Lose — 2. Auktion
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Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, 1898-1907, Hans Emil Lenssen, Farmer und Buchautor - acht Ganzsachen bzw. Ansichtskarten aus seiner Korrespondenz mit Stempeln von Swakopmund, Outjo, Otjimbingue, Deutsche Seepost Hamburg-Westafrika, Otjiwarongo. Einige Karten mit interessanten Texten und Leitwegen. Als fast 80jähriger veröffentlichte Lenssen eine „Chronik von Deutsch-Südwestafrika“, die in 11 Auflagen erschien. Seine Familie lebt bis heute in Namibia.
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, 1900-1910, INCOMING MAIL, sieben verschiedene und teils reizvolle Belege, dabei Karten aus London, München, Anvers / Belgien, eine spanische Karte aus Las Palmas mit frz. Seepost-Stempel „LOANGO A MARSEILLE“ nach Swakopmund, drei Belege aus Deutschland, dabei ein Irrläufer zwischen Berlin und der Schweiz, der in einem falschen Drucksachenbund nach DSWA geschickt und von dort in die Schweiz zurückgeleitet wurde, eine innerhalb von DSWA umgeleitete Karte aus Berlin an einen Reiter der Schutztruppe von 1900, sowie eine Karte aus Johannesburg nach Windhuk, die von dort nach Münster umgeleitet wurde. Alle Belege im Netz abgebildet.
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, 1900-1904, fünf Paketkartenabschnitte mit interessanten Abstempelungen, dabei die Gouvernementshauptkasse Windhoek von 1900, ein „Pferde-Depot“ der Schutztruppe, die „2. Gebirgsbatterie“ aus Swakopmund sowie das Kaiserliche Distriktskommando aus Grootfontein (die letzten drei alle von 1904). Gute Erhaltung.
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, 1902, Frankreich-Freimarke 5 C. im waagerechtem Paar, entwertet „PARIS 20 1 02“, als Mehrfachfrankatur auf Ansichtskarte mit einem Aktgemälde, die an den Reiter der Kaisl. Schutz-Truppe R. Muths in Swakopmund /Deutsch Südwest Afrika gelaufen ist und den Ankunftstempel „SWAKOPMUND 6/3 02“ trägt.
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, 1903, Kaiseryacht, 20 Pfg. als Porto auf Brief der 2. Gewichtsstufe aus Swakopmund nach Berlin, Marke entwertet „SWAKOPMUND / 28 5 03“. Nebengesetzt „DEUTSCHE SEEPOST / LINIE HAMBURG-WESTAFRIKA / 28 5 03“, die Kennzahl ist trotz klarem Abschlag nicht lesbar. Vermutlich wurde der Brief vom Dampfer „Helene Woermann“ angenommen und unterwegs einem weiteren Dampfer in Richtung Europa übergeben, da der rs. AK Berlin vom 28.6.1903 stammt, die „Helene Woermann“ aber erst am 17.7.1903 in Hamburg eintraf. Seltene Stempelkombination, gute Erhaltung.
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, Feldpost; 1907, farbige Ansichtskarte mit Abbildung der Fracht-Automobile zur Proviant-Beförderung, mit Briefstempel „Kaiserl. Schutztruppe.....“, als Feldpost unfrankiert von Windhuk „13.7.07“ nach Rockvill/USA gelaufen und dort mehrfach mit Nachporto belegt.
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, 1913, Ansichtskarte aus Windhuk nach Differdingen (Luxemburg), frankiert mit Kaiseryacht, 5 Pfg. Unzureichendes Porto für private Auslandspost, daher in Luxemburg nachtaxiert „T 12,5“. Motiv der Karte: Gouvernements-Haus, Windhuk. Dazu eine weitere nachtaxierte Karte nach Wien von 1906, hier mit Rahmenstempel „T.“
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, KRIEGSGEFANGENENPOST; 1915, Einschreibebrief aus dem Lager „Fort Napier“ bei Maritzburg/Natal, frankiert mit Südafrika 4 P. (Mi.Nr.9), entwertet „REGISTRED PIETERMARITZBURG SOUTH AFRICA 22.FEB.15“, mit Zensurstempel „PASSED BY CENSOR“ und an das rote Kreuz in Genf gelaufen.
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, KRIEGSGEFANGENENPOST; 1916, Brief vom Hauptmann Deininger aus dem Offizierslager „Okanjande“ an das Rote Kreuz in Genf, mit südafrikanischer Zensuröffnung, frankiert mit Südafrika 1/2 und 2 P (Mi.Nr. 2 und 5)., entwertet mit aptiertem Bahnpoststempel „-WINDHOEK POST 4 PM 20.3.16“
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, 1916, Mandatszeit, KUIBIS, Brief nach Lüderitzbucht, frankiert mit Südafrika „Georg V.“ 1 P.-Marke, entwertet mit dem sehr seltenen, aus der unteren Hälfte eines Stempels der deutschen Ortspolizei gefertigten Stempel „KUIBIS“ ohne Datum, Putzel B 2, 8.000 Punkte (dort noch Bohrkolonie Süd als Herkunft ausgegeben. vgl. dazu Arge-Handbuch zu aptierten Stempeln in DSWA und beigefügtem Text). Nebengesetzt Rahmenstempel „PASSED BY CENSOR“. Rs. Transit- und AK-Stempel Keetmanshoop (zweimal) und Lüderitzbucht. Gute Erhaltung.
Deutsch-Südwestafrika - Besonderheiten, 1916, Südafrika, Georg V., 1 P. rot, Viererblock und Einzelmarke auf R-Brief von Outjo nach Windhuk, Marken entwertet mit aptiertem deutschen Stempel "OUTJO / 22 8 16". Umschlag links etwas verkürzt, rs. Transitstempel Otjiwarongo.
Deutsche Kolonien - Kamerun - Vor- und Mitläufer, 1894-1895, zwei 10 Pf.-Ganzsachenkarten Krone / Adler ohne Aufdruck mit Stempel „Kamerun“, davon eine nach Kiel, die andere von einem Marineoffizier der SMS „Sperber“ an einen österreichischen Kameraden nach Pola, von dort umgeleitet nach Wien. Beide Karten gute Bedarfserhaltung.
Deutsche Kolonien - Kamerun, 1900, Kaiseryacht ohne Wz., der komplette Satz sauber gestempelt und einwandfrei, die 2 Mark mit Händlerzeichen „Kosack“, 3 Mark geprüft R.F. Steuer BPP, 5 Mark mit Stempel „BUEA“ aus rechter unterer Bogenecke auf Briefstück. Mi.-Wert 950
Deutsche Kolonien - Kamerun, 1913, Nachnahme-Paketkarte aus Hamburg nach Duala / Kamerun, vs. frankiert mit Germania 80 Pf.(Mi.-Nr. 93 I), entwertet „HAMBURG / 9.10.13“, rs. frankiert mit Reichspostamt, 1 M. dunkelkarminrot (Mi.-Nr. 94 A I). Die Nachnahme konnte in Duala nicht eingelöst werden (entsprechende Stempel „“Nicht eingelöst.“ / „Unbestellbar gemeldet.“) und ging daher nach Hamburg zurück, mit einer frankierten Kaiseryacht, 2 M., diese entwertet „DUALA / 29.12.13“. Die 80 Pf.-Marke rechts kleiner Zahnfehler, die beiden Markwerte durch Aufkleben bräunliche Zahnspitzen, sonst einwandfrei, die Karte naturgemäß mit Bedarfsspuren (vorn ist der Laufzettel aus Hamburg abgefallen). Ungewöhnliches Stück!
Deutsche Kolonien - Kamerun - Ganzsachen, 1904, Kaiseryacht, 10 Pf.- Antwortganzsache mit kurzem Gruß nach Togo, entwertet „VICTORIA / 9 12 04“, auf ungebrauchter Antwortkarte rs. AK LOME vom 13.12.04“. Netter Beleg zwischen zwei deutschen Kolonien!
Deutsche Kolonien - Kamerun - Ganzsachen, 1907, 5 Pfg.-Ganzsachenkarte, entwertet „BUEA KAMERUN 26 9 07“, die über Kribi (30.9.07) nach Jaunde gelaufen ist, mit leichten Beförderungsspuren, signiert Hammer. Die Karte ist an den Lazarettgehilfen Josef T. Ngoso adressiert und der private Text ist in einer Eingeborenensprache verfasst.
Deutsche Kolonien - Kamerun - Stempel, NYANGA; 1909, Kaiseryacht 3 Pfg. (5 Stück mit einem waagerechtem Paar) und 5 Pfg. (3 Stück), entwertet mit K1 „NYANGA KAMERUN 25. I 09“, zusammen auf senkrecht gefaltetem Einschreibebrief mit 2 Einrissen links, der nach Charlottenburg gelaufen ist.
Deutsche Kolonien - Kamerun - Stempel - See- und Schiffspost, 1903/1912, zwei Belege mit zweizeiligem Nebenstempel „Deutsches / Schutzgebiet“, zum einen AK aus Duala mit Seepoststempel XXXII (Dampfer Emin) nach Ars (Mosel), zum anderen ein Umschlag der Firma Carl Woermann, aufgegeben in Kribi und Seepoststempel LVI (RPD Henry Woermann). Beide Belege gute Bedarfserhaltung.
Deutsche Kolonien - Kamerun - Stempel - See- und Schiffspost, 1904, Ansichtskarte als Feldpostkarte mit Marine-Schiffspost No. 9 (SMS Habicht), Stempel vom 9.9.04 aus der Zeit des Herero-Aufstands in DSWA während der Liegezeit in Kamerun. ARGE 150 €.
Deutsche Kolonien - Kamerun - Stempel - See- und Schiffspost, 1913, Kaiseryacht 5 Pfg. als EF auf Brief aus Duala nach Uelzen, Marke entwertet mit Seepoststempel XLV, (RPD Eleonore Woermann) anstandslos befördert, obwohl unterfrankiert. Dazu Bildkarte „Gruss om S.S. Alexandra Woermann“ aus Duala nach Dresden, frankiert mit Kaiseryacht, 5 Pf.
Deutsche Kolonien - Kamerun - Besonderheiten, 1899-1901, INCOMING MAIL, fünf Ansichtskarten aus Deutschland an einen Feldwebel der Schutztruppe in Kamerun, der in Lolodorf stationiert war und 1901-1902 an der Tschadsee-Expedition teilnahm. Einige der Karten tragen den hs. Vermerk „E.“, evtl. wurden sie in Duala für den Feldwebel verwahrt. Alle Karten im Netz abgebildet.
Deutsche Kolonien - Kamerun - Besonderheiten, SÜDEXPEDITION; 1906, 5 Pfg.-Ganzsachenkarte, geschrieben am 9.3.06 in Kam, entwertet „EBOLWOA KAMERUN 23/3 06“, links mit Registraturlochung, die an die Baseler Missionshandlung in Duala gelaufen ist. Die Karte enthält einen interessanten Text mit der Bestellung von Marken, Postkarten, Umschlägen usw. von einem Oberleutnant der 10. Kompanie der Südexpedition Kribi, die zur Bekämpfung der Eingeborenenaufstände eingesetzt war.
Deutsche Kolonien - Kamerun - Besonderheiten, 1909, POST ZWISCHEN KAMERUN UND DSWA, Ansichtskarte [Motiv: Gesamtansicht Buea] aus Kusseri an einen Angehörigen der Schutztruppe beim „Pferdedepot Nord“ in Deutsch-Südwestafrika. Karte frankiert mit Kaiseryacht, 5 Pf., diese entwertet “KUSSERI / 17 4 09“.Gute Erhaltung.
Deutsche Kolonien - Karolinen, 1899, Krone/Adler 3 Pfg. lebhaftorangebraun mit diagonalem Aufdruck „Karolinen“, entwertet mit K1 „PO(NAP)E 7/1 00“. Laut Fotoattest Jäschke-Lantelme BPP (2019) sind Aufdruck sowie Stempel echt und ist die Marke farbfrisch, gut gezähnt und in fehlerfreier, gebrauchter Erhaltung. Mi.-Wert 850,- Euro
Deutsche Kolonien - Karolinen, 1899, Krone/Adler 5 Pfg. opalgrün mit diagonalem Aufdruck „Karolinen“, sehr gut zentriert, farbfrisch, sauber gezähnt, auf kleinem Briefstück, entwertet mit K1 „PONAPE KAROLINEN 24/2 01“ und doppelt tiefst geprüft Bothe BPP. Mi.-Wert 750,- Euro
Deutsche Kolonien - Karolinen, 1899, Krone / Adler mit diagonalem Aufdruck „Karolinen“, entwertet mit Teilstempel, laut Fotoattest Jäschke-L. BPP (2017) „Yap““, Marke farbfrisch, bis auf einige verkürzte Zähne unten links keine weiteren Mängel. Mi.-Wert 1800
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Vor- und Mitläufer, 1899, Krone / Adler ohne Aufdruck, 10 Pfg. lebhaftlilarot als EF auf unterfrankiertem Geschäftsbrief nach Harburg (Elbe). Marke entwertet „TSINTAU / 13 10 99“ (ArGe Nr. 5), Anschrift in deutsch und chinesisch, vs. Nachporto „20“, rs. AK Harburg. Umschlag stärkere Knitter, mittig senkrechter Faltbug, geprüft Mansfeld.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Vor- und Mitläufer, 1903, Germania, Deutsches Reich 10 Pf. als unbeanstandete Einzelfrankatur eines Briefes nach Berlin, Marke entwertet „TSINGTAU / 21 10 03“. Absenderangabe „Corv. Capt. Persius / S.M.S. Seeadler“, geprüft Bothe BPP.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, 1901-1913, sechs Belege aus Tsingtau, davon fünf AK bzw. eine privat rückseitig bedruckte Ganzsache „Tsingtauer Missions Bazar“ (Mi.-Nr. P 1) sowie ein Bedarfsbrief, frankiert mit Kaiseryacht, 4 C. und einem klaren Stempel „TSINGTAU – Gr. HAFEN / 25 9 13“ nach Berlin. Alle Belege im Netz abgebildet.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, 1904, Kaiseryacht 2 Stück der 5 Pfg., entwertet „TSINGTAU KIAUTSCHOU 18 8 04“, zusammen als Mehrfachfrankatur auf Brief, mit interessanter Absenderangabe „Torpedo Oberheizer Käsewieter an Bord SM Torpedoboot Taku“, der nach Harzburg gelaufen ist. Einige Jahre später war Käsewieter Lokomotivführer auf der Kameruner Mittellandbahn.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, 1914, Kaiseryacht 2 Cents, entwertet „SCHATSYKOU KIAUTSCHOU 21 7 14“, als Einzelfrankatur auf holzhaltiger Ansichtskarte, mit kleinem Einriss oben, die über Sibirien nach Karlsruhe laufen sollte, dieses ist durch den Kriegsbeginn am 1.8.1914 nicht mehr geschehen.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Ganzsachen, 1900, Deutsche Post in China-Krone/Adler 10 Pfg.-Ganzsachenkarte mit schrägem Aufdruck „CHINA“, mit Plattenfehler „P der rechten Währungsangabe PF mit kurzem Fuß“, als Vorläuferkarte entwertet „TSINGTAU KIAUTSCHAU 10 11 00“ und über Nagasaki an den Kapitän Lans (Kapitän vom Kanonenboot Iltis) im Deutschen Hospital in Yokohama/Japan gelaufen ist, der laut Text zu einer Nachkur in Tsingtau eingeladen wurde. Der Kapitän Lans war damals eine Berühmtheit, der bei der Bekämpfung des chinesischen Takuforts schwer verwundet wurde. Zusätzlich ist noch eine gelaufene Ansichtskarte der Iltis mit Kopfbild des Kapitäns enthalten.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Kriegsgefangenenpost, 1918, BANDO, farbige gedruckte Osterkarte, gesendet an einen anderen Kriegsgefangenen im Lager Nagoya, mit Ovalstempel „SERVICE DES PRISONNIERS... [etc.]“, schwachem japanischen Poststempel und Zensurstempel. Sehr gute Erhaltung.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Kriegsgefangenenpost, FUKUOKA, frühe KGF-Ansichtskarte mit japanischem Poststempel vom 17.12.(1914), rotem Lagerstempel und Zweizeiler „Service des Prisonniers“ sowie japanischen Zensurstempeln an das deutsche Konsulat in Hankau. Gute Erhaltung.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Kriegsgefangenenpost, FUKUOKA, Ansichtskarte mit vorgedrucktem Weihnachtsgrußtext nach Darmstadt, japanischer Poststempel vom 7.11.5 [1916], violetter runder Lagerstempel sowie zwei Zensurstempel. Karte Eckbüge, sonst saubere Erhaltung.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Kriegsgefangenenpost, FUKUOKA, Ansichtskarte mit vorgedrucktem Weihnachtsgrußtext in das Lager Ninoshima, japanischer Poststempel vom 17.12.6 [1917], violetter runder Lagerstempel sowie zwei Zensurstempel und Leitvermerk. Gute Erhaltung.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Kriegsgefangenenpost, KURUME, 1915, Wertbriefumschlag aus Kobe ohne Frankatur mit japanischen Fiskalmarken und zwei Siegeln der Deutsch-Asiatischen Bank in Kobe über 50 Yen an einen Gefangenen in Kurume. Gute Erhaltung, dekorativ.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Kriegsgefangenenpost, KURUME, 1916-17, zwei Belege nach Deutschland, einer mit US-Zensurbanderole, einer mit deutschen Zensurbanderole der Auslandsstelle Emmerich, beide mit japanischem Lager- bzw. Poststempel.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Kriegsgefangenenpost, KURUME, 1918, Ansichtskarte mit Vordruck des Lagers zu Pfingsten, versendet in ein weiteres Kriegsgefangenenlager Narashino, mit Lagerstempel, japanischem Zensur- und Poststempel. Leicht gebräunt, sonst feiner Beleg.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Kriegsgefangenenpost, KURUME, 1918, Rotkreuzkarte aus Lölling / Kärnten an einen österreichischen Gefangenen in Kurume, mit Poststempel Lölling, Zensurstempel Wien sowie Lagerstempel Kurume. Tadellos.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Kriegsgefangenenpost, KURUME, 1916-1919, fünf Belege aus der Korrespondenz eines Festungsbau-Hauptmanns nach Harburg, alle Karten im Lager bzw. für das Lager gedruckt, meist Weihnachts- bzw. Ostermotive, eine mit Abbildung des Lagers. Alle Belege mit rundem Lagerstempel, jap. Post- und Zensurstempeln, davon drei mit japanischen Schriftzeichen, ein „P.C.“ im Kreis (britische Zensur), einer mit “CENSORED“-Einzeiler (US-Zensur). Alle Belege gute Erhaltung und im Netz abgebildet.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Kriegsgefangenenpost, NAGOYA, 1915, Ansichtskarte von „Nagoya-Castle“, geschrieben von einem Kriegsgefangenem des Lagers Nagoya am 21.Dez.15, die an einen Marine-Pionier im Lager Matsuyama gelaufen ist.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Kriegsgefangenenpost, NAGOYA, 1916-1917, drei Belege, davon zwei aus dem Lager nach Deutschland, jeweils mit Lagerstempel, japanischen Zensur- und Poststempeln, einer zusätzlich mit US-Zensuraufkleber rückseitig, der dritte Beleg von Siemens-Schuckert Tokio in das Lager.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Kriegsgefangenenpost, NAGOYA, Briefhülle mit rundem Lagerstempel und jap. Poststempel vom 10.8.6[1917] nach Tientsin. Vs. Zweizeiler „SERVICE DES PRISONNIERS...“, Zensur und Leitstempel China, rs. schwacher AK der japanischen Post in Tientsin vom 17.8.1917. Geprüft Haspel BPP, gute Erhaltung.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Kriegsgefangenenpost, NAGOYA; 1917, Ansichtskarte von „Castle of Nagoya“, geschrieben von einem Insassen des Lagers Nagoya am 3.4.1917, die an einen Kriegsgefangenen im Lager Matsuyama gelaufen ist.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Kriegsgefangenenpost, NAGOYA; 1917, Ansichtskarte „Sunset of Maiko“, geschrieben am „20.Dez 17“ im Lager Nagoya und in das Lager Tokushima gelaufen.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Kriegsgefangenenpost, NAGOYA; 1918, Kriegsgefangenenkarte mit Stempel „Nagoya 7.6.10“, mit rotem Lagerstempel, geschrieben vom Unteruffz. Franz Schwarz am 9.Juni 1918 im Lager Nagoya, mit deutscher Zensur “Freigegeben“ und an eine deutsche Feldpostadresse vom Unteroffz. Karl Schwarz gelaufen.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Kriegsgefangenenpost, NAGOYA; Kriegsgefangenenbrief eines Insassen des Lagers Nagoya, mit japanischem Zensurstempel, links mit britischer Zensuröffnung, der nach Nowawes bei Potsdam gelaufen ist.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Kriegsgefangenenpost, NARASHINO; Kriegsgefangenenbrief eines Insassen des Lagers Narashino, mit japanischen Zensurstempel, mit rückseitiger britischer Zensuröffnung, mit ein paar leichten Wasserflecken, der nach Yokohama/Japan gelaufen ist.
Deutsche Kolonien - Kiautschou - Kriegsgefangenenpost, NARASHINO, Ansichtskarte mit hs. Weihnachts- und Neujahrsgrüßen nach Mölln, jap. Poststempel 18.10.7[1918], ovaler Lagerstempel, Einkreisstempel „P.C.“ und Zensurstempel. Ecken bestoße, leichte Knitter, gute Bedarfserhaltung.