Lose — 2. Auktion
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Deutsche Post in China - Besonderheiten, 1914, GSK Germania 5 Pfg. mit Germania 5 Pfg. Zusatzfrankatur als Karte aus Straßburg nach Shanghai mit Zusatzvermerk „Weltpostverein“. Die Karte wurde von der Militärzensur Straßburg mit entsprechendem Rahmenstempel zur Beförderung freigegeben, ob sie allerdings nach Shanghai befördert wurde, ist angesichts fehlender Transitstempel nicht sicher. Interessanter Beleg aus der Anfangsphase des 1. Weltkriegs!
Deutsche Post in Marokko, 1903, „REICHSPOST“ 5 Werte komplett mit fettem Aufdruck und je sauber gestempelt. Mi.Nr. 16 II mit doppeltem Prüfzeichen tiefst geprüft Bothe BPP. Die Mi.Nr. 17 geprüft Grobe und 18 jgeprüft Dr. Oertel jeweils in Urmarken-Type II und minimal falzhell. Mi.-Wert 1.295,- Euro
Deutsche Post in Marokko, 1900, REICHSPOST, Reichsgründungsfeier, 5 Mark in Type I mit weißer und roter Nachmalung, sogenannt „dünner“ Aufdruck „6 Pes. 25 Cts“, entwertet mit zwei Teilstempeln „SAFFI 22 2 02“, sehr frisches und sehr gut gezähntes Stück, entsprechend Fotobefund Jäschke-L. BPP (2017) „einwandfrei“ Mi.-Wert 400
Deutsche Post in Marokko, 1900, REICHSPOST, Reichsgründungsfeier, 5 Mark in Type I, nur mit weißer Nachmalung, Aufdruck „6 Pes. 25 Cts.“, farbfrisches, gut zentriertes, sehr gut gezähntes Stück, geprüft Bothe BPP und tiefstgeprüft Pauligk BPP Mi.-Wert 700
Deutsche Post in Marokko, 1906, Deutsches Reich mit Wz., die vier Endwerte des Satzes, jeweils sauber gestempelt. Die 1 Piaster mit doppeltem Prüfzeichen Bothe BPP, 1 P. 25 C. tiefgeprüft Dr. Provinsky BPP, die 6 P. 25 C tiefgeprüft Bothe BPP / R. F. Steuer BPP.
Deutsche Post in Marokko - Stempel, TANGER, seltener Stempel „TANGER (MAROCCO) c / 27.8.10“ auf Ansichtskarte nach Krefeld, ArGE Nr. 5, 150 €.
Deutsche Post in der Türkei, 1889, Krone / Adler, 25 Pfg. mit Überdruck „1 ¼ Piaster“ in der besten Farbe dunkelorange, sehr farbfrisch, gut gezähnt, entwertet mit zwei Teilstempeln Jaffa, laut FA Jäschke-L. BPP (2018) ein rückseitig geschürfter Zahn links, sonst gut gezähnt und keine weiteren Mängel.
Deutsche Post in der Türkei, 1889, Krone / Adler mit Aufdruck, 2 ½ Pia. auf 50 Pfg. in der guten Farbe „(lebhaft)bräunlichrot“, Marke entwertet mit Teilstempeln Constantinopel, tadellos, laut Fotoattest Steuer BPP [2017] farbfrisch und bedarfsmäßig gut erhalten, doppeltes Prüfzeichen Bothe BPP. Mi.-Wert 550
Deutsche Post in der Türkei, 1876, Pfennige, 20 Pf. in der besseren Farbe „(lebhaft)kobaltblau“, Einzelfrankatur auf Briefhülle nach Paris. Hülle innen etwas gestützt, Marke entwertet „KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL / 7 1 76“, bis auf zwei verkürzte Zähne einwandfrei und farbfrisch. Nebengesetzt Vermerk „Voie de Varna“ und blauer frz. Transitstempel, entsprechender Fotobefund Jäschke-L. BPP [2020].
Deutsche Post in der Türkei, 1905, Deutsche Reich ohne Wz., Reichsgründungsfeier 5 Mark mit Aufdruck „25 Piaster“, grünschwarz / dunkelkarmin (UV: gelblichrot), farbfrisch, gut gezähnt und sauber entwertet mit zwei Teilstempeln Jerusalem, tiefes doppeltes Prüfzeichen Georg Bühler. Mi.-Wert 700
Deutsche Post in der Türkei - Ganzsachen, 1905, 20 Para-Ganzsachenkarte, mit rückseitig privatem Zudruck „Philatelisten-Verein Essen Ruhr 12. STIFTUNGSFEST am 14. Januar 1905 …....“, entwertet „CONSTANTINOPEL DEUTSCHE POST 1. 9/1 05“, die nach Essen gelaufen ist.
Deutsche Post in der Türkei - Besonderheiten, 1880, Deutsches Reich 10 Pfg.-Ganzsachenkarte, entwertet mit Ra3 „HOHENSTEIN ERNSTTHAL 7 V * 80 7“, die nach Constantinopel gelaufen ist und den Ankunftstempel „KAISERLICH DEUTSCHES POSTAMT No. 1 13/5“ trägt.
Deutsche Post in der Türkei - Besonderheiten, 1886, Deutsches Reich-5 Pfg.-Ganzsachenkarte, entwertet mit Ra3 „MARBURG REG.BEZ.CASSEL 6 3 86“, mit 5 Pfg.-Beifrankatur (Mi.Nr. 40), die an den „Kaiserlich Ottomanischen Pascha, Ritter hoher Orden Herrn Kamphövener“ in Constantinopel gelaufen ist und den Ankunftstempel „CONSTANTINOPEL DEUTSCHE POST 1 11 3 86“ trägt.
Deutsche Post in der Türkei - Besonderheiten, 1898-1902, INCOMING MAIL, drei interessante Belege - eine 3 C.-Ganzsachenkarte Chile aus Valdivia nach Konstantinopel mit AK der Deutschen Post von 1899, ein Brief aus Dresden nach Konstantinopel, frankiert mit senkrechtem Paar Krone / Adler 20 Pfg. (2. Gewichtsstufe) von 1898 sowie eine Ansichtskarte aus Schandau nach Konstantinopel mit Eingangsstempeln sowohl der deutschen als auch der französischen Post in der Türkei.
Militärmission in der Türkei - Besonderheiten, 1916, dreiseitig geöffneter Feldpostbrief mit Briefstempel „Kaiserlich Deutsche Telegraphen-Abteilung Klein-Asien“, mit Stempel von Siwas in Zentralanatolien, geschrieben von einem Dolmetscher in der Station Siwas, mit türkischem Zensurstempel und rückseitiger Verschlußvignette, mit leichtem Wasserfleck rechts unten, der nach Esslingen gelaufen ist.
Militärmission in der Türkei - Besonderheiten, 1917, gelaufene Ansichtskarte von Jerusalem, mit Tarnstempel „Deutsche Feldpost *** 21.11.17“, mit Briefstempel „KÖNIGL. PREUSS. FLIEGERABTEILUNG 303“, die nach Kapellen bei Neuß gelaufen ist.
Militärmission in der Türkei - Besonderheiten, KUTAHIA; 1918, seltener Feldpoststempel „FELDPOST MIL.-MISS. KUTAHIA 10.6.1918“ auf Ansichtskarte von Constantinople, die nach Berlin gelaufen ist. Laut Arge-Stempelkatalog (18 Auflage) ist der 10.6.1918 der erste Verwendungstag dieses seltenen Stempels.