom 17.1.2025 ist der Block echt, einwandfrei und in dieser Papiersorte sehr selten. Mi.-Wert für ungebraucht 3.500 €
Sowjetische Zone - Thüringen, 1946, Wiederaufbau zerstörter Brücken, 24 + 76 Rpf. mittelrötlichbraun auf dünnem Papier. tadellos postfrisches Stück vom rechten Bogenrand, geprüft Nagler VP, auch laut aktuellem Fotoattest Jasch BPP [2026] echt und einwandfrei. Mi.-Wert 550
Sowjetische Zone - West-Sachsen, 1945, Ziffern 8 Pf. lebhaftrotorange mit Postmeistertrennung von Mügeln, mit steigendem Wasserzeichen, tadellos postfrisches Stück vom Oberrand und tiefst geprüft Ströh BPP. Mi.-Wert 700,- Euro
Sowjetische Zone - West-Sachsen, 1945, POSTMEISTERTRENNUNG, Gaschwitz, durchstochen 7 ¾-8, 12 Rpf. lebhaftkarminrot, fallendes Wz., unten in der Mitte kleiner Durchstichfehler, sonst einwandfrei, Marke klar entwertet mit Motivstempel Gaschwitz ("Der Eingang zur Hardt") vom 12.1.[1946], Fotoattest Ströh BPP [2012]: "Postmeistertrennungen dieser Art zählen zu den SBZ-Seltenheiten". Mi.-Wert 2.500 €.
Sowjetische Zone - West-Sachsen, 1945, Ziffern, 6 Rpf. grauviolett mit amtlicher Versuchszähnung 10 ¾, senkrechtes Paar als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Brief aus Leipzig nach Helbra (Mansfeld-Südharz), Marken einwandfrei, mit Maschinenstempel entwertet "LEIPZIG / 25.10.45". Auf "X" geprüft Dr. Jasch BPP, Mi.-Wert 450 €.
Sowjetische Zone - West-Sachsen, 1945, Ziffernzeichnung, 8 Pfg. lebhaftrotorange mit amtlicher Versuchszähnung 10 ¾, portogerechte Einzelfrankatur auf Geschäfts-Fensterbrief (mit Adresse im Fenster), innerhalb von Leipzig gelaufen, Marke entwertet „LEIPZIG / 19.12.45“, tadellos, auf „x“ geprüft Ströh BPP. Mi.-Wert 450
Sowjetische Zone - West-Sachsen, 1946, Ziffern, 3 Rpf. lebhaftgelbbraun, steigendes Wz., 20er-Block vom Unterrand mit Bogenrand links, unten und rechts sowie Siebenerblock vom linken Bogenrand als - fast - tarifgerechte Mehrfachfrankatur eines großformatigen Fernbriefs der 3. Gewichtstufe aus Chemnitz nach Hohenstein-Ernstthal. Der Brief ist mit 81 Rpf. um einen Pfennig überfrankiert, die "CHEMNITZ / 26.3.46" entwerteten Einheiten teils durch Randklebung beschädigt, Umschlag hat Transportspuren und ist gefaltet, trotzdem sehr seltene Massenfrankatur mit Fotobefund Jasch BPP [2023]. (M)
Sowjetische Zone - West-Sachsen, 1946, Ziffern, 3 Rpf. steigendes Wz. in der besseren Farbe "dunkelbraunocker", tarifgerechte Einzelfrankatur auf Anschriftenprüfungs-Karte von Leipzig (oben rechts Büge, kleiner Fehler rechts) nach Sonnenberg / Thüringen und zurück. Marke einwandfrei, Gummierung schlägt etwas durch, entwertet "LEIPZIG / 9.2.46", auf "c" geprüft mit Fotoattest Ströh BPP [2012]: "Marke und Karte in tadelloser Erhaltung... Postkarten dieser Art sind sehr selten".
Sowjetische Zone - West-Sachsen, 1946, Ziffernzeichnung, 10 Pfg. grau als portogerechte Einzelfrankatur einer Aufgabebescheinigung über ein Telegramm nach Bergisch-Gladbach, Marke zusätzlich mit Plattenfehler V „Kratzer vom O in Post bis Schatten der Wertangabe“, entwertet „(10) LEIPZIG / 29.4.46“. Formular senkrecht gefaltet (außerhalb der Marke), gute Erhaltung. Mi.-Briefekatalogwert schon ohne Plattenfehler 1.000 €.
Sowjetische Zone - West-Sachsen, 1945, Ziffern 60 Pfg. mit Wasserzeichen 1 Y (Stufen flach steigend), in der guten Farbvariante schwärzlichbraunkarmin, gut gezähnt und zentriert, tadellos postfrisch und tiefst geprüft Ströh BPP. Mi.-Wert 450,- Euro
Sowjetische Zone - Bezirkshandstempel, Bezirk 36 und 3 (Potsdam / Berlin), vier Aufdrucke auf 1. Kontrollratsausgabe, 20 Rpf. blau auf Briefstück „36 Neuruppin“ (Dr. Modry BPP), 30 Rpf. oliv gestempelt „36 Mahlow“ (mehrfach geprüft u.a. Modry BPP), 75 Rpf. „36 Neuruppin“ gestempelt (mehrfach signiert) und 84 Rpf. grün „3 Berlin 66“ auf Briefstück mit West-Berliner Stempel „Charlottenburg 2 / 26.6.48“ (geprüft Dr. Modry BPP). Nette kleine Zusammenstellung, Mi.-Wert 455 €+.
Sowjetische Zone - Bezirkshandstempel, Bezirk 16, Arbeiter 12 Rpf., senkrechtes Paar, überdruckt mit Numeratorstempel von „16 Mühlhausen (Thür.) a“, Handbuch Bezirksstempel Type Nr. 98 f auf Bedarfsbrief nach Langensalza. Marken entwertet „ALTENGOTTERN / 28.6.48“, nach Fotoattest von Heintze BPP [2006] echt und einwandfrei, Brief oben rund angeschnitten, links oben kleiner Einriß, ein seltener Beleg.
Sowjetische Zone - Allgemeine Ausgaben, 1948, Kontrollrat II mit endgültigem Aufdruck, Sämann 10 Pfg. in der guten Farbe dunkel- bis schwärzlichgelblichgrün, sehr gut gezähnt mit sauberem Leipziger Teilstempel vom 29.8.48 (ursprünglich aus Einheit), rückseitig doppeltes Prüfzeichen auf „c“ Paul BPP, Fotobefund Ruscher (BPP (2024). Mi.-Wert 350
Sowjetische Zone - Allgemeine Ausgaben, 1949, Persönlichkeiten, Rudolf Virchow, 16 Pfg. preußischblau mit Plattenfehler I „Wertangabe 16 beschädigt und fett“ als EF auf Ortsbrief Berlin, entwertet mit Werbestempel und auf PF I geprüft Schönherr BPP, tadellos. Mi.-Wert 400
DDR, 1952-1953, Freimarken mit Wz. 2, beide Serien „Köpfe“ bzw. „Pieck“ tadellos postfrisch und einwandfrei, meist als Randstücke. Mi.-Wert 530
DDR, 1952, Persönlichkeiten, Rudolf Virchow, 25 Pfg. grauoliv auf gewöhnlichem Papier, gut gezähnt, entwertet mit Teil-Tagesstempel „ZWIC[KAU] / 29.4.5[3]“, tiefgeprüft Weigelt BPP. Mi.-Wert 450
DDR, 1952, Persönlichkeiten mit Wz. 2, Rudolf Virchow, 25 Pf. grauoliv, gewöhnliches Papier, sauber gezähnt aus Einheit mit Teil-Tagesstempel Dresden, unten links schlägt altes Prüfzeichen Rehfeld etwas durch, Fotobefund Ruscher BPP (2024) „echt und einwandfrei“. Mi.-Wert 450