Lots — 2nd Auction
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Ägäische Inseln, 1930, Hydrologenkongreß auf Rhodos, Freimarkenausgabe 1929 mit dreizeiligem Aufdruck, die 20 C. rechts und die 50 C. oben kurzer Zahn, sonst einwandfrei ungebraucht mit Falzrest, Sassone No. 12-20 ungebraucht 3.600 €.
Ägäische Inseln, 1924, Italien 1 Lira braun/hellgrün, entwertet „SIMI (EGEO) 19.9.24“ (heute Symi/Griechenland), als Einzelfrankatur auf mittig waagerecht gefaltetem, oben leicht gekürztem Brief nach Marseille/France.
Albanien, 1913, türkische Freimarken mit Beyiye-Aufdruck, überdruckt mit Handstempel Doppeladler, 2 Pia. schwarzblau, üblich gezähnt, sauber ungebraucht mit Falzrest, tadellos, geprüft Alberto Diena und weitere Signaturen, seltene Ausgabe in guter Qualität! Mi.-Wert 3000
Andorra - Französische Post, 1950, „Pyrenäen-Gämse“ 2 Stück der 100 Fr. blau, entwertet „ST. JULIEN DE LORIA 14 3 1953“, zusammen mit 1 Fr. (Mi.Nr. 102) und 18 Fr. (Mi.Nr. 133) auf Bedarfs-Bank-Einschreibebrief nach Geneve/Suisse. Einschreiben aus den kleinen Postämtern sind selten. (T)
Bosnien und Herzegowina, 1878, K1 „ZAVALJE 29 ...“ auf links etwas gekürztem Brief, mit Francostempel „PLACENO“ (bezahlt), der nach Wien gelaufen ist, mit rückseitigem Ankunftstempel „LEOPOLDSTADT WIEN 11.V.78“. Der Brief wurde von einem österreischichen Militärangehörigen, im Vorfeld des österreichischen Feldzuges zur Eroberung des Gebietes, geschrieben.
Bosnien und Herzegowina, 1906, Freimarken ungezähnt 16 Werte komplett gestempelt, jeweils voll- bis breitrandig geschnitten.
Dänemark - Vorphila, 1827-1854, Partie von 2 markenlosen Faltbriefen (je einer mit und einer ohne Inhalt), die jeweils von Kopenhagen über Hamburg nach Bordeaux gelaufen sind. Der eine Beleg trägt den schwarzen L2 „DANEMARCK PAR HAMBOURG“ und der andere trägt den Ra. „DANEMARCK“.
Dänemark - Vorphila, 1856, waagerecht mittig gefalteter Faltbrief (mit Inhalt), mit K1 „RANDERS 18/3 1856, mit schwarzem Ra2 „DÄNEMARK R 2“, mit rotem K2-Grenzübergangsstempel „TOUR-T VALENCIENNES 23 MARS 56“, rückseitig mit diversen Durchgangsstempeln und nach Bordeaux gelaufen.
Dänemark, 1905, „Wappen im Oval“ 5 Öre grün im waagerechtem Viererstreifen, entwertet mit Maschinenstempel „KJOBENHAVN 14.10.05“, als Mehrfachfrankatur auf Brief nach Bangkok/Siam. Die Destination Siam (heute Thailand) war zu dieser Zeit selten.
Dänemark - Ganzsachen, 1891, 10 Öre-Ganzsachenkarte, entwertet „KJOBENHAVN.N 14 10“, mit leichtem Knick durch die rechte obere Ecke, die via Brindisi nach Jerusalem gelaufen ist, mit Ankunftstempel „JERUSALEM 23/10 91“ der österreichischen Post.
Dänemark - Ganzsachen, 1924, 20 Öre braun-Ganzsachenumschlag, entwertet „KOBENHAVN LUFTPOST 13.5.24“, mit Beifrankatur von 4 verschiedenen Freimarken, der als Einschreibe-Luftpostbrief via Rotterdam nach Birmingham/England gelaufen ist.
Dänemark - Grönland, 1945, New Yorker Ausgabe. kompletter Satz von neun Werten, tadellos postfrisch. Mi.-Wert 260
Finnland, 1889-90, Wappen in geänderter Zeichnung, die drei Markwerte jeweils im linken unteren Eckrandviererblock, bei der 1 M. zwei Marken mit Falz, bei der 5 und 10 M. jeweils eine Marke mit Falz, 5 M. in der Mitte rechts etwas angetrennt, farbfrische und gut gezähnte Einheiten, dekorativ.
Finnland, 1930, Rotes Kreuz 3 Werte komplett, entwertet „HELSINKI 13.V.30“, zusammen mit 4 verschiedenen Freimarken auf Satz-Einschreibe-Luftpostbrief nach Köln/Deutschland.
Finnland - Ganzsachen, 1850, Wertstempel 10 Kopeken karminrosa rückseitig (wie verausgabt) auf blaßblauem, senkrecht mittig gefaltetem Faltbrief (mit Inhalt), mit leichten Alterungs- und Knitterspuren, vorderseitig mit Ra2 „TAMMERFORS 13.AUG.1850“, der nach Helsingfors gelaufen ist.
Finnland - Ganzsachen, 1876, 25 Penni-Ganzsachenumschlag mit ungummierter Verschlußklappe, entwertet „HELSINGFORS 29 4 84“ und über St. Petersburg nach Nürnberg/Bayern gelaufen.
Finnland - Ganzsachen, 1876, 32 Penni-Ganzsachenumschlag auf weißem Papier, entwertet mit Bahnpoststempel „FINSKA JENNVAGENS POSTKUPE EXPEDITION No. 62 9 1882“ und nach Helsingfors gelaufen.
Finnland - Ganzsachen, 1884, 25 Penni-Ganzsachenumschlag mit geschweifter Verschlußklappe, teils minimal getönt, entwertet mit zweisprachigem Bahnpoststempel „K.P.X.P.No.5 7.III.00“ und nach Walkeakoski gelaufen.
Finnland - Ganzsachen, 1899, 20 P.-Ganzsachenumschlag, entwertet mit ovalem, schwarzem Schiffsstempel mit Abbildung eines Segelschiffes, mit Beifrankatur der 5 P.-Freimarke (Mi.Nr. 28), der nach Kjobenhavn/Denmark gelaufen ist.
Frankreich - Vorphila, 1716, waagerecht gefalteter Faltbrief (mit vollem Inhalt) aus Nantes nach Nieuwpoort (heute Belgien) mit schwarzem Stempel „N“ mit Krone.
Frankreich - Vorphila, 1724, unten waagerecht gefaltetes Dokument auf Pergament über eine Leibrente von 1.325 Livres aus einem Gesamtrententopf von 4 Millionen Livres und mit Originalunterschrift von Jean Paris de Monmartel (1690-1766). Monmartel war Rat des Königs Ludwig XV., königlicher Schatzmeister und Bankier. (M)
Frankreich - Vorphila, 1789, senkrecht mittig gefalteter Faltbrief (mit vollem Inhalt) aus Menies (Ortsname fraglich) nach Paris mit braunschwarzem Stempel „M“ im Kreis, in der uns zugänglichen Literatur (z.B. Lenain) nicht verzeichnet.
Frankreich, 1860, „Napoléon III.“ 4 Stück der 20 C. blau (darunter ein waagerechtes Paar), alle vollrandig geschnitten, entwertet mit Nummernstempel „18...6“, zusammen als Mehrfachfrankatur auf in Algier geschriebenen Faltbrief (mit vollem Inhalt), mit Stempel „ALGERIE BB MARSEILLE 9 OCT 60“, der nach Anvers (Antwerpen/Belgien) gelaufen ist.
Frankreich, Napoleon geschnitten, 1 Fr. dunkelkarmin, tadelloses Kab.Stück, sign.Brun, Calves mit beiliegender Befundnotiz. Mi.-Wert 5000
Frankreich, 1862, „Napoléon III.“ 2 Werte der 40 C. orange, entwertet mit Rautennummernstempel „1769“, als Mehrfachfrankatur auf oben etwas unruhig geöffnetem Briefumschlag, mit Stempel „LE HAVRE 2 SEPT....“, mit rotem R2 „AFFR.......INSUFFISANT“, der nach Deerfield/Mass./USA gelaufen ist.
Frankreich, 1874, Ceres 40 C. orange (9 Stück) und 30 C. braun, entwertet mit Nummernstempel „2360“ (Millau), auf Wertbrief über 1.500,- Francs aus Millau, der an einen Offizier im „Bataillon au 1er Tiralliers Algèriens“ in Blidah/Algerien (Blida/Algerien) gelaufen ist. Leichte Alterungsspuren im Leinenumschlag, sonst sehr schön!
Frankreich, 1873, Bordeaux-Ausgabe 40 C. lebhaftorange, Einzelfrankatur auf Brief aus Tarbes nach Auch, entwertet mit Gros-Chiffres-Stpl. „3906“, Ortsstempel Tarbes beigesetzt, rs. AK Auch, mit Prüfbefund Schollmeyer [1992] „voll- bis breitrandig ohne erkennbare Mängel“.
Frankreich, 1878, Allegorien (Typ II), waagerechtes Paar der 25 C. blau und Einzelmarke 15 C. lilagrau als Frankatur auf als Einschreib-Streifband verschickter gerichtlicher Verfügung nach Saint-Morel. Marken entwertet „VOUZIERS / 20 MAI“, nebengesetzt roter „R“-Stempel und „RETOUR A L´ENVOYEUR“. Reizvoller Beleg in sehr guter Erhaltung.
Frankreich, 1927, Flug- und Navigationsausstellung Marseille, 2 Fr. mit blauem Überdruck „Poste Aérienne“ auf Luftpostkarte nach Genf, entwertet „MARSEILLE AVIATION / 18 – 7 27“ (das Tagesdatum kopfstehend im Stempel), nebengesetzt AK Genf vom gleichen Tag. Bildkarte der Ausstellung, Marke gut zentriert, tadellos. Yvert PA 1.
Frankreich, 1925, Internationale Briefmarkenausstellung Paris, Blockausgabe, Falzreste in den Ecken, leichte Randbüge, Originalformat. (M)
Frankreich, 1927, Flug- und Navigationsausstellung Marseille, 2 Fr. und 5 Fr. mit Überdruck „Poste Aérienne“ auf Luftpost-R-Brief nach London, Motivumschlag der Ausstellung, Marken entwertet Marseille 25.6.27, nebengesetzt Bestätigungsstempel mit Flügelpaar und „Poste Aérienne“, rs. schwacher R-Stempel von London. Leichte Beförderungsspuren, sonst tadellos. Yvert PA 1-2
Frankreich, 1930, Flugpostmarke 1930, 1.50 Fr. karmin, anläßlich der Internationalen Luftpostausstellung in Paris durchlocht „EIPA 30“, üblich zentriert, gut gezähnt und tadellos postfrisch, geprüft Brun und Fotobefund Caffaz [2003] „perfetto“, sehr seltene Ausgabe, Yvert 5.000 €. Der Verkauf dieser Marke erfolgte gegen Vorlage der Eintrittskarte. Airmail EIPA, signature Brun, attest Caffaz „perfetto“, luxus quality, very scarce!
Frankreich - Feldpost, 1917, Freimarke 15 C. (Mi.Nr. 109) entwertet “TRESOR....“, als Einzelfrankatur auf französischer Feldpostkarte, die in Korfu von einem privatem Absender geschrieben worden ist, den seltenen Zensurstempel „CENSURE MILITAIRE CORFOU“ trägt und nach Solothurn/Suisse gelaufen ist.
Frankreich - Ganzsachen, 1894, Allegorie, GS-Umschlag 15 C. blau mit Zusatzfrankatur 50 C. karmin auf rosa (Mi.-Nr. 81 II) als R-Wertbrief aus Algerien nach Paris, entwertet „AIN-SEFRA / ORAN / 4 JANV 94“. Umschlag gebräunt und knittrig, aber nicht alltäglich, rs. Registrationsstempel Paris und schwacher AK.
Frankreich - Portomarken, 1908, Freimarke 1 C. grau (Mi.Nr. 86 x), entwertet „BAUGE MAINE ET LOIRE 17 12 08“, auf Drucksache der „Societe d`Anciens Militaires d`Afrique“, die mehrfach nachgesendet worden ist und deswegen rückseitig 10 Portomarken trägt.
Frankreich - Portomarken, 1894, Portomarke 30 C. ziegelrot auf gewöhnlichem Papier, mit rechts anhängendem großem Teil eines Zwischenstegleerfeldes, entwertet „LYON 24 AOUT 94“, auf unfrankierter, senkrecht mittig gefalteter Faltbriefhülle (ohne Inhalt) des Handelsgerichtes von Lyon. Auf Brief sehr seltene Marke.
Frankreich - Schiffspost, 1866, Napoleon Empire gezähnt, 40 C. orange als EF auf vollständigem Brief aus Marseille nach Neapel, Marke entwertet mit Zweizeiler "FRANCIA / VIA DI MARE", nebengesetzt Ausgabestempel "IV" (Neapel), Marke etwas unruhig gezähnt, sonst wie Brief einwandfrei, rs. Transitstempel Genua und AK Neapel.
Frankreich - Schiffspost, 1868, Napoleon lauré, 40 C. orange, EF auf Briefhülle aus Marseille nach Messina, entwertet mit blauem Ankerstempel, nebengesetzt glasklarer blauer Zweikreisstpl. „LIGNE U / PAC. FR. No 4 / 21 NOV 68“, waagerechter Faltbug, sonst Pracht.
Frankreich - Schiffspost, BUENOS AYRES; 1869, „Napoléon III.“ 80 C. karminrosa im waagerechtem Paar, entwertet mit Rauten-Anker-Stempel, mit nebengesetztem Schiffspoststempel „BUENOS-AYRES PAQ.FR.K.No.1 12 MAI 69“, als Mehrfachfrankatur auf waagerecht gefaltetem Faltbrief (mit Inhalt), mit Eingangsstempel „BRESIL BORDEAUX 18 JUIN 69“, der nach Bordeaux gelaufen ist.
Französische Post in Ägypten - Alexandria, 1899, Allegorie, 25 C. schwarz auf lilarosa mit rotem Überdruck „ALEXANDRIE“, waagerechtes Paar mit Zwischensteg (millesiéme), Aufdruck kopfstehend, gut gezähnt und sauber ungebraucht mit Falzspuren, Händlersignatur Léon Miro, sehr selten, Yvert 11 a, 700 €++).
Französische Post in China, 1903, ungebrauchter 15 C. Ganzsachen-Kartenbrief, mit Vordruckzeile „RÈPUBLIQUE FRANCAISE“ und in tadelloser Erhaltung.
Französische Post in China, 1912, 2 Cent (oben 1 Zahn kürzer) und 4 Cent im waagerechtem Paar, mit 3 mm hohem Wertaufdruck, entwertet „PEKIN CHINE 10 OCT 12“, zusammen auf guterhaltenem Brief, mit Absenderangabe „3. Komp. Gesandschafts-Schutzwache Peking“, der nach Darmstadt gelaufen ist.
Französische Post in der Levante - Vorläufer, JAFFA; 1859, „Napoléon III.“ 10 C. braun vollrandig geschnitten und 7 Stück der 20 C. blau (davon 5 vollrandig geschnitten), entwertet mit Rautennummernstempel „3768“, zusammen auf Briefvorderseite, mit Stempel „JAFFA 16 MARS 59“, mit Ra.-Taxstempel „P.P.“, die nach Beirut gelaufen ist. Die Briefvorderseite wurde mittig und links senkrecht gefaltet (je durch eine 20 C.).
Französische Post in der Levante, 1898-1899, Partie von 2 Briefen, jeweils mit Einzelfrankatur der 1 Piastre schwarz auf lilarosa und je von Salonique nach Glarus/Schweiz gelaufen. Die eine Frankatur ist mit „SALONIQUE QTIER FRANC TURQUIE 23 OCT 98“ entwertet und die andere ist mit „SALONIQUE TURQUI 13 FEVR. 99“ entwertet.
Französische Post in der Levante, 1865, Napoleon gezähnt, 80 C. rosa, Einzelfrankatur auf Briefhülle (Seitenklappen fehlen, mittig waagerechter Faltbug) aus Konstantinopel nach Genua. Marke einwandfrei, entwertet mit Gros-Chiffres „5083“, nebengesetzt Datumstempel Konstantinopel vom 29.3.1865, außerdem Dreizeiler „PIROSCAFI / POSTALI / FRANCESI“ und Rahmenstempel „Affranchissement Insuffisant“, rs. Ausgabestempel Genua.
Griechenland, 1954, Antike griechische Kunst, Freimarken, zwölf Werte komplett, tadellos postfrisch. Mi.-Wert 320
Großbritannien, 1840, Queen Victoria, 1d. schwarz, voll- bis breitrandiges Exemplar Platte 5, DG, mit rotem MK.
Großbritannien, 1854, „Victoria“ 2 P. dunkelblau, mit ausgabetypischer Zähnung bzw. ein paar leicht kürzeren Zähnen, mit leicht gestoßener linker oberer Ecke und in ansonsten guter ungebrauchter Erhaltung mit ein paar kleinen gummifreien Stellen. Michel 2.000,- Euro und Stanley Gibbons 4.700,- Pfund.
Großbritannien, 1878, Königin Viktoria, 10 Sh. grünlichgrau, etwas undeutlich, aber leicht entwertet, farbfrisches und tadellos gezähntes Prachtstück in guter Zentrierung. SG 129, 3.200 GBP (und für gut zentrierte und leicht entwertete Stücke +75%)
Großbritannien, 1883, Einschreib-GA-Umschlag 2 P. hellblau mit glatter Verschlußklappe (GA EU 6 II B), vorderseitige Zusatzfrankatur Victoria Ausgabe 1880, 1 ½ P. hellrotbraun nach Ipswich. Marke zart entwertet „LEWES / AP 23 83“, nebengesetzt R-Stempel London, rs, AK Ipswich. Übliche Beförderungsspuren und zwei Stecknadellöcher in den oberen Ecken, sonst tadellos. SG No. 167.