Lose — 3. Auktion
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Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, Hammonia I / Stadtbriefbeförderung, 1889, Rathaus, 3 Pf. rot, Kartenbrief mit Wertzeichen in Type II, innen hektographierter Text des ursprünglichen Betreibers Paul Siegert an seine Kunden, daß er gezwungen sei, zum 7.9.1889 den Betrieb mangels Rentabilität einzustellen und in den nächsten Tagen seinen Kassierer vorbeischicke, um die noch im Besitz der Kunden befindlichen Wertzeichen abzurechnen. Hochinteressantes Dokument der Hamburger Stadtpost, mit Stempel vom 6.9.89 (also dem Vortag).
Deutsches Reich - Stadtpostmarken: Hamburg, HAMMONIA II (Verdier & Falke), 1890ff., Ganzsachenumschlag, Wertstempel Kreuz im roten Kreis mit umlaufender Inschrift "BRIEFBEFÖRDERUNG HAMMONIA HAMBURG", 3 Pf. rot. entwertet mit Doppelkreisstempel der Königstr. 88 zum Neuen Wall. Minimale Knitter, rs. aufgerauht von (Album?)-Befestigung, sonst einwandfrei. Meier zu Eissen Nr. U 12.
Deutsche Post in China, 1901, Petschili-Ausgabe, Germania Reichspost, 30 Pfg., zwei Stück als MeF auf Feldpost-R-Brief aus Tientsin mit R-Zettel der „Kaiserlich Deutschen Feldpostexpedition“ nach Berlin. Umschlag etwas knittrig, Marken einwandfrei, entwertet „Ostas.Exp. Corps b / 27 5“. Rs. obere rechte Ecke etwas beschädigt, Reste von zwei Siegeln und Ausgabestempel Berlin, alte Prüfsignatur „Noske“. Attraktiver Beleg.
Deutsche Post in China, 1900, Germania Reichspost, 50 Pfg., Petschili-Ausgabe, entwertet "K.D.FELD-POSTEXPED DES OSTASIATISCHEN eXPEDITIONSCORPS", saubere Prachterhaltung, geprüft Bothe und geprüft Jäschke-Lantelme mit Fotobefund (2022), fehlerfreie Erhaltung Mi.-Wert 380
Deutsche Post in China, 1901-1904, neun Ansichtskarten mit teils interessanten Motiven, eine frankiert mit Krone/Adler, steiler Überdruck, 5 Pfg., die übrigen acht frankiert 5 Pfg. Germania Reichspost mit Überdruck..Alle als ermäßigtes Porto für Mitglieder der Besatzungstruppen nach Deutschland. Bis auf eine alle mit verschiedenen Truppenstempeln, deutsche AK auf der Vorderseite aus Peking, Shanghai, Tientsin und Tongku in guter Erhaltung. Alle Belege im Netz abgebildet.
Deutsche Post in China, 1901 -1904, „Reichspost“ mit Aufdruck China, der komplette Satz, sauber gestempelt inklusive Mi.-Nr. 15 b (tiefgeprüft Jäschke-L.), 23 leichte Knitter, die 25 in Type I und in Type II sowie die 26 II (letztere beide tiefgeprüft Jäschke-L.), schließlich die 27 III mit Fotobefund Steuer BPP (2010): „qualitativ einwandfrei“ Mi.-Wert 780
Deutsche Post in China, 1905, Firmenbrief aus Leinen aus Tientsin nach Berlin, frankiert mit Germania Reichspost mit Aufdruck „China“, dreimal 40 Pfg., davon ein senkrechtes Paar, und zwei senkr. Paare 5 Pfg., alle entwertet „TIENTSIN a / 10 7 05“. Der Umschlag mußte die seltene Route über die Mongolei benutzen, da die übliche Transsibirienroute wegen des japanisch-russischen Krieges noch nicht wieder benutzbar war. Umschlag mittig senkr. Faltbug, eine 40 Pfg.-Marke davon erfaßt, Knitter in den Umschlagrändern, sonst einwandfrei. Rs. Ausgabestempel Berlin. Die internationale Firma Arnhold, Karberg & Co. war 1866 in Canton gegründet worden; Tientsin und Berlin waren Zweigniederlassungen.
Deutsche Post in China, GANZSACHEN / VORLÄUFER, 1896, DR Krone/Adler 10 Pfg-Ganzsachenkarte nach Leiden / Holland, entwertet „SHANGHAI 1.8.96“, mit französischem Schiffspoststempel „LIGNE N PAQ.FR.No. 1 1 AOUT 96“.
Deutsche Post in China, GANZSACHEN 1905, Germania Reichspost mit Überdruck „China“, Antwortganzsache zu 10 Pf. mit Zusatzfrankatur 3 Pf. aus Tientsin nach Ludwigshafen, beide Marken entwertet „TIENTSIN / 96 05“, nebengesetzt undeutlicher Rahmenstempel der Ostasiatischen Besatzungsbrigade. Antwortteil ungebraucht anhängend.
Deutsche Post in China, BESONDERHEITEN 1906, Deutsches Reich-Germania 5 Pfg., entwertet „DÜSSELDORF 6.4.06“, als Einzelfrankatur auf Ansichtskarte, mit Vermerk „Soldatenbrief Eigene Angelegenheiten des Empfängers“, die an einen Infanterie-Soldaten in Peking gelaufen ist (Ankunftstempel „PEKING 16.5.06“) und von dort nach Düsseldorf zurückgesendet wurde (Absendestempel „PEKING 1.8.06“).
Deutsche Post in China, BESONDERHEITEN 1910, Freimarke 2 Cents, entwertet „SCHANGHAI DEUTSCHE POST 28.4.10“, auf Ansichtskarte der „Chinese Chapel“ nahe Shanghai, die nach Dresden gelaufen ist. In Dresden wurde die Karte mit Deutschem Reich-Germania 5 Pfg. (Mi.Nr.85 I) zusätzlich für Auslandsporto frankiert (die 2 C. wurde als 5 Pfg. angerechnet), entwertet „DRESDEN-ALTST: 18.5.10“ und nach Rouen/Frankreich weitergeleitet.
Deutsche Post in Marokko, 1900, REICHSPOST, Reichsgründungsfeier, 5 Mark in Type I mit weißer und roter Nachmalung, sogenannt „dünner“ Aufdruck „6 Pes. 25 Cts“, entwertet mit zwei Teilstempeln „SAFFI 22 2 02“, sehr frisches und sehr gut gezähntes Stück, entsprechend Fotobefund Jäschke-L. BPP (2017) „einwandfrei“ Mi.-Wert 400
Deutsche Post in Marokko, 1900, REICHSPOST, Reichsgründungsfeier, 5 Mark in Type I, nur mit weißer Nachmalung, Aufdruck „6 Pes. 25 Cts.“, farbfrisches, gut zentriertes, sehr gut gezähntes Stück, geprüft Bothe BPP und tiefstgeprüft Pauligk BPP Mi.-Wert 700
Deutsche Post in Marokko, 1906, DEUTSCHES REICH mit Wz., Landesname "Marocco", 1 Pes. 25 Cts. auf 1 Mark Reichspostamt, dunkelkarminrot, gut zentriertes und gezähntes Stück, einwandfrei postfrisch, geprüft Bothe BPP. Mi.-Wert 220
Deutsche Post in der Türkei, 1876, Pfennige, 20 Pf. in der besseren Farbe „(lebhaft)kobaltblau“, Einzelfrankatur auf Briefhülle nach Paris. Hülle innen etwas gestützt, Marke entwertet „KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL / 7 1 76“, bis auf zwei verkürzte Zähne einwandfrei und farbfrisch. Nebengesetzt Vermerk „Voie de Varna“ und blauer frz. Transitstempel, entsprechender Fotobefund Jäschke-L. BPP [2020].
Deutsche Post in der Türkei, 1905, Deutsche Reich ohne Wz., Reichsgründungsfeier 5 Mark mit Aufdruck „25 Piaster“, grünschwarz / dunkelkarmin (UV: gelblichrot), farbfrisch, gut gezähnt und sauber entwertet mit zwei Teilstempeln Jerusalem, tiefes doppeltes Prüfzeichen Georg Bühler. Mi.-Wert 700
Deutsche Post in der Türkei, 1913, 25 Piaster auf 5 Mark, entwertet mit K1 "CONSTANTINOPEL DEUTSCHE POST 3. 6/2 13", als Einzelfrankatur auf echtgelaufenem Einschreibebrief nach Cöln.
Deutsche Post in der Türkei, BESONDERHEITEN 1880, Deutsches Reich 10 Pfg.-Ganzsachenkarte, entwertet mit Ra3 „HOHENSTEIN ERNSTTHAL 7 V * 80 7“, die nach Constantinopel gelaufen ist und den Ankunftstempel „KAISERLICH DEUTSCHES POSTAMT No. 1 13/5“ trägt.
Militärmission in der Türkei, KUTAHIA; 1918, seltener Feldpoststempel „FELDPOST MIL.-MISS. KUTAHIA 10.6.1918“ auf Ansichtskarte von Constantinople, die nach Berlin gelaufen ist. Laut Arge-Stempelkatalog (18 Auflage) ist der 10.6.1918 der erste Verwendungstag dieses seltenen Stempels.
Militärmission in der Türkei, 1917, gelaufene Ansichtskarte von Jerusalem, mit Tarnstempel „Deutsche Feldpost *** 21.11.17“, mit Briefstempel „KÖNIGL. PREUSS. FLIEGERABTEILUNG 303“, die nach Kapellen bei Neuß gelaufen ist.
Militärmission in der Türkei, 1916, dreiseitig geöffneter Feldpostbrief mit Briefstempel „Kaiserlich Deutsche Telegraphen-Abteilung Klein-Asien“, mit Stempel von Siwas in Zentralanatolien, geschrieben von einem Dolmetscher in der Station Siwas, mit türkischem Zensurstempel und rückseitiger Verschlußvignette, mit leichtem Wasserfleck rechts unten, der nach Esslingen gelaufen ist.
Deutsch-Ostafrika, FELDPOST 1914, 1.10., TAVETA/DEUTSCHE FELDPOST, großes, aus vier Stücken rekonstruiertes Briefstück aus einem O.H.M.S.- Umschlag mit 10 Werten (MiNr. 19, 20, 30-36 und 39). ERSTTAG dieser ersten deutschen Feldpoststation, beliebter und besserer Stempel, sehr dekorativ!
Deutsch-Ostafrika, 1916, WUGA-Ausgabe, 2 ½ H. schwärzlichbraun, waagerechtes Paar Type II / Type I, tadellos ungebraucht ohne Gummi, wie hergestellt. Mi.-Wert 350
Deutsch-Ostafrika, KRIEGSGEFANGENENPOST 1918-1919, vier Belege aus britischen Kriegsgefangenenlagern in Ägypten, wo hauptsächlich Gefangene aus Deutsch-Ostafrika interniert wurden, davon drei aus dem Offizierslager SIDI BISHR nach Deutschland. Zwei dieser Belege auf britischen Vordrucken, einer auf AK der Pyramiden, jeweils mit britischem Field Post Office-Stempel und Rahmenstempel der Zensur. Der vierte Beleg stammt aus dem Lager MAADI und war an die „Deutsche Kolonial-Eisenbahn-Bau und Betriebsgesellschaft“ in Berlin gerichtet.
Deutsch-Ostafrika, KRIEGSGEFANGENENPOST; 1919, 1 C.-Ganzsachenkarte von Mocambique als Kriegsgefangenenkarte im Lager Perniche am 28.5.1919 verwendet, mit Zensur und ein paar leichten Wasserflecken. Die Karte wurde von Missionar Schmitz geschrieben und nach Pier bei Düren gesendet.
Deutsch-Südwestafrika, STEMPEL - FELDPOST 1904, Bondelzwarts-Aufstand, Feldpostkarten-Behelfsausgabe, Gummistempel „Feld-“ (kleiner Typ sowie Dienstsiegel KEETMANSHOOP aus Kalkfontein nach Windhuk, nebengesetzt Wanderstempel „Feld-Poststation / 22 1 04“, vs. AK Windhuk. Kurzer Text, tadellose Qualität. Mi.-Wert 1600
Deutsch-Südwestafrika, KRIEGSGEFANGENENPOST; 1915, Einschreibebrief aus dem Lager „Fort Napier“ bei Maritzburg/Natal, frankiert mit Südafrika 4 P. (Mi.Nr.9), entwertet „REGISTRED PIETERMARITZBURG SOUTH AFRICA 22.FEB.15“, mit Zensurstempel „PASSED BY CENSOR“ und an das rote Kreuz in Genf gelaufen.
Deutsch-Südwestafrika, Feldpost; 1907, farbige Ansichtskarte mit Abbildung der Fracht-Automobile zur Proviant-Beförderung, mit Briefstempel „Kaiserl. Schutztruppe.....“, als Feldpost unfrankiert von Windhuk „13.7.07“ nach Rockvill/USA gelaufen und dort mehrfach mit Nachporto belegt.
Deutsche Kolonien - Kamerun, 1900, Kaiseryacht ohne Wz., der komplette Satz sauber gestempelt und einwandfrei, die 2 Mark mit Händlerzeichen „Kosack“, 3 Mark geprüft R.F. Steuer BPP, 5 Mark mit Stempel „BUEA“ aus rechter unterer Bogenecke auf Briefstück. Mi.-Wert 950
Deutsche Kolonien - Kamerun, 1913, Nachnahme-Paketkarte aus Hamburg nach Duala / Kamerun, vs. frankiert mit Germania 80 Pf.(Mi.-Nr. 93 I), entwertet „HAMBURG / 9.10.13“, rs. frankiert mit Reichspostamt, 1 M. dunkelkarminrot (Mi.-Nr. 94 A I). Die Nachnahme konnte in Duala nicht eingelöst werden (entsprechende Stempel „“Nicht eingelöst.“ / „Unbestellbar gemeldet.“) und ging daher nach Hamburg zurück, mit einer frankierten Kaiseryacht, 2 M., diese entwertet „DUALA / 29.12.13“. Die 80 Pf.-Marke rechts kleiner Zahnfehler, die beiden Markwerte durch Aufkleben bräunliche Zahnspitzen, sonst einwandfrei, die Karte naturgemäß mit Bedarfsspuren (vorn ist der Laufzettel aus Hamburg abgefallen). Ungewöhnliches Stück!
Deutsche Kolonien - Kamerun, GANZSACHEN 1904, Kaiseryacht, 10 Pf.- Antwortganzsache mit kurzem Gruß nach Togo, entwertet „VICTORIA / 9 12 04“, auf ungebrauchter Antwortkarte rs. AK LOME vom 13.12.04“. Netter Beleg zwischen zwei deutschen Kolonien!
Deutsche Kolonien - Karolinen, 1899, Krone / Adler mit diagonalem Aufdruck „Karolinen“, entwertet mit Teilstempel, laut Fotoattest Jäschke-L. BPP (2017) „Yap““, Marke farbfrisch, bis auf einige verkürzte Zähne unten links keine weiteren Mängel. Mi.-Wert 1800
Deutsche Kolonien - Kiautschou, 1901, Kaiseryacht, 5 M. grünschwarz / bräunlichkarmin, perfekt zentriertes und farbfrisches Stück, gut gezähnt mit zentrischem Stempel "TSINGTAU / 3 07 01", Pracht. Mi.-Wert 800
Deutsche Kolonien - Kiautschou, 1914, Kaiseryacht 2 Cents, entwertet „SCHATSYKOU KIAUTSCHOU 21 7 14“, als Einzelfrankatur auf holzhaltiger Ansichtskarte, mit kleinem Einriss oben, die über Sibirien nach Karlsruhe laufen sollte, dieses ist durch den Kriegsbeginn am 1.8.1914 nicht mehr geschehen.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, KRIEGSGEFANGENENPOST KURUME, 1918, Ansichtskarte mit Vordruck des Lagers zu Pfingsten, versendet in ein weiteres Kriegsgefangenenlager Narashino, mit Lagerstempel, japanischem Zensur- und Poststempel. Leicht gebräunt, sonst feiner Beleg.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, KRIEGSGEFANGENENPOST KURUME, 1918, Rotkreuzkarte aus Lölling / Kärnten an einen österreichischen Gefangenen in Kurume, mit Poststempel Lölling, Zensurstempel Wien sowie Lagerstempel Kurume. Tadellos.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, KRIEGSGEFANGENENPOST NAGOYA, 1915, Ansichtskarte von „Nagoya-Castle“, geschrieben von einem Kriegsgefangenem des Lagers Nagoya am 21.Dez.15, die an einen Marine-Pionier im Lager Matsuyama gelaufen ist.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, KRIEGSGEFANGENENPOST NAGOYA, 1916-1917, drei Belege, davon zwei aus dem Lager nach Deutschland, jeweils mit Lagerstempel, japanischen Zensur- und Poststempeln, einer zusätzlich mit US-Zensuraufkleber rückseitig, der dritte Beleg von Siemens-Schuckert Tokio in das Lager.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, KRIEGSGEFANGENENPOST NAGOYA; 1917, Ansichtskarte von „Castle of Nagoya“, geschrieben von einem Insassen des Lagers Nagoya am 3.4.1917, die an einen Kriegsgefangenen im Lager Matsuyama gelaufen ist.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, KRIEGSGEFANGENENPOST NAGOYA; Kriegsgefangenenbrief eines Insassen des Lagers Nagoya, mit japanischem Zensurstempel, links mit britischer Zensuröffnung, der nach Nowawes bei Potsdam gelaufen ist.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, KRIEGSGEFANGENENPOST NARASHINO; Kriegsgefangenenbrief eines Insassen des Lagers Narashino, mit japanischen Zensurstempel, mit rückseitiger britischer Zensuröffnung, mit ein paar leichten Wasserflecken, der nach Yokohama/Japan gelaufen ist.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, KRIEGSGEFANGENENPOST NINOSHIMA; 1918, Kriegsgefangenenbrief eines Insassen des Lagers Ninoshima, mit japanischen Zensurstempeln, mit rückseitiger britischer Zensuröffnung, der nach Roßlau a.E. gelaufen ist.
Deutsche Kolonien - Kiautschou, BESONDERHEITEN 1898, Deutsches Reich-Krone/Adler 20 Pfg. im senkrechtem Zwischenstegpaar (obere Marke obere 2 Ecken mit Eckfehlern), entwertet „ROSTOCK (MECKLB.) 7.2.98“, als Mehrfachfrankatur auf oben sehr unruhig geöffnetem Einschreibebrief, rückseitig 2 Durchgangsstempel von Tsintanfort, der nach Kiautschou gelaufen und von dort zurückgesendet worden ist.
Deutsche Kolonien - Marianen, 1901, Kaiseryacht, der komplette Satz von 13 Werten, sauber gestempelt und einwandfrei, die 2 Mark auf Briefstück, insbesondere die Markwerte alle gut gezähnt und tief- bzw. tiefstgeprüft Pfenninger (1 Mark), Bothe BPP (2 Mark), Dr. Lantelme BPP (3 Mark). Die 5 Mark mit zwei Fotoattesten Bühler (1982) und Bothe BPP (1983), farbfrisch, sehr gut gezähnt, entwertet „SAIPAN/6 4 06“ Mi.-Wert 1000
Deutsche Kolonien - Samoa, 1900, Krone / Adler mit schrägem Aufdruck „Samoa“, kompletter Satz mit drei zusätzlichen Farben, die Mi.-Nr. 3 b auf Briefstück, geprüft Bothe BPP und Befund Jäschke-L. BPP (2008), 3 c und 5 b jeweils auf Farbe geprüft Jäschke-L. Mi.-Wert 800
Deutsche Kolonien - Samoa, 1900, Kaiseryacht ohne Wz., der komplette Satz sauber gestempelt und gezähnt, die Markwerte alle geprüft Bothe BPP (1 Mark Bothe ohne BPP), sauber gezähnt Mi.-Wert 1000
Deutsche Kolonien - Togo, 1897, Krone / Adler mit Überdruck „Togo“, 3 Pfg. in der besten Farbe „mittelbraun“, entwertet mit Teilstempel der deutschen Seepost Hamburg-Westafrika, laut Fotoattest Jäschke-L. BPP(2018) farbfrisch, sehr gut gezähnt und bis auf eine falzhelle Stelle keine weiteren Mängel. Mi.-Wert 1500
Deutsche Kolonien - Togo, 1900, Kaiseryacht ohne Wz., der komplette Satz von 13 Werten, sauber gestempelt und gezähnt, die 25 und 80 Pfg. auf Briefstück, die 3 Pfg. und 10 Pfg. mit besserem Stempel „HO“, letztere in blauviolett. 1 Mark geprüft W. Engel, 3 Mark geprüft Mansfeld, auf Briefstück, die 5 Mark sehr gut zentriert und gezähnt, mehrfach geprüft mit zwei Fotoattesten. Mi.-Wert 1000
Deutsche Kolonien - Togo, MITLÄUFER 1912, Deutsches Reich-Germania 10 Pfg. mit Wasserzeichen als Mitläufer, entwertet „LOME TOGO 13.7.12“, als Einzelfrankatur auf Brief, mit rückseitiger Siegelmarke „KAISERLICHER GOUVERNEUR VON TOGO, der nach Hamburg gelaufen ist.
Deutsche Kolonien - Togo, STEMPEL ASSAHUN, Stempel auf Ansichtskarte nach Bremen, frankiert mit Kaiseryacht, 5 Pf., entwertet am 30.12.13, aufgegeben von einem Maat der „Straßburg“ auf Inlandsausflug. Motiv „Garten des Bezirksamt in Seppe“.