Lose — 2. Auktion
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1–50 von 58 Losen
Ostrumelien - Ganzsachen, 1881, Postkartenformular mit 20 Paras schwarz/rosa, entwertet mit blauem Strichkreisstempel, geschrieben in Bazardjik (heute Pasardschik/Bulgarien), mit geschäftlichem Text und nach Paris/France gelaufen.
Polen, 1928, Flugpostmarken 5 Gr. braun (3 Stück) und 15 Gr. lila, entwertet „“WARSZAWA PORT LOTNICZY 6.VI.1928“, zusammen mit 2 verschiedenen L.O.P.P.-Flugpostvignetten auf einem Sonderflugbeleg nach Lemberg.
Polen, 1928, Flugpostmarke 10 Gr. grün im waagerechtem Dreierstreifen, entwertet „WARSZAWA 19 PORT LOTNICZY 6.VI.1928“, zusammen mit 3 verschiedenen L.O.P.P.-Flugpostvignetten auf einem Sonderflugbeleg nach Lemberg.
Polen, 1946, Polnische Erziehungs-Kommission, Blockausgabe mit niedriger Nummer „1282“, jede Blockmarke einzeln entwertet „WARSZAWA / 21 X 1946“ und geprüft E. Krawczyk, tadellos. Mi.-Wert 2000
Polen - Lokalausgaben, WARSCHAU; 1944, Generalgouvernement nicht ausgegebene 10 Werte mit Aufdruck „POCZTA POLOWA 1-VIII-1944 WARSZAWA“ aus dem Warschauer Aufstand, jeweils in tadelloser postfrischer Erhaltung und je geprüft E. Krawczyk und Petriuk BPP. Laut Fotoattest Petriuk BPP sind alle Marken echt und postfrisch. Mi.-Wert 2.500,- Euro
Polen - Besonderheiten, 1944, Kriegsgefangenenlager Woldenberg Olympiademarke 10 F. rot, entwertet „WOLDENBERG OB-OF-IIO 28 VII 44“, auf in die Baracke 25/1 adressiertem dickem Papier, welches wohl als Karte verwendet worden ist. Zusätzlich klebt noch der Schwarzdruck derselben Marke unentwertet darauf.
Portugal - Vorphila, 1787, Vorphilabrief (mit vollem Inhalt) der im Namen von Königin „Maria I.“ (1734-1816, Königin ab 1777) geschrieben worden ist und der an den Gouverneur von Minas Gerais/Brasilien gelaufen ist. Laut Fotoattest Fevereiro ist der Brief in jeder Hinsicht echt und in gutem Erhaltungszustand. (M)
Portugal - Vorphila, 1817, guterhaltener, sehr früher Einschreibe-Faltbrief (mit vollem Inhalt), mit L2 „SECURA LISBOA“, der nach Castanheira gelaufen ist. Zusätzlich ist ein Einschreibezettel für einen Brief von Porto nach Lisboa aus dem Jahre 1824 enthalten.
Portugal - Vorphila, 1837, guterhaltener, waagerecht mittig gefalteter Faltbrief aus Fafe, mit vollem Inhalt, der nach Porto gelaufen ist. Der Brief trägt vorderseitig den Taxstempel „20“ und den Ovalstempel „FAFE“.
Portugal - Vorphila, 1852, zweimal senkrecht gefalteter Faltbrief mit schwarzbraunem Langstempel „SERRA“, mit handschriftlichem Taxvermerk „20“, mit vollem Inhalt und nach Bejo gelaufen.
Portugal, 1866, Luis I., geschweifte Wertbänder, 5 Reis, PROBEDRUCK in dunkelocker, glattes weißes Papier o. G., mit schrägem Aufdruck „INUTILIZADO“, breitrandig geschnitten, mit Falzresten. Echt und einwandfrei, Fotobefund Ehrig BPP [2026], OM-Katalog Nr. 41, Mundifil 280 €.
Portugal, 1866, Luis I., geschweifte Wertbänder, 5 Reis, PROBEDRUCK in orange, glattes weißes Papier o. G., mit schrägem Aufdruck „INUTILIZADO“, breitrandig geschnitten, mit Falzrest. Echt und einwandfrei, Fotobefund Ehrig BPP [2026], OM-Katalog Nr. 45, Mundifil 280 €.
Portugal, 1880, nicht angenommenes Motiv zur Ausgabe 1880, Luis I., Essay ohne Wertangabe, rosa, ohne Gummi, bügig, zwei dünne Stellen, vollrandig geschnitten. Fotobefund Ehrig BPP [2026], OM-Katalog 105, Mundifil 750 €.
Portugal, 1882, Luis I., 500 Reis, PROBEDRUCK, rosa / grün, ungezähnt, vollrandig geschnitten und farbfrisch, waagerechtes Paar vom rechten Bogenrand mit deutlichem Doppeldruck der Farbe rosa, o.G., echt und einwandfrei, Fotobefund Ehrig BPP [2026], OM-Katalog 255, Mundifil 300 €.
Portugal, 1952, Drei Jahre NATO, 1.00 Escudo schwarzgrün / grün, UNGEZÄHNT, postfrisches Stück vom rechten Bogenrand, kleine Stockfleckchen und herstellungsbedingte Gummibüge, sonst sehr attraktives Stück, Michel ohne Preis.
Portugal, 1954, 150 Jahre Militärschule, beide Werte im UNGEZÄHNTEN waagerechten Paar, leichte Gummibüge, postfrisch, selten.
Portugal, 1955, 100 Jahre Telegraphie in Portugal, der komplette Satz UNGEZÄHNT in postfrischen Paaren, teils leichte Gummibüge, selten.
Portugal, 1970, EXPO Osaka, 5.00 E. im waagerechten Paar vom linken Bogenrand, UNGEZÄHNT ohne die Farbe rot und rückseitigem Druck, ungummiert, leichte Knitter, ungewöhnliches Stück.
Portugal - Azoren, 1925, 100. Geburtstag von Camilo Castelo Branco, der Höchstwert 3,20 E. im ungezähnten 14er-Block aus der rechten unteren Bogenecke aus dem Archiv, mit Anmerkung „Red overprtg. Correct for 100.000 stamps“. Die Einheit ohne Gummierung, wie hergestellt. Sehr dekorativ und vermutlich Unikat! (M)
Portugal - Madeira-Funchal, 1897, „Carlos I.“ 200 Reis violett/schwarz auf rosa, mit Bug durch den linken oberen Eckzahn, entwertet „FUNCHAL MADEIRA 3 MAI 97“, als Einzelfrankatur auf Einschreibebrief nach Barking/Essex/Großbritannien.
Rumänien - Neu-Rumänien - Ganzsachen, 1920, ungarische Ganzsachen-Postkarte P 69 überdruckt mit Handstempel, Temesvarer Ausgabe, Bedarfsverwendung mit Zusatzfrankatur Fredinand I., 30 Bani violett nach Feuerbach (Württemberg) mit viel Text, entwertet „TEMESVAR / 7. DEC 920“. Leichte Gebrauchsspuren, sehr feiner und seltener Beleg, Mi. ohne Preis.
Rumänien - Postamt in Konstantinopel, 1919, Freimarken 5 B. (2 Stück) und 40 B. mit Aufdruck „POSTA ROMANA CONSTANTINOPOL 1919“, entwertet „CONSTANTINOPLE POSTES ROUMAINES 27 IX.19“, zusammen auf Einschreibbrief nach Bale/Suisse (Basel), mit rückseitigem etwas unleserlichem Zensurstempel „CENZURAT CENZURA MILITARA BUCURESTI POSTA ….“.
Rumänien - Postamt in Konstantinopel, 1919, Freimarken 10, 15 und 25 B. mit Aufdruck „POSTA ROMANA CONSTANTINOPOL 1919“, entwertet „CONSTANTINOPLE POSTES ROUMAINES 27 IX.19“, zusammen auf Einschreibbrief nach Bale/Suisse (Basel), mit rückseitigem Zensurstempel „CENZURAT CENZURA MILITARA BUCURESTI POSTA ….“.
Russland, 1864, Staatswappen ohne Wz., gez. 12 ¼: 12 ½, Posthörner ohne Blitze, 3 K. schwarz / mittelgrün, Originalgummi mit Falzspuren, gut gezähnt, farbfrisch, Pracht. Mi.-Wert 500
Russland, 1869, Wappen, Posthörner ohne Blitze, sehr schöne Dreifarbenfrankatur aus 3 K., 5 K. und 20 Kopeken auf Briefhülle aus Moskau nach Lyon. Marken entwertet mit Moskauer Bahnpoststempel, vs. preußischer Transitstempel in rot, frz. Transitstempel in blau, rs. diverse weitere Transitstempel und AK Lyon. Beförderungsspuren und waagerechter Archivbug, insgesamt gut erhaltener und attraktiver Beleg.
Russland, 1872, Wappen, Posthörner ohne Blitze, 20 K. blau / orange auf senkrecht gestreiftem Papier, farbfrisches, tadellos gezähntes Stück als Einzelfrankatur auf kleinem Damenbriefumschlag aus Odessa nach Florenz, entwertet ODESSA 26 SEP.1872 [julianischer Kalender]. Nebengesetzt ovaler lilaroter „Frankiert“-Stempel aus Russland, rs. AK und Ausgabestempel Florenz. Obere Umschlagklappe beschädigt, aber interessante Auslandsverwendung.
Russland, 1905, Kriegswaisenhilfe, die Werte zu 3, 5 und 7 Kop. auf R-Karte aus St. Petersburg nach Doesburg (Niederlande), rs. hübsches Schattenbild von St. Petersburg. Marken entwertet am 31.12.1904 nach julianischem Kalender, also 13.1.1905, vs. AK Duesburg vom 16.1.1905. Stärkerer Eckbug durch die 7 Kop.-Marke oben rechts, sonst sehr feiner und nicht alltäglicher Beleg.
Russland, 1911, Ansichtskarte von Wladiwostok, geschrieben von einem Matrosen der „S.M.S. Leipzig“, frankiert mit Freimarken zu 1 Kop. (2 Stück) und 2 Kop., entwertet „WLADIWOSTOK 26.7.11“, die nach Gerolsheim gelaufen ist.
Russland, 1922, Freimarke 10 K. blau im 15er-Block, entwertet „TSCHERKASSY 14 XII 22“ (heute Ukraine), auf der Rückseite frankiert, als Mehrfachfrankatur auf Einschreibbrief nach Berlin.
Russland, 1922, Freimarke 7.500 Rub. auf 250 Rub. schwarzviolett im Bogenteil zu 28 Marken (teils defekt), entwertet „10.6.22“, als Massen-Mehrfachfrankatur auf dreiseitig geöffnetem Brief nach Chicago/USA. (M)
Russland, 1922, Freimarke 100.000 Rub. auf 250 Rub. schwarzviolett im Bogenteil zu 30 Marken (teils defekt), mit 5 Zwischenstegpaaren, auf Einschreibebrief aus „PAWLOWSKA (Ukraine), der nach Kansas City/USA gelaufen ist. (M)
Russland - Feldpost, 1917, Brief aus Evreux/Eure/Frankreich, mit Stempel „EVREUX EURE 5 4 17“, mit handschriftlichem Vermerk „Armée d. Orient“, der an einen Major der Russischen Brigade des Russischen Expeditionskorps in Saloniki ging und rückseitig den Stempel „TRESOR ET POSTES 507 6 5 17“ trägt.
Russland - Lokale Kreispost: Wenden, 1893, Gepanzerter Arm, 2 K. schwarzgrau / rot / grün, gez. 11 1/2, auf Brief nach Riga mit Zusatzfrankatur Russland 7 Kop. (Mi.-Nr. 49), hs. entwertet, auf russischer Marke und nebengesetzt Poststempel, rs. zweiter Abschlag und ältere AK-Type Riga, überdurchschnittliche Erhaltung, Pracht.
Russland - Post der Bürgerkriegsgebiete: Wrangel-Armee, 1921, Lagerpost der Wrangel-Armee, Post in der Levante 1 Piastre (Mi.Nr. 33) mit vierzeiligem rotem Aufdruck der 2. Ausgabe, entwertet „KATALCHIA 13.AVR.1921“, als Einzelfrankatur auf oben leicht gekürztem Brief, der an die Prinzessin V. Swiatopolk-Mirsky in Constantinopel gelaufen ist.
Russland - Russische Post in China, 1917, Aufdruck „50 CENTS“ auf 50 Kop. grün / lila, Abart DOPPELTER AUFDRUCK, postfrisches Luxusstück dieser seltenen Variante, im Michel nicht gelistet, Fotoattest Sergio Sismondo.
Russland - Russische Post in der Levante, 1903-05, 4 Kop. Rosa, waagerechtes Eckrandpaar mit KOPFSTEHENDEM AUFDRUCK, sauber ungebraucht mit Originalgummi, Fotoattest Sergio Sismondo. Im Michel nicht gelistet!
Russland - Russische Post in der Levante - Ganzsachen, 1911, 20 Para-Ganzsachenkarte, entwertet „MYTELENE 26 …. 1911“ (heute Mytilini auf Lesbos), die nach Mehlis i. Th. gelaufen ist und von dort nach Gotha weitergeleitet wurde. Lesbos gehörte bis zum 8.11.1912 zum Osmanischem Reich.
San Marino - Ganzsachen, 1921, komplette Antwortkarte mit Aufdruck „Centesimi Cinquanta“ (50 C.), mit gebrauchtem Frageteil, entwertet “REPUBBLICA DI S. MARINO 16 08.1924“, mit Beifrankatur der 15 und 20 C. (Mi.Nr. 71/72) und nach Wiesbaden/Germania gelaufen.
Schweden - Vorphila, 1838, schwarzer Ra2 „GRISLEHAMN“ auf waagerecht mittig gefaltetem Faltbrief (mit Inhalt), der über Kopenhagen/Dänemark (rückseitiger Durchgangsstempel) nach Christinestad /Finnland gelaufen ist.
Schweden - Vorphila, 1850-1863, Partie von 2 markenlosen Faltbriefen (je mit Inhalt) die je nach Bordeaux gelaufen sind. Der von 1850 ist in Stockholm aufgegeben worden, trägt den K1 „STOCKHOLM 31 12 1850“ und den roten Grenzübergangsstempel „PRUSSE VALLENCIENNES“. Der von 1863 ist in Göteborg aufgegeben worden, trägt den K1 „...THEBORG 17 9 1863“ und den schwarzen Grenzübergangsstempel „SUEDE-QU.... 21 ...EPT 63“.
Schweden - Vorphila, 1855 (ca.), rückseitiger schwarzer Siegelstempel „VICECONSUL AV DE SUEDE & NORWEGE (CHERBOURG)“ (Frankreich) auf Faltbrief (ohne Inhalt) der nach Cadix (Cádiz/Spanien) gelaufen ist.
Schweden, 1855, Reichswappen 4 Sk. blau, fünf tadellose Exemplare sauber gestempelt, meist gut zentriert, eines davon „Luxus“.
Schweden, 1868, 24 Skill. Bco. rot, zwei Exemplare ungebraucht ohne Gummi, jeweils als Neudruck I mit kleineren Reparaturen und Mängeln, II mit kleinerer Reparatur und kurzem Zahn. Beide bildseitig fein mit Fotobefunden Nilsson [2024]. Facit 5 E 1 und 5 E 2
Schweden, 1858, 9 Öre rotviolett und 50 Öre als 59-Öre-Frankatur auf einem eingeschriebenen Inlandsbrief der zweiten Gewichtsstufe. Kleine Mängel in Umschlag und Frankatur, insgesamt dekorativer und sehr feiner Beleg, Fotoattest Mats G. Nilsson „an unusual item with nice appearance (3)“, Facit 8b, 12c; Facit 25.000 SEK
Schweden, 1858, Wappen mit Wertangabe in Öre, 50 Öre violett-dunkelkarmin, Auflage 1858-1865, ungebrauchtes / nachgummiertes, stark repariertes Exemplar, albumfähiges Stück mit Fotobefund Nilsson [2024]. Facit Nr. 12 a
Schweden, 1877, Ringtype in „B“-Zähnung weit überkomplett in ausgesuchter Qualität, mit schönen Stempeln und diversen Farbnuancen. Dabei auch der gute Wert „1 Riksdaler“. Hoher Katalogwert!
Schweden, Freimarke 3 Öre braun (2 Stück) und 12 Öre blau im waagerechtem Dreierstreifen (rechte Marke unten einige kürzere Zähne), entwertet „STOCKHOLM 11/6 1873“, zusammen auf Faltbrief (ohne Inhalt), mit blauem französischem Stempel „SUEDE ERQUELINES 2 15 JUIN 73“, der nach Bordeux/Frankreich gelaufen ist.
Schweden, 1919, „Gustav V.“ 10 Öre karmin, entwertet „STOCKHOLM KASSA 1. 1.2.19“, als Einzelfrankatur auf Postformular „Reklamation“ (Nachforschungsantrag). Das Formular ist mittig waagerecht und senkrecht gefaltet, hat links Registraturlochung und ein paar kleinere Einrisse an den 4 Außenseiten.
Schweden, 1918, „Gustav V.“ 10 Öre karmin (6 Stück mit einem waagerechtem Paar und einem waagerechtem Dreierstreifen) mit Firmenlochung „SOLITET“ (?), entwertet „MALMÖ 15 9 18“, als Mehrfachfrankatur auf mittig senkrecht gefalteter Auslandspaketkarte nach Kopenhagen (Dänemark).
Schweden, 1913, „Gustav V.“ 20 Öre blau und 1 Kr. schwarz auf gelb, entwertet „MALMÖ 4 11 13, zusammen auf senkrecht gefalteter Nachnahme-Auslandspaketkarte nach Kopenhagen (Dänemark).